ich stille meinen Sohn voll und er hat auch noch nie etwas anderes bekommen und scheint ganz prächtig zu gedeihen und legt auch ordentlich zu.
Geburtsgewicht: 3670g
Entlassung (4. Tag): 3400g
Hebamme 1Wo: 3700g
U3: (3W+5Tage) 4490g
Hebamme (6Wochen): über 5100g (sie hatte Probleme ihn richtig zu wiegen, meinte, er wäre schon zu groß)
Ich mache mir nicht mehr wie anfänglich dauernd Sorgen, dass er zu wenig trinkt und nicht genug kriegt...ich sehe ja täglich, wie er immer propperer wird
ABER mein großes Problem ist, dass ich einfach nicht weiss, wie ich beim Stillen mehr Sicherheit kriegen soll..ich weiss nie, ob ich es "richtig" mache. Im KH wurde mir gesagt, er soll an jeder Brust 20 Minuten trinken und dazwischen gewickelt werden.
Die Hebammen haben beide das selbe gesagt und dass er damit satt sein muss, sollte er hinterher nochmal meckern, dürfte ich ihn nochmal 5 Minuten anlegen.
So machen wir das auch die ganze Zeit, aber es kommt mir irgendwie nie so ganz richtig vor. Ich kann aber auch nie einschätzen, wann es ihm "reicht" und ob er wirklich satt ist, es kommt alle paar Tage nur mal vor, dass er wirklich von sich aus die Brust losläst und den Mund zulässt (und das auch nur, wenn er dabei eingedöst ist). Was in letzter Zeit aber öfter vorkommt, ist, dass Lucas anfängt zu meckern und zu knatschen, wenn ich ihn gebäuert habe und wieder anlegen will...erst habe ich immer gedacht, er hat Bauchweh (hat sehr oft Blähungen) und noch Luft im Bauch...aber im Moment denke ich, dass er dann einfach sagen will "Es reicht!!"
Ich würde so gerne unabhängiger stillen und nur so, wie er das will...mit diesen "2 mal 20 Minuten und im Notfall nochmal 5" kommt mir das so konventionell vor.
Meine Mutter weiss leider nicht mehr genau, wie sie das damals mit mir gemacht hat, ist ja schon 28 Jahre her und die 9 Monate nach dem Abstillen waren für sie so schlimm, dass sie irgendwie alles vergessen hat. Meine Schiegermütter und Schwägerinnen haben alle nicht gestillt, maximal 3 Wochen. Meine Tanten haben zwar lange und viel gestillt, aber mit denen habe ich leider keinen Kontakt. Also habe ich leider keine Ansprechpartner, die mir weiterhelfen können.
Wie handhabt ihr das, wie habt ihr Sicherheit bekommen?
Ist es außerdem wirklich relevant, wie oft er am Tag kommt und wie lange die Abstände dazwischen sind? Ich schreibe es zwar (noch) auf, aber auch das stört mich, weil ich denke, dass ich so nie ein Gefühl dafür entwickeln werde.
Es gibt Tage an denen kommt er 7 mal und seltener auch 8 mal...dann gibt es Tage an denen kommt er nur 5 mal und hat längere Pausen. Die Hebamme meinte, das wäre zu wenig und die Pausen zu lang, ich müsse ihn dann zwischendurch anlegen...das hab ich bis jetzt aber nur gemacht, wenn ich das Gefühl hatte, dass ich gleich platze
Meine Schwiegermutter hat letztens gemeint, dass alle 2 Stunden zu viel sei (ich habe von einer Freundin erzählt bei der die Kleine Nachts fast durchschläft und dafür tagsüber alle 2h kommt) und man es dann rauszögern müsse, spielen, kuscheln, ablenken usw. Seitdem hab ich direkt ein "blödes Gefühl", wenn Lucas nach 2,5h kommt und denke immer, er kann doch noch gar keinen Hunger haben
Als ich in einem anderen Babyforum erwähnt habe, dass Lucas bei seinem Schub 8 mal kam (da war 7mal täglich noch normal), meinte auch gleich eine "Das klingt ja nach MEGAschub"....und ich hab schon öfter von Bekannten zu hören bekommen, dass 7 oder 8 mal "ganz schön viel sei".
Ich hoffe, das ist jetzt nicht zu wirr und es wird verständlich, worum es mir geht...
Liebe Grüße





