Ich hatte 18 Monate lang null Problem mit dem Schlafverhalten meiner Tochter, ich habs immer mit Geduld und Humor genommen, es hat mich nie gestört 3-10 Mal pro Nacht zu stillen, sie in den Schlaf zu stillen, etc.
Tut es auch weiterhin nicht!
Aber die aktuelle Entwicklung macht mich grad richtig-hm, wie nenn ich das?-wütend.
Also: ich stille sie in den Schlaf wie immer, und versuche, nachdem sie fest eingeschlafen ist, meine BW vorsichtig aus ihrem Mund zu lösen.
Bis vor kurzem ging das prima, sie drehte sich um und ich konnte aufstehen.
Seit ein paar Tagen aber brüllt sie augenblicklich los, wie am Spieß, sobald die BW raus ist. Sie kreischt hysterisch, sofort schiessen ihr Tränen die Wangen runter, sie schluchzt "Maaamaa, ham!!"
Natürlich geb ich ihr sofort wieder die Brust (dieses Geschrei dauert keine 5 Sekunden, solange brauche ich, die Brust wieder in ihr panisches Mündchen zu stopfen).
Dann warte ich wieder, bis sie vermeintlich fest schläft und dann wieder das gleiche Spiel.
Das geht entweder so lange, bis sie irgendwann wieder hellwach ist, schlafen ist dann erstmal rum.
Oder bis ich beschliesse, bei ihr zu bleiben, eben keinen Haushalt zu machen (mittags) oder nicht den Abend mit meinem Mann zu verbringen.
Ich merke von Tag zu Tag wie mich das mehr ärgert. Sie nimmt mich damit so komplett in Beschlag, ich fühle mich ihr total ausgeliefert.
Versteht ihr?
Ich will das gar nicht fühlen!
Ist das ne Phase? Wie kann ich da gegensteuern?
So macht mir das (einschlaf)stillen nicht mehr lange Spaß und ich will wirklich nicht abstillen müssen..

