1jährige schläft "nicht mehr" mit Mama ein
Verfasst: 12.08.2012, 00:31
Unsere Situation ist folgende:
Meine Tochter (gerade ein Jahr alt geworden) ist bis vor ca. 2 Monaten total unproblematisch beim Einschlafstillen in unserem Bett eingeschlafen. Das hat sowohl abends als auch tagsüber nur ein paar Minuten gedauert und sie hat nachts dann auch durchgeschlafen. Soweit waren wir ja ziemlich verwöhnt. Jetzt ist es aber so, dass sie, wenn ich sie ins Bett bringe (sowohl zum Mittagsschlaf als auch abends) mindestens 1 Stunde, meist aber 1,5 Stunden und mehr zum Einschlafen braucht. Auch wenn sie offensichtlich schon total müde ist - sobald ich mit ihr im Schlafzimmer angekommen bin, ist an Schlafen nicht mehr zu denken.
Angefangen hat das Problem eigentlich damit, dass sie beim Stillen nicht mehr eingeschlafen ist, sondern sich zwischendurch durch das ganze Bett gewälzt hat, zu turnen begonnen hat, aus dem Bett gekrabbelt ist, Polster, Kuscheltier und alles was sie in ihrer Umgebung so gefunden hat, hinter's Bett hinuntergeworfen hat,... zwischendurch wieder ein bisschen stillen wollte, dann doch wieder turnen, über mich drüberklettern, dann doch wieder stillen, und so weiter und so fort. Nachdem ich das unendliche Spiel mit ein paar Minuten Stillen, dann doch wieder nicht, dann wieder ein bisschen stillen,... aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr mitspielen wollte, habe ich dann das Stillen vom Einschlafen sozusagen zu "entkoppeln" versucht - also stillen ja, aber nicht als Einschlafritual. Ich hab also begonnen vor dem Schlafen im Wohnzimmer zu stillen, dann noch gemeinsam Spielzeug zusammenräumen, dann ins Schlafzimmer gehen, Einschlafritual, usw. So und jetzt ist es eigentlich noch "schlimmer" als zuvor, weil sie entweder unbedingt im Bett nochmal stillen will und dann das Spiel wieder von vorne beginnt (mit herumturnen, doch wieder ein bisschen stillen, wieder turnen...) oder sie kann nicht schlafen weil sie quengelt oder weint weil sie unbedingt stillen will, oder an den Tagen, wo sie das Nicht-Stillen im Bett akzeptiert, ignoriert sie mich völlig, klettert und turnt herum, und findet alle möglichen Beschäftigungen für ca. 1 - 2 Stunden. Ich hab schon alles mögliche versucht: sie sanft zu "überreden" sich herzulegen, sie im Liegen im Arm zu halten, sie im Sitzen im Arm zu wiegen, sie in ihr eigenes Bett zu legen (geht gar nicht, da steht sie in ca. 0,5 Sekunden und will unbedingt sofort heraus), mich schlafend zu stellen dabei hoffen, dass sie sich irgendwann zu mir legt und auch einschläft, wieder aus dem Schlafzimmer raus, nochmal Stillen oder noch ein bisschen müder werden lassen (verkürzt die Dauer des Einschlafens auch nicht)... -mir fällt einfach nichts mehr ein. Sie ist auch nicht unglücklich dabei, sondern wirkt recht zufrieden und gut gelaunt - solange ich ihr nicht meinen Willen des Schlafens und/oder Nicht-Stillens aufzudrängen versuche. Sie im Schlafzimmer auch nur für kurze Zeit alleine zu lassen kommt eigentlich nicht in Frage, weil sie sofort aus dem Bett herausklettert (manchmal dabei aber mehr rausfällt als klettert, und das ist mir zu gefährlich) und sie wenn es ihr zu unsicher ist und sie sich nicht runtertraut (oder sie wegen des Bettgitters nicht kann) sofort zu schreien beginnt. Und schreien lassen kommt für mich nicht in Frage.
Und was für mich ziemlich schlimm ist: Wenn mein Mann (momentan der Einfachheit halber sehr oft) oder meine Mama sie ins Bett bringen, gibt es überhaupt kein Problem und es dauert zwischen 5 und 15 Minuten bis sie schläft, es kann also nicht mangelnde Müdigkeit sein, sondern liegt offensichtlich an mir. Wir achten auch auf einen regelmäßigen Rhythmus - sie geht also immer zur gleichen Zeit schlafen und ein regelmäßiges Einschlafritual gibt's auch (das allerdings bei mir schon nicht funktioniert, weil sie nicht nur mich sondern auch ihre heißgeliebten Bücher in dieser Situation völlig ignoriert).
Ich möchte einfach nicht mehr täglich 2x 1,5 Stunden für's in den Schlaf begleiten aufbringen, wo's ja doch anscheinend für sie mit anderen überhaupt kein Problem gibt. Ich wär euch für Ratschläge sehr dankbar!!!
Meine Tochter (gerade ein Jahr alt geworden) ist bis vor ca. 2 Monaten total unproblematisch beim Einschlafstillen in unserem Bett eingeschlafen. Das hat sowohl abends als auch tagsüber nur ein paar Minuten gedauert und sie hat nachts dann auch durchgeschlafen. Soweit waren wir ja ziemlich verwöhnt. Jetzt ist es aber so, dass sie, wenn ich sie ins Bett bringe (sowohl zum Mittagsschlaf als auch abends) mindestens 1 Stunde, meist aber 1,5 Stunden und mehr zum Einschlafen braucht. Auch wenn sie offensichtlich schon total müde ist - sobald ich mit ihr im Schlafzimmer angekommen bin, ist an Schlafen nicht mehr zu denken.
Angefangen hat das Problem eigentlich damit, dass sie beim Stillen nicht mehr eingeschlafen ist, sondern sich zwischendurch durch das ganze Bett gewälzt hat, zu turnen begonnen hat, aus dem Bett gekrabbelt ist, Polster, Kuscheltier und alles was sie in ihrer Umgebung so gefunden hat, hinter's Bett hinuntergeworfen hat,... zwischendurch wieder ein bisschen stillen wollte, dann doch wieder turnen, über mich drüberklettern, dann doch wieder stillen, und so weiter und so fort. Nachdem ich das unendliche Spiel mit ein paar Minuten Stillen, dann doch wieder nicht, dann wieder ein bisschen stillen,... aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr mitspielen wollte, habe ich dann das Stillen vom Einschlafen sozusagen zu "entkoppeln" versucht - also stillen ja, aber nicht als Einschlafritual. Ich hab also begonnen vor dem Schlafen im Wohnzimmer zu stillen, dann noch gemeinsam Spielzeug zusammenräumen, dann ins Schlafzimmer gehen, Einschlafritual, usw. So und jetzt ist es eigentlich noch "schlimmer" als zuvor, weil sie entweder unbedingt im Bett nochmal stillen will und dann das Spiel wieder von vorne beginnt (mit herumturnen, doch wieder ein bisschen stillen, wieder turnen...) oder sie kann nicht schlafen weil sie quengelt oder weint weil sie unbedingt stillen will, oder an den Tagen, wo sie das Nicht-Stillen im Bett akzeptiert, ignoriert sie mich völlig, klettert und turnt herum, und findet alle möglichen Beschäftigungen für ca. 1 - 2 Stunden. Ich hab schon alles mögliche versucht: sie sanft zu "überreden" sich herzulegen, sie im Liegen im Arm zu halten, sie im Sitzen im Arm zu wiegen, sie in ihr eigenes Bett zu legen (geht gar nicht, da steht sie in ca. 0,5 Sekunden und will unbedingt sofort heraus), mich schlafend zu stellen dabei hoffen, dass sie sich irgendwann zu mir legt und auch einschläft, wieder aus dem Schlafzimmer raus, nochmal Stillen oder noch ein bisschen müder werden lassen (verkürzt die Dauer des Einschlafens auch nicht)... -mir fällt einfach nichts mehr ein. Sie ist auch nicht unglücklich dabei, sondern wirkt recht zufrieden und gut gelaunt - solange ich ihr nicht meinen Willen des Schlafens und/oder Nicht-Stillens aufzudrängen versuche. Sie im Schlafzimmer auch nur für kurze Zeit alleine zu lassen kommt eigentlich nicht in Frage, weil sie sofort aus dem Bett herausklettert (manchmal dabei aber mehr rausfällt als klettert, und das ist mir zu gefährlich) und sie wenn es ihr zu unsicher ist und sie sich nicht runtertraut (oder sie wegen des Bettgitters nicht kann) sofort zu schreien beginnt. Und schreien lassen kommt für mich nicht in Frage.
Und was für mich ziemlich schlimm ist: Wenn mein Mann (momentan der Einfachheit halber sehr oft) oder meine Mama sie ins Bett bringen, gibt es überhaupt kein Problem und es dauert zwischen 5 und 15 Minuten bis sie schläft, es kann also nicht mangelnde Müdigkeit sein, sondern liegt offensichtlich an mir. Wir achten auch auf einen regelmäßigen Rhythmus - sie geht also immer zur gleichen Zeit schlafen und ein regelmäßiges Einschlafritual gibt's auch (das allerdings bei mir schon nicht funktioniert, weil sie nicht nur mich sondern auch ihre heißgeliebten Bücher in dieser Situation völlig ignoriert).
Ich möchte einfach nicht mehr täglich 2x 1,5 Stunden für's in den Schlaf begleiten aufbringen, wo's ja doch anscheinend für sie mit anderen überhaupt kein Problem gibt. Ich wär euch für Ratschläge sehr dankbar!!!