Nochmal Relaktation.. Pumpstillen..
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EhMiMB
Nochmal Relaktation.. Pumpstillen..
Hallo,
vor einiger Zeit habe ich hier geschrieben weil ich wieder stillen wollte. Ich habe den Versuch aber wieder aufgebeben weil ich doch noch nicht so stabil war wie ich gegelaubt habe. Nun ist mein Mäuslein schon über 5 Monate alt. Ihr jetzt noch eine Umgewöhnung "anzutun" käme mir falsch vor und irgendwie egoistisch. So wäre das Vorhaben, denk ich, eh zum scheitern verurteilt wenn man nicht zu 100% dahinter steht. Der Wunsch zu stillen ist jedoch nach wie vor sehr groß. Ich würde ihr zumindest gerne wieder Muttermilch geben, dann per Flasche. Ich würde es glaube ich nicht schaffen ihren kompletten Milchbedarf mit Muttermilch zu decken. Wäre das überhaupt möglich wenn ich, vorausgesetzt die Milch käme durchs regelmäßige pumpen wieder, durch zwei, drei mal am Tag pumpen eine Mahltzeit mit Muttermilch zu decken oder ginge die Milch dann eh schnell wieder weg? Gibt es Erfahrungen dazu?
Liebe Grüße
vor einiger Zeit habe ich hier geschrieben weil ich wieder stillen wollte. Ich habe den Versuch aber wieder aufgebeben weil ich doch noch nicht so stabil war wie ich gegelaubt habe. Nun ist mein Mäuslein schon über 5 Monate alt. Ihr jetzt noch eine Umgewöhnung "anzutun" käme mir falsch vor und irgendwie egoistisch. So wäre das Vorhaben, denk ich, eh zum scheitern verurteilt wenn man nicht zu 100% dahinter steht. Der Wunsch zu stillen ist jedoch nach wie vor sehr groß. Ich würde ihr zumindest gerne wieder Muttermilch geben, dann per Flasche. Ich würde es glaube ich nicht schaffen ihren kompletten Milchbedarf mit Muttermilch zu decken. Wäre das überhaupt möglich wenn ich, vorausgesetzt die Milch käme durchs regelmäßige pumpen wieder, durch zwei, drei mal am Tag pumpen eine Mahltzeit mit Muttermilch zu decken oder ginge die Milch dann eh schnell wieder weg? Gibt es Erfahrungen dazu?
Liebe Grüße
- zwieback
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Re: Nochmal Relaktation.. Pumpstillen..
Hallo es ist gerade WE
für viele hier Familienzeit.
Du wirst sicherlich von den Fachfrauen hier noch eine Antwort bekommen.
Grundsätzlich sollte es schon möglich sein das du die Milch wieder in gange bekommst durch pumpen, für wieviel es im laufe des Tages dann reicht wird sich zeigen.
für viele hier Familienzeit.
Du wirst sicherlich von den Fachfrauen hier noch eine Antwort bekommen.
Grundsätzlich sollte es schon möglich sein das du die Milch wieder in gange bekommst durch pumpen, für wieviel es im laufe des Tages dann reicht wird sich zeigen.
Trageberaterin Clauwi GK 80/09 und AK 05/10


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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Nochmal Relaktation.. Pumpstillen..
Hallo,Wäre das überhaupt möglich wenn ich, vorausgesetzt die Milch käme durchs regelmäßige pumpen wieder, durch zwei, drei mal am Tag pumpen eine Mahltzeit mit Muttermilch zu decken oder ginge die Milch dann eh schnell wieder weg? Gibt es Erfahrungen dazu?
für eine Relaktation mit nennenswerter Steigerung der Milchproduktion muss normalerweise deutlich öfter gepumpt werden als nur 2 oder 3 mal täglich. Aber Du kannst Dir ja nochmal genau überlegen, WESHALB GENAU Du gerne wieder stillen würdest: Was steht für Dich im Vordergrund?
Die körperliche Nähe und die körperlichen Auswirkungen aufs Kind durch das Saugen an der Brust? Dann könntest Du künftig die künstliche Nahrung per Brusternährungsset füttern, während des Stillens - egal wieviel Muttermilch dabei kommt, auch ganz ohne Pumpen.
Oder findest Du es wichtig, dass Dein Kind möglichst viel Muttermilch bekommt, komplett über die Flasche? Dann könntest Du in der Tat durch häufiges Pumpen und evtl. notwendige medikamentöse Unterstützung die Milchproduktion wieder so weit ankurbeln, dass einige Muttermilchmahlzeiten pro Tag möglich sind. Die meisten Frauen müssen dafür etwa 8 mal in 24 Stunden pumpen.
LG
Julia
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EhMiMB
Re: Nochmal Relaktation.. Pumpstillen..
Hallo,
ich meinte, falls ich wieder ausreichend Milch habe, ob es dann ausreicht zwei, drei mal am Tag zu pumpen um die Menge aufrecht zu behalten. Ich möchte gerne an sich stillen wegen der Nähe und der Muttermilch. Mh, aber ich dachte soo einfach ist das dann nicht von der Flasche zum BES umzugewöhnen oder? Ich hab es nach der Geburt als sehr schlimm empfunden, wenn meine Tochter so sehr an meiner Brust geweint hat und es nicht geklappt hat. Bei einer Umstellung würde sie sicher auch erstmal protestieren und ich weiß nicht ob ich damit klar käme. Ich bin so ein bißchen im Zwiespalt weil ich halt sehr traurig bin, dass ich nicht stillen kann andrerseits ist meine Tochter im Moment sehr ausgeglichen und ich habe das Gefühl, sie damit aufzuwühlen.. Daher dachte ich wäre das Abpumpen und Muttermilch geben eine Alternative wo sie was von hat ohne dass ich sie irgendwie "ärger".
Liebe Grüße
ich meinte, falls ich wieder ausreichend Milch habe, ob es dann ausreicht zwei, drei mal am Tag zu pumpen um die Menge aufrecht zu behalten. Ich möchte gerne an sich stillen wegen der Nähe und der Muttermilch. Mh, aber ich dachte soo einfach ist das dann nicht von der Flasche zum BES umzugewöhnen oder? Ich hab es nach der Geburt als sehr schlimm empfunden, wenn meine Tochter so sehr an meiner Brust geweint hat und es nicht geklappt hat. Bei einer Umstellung würde sie sicher auch erstmal protestieren und ich weiß nicht ob ich damit klar käme. Ich bin so ein bißchen im Zwiespalt weil ich halt sehr traurig bin, dass ich nicht stillen kann andrerseits ist meine Tochter im Moment sehr ausgeglichen und ich habe das Gefühl, sie damit aufzuwühlen.. Daher dachte ich wäre das Abpumpen und Muttermilch geben eine Alternative wo sie was von hat ohne dass ich sie irgendwie "ärger".
Liebe Grüße
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Nochmal Relaktation.. Pumpstillen..
Ausprobieren! Individuelle Vorhersagen sind da immer schwierig..Mh, aber ich dachte soo einfach ist das dann nicht von der Flasche zum BES umzugewöhnen oder? Ich hab es nach der Geburt als sehr schlimm empfunden, wenn meine Tochter so sehr an meiner Brust geweint hat und es nicht geklappt hat. Bei einer Umstellung würde sie sicher auch erstmal protestieren und ich weiß nicht ob ich damit klar käme.
Ja, das ist auf jeden Fall eine Alternative.Daher dachte ich wäre das Abpumpen und Muttermilch geben eine Alternative wo sie was von hat ohne dass ich sie irgendwie "ärger".![]()
"Ausreichend" wofür?ich meinte, falls ich wieder ausreichend Milch habe, ob es dann ausreicht zwei, drei mal am Tag zu pumpen um die Menge aufrecht zu behalten.
Wer 2-3 mal täglich abpumpt, hat im Höchstfall so viel Milch wie für 2-3 mal Stillen gebraucht wird, das sind ungefähr 25 % des Gesamttagesbedarfs. Allerdings ist eher unwahrscheinlich, dass dieser Höchstfall eintritt, denn bei vielen Müttern funktioniert die Pumpe nicht ganz so gut wie ein Baby, d.h. es sind eher weniger als 25 %, und bei Relaktation passt diese Rechnung eh nicht wirklich, denn hier muss die Milchbildung ja überhaupt erstmal frisch wieder angekurbelt werden. 2-3 mal Pumpen reicht dann wahrscheinlich nicht, um die Milchmenge auf dem 20-25%-Niveau zu halten.
Eine Relaktation überhaupt erst zu STARTEN erfordert normalerweise auch mehr Einsatz als nur 2-3 x täglich.
Falls es Dir auf die Menge jedoch GAR NICHT ankommt, und Du Dich bereits über wenige Tropfen freuen würdest, dann kannst Du selbstverständlich die 2-3 x täglich versuchen, ganz klar.
LG
Julia
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EhMiMB
Re: Nochmal Relaktation.. Pumpstillen..
Also meine Überlegung war, so oft wie es geht zu pumpen, um alles wieder in Gang zu kriegen. Wenn dann so 200 bis 300 ml geschafft wären ob ich das beibehalten könnte mit ein paar mal pumpen am Tag.
Wie schätzt du die Chancen ein, dass meine Tochter mit BES an der Brust trinkt, wo sie jetzt schon fünf einhalb Monate alt ist und nie richtig an der Brust getrunken hat? Klar, kann man das nie pauschal sagen, aber ich frag trotzdem.
Wie schätzt du die Chancen ein, dass meine Tochter mit BES an der Brust trinkt, wo sie jetzt schon fünf einhalb Monate alt ist und nie richtig an der Brust getrunken hat? Klar, kann man das nie pauschal sagen, aber ich frag trotzdem.
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Nochmal Relaktation.. Pumpstillen..
Probier es einfach aus, aber wahrscheinlicher ist: Wenn für das "Erreichen" von 300 ml zum Beispiel 8 mal täglich pumpen nötig ist, dann sind diese 8 Sitzungen auch nötig, um die 300 ml mehr oder weniger zu halten. Relaktation ist da doch noch mal etwas anderes als die körperlichen Vorgänge in Folge eines normalen Stillzeitverlaufs.Also meine Überlegung war, so oft wie es geht zu pumpen, um alles wieder in Gang zu kriegen. Wenn dann so 200 bis 300 ml geschafft wären ob ich das beibehalten könnte mit ein paar mal pumpen am Tag.
Das hängt von mehreren Faktoren ab, die ich kennen müsste, um auch nur eine grobe Abschätzung vornehmen zu können.Wie schätzt du die Chancen ein, dass meine Tochter mit BES an der Brust trinkt, wo sie jetzt schon fünf einhalb Monate alt ist und nie richtig an der Brust getrunken hat? Klar, kann man das nie pauschal sagen, aber ich frag trotzdem.
* Saugbedürfnis des Babys. Es ist wichtig, dass dieses noch sehr ausgeprägt ist.
* Bereitschaft des Babys, sich auf neues einzustellen. Kann man gut mit anderen Darreichungsformen der Milch testen, z.B. neue Flaschensauger, Tasse/Becher usw.
* Ursachen für das vorzeitige Abstillen. Saugschwäche, Saugverwirrung, körperliche Anomalien,...?
* Ressourcen der Mutter. Kraft, Zeit, Wille, profundes Stillwissen, Bereitschaft Neues zu lernen, Unterstützung im Umfeld,...?
Wie wäre es, wenn Du z.B. mit einer Stillberaterin vor Ort, die Dich bei einer Relaktation begleiten könnte, diese Punkte einmal durchgehst? Vielleicht hilft Dir dies, Deine Möglichkeiten zu sortieren und auch besser einschätzen zu können, ob Du einen Versuch starten willst?
LG
Julia
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EhMiMB
Re: Nochmal Relaktation.. Pumpstillen..
Hallo,
danke für deine Antwort. Mäuslein saugt noch ziemlich viel, das wäre wohl schonmal positiv zu sehen.
Auch hat sie keine Probleme bei einem Saugerwechsel bzw beim Schnuller. Aus einem Becher trinken findet sie super, auch wenn das meiste daneben geht weil sie immer in den Becher greift..
Ich hatte nach der Geburt ja nach 1,5 Wochen schon nicht mehr versucht, dass sie an der Brust saugt, wodran es jetzt lag weiß ich natrürlich nicht so genau. Wobei im Krankenhaus sehr früh meine abgepumpte Milch per Fläschchen gegeben wurde. Was wohl sicherlich nicht sehr förderlich war.
Mir wurde ja dann auch geraten nicht mehr anzulegen weil meine Tochter Gelbsucht hatte und sie sich erstmal nicht zu sehr anzustrengen sollte. Dabei musste sie nicht behandelt werden.. Im Nachhinein alles sehr traurig gelaufen, aber man wusste es zu dem Zeitpunkt ja einfach nicht besser. So viel zum Thema stillfreundliches Krankenhaus. 
Ich werde morgen mit einer Stillberaterin telefonieren und danach abwägen was das Beste für uns ist.
Liebe Grüße
danke für deine Antwort. Mäuslein saugt noch ziemlich viel, das wäre wohl schonmal positiv zu sehen.
Ich werde morgen mit einer Stillberaterin telefonieren und danach abwägen was das Beste für uns ist.
Liebe Grüße
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EhMiMB
Re: Nochmal Relaktation.. Pumpstillen..
Ich nochmal. 
Habe nun eine Stunde mit einer Stillberaterin telefoniert und bin guter Dinge. Meine Angst, meine Maus irgendwie zu stressen nur damit ich glücklich bin, ist nun erstmal beseitigt.
Der Weg der Umgewöhnung von Flasche auf Brust klingt mir sehr harmonisch und ich könnte mir vorstellen das vielleicht anzugehen, ganz ohne Stress. Gibt es hier Mamas die den Weg geschafft haben? Oder sollte ich dafür besser n eigenen Thread aufmachen? 
Habe nun eine Stunde mit einer Stillberaterin telefoniert und bin guter Dinge. Meine Angst, meine Maus irgendwie zu stressen nur damit ich glücklich bin, ist nun erstmal beseitigt.