schwanger, Milch fast weg, trotzdem weiter Dauernuckeln
Verfasst: 25.07.2012, 21:40
Ihr Lieben,
wie man in der Signatur sieht ist die Käthe am WE 2 Jahre alt geworden und ich bin in der 13. Woche schwanger <3
Nochmal unsere Stillhistorie: Die Käthe war schon immer Brustjunkie
Wir stillten immer und überall nach Bedarf. Und der war stets groß 
Wir waren beide stets glücklich damit. Mit 7-8 Monaten begann sie mit Essen zu spielen, so mit 1 Jahr gelang dann auch mal was in den Magen. Minimengen.
Mit anderthalb, Anfang diesen Jahres, waren wir dann an einem Punkt, an dem sie wirklich alle halbe Stunde bis Stunde an der Brust war.
Ich wollte immer so lange und so oft stillen wie mein Kind möchte. Iiiirgendwann würde das ja schon von allein weniger werden. So war das schließlich bei allen anderen Kindern um mich rum auch gewesen
Nur die Käthe machte keine Anstalten weniger zu wollen. Dieses halbstündliche Stillen war mir dann aber doch auch etwas viel und schweren Herzens und ganz spontan führte ich an einem Samstagmorgen, als wir alle vorm vollen Frühstückstisch saßen und sie dennoch nach Miiiiilch verlangte die Regel ein: nur noch zum Schlafen.
Das klappte überraschend sofort sehr gut und so stillten wir "nur" noch mittags zum Einschlafen und abends und die Nacht über und morgens. Und mein Kind begann wirklich Mahlzeiten zu essen (mehr oder weniger, die kleine Zappelina) So weit ging das ein paar Monate gut.
Dann verlangte sie zwischendurch nach Milch und ich gab mal nach. Und dann noch mal. Und noch mal.
Einige Zeit später sollte ich erfahren warum sie so anhänglich war und ständig an die Brust wollte: ein Winteräpfelchen hatte sich eingeschlichen
Aber auch als die sehr anhängliche "Mamaaaa Aaaaarm"-Phase abebbte, fanden wir nicht wieder zu unserer "nur zum Schlafen"-Regel zurück.
Ich machte mir erst Gedanken um das Thema Stillen und Schwangerschaft, las dann aber viele wunderbare Artikel dazu (z.Bps. in der Zeitschrift Wirbelwind der LLL) und war glücklich und beruhigt und freue mich sogar aufs Tandemstillen
Nur ist es in diesen Tagen so dass ich feststelle, dass die Milch jetzt tatsächlich zurück gegangen ist. Es kommen auf Druck noch ein paar Tröpfchen, aber dass Milch spürbar einschießt und ich meine Tochter ordentlich schlucken höre (das war nachts oft so) passiert überhaupt nicht mehr.
Sie nuckelt nur noch. Und will das am Liebsten ständig. Auf die Frage, ob noch was kommt, nickt sie immer heftig, aber das stimmt wirklich nicht
(jedenfalls keine Trinkmengen)
Seit ein paar Tagen ist dieses Dauernucken wirklich nicht mehr angenehm für mich. Und heute war ein Tag, an dem sie mir am Nachmtittag wirklich ein paar Stunden an der Brust hing und nuckelte *aua* (wir waren am Strand, sie hatte keinen richtigen, ruhigen Mittagsschlaf, die Hitze.... sie wollte den ganzen Nachmittag nur dösen an der Brust, vielleicht brütet sie was aus)
Lange Einleitung.... sorry.
Aber, wie sind Eure Erfahrungen? Geben die Kinder irgendwann auf weil keine Milch mehr kommt? Ich vermute ganz stark dass das bei meiner nicht der Fall sein wird. Sie hatte nie einen Schnuller. Nie. Warum auch. Mama hat ja immer sofort die Brust hingehalten..
Ich bin ihr Schnuller.
Sie verlangt zwar stets nach "Milch", aber eigentlich will sie nur die Nähe und das Nuckeln.
Ich wollte nie ernsthaft eingreifen in unsere Stillbeziehung. Ihr nie ihr Liebstes weg nehmen. Es gab mal Momente in denen es mir nachts zuviel war und ich ihr die Brust verwehrte. Da war ein Theater, das könnt ihr Euch nicht vorstellen
Sie flippt dann völlig aus. Die Brust ist ihr Heiligtum. Und ich habe auch noch immer die Hoffnung dass sie von selbst diese Beziehung beendet, ganz sanft von sich aus. Irgendwann. Ich möchte ja gar keinen harten Entzug machen oder sowas. (aber dieses Nuckeln.... *autsch*)
Ich will einfach mal horchen: wie war/ist es bei Euch.
Danke fürs Durchhalten beim Lesen
wie man in der Signatur sieht ist die Käthe am WE 2 Jahre alt geworden und ich bin in der 13. Woche schwanger <3
Nochmal unsere Stillhistorie: Die Käthe war schon immer Brustjunkie
Wir waren beide stets glücklich damit. Mit 7-8 Monaten begann sie mit Essen zu spielen, so mit 1 Jahr gelang dann auch mal was in den Magen. Minimengen.
Mit anderthalb, Anfang diesen Jahres, waren wir dann an einem Punkt, an dem sie wirklich alle halbe Stunde bis Stunde an der Brust war.
Ich wollte immer so lange und so oft stillen wie mein Kind möchte. Iiiirgendwann würde das ja schon von allein weniger werden. So war das schließlich bei allen anderen Kindern um mich rum auch gewesen
Das klappte überraschend sofort sehr gut und so stillten wir "nur" noch mittags zum Einschlafen und abends und die Nacht über und morgens. Und mein Kind begann wirklich Mahlzeiten zu essen (mehr oder weniger, die kleine Zappelina) So weit ging das ein paar Monate gut.
Dann verlangte sie zwischendurch nach Milch und ich gab mal nach. Und dann noch mal. Und noch mal.
Einige Zeit später sollte ich erfahren warum sie so anhänglich war und ständig an die Brust wollte: ein Winteräpfelchen hatte sich eingeschlichen
Aber auch als die sehr anhängliche "Mamaaaa Aaaaarm"-Phase abebbte, fanden wir nicht wieder zu unserer "nur zum Schlafen"-Regel zurück.
Ich machte mir erst Gedanken um das Thema Stillen und Schwangerschaft, las dann aber viele wunderbare Artikel dazu (z.Bps. in der Zeitschrift Wirbelwind der LLL) und war glücklich und beruhigt und freue mich sogar aufs Tandemstillen
Nur ist es in diesen Tagen so dass ich feststelle, dass die Milch jetzt tatsächlich zurück gegangen ist. Es kommen auf Druck noch ein paar Tröpfchen, aber dass Milch spürbar einschießt und ich meine Tochter ordentlich schlucken höre (das war nachts oft so) passiert überhaupt nicht mehr.
Sie nuckelt nur noch. Und will das am Liebsten ständig. Auf die Frage, ob noch was kommt, nickt sie immer heftig, aber das stimmt wirklich nicht
Seit ein paar Tagen ist dieses Dauernucken wirklich nicht mehr angenehm für mich. Und heute war ein Tag, an dem sie mir am Nachmtittag wirklich ein paar Stunden an der Brust hing und nuckelte *aua* (wir waren am Strand, sie hatte keinen richtigen, ruhigen Mittagsschlaf, die Hitze.... sie wollte den ganzen Nachmittag nur dösen an der Brust, vielleicht brütet sie was aus)
Lange Einleitung.... sorry.
Aber, wie sind Eure Erfahrungen? Geben die Kinder irgendwann auf weil keine Milch mehr kommt? Ich vermute ganz stark dass das bei meiner nicht der Fall sein wird. Sie hatte nie einen Schnuller. Nie. Warum auch. Mama hat ja immer sofort die Brust hingehalten..
Sie verlangt zwar stets nach "Milch", aber eigentlich will sie nur die Nähe und das Nuckeln.
Ich wollte nie ernsthaft eingreifen in unsere Stillbeziehung. Ihr nie ihr Liebstes weg nehmen. Es gab mal Momente in denen es mir nachts zuviel war und ich ihr die Brust verwehrte. Da war ein Theater, das könnt ihr Euch nicht vorstellen
Ich will einfach mal horchen: wie war/ist es bei Euch.
Danke fürs Durchhalten beim Lesen