Er schläft (im Familienbett) stillend ein. In der Regel zwischen 19.00 und 20.00 nach dem Baden und mit Müdigkeitsanzeichen.
Nach dem Einschlafstillen meldet er sich schon immer nach ca 15 min nochmal und dann oft nochmals nach 15 min. Bisher musste ich ihn dann nochmal stillen und er schlief weiter.
Neuerdings allerdings wacht er spätestens beim zweiten "Nachstillen" wieder vollends auf. Und dann ist er wach. bis ca 23 Uhr.
Ehrlich gesagt bin ich mittlerweile aggessiv wenn ich nur daran denke. Die Abende BRAUCHE ich: für meine große Tochter die einfach mal zeit mir mir möchte (was ihr zusteht und was ich auch möchte, wozu ich aber derzeit kaum noch Nerven habe
Das weitere Einschlafen gestaltet sich zudem massiv schwierig: entweder ist es förmlich ein "Ringen" im Bett (er wälzt sich hin und her, versucht weg zu krabbeln, robbt mit dem Kopf auf der Matratze umher, beißt in die Brust, strampelt und zappelt, schwitzt dabei unbändig) oder man trägt ihn im Tragetuch, dazu muss man aber beständig relativ schnell laufen (ich habe mehrere Bandscheibenvorfälle und trage ihn (9kg) tagsüber sehr viel. Abends schaffe ich das einfach nicht mehr, ich brauche diese Zeit eigendlich zur Regeneration!).
Meinen Mann lehnt er als Einschlafhilfe komplett ab (obwohl dieser ein sehr inniges Verhältniss zu ihm hat und sich sehr viel kümmert, DAS klappt garnicht. Gerade im Moment sind die beiden im Schlafzimmer ,weil ich wirklich grade weinend zusammen gebrochen bin als der Kleine, nachdem er von 19.30 bis 20.30 an der Brust nuckelnd geschlafen hat, wieder aufgewacht ist.) Er schreit dann, sobald sie nur das Bett berühren.
Tagsüber ist das Schlafen auch nicht leicht, klappt aber so halbwegs. Er wird Einschlafgestillt und schläft dann zwischen 30 min und 2 Stunden, mittlerweile meist 2 Mal am Tag (heute zbsp hat er bis 8.30 geschlafen, dann wieder von 11.30 bis 12.30 im Fahrradanhänger und nochmal von ca 14.30 bis 16.00 im Fahrradanhänger weil es im Bett nicht geklappt hat und mein Mann eh Rad fahren wollte.) Meist schläft er aber im Bett, ab und an im Tragetuch oder eben, wie heute, auch mal im Fahrradanhänger oder, ganz selten, im Autositz.
Tagsüber stören mich Schlafprobleme nicht so arg (wobei ich ja weiß das der Tagschlaf sich auf die nacht auswirkt. Darum bin ich um ausreichend aber nicht zu viel Schlaf bemüht.) Abends aber macht es mich zunehmend mürber und vor allem, wie ich mit Erschrecken wahrnehme, wütend, böse, aggressiv, ungeduldig und teilweise lieblos.
Mein Mann arbeitet in Schichten und ist nicht jeden Abend da. Wenn er Nachtdienste hat laufe ich hier mittlerweile echt am Limit da ich vor allem auch unserer großen Tochter garnicht gerecht werden kann. Sie sitzt oft alleine und schaut LOGO, macht sich alleine bettfertig, geht ins Bett und wartet, das ich ihr wenigstens noch "Gute Nacht" sagen komme. Das tue ich, wenn der Kleine dann mal grade 10 min schläft, oft weint er bald darauf wieder los und ich muss zu ihn... Die Beziehung zu meiner Tochter leidet darunter arg. Sie ist 9 und möchte gerne Abends mal mit mir reden, was spielen usw. Das ist ja ganz normal, grade in dem alter sind die Kinder ja Tagsüber schon viel unterwegs und Abends will/muss/sollte man als Eltern dann präsent sein. Das kann ich nicht leisten derzeit.
Was mir wirklich Sorgen macht ist meine Wut, die ich Nachts auf meinen Sohn habe. Ich habe echt Sorge, ihm irgendwann wehzutun vor Ärger. Ich merke, wie meien Selbstkontrolle zunehmend schwindet.
habt ihr irgendwelche Tipps für mich?
Danke.


