Ist das das Ende der Stillzeit?
Verfasst: 12.09.2012, 22:00
Hallo, es ist lange her, dass ich hier geschrieben habe.
Damals hatte ich massivste Probleme mit dem Stillen, es hat gar nicht geklappt. Ich lese mir auch die Beiträge von damals jetzt lieber gar nicht durch, sonst heule ich bloss wieder los.
Jedenfalls haben wir es nach mehreren Wochen in den Griff bekommen: 100% gestillt, das Kind wurde satt, alles lief prima. Allerdings war sie da auch schon 5 Monate alt, und mit 7 Monaten haben wir dann so langsam die Beikost eingeführt.
Bislang hat sie alles vom Tisch mitgegessen, parallel dazu aber auch oft gestillt. Nächste Woche wird sie ein Jahr alt.
Nachts stillen wir überhaupt nicht mehr (nur in Ausnahmefällen, manchmal wird sie wach, wenn sie sich nicht so wohl fühlt - dann mag sie das Stillen sehr). Morgens nach dem Aufwachen stillen wir im Bett (an der einen Brust), nach dem Aufstehen im Sessel (die andere), dann gibt's "richtiges" Frühstück.
Bislang haben wir am späten Vormittag, am späten Nachmittag und abends zum Einschlafen nochmal gestillt; vor allem die letzte Stillmahlzeit war sehr ausgedehnt und kuschlig. Aber die Kleine scheint das Interesse daran zu verlieren: dockt ab, schaut mich an, "erzählt" irgendwelche Dinge, kichert... Sie dockt dann auch wieder an, aber alles im 4-Sekunden-Takt, und das tut weh und, ja, ich gebe es zu, es nervt mich auch. Wenn ich sie dann aber ganz abdocke ist sie gar nicht empört, es scheint ihr nichts auszumachen. Signalisiert sie mir so, dass sie nicht mehr stillen möchte?
Versteht mich nicht falsch, ich will ihr ja nichts aufzwingen. Es kommt für mich nur so sehr unvermittelt, ich hätte sie schon gerne noch ein Jahr weitergestillt. Im Moment mach ich mir auch den Stress mit zwischenzeitlichem Abpumpen, weil ich die Angst hab, dass alles wieder einbricht (so wie es ganz am Anfang war) und ich in kürzester Zeit überhaupt keine Milch mehr habe. Ich bin auch richtig weinerlich und regelrecht deprimiert (sogar meinem Mann fällt es auf).
Danke, dass ich mich hier mal ausheulen durfte, vielleicht treffe ich hier auf ein wenig Verständnis. Und vielleicht habt ihr auch den einen oder anderen Tip für mich? Soll ich ihr die Brust überhaupt noch anbieten? Oder es einfach "auslaufen" lassen?
Vielen Dank und viele Grüße!
Damals hatte ich massivste Probleme mit dem Stillen, es hat gar nicht geklappt. Ich lese mir auch die Beiträge von damals jetzt lieber gar nicht durch, sonst heule ich bloss wieder los.
Jedenfalls haben wir es nach mehreren Wochen in den Griff bekommen: 100% gestillt, das Kind wurde satt, alles lief prima. Allerdings war sie da auch schon 5 Monate alt, und mit 7 Monaten haben wir dann so langsam die Beikost eingeführt.
Bislang hat sie alles vom Tisch mitgegessen, parallel dazu aber auch oft gestillt. Nächste Woche wird sie ein Jahr alt.
Nachts stillen wir überhaupt nicht mehr (nur in Ausnahmefällen, manchmal wird sie wach, wenn sie sich nicht so wohl fühlt - dann mag sie das Stillen sehr). Morgens nach dem Aufwachen stillen wir im Bett (an der einen Brust), nach dem Aufstehen im Sessel (die andere), dann gibt's "richtiges" Frühstück.
Bislang haben wir am späten Vormittag, am späten Nachmittag und abends zum Einschlafen nochmal gestillt; vor allem die letzte Stillmahlzeit war sehr ausgedehnt und kuschlig. Aber die Kleine scheint das Interesse daran zu verlieren: dockt ab, schaut mich an, "erzählt" irgendwelche Dinge, kichert... Sie dockt dann auch wieder an, aber alles im 4-Sekunden-Takt, und das tut weh und, ja, ich gebe es zu, es nervt mich auch. Wenn ich sie dann aber ganz abdocke ist sie gar nicht empört, es scheint ihr nichts auszumachen. Signalisiert sie mir so, dass sie nicht mehr stillen möchte?
Versteht mich nicht falsch, ich will ihr ja nichts aufzwingen. Es kommt für mich nur so sehr unvermittelt, ich hätte sie schon gerne noch ein Jahr weitergestillt. Im Moment mach ich mir auch den Stress mit zwischenzeitlichem Abpumpen, weil ich die Angst hab, dass alles wieder einbricht (so wie es ganz am Anfang war) und ich in kürzester Zeit überhaupt keine Milch mehr habe. Ich bin auch richtig weinerlich und regelrecht deprimiert (sogar meinem Mann fällt es auf).
Danke, dass ich mich hier mal ausheulen durfte, vielleicht treffe ich hier auf ein wenig Verständnis. Und vielleicht habt ihr auch den einen oder anderen Tip für mich? Soll ich ihr die Brust überhaupt noch anbieten? Oder es einfach "auslaufen" lassen?
Vielen Dank und viele Grüße!