Naechtliches Dauerstillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Lösche Benutzer 8492

Naechtliches Dauerstillen

Beitrag von Lösche Benutzer 8492 »

Meine Kleine hat die ganze Nacht an meiner Brust gehangen :? . Abdocken liess sie sich nicht, das wurde mit Gemotze quittert :-(. Ich find Familienbett sowieso doof :oops: , bisher ging es immer, sie nach einiger Zeit in ihr Bett zu legen. Seit kurzem geht das gar nicht mehr. Sie schlaeft an meiner Brust ein, wird auf's Sofa gelegt, wenn wir ins Bett gehen tragen wir sie hoch, 30 Sekunden haelt sie es in ihrem Bett noch aus, dann geht es los. Sobald sie die Brustwarze nicht mehr im Mund hat, faengt sie an panisch mit Aermchen und Beinchen zu strampeln?
Da ich ja eigentlich kein Familienbett will, haben wir 2 90er Matratzen, also lieg ich entweder aussen auf dem Holzrahmen oder in der Ritze in der Mitte, beides ist gleich unbequem, ich hab eh Rueckenprobleme und kann nach einer ganzen Nacht auf der Seite kaum laufen. Heute morgen bin ich um 6 Uhr aufgestanden, da ich vor Schmerzen eh nicht schlafen konnte, hab Baby mit runtergenommen, sie auf's Sofa gelegt und in der Zeit in der ich mein Fruehstueck fertiggemacht hab ist sie eingeschlafen. Ohne mich, ohne Schuller :shock: und schlaeft wie ein Stein. Natuerlich ist aber der grosse Bruder noch waehrend ich gefruehstueckt hab wach geworden :roll: - interessiert ja nicht, dass er sonst 2 Stunden laenger schlaeft. :twisted: .

Wird das irgendwann wieder besser? Ich waere heute morgen ja schon froh gewesen, wenn ich mich mal 5 Minuten auf den Ruecken haette drehen koennen...
mama2008
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Re: Naechtliches Dauerstillen

Beitrag von mama2008 »

ich les mal interessiert mit

denn hier sechs monate alte zwerg, der seit zwei, drei oder sind´s schon vier wochen *grübel* nachts an mir klebt und meist dauerstillt. und wehe ich bewegt/dreh mich, dann ist er sofort wach und nur die brust ist gefragt.
und auch eine mama, die familienbett nicht liebt, aber das beistellbett wird verschmäht.

bis zu dieser phase hat er abends zwichen acht und neun ausgiebig gestillt und dann ne längere schlafphase gehabt (im beistellbett) und dann gestillt und sich nochmal ins beistellbett parken lassen. und erst gegen früh dann in meinem bett gestillt´, angekuschelt weitergepennt.
Lösche Benutzer 8492

Re: Naechtliches Dauerstillen

Beitrag von Lösche Benutzer 8492 »

Wir haben gar kein Beistellbett, ich glaube, ihr Bett ist auch ohne eine Seite stabil, aber im Moment probieren wir das nicht aus...
Mit 4 Wochen machst du mir ja Hoffnung :-(, meine Kleine ist jetzt 4 Monate alt.

Interessant finde ich dass es tagsueber und abends kein Problem ist - gestern mittag hat sie 2,5 Stunden im LAufstall geschafen...
Gast

Re: Naechtliches Dauerstillen

Beitrag von Gast »

Unser Hugo ist jetzt 5 Monate alt und wird momentan ab 3 Uhr fast alle 30 Minuten gestillt. :roll:

Damals konnte ich mir auch nie vorstellen ihn mit ins Bett zu nehmen aber inzwischen haben ich und auch mein Freund bemerkt das es für uns alle am besten ist. Würde man ihn immer wieder aus der Wiege/Bettchen raus nehmen müssen wären wir noch viel kaputter und müder.
Bitte berichtet doch weiter wie Ihr vorgeht. Da Ihr ja gegen das Familienbett seid bin ich auf Eure Alternativen und Erfolge gespannt.

Ich liebe inzwischen das Familienbett und kann es mir nicht mehr anders vorstellen. Einschlafen am Abend funktioniert bei uns mit der Federwiege und in der Nacht schläft er immer nach/beim stillen ein. :10:
spacerabbit
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Re: Naechtliches Dauerstillen

Beitrag von spacerabbit »

Wildmotzi, wie alt ist denn Deine Kleine? Meine mittlerweile schon ganz schön Große hab ich lange Zeit zum Einschlafen gestillt. Dann habe ich, als sie ca. 8 Monate alt war, langsam versucht, sie dran zu gewöhnen, ohne Mamas Brust, einfach an meiner Seite mit Kuscheln einzuschlafen. Seitdem sie ca. 14 Monate alt ist, funktioniert das größtenteils. Was ich an Deinem Bericht gemerkt habe: Die Kleine schläft an Deiner Brust ein, dann legt Ihr sie aufs Sofa, erst dann tragt Ihr sie ins Bett. Es wäre gut, wenn sie gleich dort einschläft, wo sie die ganze Nacht lang schlafen wird. Man sagt, dass Kinder am besten schlafen, wenn sie nachts in der Situation aufwachen, in der sie eingeschlafen sind. Unsere Kleine ist momentan alle eineinhalb Stunden nachts wach, wird gestillt und schläft wieder ein, ohne Familienbett würde ich das gar nicht aushalten. Und ich konnte mir vor ihr auch nie vorstellen, so lange mit der Kleinen in einem Bett zu schlafen und sie so lange zu stillen, aber ich genieße es total und möchte es gerade gar nicht mehr missen.
Aber ich kann Dich total gut verstehen, Wildmotzi, auch das mit dem großen Bruder, der dann nicht schläft, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann...
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Lösche Benutzer 8492

Re: Naechtliches Dauerstillen

Beitrag von Lösche Benutzer 8492 »

4 Monate ist sie. Zum Glueck ist es wieder halbwegs besser geworden, bis zum ersten (bzw zweiten) Stillen schlaeft sie in ihrem Bett, 2 Stunden helfen dann schon... Den Rest der Nacht verbringt sie dann bei mir.

Wir haben ein Einfamilienhaus, Wohnzimmer ist unten, Schlafzimmer oben. Meist schlaeft sie zwischen 20 und 21 ein, wird aber gegen 23 Uhr wieder hungrig, nicht direkt wach... Da will ich dann nicht hochlaufen (und schlimmstenfalls den Bruder wecken), daher bleibt sie unten bis wir auch ins Bett gehen. Im Moment fuehlt es sich auch zu frueh an, sie allein in einem Zimmer schlafen zu lassen - bzw. ohne Mama und Papa...
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Re: Naechtliches Dauerstillen

Beitrag von mama2008 »

hier wird auch noch fast dauergestillt in der nacht.
abends hat er jetzt mal so zwei stunden die er am stück schläft und die schläft er in seinem beistellbett. dann schläft und stillt und klebt er den rest der nacht an mir fest :wink:
allerdings ist mein großer momentan in einer papaphase und kommt noch vor mitternacht in unser bett und klebt die restliche nacht an männe 8)
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Re: Naechtliches Dauerstillen

Beitrag von Fischi »

Also wir haben ja ganz bewusst ein Familienbett und sind damit sehr glücklich. Könnte mir nämlich auch nicht vorstellen, alle futzlang nachts aufstehen zu müssen ;)
Sone Standleitung nachts haben wir auch immer mal wieder?! Denke dann braucht er das halt. Aber es gibt auch immer mal wieder Nächte wo er auch länger am Stück schläft ohne mich und die Brust! ;)
Im übrigen wird meiner auch immer nach ca. 2-3 Stunden das erste Mal wieder wach bzw. will nochmal stillen. Bei gutem Timing, reicht das immerhin um einen Film mit Männe zu schauen und danach dann zum stillen gemeinsam ins Bett zu gehen! ;)
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Re: Naechtliches Dauerstillen

Beitrag von Milka »

Hier auch :lol:
Zwuck ist 18 Wochen und ist nachts mit meiner Brust verwachsen!
Nach dem Einschlafstillen stehe ich wieder auf, dann schläft er allein in unserem Bett und OHNE Brust, aber sobald ich auch ins Bett komme, will er schlafend sofort ran und drückt schon sein Gesicht ins Kissen! Dann dockt er an, saugt kurz kräftig und nuckelt dann einfach weiter und lässt nicht mehr los. Habe versucht, meine BW durch Nucki zu ersetzen, leider Fehlanzeige.

Zum Glück haben wir auch ein Familienbett, sonst könnte man mich wohl am nächsten Tag gar nicht mehr gebrauchen.
Mich stört es nicht wirklich, ich schlafe dabei weiter............wenn er abdockt und das bemerkt, schnappt er sich die Brust in aller Regel wieder selbständig.
Das Blöde ist nur, wenn in der frühen Nacht die Große noch angeduppert kommt, dann wird es echt verdammt eng :roll:
Denn sie klebt auch nach an mir, mein Mann hat seine Seite komplett für sich :x
Kann das gut nachvollziehen, wenn man nichtmal seine Seite wechseln kann, fühlt es sich dann irgendwann taub an.
Eine Lösung habe ich auch nicht, aber du hast mein solidarisches Mitgefühl!
Irgendwann wirds bestimmt besser!
Das Kleinste ist manchmal das größte Glück!

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Re: Naechtliches Dauerstillen

Beitrag von Luscinia »

Ich klink mich hier auch mal ein, wollte eigentlich das selbe Thema starten ;-)

Bei uns sind die Nächte auch wieder problematisch. Vor zwei Wochen wollte meine Tochter (sie wird nächste Woche 5 Monate) nur ein, max. zwei Mal pro Nacht gestillt werden, tagsüber reichte manchmal alle drei bis vier Stunden. Jetzt alle 2, auch nachts, manchmal sogar jede Stunde. Wir haben auch ein Familienbett, daher ist das für mich erträglich. Wir schlafen zum Glück schnell wieder ein, wenn sie angedockt hat.

Erst dachte ich, sie wird nicht richtig satt, obwohl sie ja tagsüber munter und fröhlich ist und nicht den Eindruck macht, dass sie dauerhungrig ist. Hab dann mal ein bisschen im Netz gestöbert und das hier gefunden:

http://www.rund-ums-baby.de/forenarchiv ... _15166.htm

Klingt für mich plausibel, dass das Entwicklungsbedingt ist.

Was im Moment anfängt zu nerven, ist, dass sich das Einschlafstillen sehr hinzieht. Manchmal dauert es über zwei Stunden, bis sie so fest eingeschlafen ist, dass sie die Brust von allein loslässt oder ich sie vorsichtig abdocken kann. Sie schläft auch tagsüber nur an meiner Brust ein (oder eben beim Autofahren). Ich komme aber zu Hause zu nichts mehr. Hab auch schon leichte Rückenprobleme und Verspannungen, weil ich ja stundenlag etwas verdreht liege. Musste meinen Rückbildungskurs, der abends war, auf November verschieben, weil ich sie nicht rechtzeitig in den Schlaf gekriegt hab.

Mein Freund ist auch schon etwas stinkig, weil wir abends nicht mehr zusammen sitzen, quatschen oder fernsehen können.
Meine Kinderärztin und andere Eltern haben mir geraten, sie einfach hinzulegen und schreien zu lassen, das würde ein paar Tage dauern und dann hätte sie sich daran gewöhnt und würde allein einschlafen können. Das kommt für mich aber überhaupt nicht in Frage.

Spacerabbit:
hat deine Kleine angefangen zu schreien, als du sie neben dir liegen hattest, ohne ihr die Brust zum Einschlafen zu geben? Meine wird immer ganz ungehalten, wenn ich nicht schnell genug die Brust hervorzauber, damit sie endlich schlafen kann. Wie lange hat das Einschlafen ohne Brust meist gedauert?
Ich würde das gern auch versuchen, weil ich das Gefühl hab, die Situation. wie sie jetzt ist, nicht mehr lange aushalten zu können.
Mädelsmama *4/12 und *9/16
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