Schlafen eine Gewohnheitssache?!

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

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Krankenschwester
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Schlafen eine Gewohnheitssache?!

Beitrag von Krankenschwester »

Hallo liebe Leute,

unser kleiner König (darf man seinen Namen nennen?) macht seit ca. 2 Wochen Schlafalarm.
Das soll heißen alles ist anders als zuvor.

Hier ein paar Details damit Ihr wisst wie´s bei uns so ist.
Der kleine König hat ein Abendritual.Jeden Abend wäscht der Papa ihn und dann geht´s mit Spieluhr ins Schlafzimmer wo in unserem großen Bett gestillt wird. Noch auf der Wickelkommode wird er gepuckt. Schon da fängt er an kurz zu schreien. Ich habe immer das Gefühl das er dann schon weiß jetzt geht´s ins Bett und ich soll ohne Mama und Papa schlafen.

Soll heißen: Ich lege mich mit ihm hin und versuche ihn zu stillen -> er fängt an zu schreien -> wird von Papa getröstet ( wenn wir unterwegs waren dauerts länger bis er sich beruhigt hat - wenn wir zu Hause nur gechillt haben weint er nur 30 Sekunden ) -> kommt dann wieder zu mir und trinkt eine Brust aus und dann geht´s los.

Früher ist er dann während des stillens eingeschlummert oder war auf jeden Fall schon so müde das ich ihn in den Babybalkon gelegt habe und nur noch über die Äuglein streichen musste.

Seit ein paar Tagen hilft Äuglein streicheln gar nicht mehr. Er geht immer wieder zum Ende des stillens von der Brust ab und wieder ran und wieder ab und wieder ran. Und dann gehts los mit dem rummeckern. Ich bleibe neben ihm liegen und versuche ihn mit streicheln und sch sch sch Lauten zu beruhigen was leider nicht mehr funktioniert.

Ich hole jetzt immer den Papa rein (was auch ganz schön ist weil früher nur ich es machen konnte) und der nimmt ihn auf den Arm (wohlgemerkt in seinem Swaddle me) und tut so als ob er ein TT umhätte.Soll heißen er drückt ihn ganz nah an sich,hält ihn so fest das er sich nicht durchstrecken kann und läuft sch sch sch machend im dunklen Zimmer hin und her um sich dann irgendwann auf den Pezziball zu setzen und ihn dann eingeschlafen ins Bett zu legen.

Das alles kann schon mal 1-2h dauern. Warum hat sich alles so geändert?
Wir können ihn doch nicht auch noch nachts im TT tragen.
Und warum will er ab Mitternacht jede Stunde an die Brust?
Meine Hebi meinte heute ich hätte ihm bei seinem letzten Schub so was beigebracht und muss jetzt ein Schlaftraining machen. Sie teilte mir mit das er ja schon sehr stur und eigenwillig ist und zu Beginn schon so 2h schreien wird aber man soll ein paar Tage durchhalten und dann werden es nur noch 45 Minuten sein und irgendwann nur noch 15 Minuten.

Ich habe aber das Buch von Eva Solmaz gelesen und möchte eigentlich nicht ferbern und mein Kind schreien lassen. Ich möchte das sein Urvertrauen nicht verloren geht.Also was soll ich machen? Warum sagt meine Hebi so etwas?

Und habt Ihr Tipps wie ich es schaffe wenigstens dann irgendwann mal etwas zu schlafen? Kann mich ja nicht mit ihm im TT hinlegen. :roll:

Puuhhh was für ein Text. Ich hoffe ich erschlage Euch damit nicht :wink:
Vielen lieben Dank schon mal im Voraus für Eure Antworten und Eure Geduld beim lesen. :mrgreen:
Viele Grüße aus der Hauptstadt...

Der kleine König hasste Kinderwagen-wurde nur getragen-schlief im Familienbett-liebte es gestillt zu werden - erforscht die Welt nun auf seinen eigenen kleinen Beinen - und ist der Stolz seiner Eltern ;-)


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Mumpitz
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Re: Schlafen eine Gewohnheitssache?!

Beitrag von Mumpitz »

Wie alr ist denn der kleine König?
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Krankenschwester
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Re: Schlafen eine Gewohnheitssache?!

Beitrag von Krankenschwester »

Er ist heute 14 Wochen alt. :)
Viele Grüße aus der Hauptstadt...

Der kleine König hasste Kinderwagen-wurde nur getragen-schlief im Familienbett-liebte es gestillt zu werden - erforscht die Welt nun auf seinen eigenen kleinen Beinen - und ist der Stolz seiner Eltern ;-)


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Leyket
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Re: Schlafen eine Gewohnheitssache?!

Beitrag von Leyket »

Krankenschwester hat geschrieben: Meine Hebi meinte heute ich hätte ihm bei seinem letzten Schub so was beigebracht und muss jetzt ein Schlaftraining machen. Sie teilte mir mit das er ja schon sehr stur und eigenwillig ist und zu Beginn schon so 2h schreien wird aber man soll ein paar Tage durchhalten und dann werden es nur noch 45 Minuten sein und irgendwann nur noch 15 Minuten.

Ich habe aber das Buch von Eva Solmaz gelesen und möchte eigentlich nicht ferbern und mein Kind schreien lassen. Ich möchte das sein Urvertrauen nicht verloren geht.Also was soll ich machen? Warum sagt meine Hebi so etwas?
Hallo Krankenschwester,
phuuuuuu mir ist ja grad beim ersten Absatz ein wenig schlecht geworden. Wörtlich... nicht bloss sprichwörtlich. Ich hab schlecht geschlafen und noch nicht gefrühstückt und da find ich den Gedanken nochmal schlimmer als ausgeschlafen und satt.
Warum sagt deine Hebamme so etwas? Ja, gute Frage... alte Schule? Es klafft wohl nirgends ein größeres emotionales Loch als zwischen den Auffassungen zur Kindererziehung. Deshalb finde ich es auch so schwierig solche Pauschalaussagen zu treffen. Vor allem muss das, was du tust, zu dir und zu deinem Kind passen. Du musst dahinter stehen können. Und du musst sicher sein, dass es gut für dein Kind ist.

Ergänzend zur Besucherritze, das du ja bereits gelesen hast, kennst du dieses?
Renz-Polster - Schlafprobleme aus evolutionärer Sicht
Renz-Polster - Wie Kinder schlafen lernen (Leseprobe aus Kinder verstehen/Kapitel 4)

Ich finde es wichtig, dass man mindestens einige richtige Grundinformationen braucht um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Letztlich muss aber jede Mutter sie für sich und ihr Kind treffen.

Tja... wir hatten auch solche Phasen. Insbesondere so um den 4. Monat herum bis zum 6. Das war so unsere (rückblickend) schlimmste Phase. Weil es mir da noch am schwersten fiel, mich damit abzufinden, dass mein Kind eben so schläft. Mittlerweilen geht's und ich bin immernoch manchmal angenervt von der Schlafsituation, dabei schläft er nun schon manchmal durch.
Solche Phasen gibt es immer wieder, sie werden besser und werden auch wieder schlimmer. Ab Mitternacht stündlich an die Brust, das kennen hier viele auch, insbesondere in diesem Thread... und viele stille Mitleser sicher auch :wink:
Leider haben wir hier kein Patentrezept. Wäre das so, gäbe es diesen Thread nicht. Aber vielleicht magst du uns berichten wie es bei euch so weitergeht? Ich finde ja, dass jammern ungemein hilft. Gehört bzw gelesen und verstanden zu werden und endlich mal keinen Rat zu bekommen wie "Dann lass ihn halt brüllen, er wird schon irgendwann einschlafen."

Alles Liebe,
Melly
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Melly mit Juli (8 1/2) und neuer Liebe Marco
Sibi
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Re: Schlafen eine Gewohnheitssache?!

Beitrag von Sibi »

Warum beginnt ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt mit dem Abendritual? Wenn ich höre, dass das Einschlafen 1-2 h dauert, ist meine erste Assoziation, dass das Kind dann evt. nicht müde ist. Wir haben hier sehr gute Erfahrungen gemacht, das Einschlafen völlig zu entritualisieren. Kind wird gegen 19-20 Uhr fertig gemacht (Zähneputzen, Schlafanzug anziehen) und bleibt dann bei uns - inzwischen spielt sie, guckt Bücher an, etc. irgendwann kommt sie an und schläft stillend auf der Couch im Wohnzimmer ein. Sehr entspannt, sehr zeiteffizient.

Ich hatte auch immer mal wieder die Idee, das Kind im Schlafzimmer ins Bett zu bringen und habe es Immer wieder gelassen, weil mir die Zeit zu schade war. :oops:

Ferbern käme für mich nicht in Frage und schon gar nicht mit einem Säugling, der noch keine Objektpermanenz hat. Das ist für mich Folter, sorry.

Ansonsten kann ich mir vorstellen, dass ein stündlich stillendes Kind anstrengend ist (hatte ich heute nacht auch mal wieder), aber es gibt immer irgendwelche Gründe und häufig geht es von selbst wieder vorbei. Also bei uns ging es zumindest immer wieder vorbei.

Renz Polster kann ich auch nur empfehlen zum Verständnis von Babyschlaf.
Mumpitz
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Re: Schlafen eine Gewohnheitssache?!

Beitrag von Mumpitz »

Ich kann Leyket in allen Punkten nur zustimmen.

Eine Hebi, die ferbern empfiehlt...? Ich bin froh, daß ich eine Hebamme hatte, die mir die Bedürfnisse des Kindes nähergebracht hat und das Wissen um Urvertrauen bei mir eingepflanzt hat. Ich glaube nicht, daß man einem Kind das schlechte Schlafverhalten antrainieren kann. Sicher ist eine gute Portion Gewöhnung dabei. Aber gerade im Alter Deines Sohnes ist es wohl normal, daß sich der Schlaf ändert/ verschlimmert. Unser Sohn hat auch auch ab der 13. Woche angefangen, schlechter zu schlafen, im 5./6. Monat wurde er stündlich wach. Heute mit 9 Monaten bin ich froh, wenn wir NUR 4x pro Nacht stillen. Aber es kommt alles mit der Zeit. Das wichtigste ist wirklich, nicht DAGEGEN anzukämpfen. Das macht es nicht besser, und man laugt dabei nur aus. (Wenn MIR dasselbe jemand vor 6 Monaten geschrieben hätte, ich wäre wohl wütend geworden - heute sehe ich manches gelassener).

Also wirkliche Tipps geben kann ich Dir nicht. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, wie hart das ist und kann nur sagen, haltet durch, IHR PACKT DAS. Wichtig ist, auf Dein Herz zu hören und Deinen Instink zu vertrauen.
Mumpitz
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Re: Schlafen eine Gewohnheitssache?!

Beitrag von Freda »

Hallo Krankenschwester,

Leyket hat sehr recht mit dem was sie schreibt und Renz-Polster ist wirklich ein super Tip. Ich kram mir das Buch immer wieder raus, wenn es ma besonders nervig ist rund ums Schlafen und es macht Mut und man vergisst nicht das Schlafproblem auch aus der Baby-Perspektive zu sehen.

Kann das stündliche an die Brust wollen vielleicht auch nur ein Wachstumsschub sein? Bei uns war das immer so. Ging dann immer nach ca. 3 bis 4 Tagen von ganz alleine wieder mit der Frequenz nach unten.

Ansonsten kann ich dir nur Mut machen und ich finde es super, dass dein Mann so tatkräftig mit hilft, zu zweit ist es bestimmt doch noch ein Stück einfacher die Einschlafbegleitung zu machen.

Bei uns war es jetzt zum Beispiel auch immer so, dass sie sehr schlecht eingeschlafen ist, wenn sie etwas Neues gelernt hat: Krabbeln, stehen und bis vor einer Woche ging unter 2 bis 3 Stunden Einschlafbegleitung gar nichts. Denn der Tag musst ja erstmal verarbeitet werden und wenn man die ganze Zeit ohne Mama unterwegs ist, dann brauch man abends und nachts umso mehr Nähe... Kann es sein das der kleine König auch gerade viel Neues entdeckt oder vielleicht schiessen auch die Zähne in den Kiefer ein und er ist deswegen so unruhig?
Bei uns hat sich die Schlafbegleitung Mittlerweile auf ca. 1 Stunde eingespielt. Wenn ich das im Bekanntenkreis erzähle ernte ich immer nur abschätzige Blicke (ist mir aber mittlerweile ziemlich egal und ich erzähle es extra um den Leuten zu verdeutlichen, dass es auch etwas anderes als ferbern gibt). Manchmal ist es wirklich einfach nur anstrengend und nervraubend, wenn die Minuten nicht vergehen wollen, aber ich bin trotzdem überzeugt, dass es Richtig ist. Und grad gestern abend: Ich hab sie gestillt und danach hat sie noch ca. eine halbe Stunde neben mir rumgeknurpselt und auf einmal schläft das Kind von ganz alleine neben mir ein.

Also Kopf hoch!! :)
Muckelchen (11/2011) und Mini-Muckel (04/2015)

ClauWi-GK 07/13
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Hoppetosse
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Schlafen eine Gewohnheitssache?!

Beitrag von Hoppetosse »

Hier nochmal ein 'kennen wir'! Zwar nicht in allen Punkten, aber dass es ab und an sehr anstrengend war (und jetzt manchmal noch ist) und an Schlaf nur mit Körperkontakt zu denken war, das unterschreibe ich. Und sicher ein Großteil der anderen...

Auch ich kann Dir leider keinen ultimativen Typ geben (wenn ich's könnte, hätte ich den längst zu Geld gemacht und wäre steinreich), aber eins stimmt wirklich:
Wenn man das alles gelassener sieht und seine Ansprüche mal hinterfragt, wird's leichter. Ja, man ist selbst müde und ja, es kann doch nicht so schwer sein, aber so ist es nunmal.
Und was will man denn genau? Dass das Kind möglichst schnell und ruhig einschläft und dann auch mehrere Stunden am Stück, weil man Zeit und Ruhe für sich möchte.
Aber wenn das nunmal so nicht klappt, ist es vielleicht erstmal einfacher, sich Zeit und Ruhe an anderer Stelle zu verschaffen und sich dem Schicksal zu fügen.
Hört sich irgendwie blöd an, ich weiß.

Was würdest Du sonst machen, wenn der Kleene schläft?
Vielleicht geht's ja auch mit Kind an der Brust. Ich habe hier abends 3 Stunden TV geschaut und Baby hat an der Brust geschlummert. Klar, nicht optimal, aber was solls. Es wird alles irgendwann besser.

Bei uns war in dem Alter das Pucken übrigens durch, Baby wollte es einfach nicht mehr...

Das wird, ganz bestimmt!


*Während ich der Rechtschreibung und Interpunktion mächtig bin, hat das iPhone oftmals ganz eigene Vorstellungen....*
*Baby T hat das Ruder im Dezember 2011 übernommen*
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greenie bird
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Re: Schlafen eine Gewohnheitssache?!

Beitrag von greenie bird »

Bei uns geht das mit dem Begleiten 'draußen' gar nicht- bei meiner Tochter hätte es vermutlich bis 0 Uhr gedauert, bis sie dann eingeschlafen wäre und auch bei meinem Sohn ging das nicht- die ersten 2-3 Wochen schlief er egal wo und wir puzzelten daneben oder was auch immer, aber meine Kinder haben einen leichten schlaf.
Es geht ja aber auch um's Einschlafen. Das habe ich jedenfalls auch immer im Schlafzimmer gemacht, meine brauchen eine abgedunkelte Umgebung und Ruhe. Dennoch dauerte es trotz Müdigkeit bei meiner Tochter 1-2 Stunden, bis ich mich endlich aus dem Zimmer schleichen durfte (aus unserem Schlafzimmer), dann hörte sie nicht mehr mehr jedes kleinste Geräusch, was sie wieder weckte.
Der Zwerg schlief dann also auch seinen Mittagsschlaf im Schlafzimmer während wir spielten.
Ja, auch das stündliche Aufwachwen wurde und wird hier praktiziert :roll: im Leben kommt mir aber nicht im Sinn es mit was anderem zu versuchen ihn zu beruhigen, wenn es mit dem Stillen klappt! Ehrlich, ich hab keine Lust mich und mein Kind so zu strapazieren, weil sich sowieso in ein paar Wochen wieder alles ändert und der 'Erfolg' vielleicht nicht mal einem 'Training' zu verdanken wäre und eben von kruzer Dauer. Irgendwann hört das von allein auf.

Allerdings schreibst Du selbst, dass er 'früher' so müde war, dass Du ihm nur über die Augen streicheln brauchtest, so dass er schlief...tja, Kinder werden älter und fitter und verändern sich, spotan würde ich sagen, leg ihn später hin, selbst, wenn er es 'gewohnt' war bisher um 7 zu schlafen, so muss das jetzt nicht so sein, denn er war es nicht 'gewohnt' sondern um 7 müde. Schlafen ist ein Prozess, keine Gewohnheit, auch wenn einige Eltern davon überzeugt sind.
Meine Tochter machte mit 2 keinen Mittagsschlaf mehr, weil es sonst bis um 11 dauerte, bis sie abends schlafen konnte, eine andere Frau war aber überzeugt, dass man Kinder nur daran gewöhnen müsste- ihre Tochter hätte bis zur Schulzeit Mittagsschlaf gehalten und konnte abends auch einschlafen.
Ich persönlich habe aber keine 4 Stunden Einschlafbegleitung nötig (also Mittags und Abends).

Auch das clustern ist doch wichtig für die Milchbildung, warum unterbindest Du das und musst ihn ohne Stillen zum Schlafen bringen? Ich denke nicht, dass es nur wegen des Ab- und Andockens vorbei sein muss- manchmal spielt einem die Müdigkeit Streiche und wie schon beschrieben, scheint er ja nicht müde genug.
Ich würde der Hebamme auch sagen, dass ihr 'Schlafwissen' überholt ist.
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

Gazelle (08/07)+Katerchen (07/10)
muh
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Re: Schlafen eine Gewohnheitssache?!

Beitrag von muh »

Du hast hier schon ein paar Tipps bekommen und ich möchte nur ergänzen und betonen: es ist eine Phase, es wird wieder besser! (und dann wieder schlechter und wieder besser und wieder...)
Ihr werdet durch liebevolles Ausprobieren sicher Wege finden, wie es für euch besser klappt aber schreien lassen ist keine Alternative. Ich denke schon, dass der Schlaf zum Teil Gewohnheitssache ist, aber der Weg zu dieser Gewohnheit muss immer ein liebevoller sein, sonst wird doch die Angst auch zur Gewohnheit, nicht?
(Bei uns war es im diesem Alter übrigens ähnlich. Jetzt mit 10 Monaten geht das Einschlafen normalerweise sehr rasch und problemlos und sie schläft meist durch.)
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