Milchstau, Brustentzündung, abstillende Medikamente

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Kloentje
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Milchstau, Brustentzündung, abstillende Medikamente

Beitrag von Kloentje »

Hallo,

ich hoffe, eine der Stillberaterinnen hier kann mir helfen.

Ich stille meine 8,5 Monate alte Tochter fast voll (fast, weil ich ihr ab und an FingerFood oder Brei anbiete, wobei sie höchstens ein TL voll nimmt). Ich hatte imemr mal wieder Milchbläschen, die ich desinfiziert und mit steriler Nadel aufgestochen habe, wenn meine Tochter es nicht aufsaugen konnte. Nun habe ich seit gestern ganz fiese Probleme. Es fing morgens um vier an, dass ich merkte, da kündigt sich ein Stau an. Habe also mein Kind oft angelegt und im Laufe des Tages vor dem Stillen gewärmt, danach gekühlt und versucht auszustreichen (wobei das bei mir einfach nie gelingt; die Milch sprudelt auch im gesunden Zustand nicht so richtig aus meiner Brust, obwohl eigentlich reichlich vorhanden ist.) Nun hat sich das gestern innerhalb von 16 Stunden zu einer Betonbrust mit 39,8 Fieber entwickelt. J. hat ihr bestes versucht, um den Stau zu lösen, hat ewig gesaugt, aber es kam fast nichts. Außerdem geb ich zu, dass ich - obwohl ich kein wirkliches Milchbläschen erkannt habe, ein oder zwei vermeintliche Milchbläschen steril aufgestochen habe. (Ich weiß, nicht empfehlenswert! Nicht zur Nachahmung empfohlen.) Jedenfalls hatte ich dann gestern Abend schlimme Schmerzen, eine gerötete und heiße Brust, die obenrum voller Knubbel war, war benommen, hatte Schüttelfrost und 39,8 Fieber. Ich habe dann Paracetamol genommen, mich hingelegt und J. oft angelegt mit Wärme vorher und Kühlen danach. Sie hat nachts offenbar auch irgendwie trinken können, denn ich erinnere mich an Schluckgeräusche und morgens war die Brust weicher. Aber am Morgen hatte ich zwar kein Fieber mehr (nur noch Kopfweh und Benommenheit), aber die Brust war offenbar wieder dicht. Jedenfalls konnte J. nichts Nennenswertes raussaugen.
Also habe ich meine Hebamme angerufen. Sie erkannte ein beginnende Brustentzündung, hat einen Propf dicker gelber Milch rausmassiert und die Brust war wieder frei. J. trank sie "leer". Allerdings war sie eine halbe Stunde später wieder dicht. Ich rief also meine Hebamme wieder an und sie meinte, dass ich nun definitiv zum Arzt solle, um den Propf rauszumassieren und Antibiotika zu bekommen. Gesagt, getan. Ich bin also zum Gyn und sie meinte: kein Massieren, aber Ausstreichen, der Propf ist gar kein Propf, sondern die Brust ist dicht wegen des entzündeten Gewebes. Ich soll nur noch kühlen, nicht wärmen. Und ja, es ist eine Brustentzündung. daher verschrieb sie mir Cefuroxim. Außerdem noch Bromocriptin. Sie meinte, damit geht die Milch etwas zurück und wenn ich Pech hätte, könnte die Milch auch ganz zurückgehen. Sie verschrieb mir extra dieses Abstillmedikament, weil ich extrem ungern abstillen möchte und man dieses wohl besser dosieren könne als das andere nebenwirkungsärmere. Außerdem solle ich ins Krankenhaus gehen, falls die Symptome nicht besser werden und/oder ich erneut Fieber kriege. Und sie meinte, ab 39 Grad Fieber muss ich die Milch abpumpen und wegschütten.

So, nun ist meine Brust weich (J. konnte auch zwischenzeitlich was daraus trinken, nun ist sie aber wieder dicht), rotfleckig und durchaus noch schmerzhaft (wenn auch nicht so extrem wie gestern). Ich kühle ständig und lege J. oft an. Die erste Cefuroximtablette habe ich genommen. Und hier kommen endlich meine Fragen, da ich meine Gynäkologin als Gynäkologin zwar schätze, sie aber keineswegs als Stillberaterin sehe:

- Muss man bei mehr als 39 Grad Fieber wirklich die Milch wegschütten?
- Woran merke ich, dass das Antibiotikum wirkt?
- Wie ist das mit dem Bromocriptin - ich habe Angst davor, es zu nehmen, denn ich will unbedingt weiterstillen. Würde sonst auch eine Relaktation anpeilen, wenn die Milch versiegt. Vor allem will ich J. nicht diese Riesenverwirrung zumuten, dass sie nun evtl. Kunstmilch aus dem Fläschchen bekommt. Bisher hat sie sogar Fläschchen mit abgepumpter Muttermilch abgelehnt. Das wäre für die ein Riesenproblem, wenn sie von meiner Milch nicht satt genug werden würde und Zusätzliches bräuchte. Beikost kommt bei ihr auch (noch) nicht gut an. Ich warte in jedem Fall erstmal bis morgen früh und entscheide dann, ob ich ein- bis zweimal täglich 1,25 mg nehme. Aber mich interessiert Eure Meinung als Stillberaterinnen und als Stillende mit Erfahrung.
- Soll ich meine Hebamme bitten, morgen nochmal zu kommen, um den (möglichen) Propf zu entfernen?
- Ab wann müsste ich ins Krankenhaus, um Antibiotika intravenös zu bekommen?
- Ist das Schlimmste nicht eigentlich schon überstanden, wenn mittlerweile kein Fieber und keine Knubbel mehr sind und "nur noch" die Brust rot, schmerzhaft und dicht ist?
- Und zuletzt, aber nicht weniger wichtig: Ich nehme wegen einer rheumatischen Autoimmunerkrankung immunsuppressive (stillfreundliche) Medikamente - somit wird mein Immunsystem künstlich etwas runtergefahren. Das bedeutet theoretisch, dass ich schneller und öfter Infekte bekomme und diese schneller und öfter problematisch werden. Praktisch trifft das nicht zu - ich bin eigentlich seltener krank als mein gesunder Mann. Dennoch: Könnte die Immunsuppression ein Problem bei der Ausheilung der Brustentzündung sein?

Sorry für die verwirrte Schreibweise, aber das macht mich fertig und ich will unbedingt weiterstillen können.

Danke!
Kloentje
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Kloentje
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Re: Milchstau, Brustentzündung, abstillende Medikamente

Beitrag von Kloentje »

PS: Die Linksammlung Stillwissen habe ich natürlich schon durchgearbeitet :-)
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Re: Milchstau, Brustentzündung, abstillende Medikamente

Beitrag von Mondenkind »

- Muss man bei mehr als 39 Grad Fieber wirklich die Milch wegschütten?
Nein! Uraltes Ammenmärchen, totaler Quatsch.
- Woran merke ich, dass das Antibiotikum wirkt?
Symptome gehen zurück, Fieber geht runter.
- Wie ist das mit dem Bromocriptin
Nicht nehmen ist meine Meinung. Ist nicht nötig, ich habe das für eine Mastitis noch nie verschrieben und ich hab schon wirklich einige Brustentzündungen erfolgreich behandelt... Kühlen, anlegen, Antibiotikum nehmen.
- Ab wann müsste ich ins Krankenhaus, um Antibiotika intravenös zu bekommen?
Wenn die Symptome, vor allem das Fieber, nach 48 Stunden nicht besser sind bzw schlechter werden. Oder wenn ein extremes Krankheitsgefühl dazu kommt und Du Dich zuhause nicht mehr sicher fühlst. Dieser Fall ist aber eher selten.
- Ist das Schlimmste nicht eigentlich schon überstanden, wenn mittlerweile kein Fieber und keine Knubbel mehr sind und "nur noch" die Brust rot, schmerzhaft und dicht ist?
Ja, das kann sein. Das Fieber kann aber, zB wenn Dein Kind mal ein paar stunden nicht stillt, auch noch mal hoch gehen. In so einem Fall kannst Du zwischendurch auch mal abpumpen oder ausstreichen, oder aber mit kühlen vorbeugen.
- Und zuletzt, aber nicht weniger wichtig: Ich nehme wegen einer rheumatischen Autoimmunerkrankung immunsuppressive (stillfreundliche) Medikamente - somit wird mein Immunsystem künstlich etwas runtergefahren. Das bedeutet theoretisch, dass ich schneller und öfter Infekte bekomme und diese schneller und öfter problematisch werden. Praktisch trifft das nicht zu - ich bin eigentlich seltener krank als mein gesunder Mann. Dennoch: Könnte die Immunsuppression ein Problem bei der Ausheilung der Brustentzündung sein?
Das kann schon sein, aber trotzdem müsste sich die Brust wieder gut erholen, davon geh ich aus. Wichtig ist, das Antibiotikum ausreichend lange zu nehmen und auf regelmäßige Entleerung zu achten, zwischendurch kühlen.
- Soll ich meine Hebamme bitten, morgen nochmal zu kommen, um den (möglichen) Propf zu entfernen?
Kannst Du machen, aber von Manipulationen eher absehen, bitte. Massagen/Ausstreichen nur sehr vorsichtig, sie können das Anlegen und Trinken erleichtern, können aber auch dem entzündeten Gewebe schaden. An der Brustwarze, sollte da was sein, nur wirklich penibel sauber arbeiten. Dafür kann Deine Hebamme sehr hilfreich sein, das ist immer leichter, wenn das jemand anderes macht, der auch das sterile Arbeiten kennt.

Gute Besserung, melde Dich, wenn Du noch Fragen hast!
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Kloentje
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AW: Milchstau, Brustentzündung, abstillende Medikamente

Beitrag von Kloentje »

Hallo Mondenkind,

danke schonmal!
Ein paar Fragen muss ich nachschieben:
- wenn da Knubbel sind und damit ggf. ein Milchgang verschlossen ist, muss der Verschluss nicht irgendwie mechanisch entfernt werden? Ausstreichen schaffe ich nicht und das saugende Kind kriegts auch nicht hin.
- wenn meine Tochter an der betroffenen Brust trinkt und es kommt fast nichts, sollte ich dann irgendwie zufüttern?
- du schreibst, das AB soll lange genug genommen werden. Ich habe 12Tabletten Cefuroxim á 500mg bekommen. Ist das zu wenig?
- im Moment sind die einzigen Symptome: leicht verhärtete obere Brusthälfte, ebenda leichte Rötung und etwas wärmer, fast keine Milch absaugbar und mittelstarke Schmerzen beim Stillen. Kein Fieber, kein Grippegefühl. Ab wann müsste man spätestens Besserung spüren? (ganz besonders vermisse ich den Milchfluss)

Liebe Grüße
Kloentje
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Re: AW: Milchstau, Brustentzündung, abstillende Medikamente

Beitrag von Mondenkind »

Kloentje hat geschrieben:- wenn da Knubbel sind und damit ggf. ein Milchgang verschlossen ist, muss der Verschluss nicht irgendwie mechanisch entfernt werden? Ausstreichen schaffe ich nicht und das saugende Kind kriegts auch nicht hin.
Lass da doch mal deine Hebamme drauf gucken. Sind die Knubbel strangförmig aneinander? Ist auf der Brustwarze was zu sehen? Nur wenn da wirklich ein Ausgang verstopft ist, macht das wirklich Sinn. Sonst richtet man nur Schaden an.
Kloentje hat geschrieben:- wenn meine Tochter an der betroffenen Brust trinkt und es kommt fast nichts, sollte ich dann irgendwie zufüttern?
Nein, die Milch von der anderen Seite sollte da völlig ausreichen, außerdem glaube ich nicht, dass sie aus der entzündeten Seite überhaupt nichts rausbekommt. Da kommt bestimmt was!
Kloentje hat geschrieben:- du schreibst, das AB soll lange genug genommen werden. Ich habe 12Tabletten Cefuroxim á 500mg bekommen. Ist das zu wenig?
Nimmst du das 2x am Tag, also für 6 Tage? Fände ich sehr kurz, 10 wären besser.
Kloentje hat geschrieben:- im Moment sind die einzigen Symptome: leicht verhärtete obere Brusthälfte, ebenda leichte Rötung und etwas wärmer, fast keine Milch absaugbar und mittelstarke Schmerzen beim Stillen. Kein Fieber, kein Grippegefühl. Ab wann müsste man spätestens Besserung spüren? (ganz besonders vermisse ich den Milchfluss)
Hängt davon ab, ob da wirklich was verstopft ist, siehe oben. Ansonsten klingt das ja schon besser :) Sag mal Bescheid und lass uns dann weiter sehen.

Die Maßnahmen für einen verstopften Ausgang wären diese hier, aber die kennst du bestimmt:

Milchbläschen/Milk Blister. Ein weißes bis gelbliches überhäutetes Bläschen, vor allem nach dem Stillen sichtbar. Der Milchgang dahinter ist gestaut und schmerzhaft.

Therapie:

- Kind an der Seite zuerst anlegen
- Feuchtwarme Kompresse (zB Olivenöl-getränkt) vor dem Stillen auflegen
- Anschließend hinter der Verstopfung sanft massieren
- Stillen mit HIlfe der Schwerkraft, zB übers Kind gebeugt im Vierfüßlerstand
- tierische Fette und meiden als langfristige Maßnahme (diese Dinger neigen dazu, immer wieder zu kommen), evtl. Lecithineinnahme
- zur Not, wenn alles nichts hilft, vom Arzt oder der Hebamme eröffnen lassen: Desinfektion vorher und nachher, steril mit Nadel oder Spritzenkanüle schräg anstechen, am besten Kind anlegen oder ausstreichen
- Wenn sich das Ding öffnet, nicht erschrecken, wenn so eine schmierige oder krümmelige Masse da rauskommt. Das ist eingedickte Milch, nicht schlimm! Ist auch nicht schlimm, wenn das Kind die trinkt.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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AW: Milchstau, Brustentzündung, abstillende Medikamente

Beitrag von Kloentje »

Hallo,

und wieder ein dickes Danke!
Meine Hebamme war heute nochmal da und war zufrieden - es ist nichts verstopft, war wohl nur die Schwellung. Und da war ich dann so gelöst, dass das Stillen an der Seite wieder besser klappte.

Das Bromozeug habe ich nicht genommen - ich will kein Risiko eingehen und offenbar ist es ja ohnehin nicht für den Zweck geeignet. Ich nehme nun noch zusätzlich zum Cefuroxim auf Anraten der Hebamme Phytolacca D6 ein. Allerdings bin ich Homöopathie-Skeptikerin.
Und ja, das AB habe ich für 6 Tage.Mehr wollte sie nicht verschreiben, weil ich dann lieber (bei Nicht-Anschlagen) für eine intravenöse Gabe ins Krankenhaus sollte. Allerdings habe ich von einer Blaseninfektion vor ein paar Monaten noch 4 250er Cefuroxim übrig. Die könnte ich noch dranhängen - wäre also ein Tag länger. Reicht das? Zumal die Brust heute kaum noch schmerzt, die Rötung schwächer ist und von Fieber keine Spur mehr ist?

Was ist echt schrecklich finde, ist, dass man selbst als aufgeklärte SuT-Leserin in so einer Situation ganz schnell denkt, man hätte zu wenig Milch und müsste zufüttern (wurde auch von der FÄ empfohlen). Man vermutet hinter jeder Unzufriedenheit der Kleinen Hunger. Insofern nochmal danke für den klaren Blick!

LG
Kloentje
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Re: Milchstau, Brustentzündung, abstillende Medikamente

Beitrag von Mondenkind »

Schön! Schau doch mal, wie es in den nächsten Tagen wird. Mit den restlichen Cefuroxim, die Du da hast, noch einen Tag dranzuhängen ist eine gute Idee. Und wenn das Stillen jetzt wieder gut läuft, bin ich da sehr zuversichtlich, dass sich das gut entwickelt.

Eine stationäre Aufnahme halte ich für unnötig, so wie es jetzt aussieht.
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Re: Milchstau, Brustentzündung, abstillende Medikamente

Beitrag von Kloentje »

Hallo,

ich hatte ja schon kurz per PN geschrieben, dass die eigentlichen Symptome zum großen Teil abgeklungen sind.
Nun habe ich "nur" noch eine entzündete, leicht verkrustete BW, bei der das Stillen durchaus schmerzt. Die Kruste geht Stück für Stück ab. Ich pflege mit Wollfett und lasse viel Luft ran. Ansonsten nehme ich noch den 6. und 7. Tag ein AB und dann wäre die Behandlung abgeschlossen. Rötung, Stauung, Fieber oder Überwärmung erkenne ich nicht mehr. Ob die Schmerzen beim Stillen allerdings ausschließlich von der BW kommen, kann ich nicht genau zuordnen. Nun endlich meine Frage: Spricht etwas dagegen, morgen früh in diesem Zustand zum Babyschwimmen zu gehen?

Und noch nachgeschoben: Kühlen und ausruhen muss ich mich nun nicht mehr, oder?

Danke und LG
Kloentje
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Re: Milchstau, Brustentzündung, abstillende Medikamente

Beitrag von Mondenkind »

Kloentje hat geschrieben:Nun habe ich "nur" noch eine entzündete, leicht verkrustete BW, bei der das Stillen durchaus schmerzt. Die Kruste geht Stück für Stück ab. Ich pflege mit Wollfett und lasse viel Luft ran.
Wie besprochen würde ich das unter den gegebenen Umständen erstmal beobachten, pflegen und abwarten, wie es sich entwickelt. Wie ist die Haut unter der Kruste?
Kühlen und ausruhen muss ich mich nun nicht mehr, oder?
Kühlen würde ich nicht mehr, da die eigentlichen Entzündungszeichen ja nicht mehr da sind. Auch keine Bettruhe mehr, aber lass es durchaus langsam angehen, würde ich vorschlagen.
Spricht etwas dagegen, morgen früh in diesem Zustand zum Babyschwimmen zu gehen?
Aus der Ferne schwer zu sagen. Wenn Du diese Verletzung woanders am Körper hättest, würdest Du dann damit Schwimmen gehen? Schwimmbadwasser ist durchaus unsauber.
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