Ewiges Einschlafnuckeln an der Brust

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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Witjas
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Ewiges Einschlafnuckeln an der Brust

Beitrag von Witjas »

Hi,

mein Dicker ist knapp über 10 Monate alt und aktuell auch noch erkältet.
Er wurde von Anfang an einschlafgestillt, was ich auch immer recht praktisch fand. Das hat schon immer mal mehr mal weniger lang gedauert, aber aktuell bringt es mich echt auch die Palme. Auch wenn er abends noch so müde ist, es dauert bestimmt 1 - 1,5 h, erst trinken, dann nuckeln. Immer wenn er kurz vorm einschlafen ist, die Kieferspannung nachlässt und ihm die Brust aus dem Mund rutscht, zuckt er zusammen und sucht wieder und weiter gehts mit Nuckeln, dabei kanns auch schon passieren, dass er bei seinem Andocken im Halbschlaf in die Brustwarze zwickt. :x
Wenns mir dann irgendwann zuviel wird und ich ihm die Brust entziehe und versuche ihn im Arm in den Schlaf zu schuckeln, sucht er erst, dann fängt er an zu schreihen, drückt sich weg, macht sich steif und schreit sich so wieder wach .... im Arm schuckeln hilft auch nix. :evil:
Gestern Abend hats mir dann gereicht und ich hab Papa rangelassen und innerhalb von 5 Minuten hat er geschlafen. :x

Bis vor kurzem war er immer bis spätestens 20 Uhr im Bett, aktuell schafft ers immer erst um 21 Uhr im Bett zu liegen.

Ich hab das Gefühl, dass ihn das Dauernuckeln irgendwie am einschlafen hindert, da er ja jedesmal wieder wach wird wenn er die Brust verliert und es so ewig dauert. Außerdem geht mir dieses ewige herumsitzen grad total auf den Keks, ganz zu schweigen von dem Zwicken .... ich fühl mich von ihm gerade total auf die Brust reduziert. :evil:
Ich hab ja nix gegen das EInschlafnuckeln, aber 1- 1,5 h ist mir definitiv zu lang!

Kennt das jemand oder hat jemand Tips?


LG,

Witjas
Mumpitz
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Re: Ewiges Einschlafnuckeln an der Brust

Beitrag von Mumpitz »

Hallo Witjas,

Ich kann Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Mein Sohn ist jetzt 11 Monate und beim Einschlafstillen passiert uns dasselbe, was Du beschreibst - BW rutscht ihm aus dem Mund, er zwickt zu (er hat jetzt schon 6 Zähne, manchmal muss ich mich wirklich zusammenreißen, um nicht laut "Aua" zu brüllen) oder aber er verliert die BW und sucht danach bzw. wenn ich sie dann wegdrehe, wird er wieder richtig wach und strampelt so wild, daß ich ihn kaum mehr halten kann. Allerdings dauert bei uns die ganze Prozedur nur etwa eine Viertelstunde. Das läßt sich gut aushalten. Aber 1 bis 1 1/2 h wäre mir auch entschieden zu lange.

Warum probiert ihr es nicht wieder mit dem Papa? Wie wäre es denn, wenn Du einschlafstillst so lange, bis Du das Gefühl hast, jetzt ist er im Traumland, dann abdocken und schnell an Papa übergeben, damit er ihn in den Schlaf wiegt? Wenn es schon einmal geklappt hat, läßt sich darauf vielleicht aufbauen... Ich habe auch öfters das Gefühl, daß ich meinen Sohn mit meiner Nähe (also mit der Nähe der Milchbar :) ) eher am Schlafen hindere.

LG
Mumpitz
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estival
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Re: Ewiges Einschlafnuckeln an der Brust

Beitrag von estival »

Bei uns schläft das Töchterchen (fast 15 Monate) auch nur an der Brust ein. Lange Zeit auch nur mit Brust im Mund (den Mittagsschlaf)!! Bis es mich soooo genervt hat und ich etwas ändern wollte. Sobald ich die Brust rauszog, hat sie gesucht, gemeckert und dann geschrien. Ich fands furchtbar, hab aber gemerkt, wenn ich sie kurz, wirklich nur super kurz schreien lies (Also nur ein paar Sekunden, nicht mal eine Minute, mehr hätte ich es nie ausgehalten) und sie dann wieder die Brust bekam hat es beim nächsten rausziehen funktioniert.

Bei uns ist es so, wenn Papa kommt, wird noch schriller geschrien. Das funktioniert also gar nicht. Aber wenn es bei Euch klappt ist es doch ein Versuch wert!

Viel Geduld :-)
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Witjas
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Re: Ewiges Einschlafnuckeln an der Brust

Beitrag von Witjas »

Na gestern Abend gings es wieder so, obwohl er tagsüber wenig geschlafen hat und eigentlich total knülle war. Erst dachte ich, dass es schnell gehen dürfte, er war mir auch ratz fatz eingeschlafen und Brust aus dem Mund ziehen hat auch geklappt, noch 1-2 Minuten im Arm gelassen um sicher zu gehen, dass er auch wirklich weg ist .... und beim Versuch ihn ins Bett zu legen, zack Augen auf, meckern, heulen. :roll:

Also wieder mit ihm hingesetzt, andere Brust, nochmal trinken, nuckeln, zwischenzeitlich haben wir beide ordentlich geschwitzt, er dockt irgendwann ab und drückt sich weg (vor vor ein paar Tagen auch schonmal, da hats geholfen ihn schnell auf den Bauch ins Bett zu legen und noch ein bisschen zu streicheln) ich leg ihn ins Bett ... *mecker, heul* ... ich versuche zu streicheln/schuckeln/singen .... nix da ... Papa gerufen und ihn weiter machen lassen .... aber auch er hat ne halbe Stunde gebraucht bis er schlief.

Ich schätze mal die 5 Minuten von letztens kamen dadurch zustande, dass der Racker sich bei mir zuvor schon ne Stunde müde genuckelt hat. :wink:
Papa ist also auch kein Allheilmittel .... aber wenigstens eine nervliche Entlastung von Mama. :mrgreen:


Witjas
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