gesellschaftliche stimmung/ stillen
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gesellschaftliche stimmung/ stillen
ich schreibe demnächst an einer arbeit über das stillen in unserer gesellschaft und es wäre ganz toll, wenn ihr mir eure meinungen dazu sagen würdet!
was denkt ihr, ist die "allgemeine" mainstreaming - meinung zum stillen? und woran merkt ihr das?
wie seht ihr die stimmung in eurer umgebung (nähere umgebung, land, kulturkreis,...) dem stillen gegenüber?
Findet ihr die ganze diskussion darum ideologisch?
ich sag jetzt schon danke und bin gespannt auf eure meinungen! schreibt mir, wenn es ok für euch ist, dass ich die ein oder andere meinung in meiner arbeit zitiere!
danke!
was denkt ihr, ist die "allgemeine" mainstreaming - meinung zum stillen? und woran merkt ihr das?
wie seht ihr die stimmung in eurer umgebung (nähere umgebung, land, kulturkreis,...) dem stillen gegenüber?
Findet ihr die ganze diskussion darum ideologisch?
ich sag jetzt schon danke und bin gespannt auf eure meinungen! schreibt mir, wenn es ok für euch ist, dass ich die ein oder andere meinung in meiner arbeit zitiere!
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große piratin mit großer-kleiner piratin (12/10), kleinem pirat (6/13) und baby piratin (5/17)
- Sycorax
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Re: gesellschaftliche stimmung/ stillen
In meinem Umfeld finden die Leute es grundsätzlich "okay", dass ich stille. Mein Kind ist allerdings erst vier Monate alt und so langsam häufen sich die Nachfragen, "ob ich denn noch stille" (Ääähm, ja, sie ist noch sehr klein! Klar stille ich noch und nein, sie bekommt noch keinen Brei!"). Beim Delfi stillen nur noch zwei Frauen (inkl. mir) voll. Drei haben bereits mehrere Mahlzeiten Beikost eingeführt und zwei stillen widerwillig nebenher. Die eine hatte sowieso gleich abgestillt, weil ihr das clustern zu nervig war. Sie hat schließlich noch ein Kind. Drei weitere Frauen haben beim ersten Wachstumsschub abgestillt, "weil die Milch nicht reichte". Meine Familie kann den Beikoststart kaum abwarten, "weil ich dann das Kind auch mal abgeben kann". Ja, ich empfinde mein direktes Umfeld als eher stillunfreundlich. Flaschen werden als praktisch empfunden, weil die Mutter dann freier ist, man genau weiß, wie viel das Kind getrunken hat. Wenn ich von den Vorzügen des Stillens schwärme, hören alle interessiert zu, aber verstehen kann mich trotzdem keiner. Dabei habe ich noch niemandem erzählt, dass ich auch nach dem Beikoststart weiterstillen werde. Dass ich gar nicht vorhabe, Flaschen zu kaufen. Dass Minimissy stillen soll, bis WIR nicht mehr mögen. Ich lasse es einfach so weiterlaufen und warte ab, was passiert.
Meine Hebamme hat mir kurz nach Minimissys Geburt einen guten Rat gegeben: "Fühl dich in eine frühere Zeit zurückversetzt. Es gibt keine Ersatznahrung. Du stillst, um dein Baby zu ernähren und du stillst, bis es alt genug ist, um zu essen."
Dies habe ich mir verinnerlicht und ich fahre gut damit.
Minimissy schläft nachts schon seit lange durch. Von ca. 21.00 bis morgens um 5.00. Dann noch mal bis ca. 9.00. Ab mittags stillt sie dafür häufig. Spätestens alle zwei Stunden. Damit kommen wir auf 8-12x stillen am Tag. Wenn wir viel unterwegs sind, möchte sie seltener. Dafür meist, wenn wir zur Ruhe kommen. Ist meine Mutter oder Schwiemu dabei, werde ich regelmäßig gefragt, ob sie noch satt wird. Flaschenkinder haben Bauchweh - Stillkinder Hunger, wenn sie sich bemerkbar machen.
Ja, ich empfinde mein Umfeld als stillunfreundlich (wenn auch nicht stillfeindlich). Ich bin keine Fanatikerin, denke ich. Ich finde es gut, dass Frauen die Wahl haben und entscheiden können, ob sie stillen möchten oder nicht.
Aber irgendwie bin ich verwundert (entsetzt), dass sich so viele Frauen dagegen entscheiden bzw. bei den ersten kleinen Problemchen gleich die Flasche machen. Im Krankenhaus nach der Entbindung haben ich mehrfach erlebt, dass Frauen vom "Fachpersonal" Flaschen mit Ersatznahrung aufgedrängt wurden, weil die Kinder nicht optimal zugenommen haben, der Milcheinschuss verspätet kam ... und das zwei Tage nach der Geburt.
Ach ja, das mainstreaming ist mAn so: Hat eine Frau ein Kind, das brav alle drei bis vier Stunden stillt und nachts durchschläft und einen Busen, der das so auch mitmacht und entsprechende Sahne produziert, dann darf gern gestillt werden.
Ansonsten bitte Flaschen mit Ersatznahrung! (Merkt man, dass ich ein bisschen frustriert bin?)
War es ungefähr das, was du wissen wolltest? Oder war das zu konfus?
Meine Hebamme hat mir kurz nach Minimissys Geburt einen guten Rat gegeben: "Fühl dich in eine frühere Zeit zurückversetzt. Es gibt keine Ersatznahrung. Du stillst, um dein Baby zu ernähren und du stillst, bis es alt genug ist, um zu essen."
Dies habe ich mir verinnerlicht und ich fahre gut damit.
Minimissy schläft nachts schon seit lange durch. Von ca. 21.00 bis morgens um 5.00. Dann noch mal bis ca. 9.00. Ab mittags stillt sie dafür häufig. Spätestens alle zwei Stunden. Damit kommen wir auf 8-12x stillen am Tag. Wenn wir viel unterwegs sind, möchte sie seltener. Dafür meist, wenn wir zur Ruhe kommen. Ist meine Mutter oder Schwiemu dabei, werde ich regelmäßig gefragt, ob sie noch satt wird. Flaschenkinder haben Bauchweh - Stillkinder Hunger, wenn sie sich bemerkbar machen.
Ja, ich empfinde mein Umfeld als stillunfreundlich (wenn auch nicht stillfeindlich). Ich bin keine Fanatikerin, denke ich. Ich finde es gut, dass Frauen die Wahl haben und entscheiden können, ob sie stillen möchten oder nicht.
Aber irgendwie bin ich verwundert (entsetzt), dass sich so viele Frauen dagegen entscheiden bzw. bei den ersten kleinen Problemchen gleich die Flasche machen. Im Krankenhaus nach der Entbindung haben ich mehrfach erlebt, dass Frauen vom "Fachpersonal" Flaschen mit Ersatznahrung aufgedrängt wurden, weil die Kinder nicht optimal zugenommen haben, der Milcheinschuss verspätet kam ... und das zwei Tage nach der Geburt.
Ach ja, das mainstreaming ist mAn so: Hat eine Frau ein Kind, das brav alle drei bis vier Stunden stillt und nachts durchschläft und einen Busen, der das so auch mitmacht und entsprechende Sahne produziert, dann darf gern gestillt werden.
Ansonsten bitte Flaschen mit Ersatznahrung! (Merkt man, dass ich ein bisschen frustriert bin?)
War es ungefähr das, was du wissen wolltest? Oder war das zu konfus?
Viele Grüße von Sycorax mit Missy (*2/2009) und Minimissy (*1/2012)
"The most precious jewels you'll ever have around your neck are the arms of your children."
*from Ireland*
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- schatzperle
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gesellschaftliche stimmung/ stillen
Das ist tatsächlich ein super Ratschlag.Sycorax hat geschrieben: "Fühl dich in eine frühere Zeit zurückversetzt. Es gibt keine Ersatznahrung. Du stillst, um dein Baby zu ernähren und du stillst, bis es alt genug ist, um zu essen."
Auch der Rest deines Berichts konnte in Grüßen Teilen von mir sein
Hier stillen die meisten Mamis, aber eben nur solange wie es keine Schwierigkeiten gibt.
Wenn ich erwähne, dass wir stillen, solange es uns beiden gefällt (auch hier der Plan, keine Fläschchen!), werde ich angeguckt, als kämen wir von nem anderen Stern...
Aber meine Mama steht zumindest hinter mir und findet es toll, dass wir darum gekämpft haben und jetzt entspannt stillen können. Und auch BLW befürwortet sie. Da freue ich mich sehr drüber!!
******
Fehler und knapper Schreibstil sind dem iPhone zu verdanken...
Liebe Grüße
Maren
Trageberaterin der ClauWi® Trageschule - GK 10/12 und MK 3/13
Maren
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-
Athene79
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Re: gesellschaftliche stimmung/ stillen
Hallo,
die Meinung ist: Stillen bis einem Jahr ist OK. Beikoststart zwischen 4 und 6 Monaten muss sein. Ich kenne nur eine Frau, die es anders gemacht hat.
Und was ich immer wieder in meinem Bekannten- und Freundeskreis feststelle - ich hoffe, ich greife keinen an, aber bei uns ist das extrem so und nicht vereinfachend: Frauen, die studiert haben oder mit medizinisch schulischer Ausbildung (Logopäden, Physiotherapeuten), stillen fast alle und sind überzeugt davon, Frauen, die nicht studiert haben, stillen entweder von vornherein nicht oder nach zwei Wochen aus irgendwelchen dummen Gründen ab. Das beobachte ich jetzt seit fast acht Jahren, seit der Geburt meines 1.Sohnes. Bei meinem 2.Sohn haben zwei Monate nach der Geburt nur noch zwei Frauen von etwa 12 im Rückbildungskurs gestillt. Mal sehen, wie es jetzt bei Sohn Nr.3 wird...
Wenn meine Erfahrungen repräsentativ wären (aber das sind sie ja nicht bei etwa 40 Frauen), wäre die Gesellschaft bezüglich des Stillens und der Einstellung dazu also sehr gespalten.
Ich hoffe, ich habe keinen angegriffen und mir ist auch klar, dass es Gegenbeispiele gibt, aber bei uns ist es so.
die Meinung ist: Stillen bis einem Jahr ist OK. Beikoststart zwischen 4 und 6 Monaten muss sein. Ich kenne nur eine Frau, die es anders gemacht hat.
Und was ich immer wieder in meinem Bekannten- und Freundeskreis feststelle - ich hoffe, ich greife keinen an, aber bei uns ist das extrem so und nicht vereinfachend: Frauen, die studiert haben oder mit medizinisch schulischer Ausbildung (Logopäden, Physiotherapeuten), stillen fast alle und sind überzeugt davon, Frauen, die nicht studiert haben, stillen entweder von vornherein nicht oder nach zwei Wochen aus irgendwelchen dummen Gründen ab. Das beobachte ich jetzt seit fast acht Jahren, seit der Geburt meines 1.Sohnes. Bei meinem 2.Sohn haben zwei Monate nach der Geburt nur noch zwei Frauen von etwa 12 im Rückbildungskurs gestillt. Mal sehen, wie es jetzt bei Sohn Nr.3 wird...
Wenn meine Erfahrungen repräsentativ wären (aber das sind sie ja nicht bei etwa 40 Frauen), wäre die Gesellschaft bezüglich des Stillens und der Einstellung dazu also sehr gespalten.
Ich hoffe, ich habe keinen angegriffen und mir ist auch klar, dass es Gegenbeispiele gibt, aber bei uns ist es so.
- rueckenwind
- Power-SuTler
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- Wohnort: am Rhein
Re: gesellschaftliche stimmung/ stillen
Mein unmittelbares Umfeld ist eigentlich recht stillfreundlich - in meiner Familie ist Stillen eine Selbstverständlichkeit und auch unter der Prämisse, dass sich das bei allen Kindern unterschiedlich entwickelt, wurden keine "Regeln" aufgestellt/erwähnt. In der Familie meines Mannes sieht das anders aus, da gab es als ich schwanger war schon auch mal ablehnende Kommentare gegenüber dem, was so als "Langzeitstillen" bezeichnet wird - ich glaube, sie finden es seltsam, dass ich noch stille, kämen aber wohl nie auf die Idee, das zu kritisieren. Und wenn ich meine Lütte, wenn sie müde oder quengelig ist damit wieder "aufheitere"/befriedige, dann sind sie schon irgendwie beeindruckt.
Meine Freunde und Bekannte haben in der Mehrzahl noch keine Kinder, die wenigen, die Kinder haben, haben auch länger gestillt oder nur aus (auch für mich) nachvollziehbaren Gründen abgestillt.
Nur manchmal, wenn ich jetzt (mein Kind ist etwas über 1 Jahr alt) unterwegs stille, ernte ich gelegentlich verständnislose Blicke - aber ich bemühe mich, dass es mir egal ist.
Meine Freunde und Bekannte haben in der Mehrzahl noch keine Kinder, die wenigen, die Kinder haben, haben auch länger gestillt oder nur aus (auch für mich) nachvollziehbaren Gründen abgestillt.
Nur manchmal, wenn ich jetzt (mein Kind ist etwas über 1 Jahr alt) unterwegs stille, ernte ich gelegentlich verständnislose Blicke - aber ich bemühe mich, dass es mir egal ist.
T. mit Rumpeltochter (04.11), Purzelsohn (08.13) und Flitzeline (08.19)
- hennnamae
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Re: gesellschaftliche stimmung/ stillen
Wieso? Was passiert, wenn das Kind nicht will???Athene79 hat geschrieben:die Meinung ist: Stillen bis einem Jahr ist OK. Beikoststart zwischen 4 und 6 Monaten muss sein.
Bisher wurde bei mir neutral, überrascht, wehmütig und allermeistens positiv aufs Stillen reagiert. NIE negativ oder abwertend (oder ich bin so ignorant, das nicht mitbekommen zu haben).
Allerdings war ich auch bei keinerlei Veranstaltungen, bei denen sich junge Mütter gern tummeln.
Meistens habe ich große Unaufgeklärtheit oder auch Bedauern darüber, dass es bei anderen selbst nicht so lang/so gut geklappt hat, erlebt.
Mädel 12/2006
Bub 05/2010
Bub 05/2010
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Athene79
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 628
- Registriert: 10.04.2012, 13:55
Re: gesellschaftliche stimmung/ stillen
Ich habe tatsächlich nur EINE Kollegin gehabt, deren Kind noch nicht mit sechs Monaten gegessen hat. Und zwei weitere mit sechs Monaten, deren Kinder nur ein paar Löffel gegessen haben und dann noch gestillt wurden. Das waren aber alle drei bis dahin Vollstillkinder. Die Flaschenkinder haben alle mit sechs Monaten gegessen - eine ab sechs Monaten.
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DieStudentin
- gut eingelebt
- Beiträge: 30
- Registriert: 14.01.2012, 16:55
Re: gesellschaftliche stimmung/ stillen
Ich erlebe es in meinem Freundeskreis gerade, dass sehr gern und lange gestillt wird.. Auch ich wünsche mir ja eine Rückkehr zum voll- oder wenigstens vielstillen. Mein Mann hat leider sehr die übliche Ansicht verinnerlicht, dass man höchstens 6 Monate voll stillt und ab dann die Flasche und Brei gibt.
Meine Mutter, die mich nicht gestillt hat,guckt mir immer wehmütig zu und seufzt dann, wie schade, dass es damals keine Stillberatung gegeben hat und wie gut ich es hätte, dass ich nachts keine Flasche machen muss.
Meine Mutter, die mich nicht gestillt hat,guckt mir immer wehmütig zu und seufzt dann, wie schade, dass es damals keine Stillberatung gegeben hat und wie gut ich es hätte, dass ich nachts keine Flasche machen muss.
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Lösche Benutzer 9567
Re: gesellschaftliche stimmung/ stillen
Ich habe hier das Gefühl,dass Stillen schon ein "muss" ist.Jede gute Mutter stillt.Aber eben max.6 Monate.Und ganz oft erlebe ich Mütter die die Flasche geben und sich auch dauernd in der Position fühlen sich dafür rechtfertigen zu müssen.Wenn ich gefragt habe :"Stillt ihr?"Kommt oft eine lange Geschichte warum nicht.
Auch wenn ich völlig pro Stillen bin und selbst gerne stillen möchte bis Linus nicht mehr will finde ich es schlimm wenn sich Frau nicht auch einfach dagegen entscheiden "darf".
Persönlich glaube ich,der gesellschaftliche Druck auf Langzeitstillmamas ist der gleiche wie auf die "Flaschenkindermamas",nur in entgegen gesetzter Richtung.
Auch wenn ich völlig pro Stillen bin und selbst gerne stillen möchte bis Linus nicht mehr will finde ich es schlimm wenn sich Frau nicht auch einfach dagegen entscheiden "darf".
Persönlich glaube ich,der gesellschaftliche Druck auf Langzeitstillmamas ist der gleiche wie auf die "Flaschenkindermamas",nur in entgegen gesetzter Richtung.
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Schlingoline
- ist mit Leidenschaft dabei
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Re: gesellschaftliche stimmung/ stillen
schön gesagt, da stimme ich Dir zu.linus mama hat geschrieben: Persönlich glaube ich,der gesellschaftliche Druck auf Langzeitstillmamas ist der gleiche wie auf die "Flaschenkindermamas",nur in entgegen gesetzter Richtung.
Schlingoline mit dem kleinen Sensibelchen 19.09.2011, dem wilden Rabauken 1.10.2013 und für immer im Herzen unser Engelchen Eva Maria 07.04.2106 - 13.04.2016
Regenbogenbaby Anna Maria 13.09.2017
Regenbogenbaby Anna Maria 13.09.2017