Stillen und Schlafen und Stillen und ?
Verfasst: 20.07.2012, 22:09
Aus aktuellem Anlass nach einem Gespräch (besser: einer hitzigen Diskussion) mit meiner Freundin und weil ich es am Rande in anderen Threads gelesen habe:
In meinem gesamten Bekanntenkreis ist mein Baby das Einzige ohne längere Schlafphase in der Nacht. Er ist allerdings auch der Einzige, der im Familienbett schläft, völlig nach Bedarf gestillt wird und erst gerade so langsam mit Beikost startet. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er sicher auch früher nennenswerte Mengen gegessen, ich habe ihm aber nicht so viel Gelegenheiten gegeben.
Nun habe ich die Empfehlung bekommen, meinem Kleinen abends vor dem Schlafen gehen Brei zu geben, damit er länger schläft. Für mich kommt das nicht in Frage, ich mag ihn nicht 'vollstopfen' und dann ins Bett schicken, in der Hoffnung, er möge länger schlafen.
Im Schnitt kommt er so alle drei bis vier Stunden, was für mich völlig ok ist. Jetzt hatten wir eine ganz kurze Phase von wenigen Tagen (bzw. Nächten) in denen er an die zwanzig Mal wach wurde, sich teils durch Stillen beruhigen ließ oder eben auch nicht. Ich vermute es lag entweder an meiner Abwesenheit tagsüber an zwei Tagen oder an seinem wachsenden Zahn oder an beidem (oder an irgendetwas anderem
). Ist ja auch egal, da es Gott sei Dank wieder aufgehört hat.
Bei dieser Episode allerdings kam eben besagter Ratschlag, der mich - trotz besseren Wissens - schon ziemlich verunsichert hat, auch wenn ich trotzdem mein Ding weitermache. Ich habe nun 4 Fragen:
1. Ich lese hier so oft, dass häufiges Wachwerden in der Nacht im ersten Lebensjahr nicht ungewöhnlich ist. Warum? und warum haben
2. diese anderen Kinder in ihren eigenen Zimmern regelmäßige, längere Schlafphasen (gestillt/nicht gestillt)? (Und bitte ohne den Hinweis, dass von Eltern diesbezüglich so häufig die Unwahrheit gesagt wird, in diesen Fällen glaube ich es tatsächlich)
3. Was soll ich von dem Rat halten, abends Brei zu füttern, damit er länger schläft?
4. Wie groß ist der kindliche Magen? Und wie funktioniert - grob gesagt - die Verdauung von MuMi im Gegensatz zu 'anderen' Nahrungsmitteln?
Mensch, jetzt bin ich mal gespannt auf die Expertinnenantworten
.
Danke im Voraus und viele liebe Grüße
In meinem gesamten Bekanntenkreis ist mein Baby das Einzige ohne längere Schlafphase in der Nacht. Er ist allerdings auch der Einzige, der im Familienbett schläft, völlig nach Bedarf gestillt wird und erst gerade so langsam mit Beikost startet. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er sicher auch früher nennenswerte Mengen gegessen, ich habe ihm aber nicht so viel Gelegenheiten gegeben.
Nun habe ich die Empfehlung bekommen, meinem Kleinen abends vor dem Schlafen gehen Brei zu geben, damit er länger schläft. Für mich kommt das nicht in Frage, ich mag ihn nicht 'vollstopfen' und dann ins Bett schicken, in der Hoffnung, er möge länger schlafen.
Im Schnitt kommt er so alle drei bis vier Stunden, was für mich völlig ok ist. Jetzt hatten wir eine ganz kurze Phase von wenigen Tagen (bzw. Nächten) in denen er an die zwanzig Mal wach wurde, sich teils durch Stillen beruhigen ließ oder eben auch nicht. Ich vermute es lag entweder an meiner Abwesenheit tagsüber an zwei Tagen oder an seinem wachsenden Zahn oder an beidem (oder an irgendetwas anderem
Bei dieser Episode allerdings kam eben besagter Ratschlag, der mich - trotz besseren Wissens - schon ziemlich verunsichert hat, auch wenn ich trotzdem mein Ding weitermache. Ich habe nun 4 Fragen:
1. Ich lese hier so oft, dass häufiges Wachwerden in der Nacht im ersten Lebensjahr nicht ungewöhnlich ist. Warum? und warum haben
2. diese anderen Kinder in ihren eigenen Zimmern regelmäßige, längere Schlafphasen (gestillt/nicht gestillt)? (Und bitte ohne den Hinweis, dass von Eltern diesbezüglich so häufig die Unwahrheit gesagt wird, in diesen Fällen glaube ich es tatsächlich)
3. Was soll ich von dem Rat halten, abends Brei zu füttern, damit er länger schläft?
4. Wie groß ist der kindliche Magen? Und wie funktioniert - grob gesagt - die Verdauung von MuMi im Gegensatz zu 'anderen' Nahrungsmitteln?
Mensch, jetzt bin ich mal gespannt auf die Expertinnenantworten
Danke im Voraus und viele liebe Grüße