Hoher Gaumen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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nager_michi
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Hoher Gaumen

Beitrag von nager_michi »

Hallo,

ich hab ne kleine Odysee hinter mir. Meine große Tochter (21 Monate) wollte ich unbedingt stillen, hat aber nicht geklappt. Schon im KH hatte sie Durstfieber und wir musste zufüttern. Es war trotz pumpen, Tee, Bockshornkleesamen usw. usw. usw. einfach zu wenig da. Ich hatte allerdings eine sehr schwere Geburt, die im KS endete und machte mir wahnsinnig viel Stress. Hab 2 Monate nur geheult weils nicht klappte mit dem Stillen.

Bei der Kleinen (7 Wochen) wollte ich das auf keinen Fall. Ich ging gelassen an die Sache ran, fütterte im KH mit nem Becher zu als sie unter die 10% gefallen ist. Recht schnell bekam sie dann ne Flasche zusätzlich. Und nen Schnuller weil sie unheimlich viel schrie und immer schnullern wollte. 4 Wochen lang war das Kind lieb solange man es aufm Arm hatte. Hinlegen ging gar nicht. Bis ich erkannte, daß ich sie aufn Bauch legen muss. Dann hats geklappt... mit Schnulli. Sie spuckt auch viel, stösst auf, gluckert und schluckt leer. Ich bin dann recht schnell von 3 Fläschchen pro Tag auf 0 bis 1 Fläschchen runter. Meine Hebamme hatte mich überzeugt, daß genug Milch da ist. Ich hatte nach den Erfahrungen mit der Großen Angst, dass ichs wieder nicht merke, dass sie so Hunger hat. Sie schläft aber nachts super und tagsüber kommt sie so alle 3-4 Stunden und schläft ansonsten.
Ja und seit letzter Woche zieht sie mit dem Kopf von links nach rechts oder nach hinten. Aua! Und am WoE hat sie angefangen beim Trinken zu schnalzen. An der Brust und an der Flasche! Ich hab die Stillberaterin ausm KH zugezogen, die haben da so ne Stillsprechstunde. Sie hat angeschaut wie ich sie anlege, da scheint alles gut zu sein. Aber sie hat festgestellt, dass die Kleine einen hohen Gaumen hat und im Gaumen schon ein Abdruck vom Schnuller ist :shock: Ausserdem legt sie uns eine Cranio-Sacral-Therapie sehr nahe.

Muss noch dazu sagen, ich hatte 1 Woche vor Geburt für 6 Wochen ne heftige Grippe, konnte zeitweise gar nicht aufstehen und mich selbst versorgen. Geschweige denn meine Kinder. Daher wurde die Kleine auch per KS geholt, ich war viel zu schwach. Bei ET+10 wurde sie mit 3700g bei 51cm geholt und mit 7 Wochen hat sie nur 3900g.

So.... und jetzt die Frage.... was kann ich machen gegen diesen hohen Gaumen? Durch das Schnalzen schluckt sie richtig viel Luft und das drückt im Bauch. Gibts da Sauger, die auch besser geeignet sind als die Avent Sauger? Und hat jemand Erfahrungen mit Teilstillen? Ich komm da nicht so richtig mit zurecht weil sie dann zu lange schläft und ne Mahlzeit auslässt. Das ist schlecht für Brust UND eben Milchbildung. Und gibts besondere Schnullis, die ihr besser tun, als die so üblichen, symmetrischen? (Ich weiß, Schnulli ist eh Mist, aber sie schreit sonst non stop)

Oh weh, hoffentlich wars jetzt nicht zuuuu wirr. Sonst bitte einfach fragen!
LG,

Michi mit großem M. Juli/2010 und kleinem M. März/2012
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saiidi
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Re: Hoher Gaumen

Beitrag von saiidi »

Kann dir leider nicht gut raten. Aber hast du schon mal überlegt einen Kiss-Doc aufzusuchen. Nonstop schreien ist vielleicht ein Zeichen dass da was im argen liegt.
Alles Gute
Liebe Grüße
Saiidi

Sohn 10/04 Tochter 7/11
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jusl
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Re: Hoher Gaumen

Beitrag von jusl »

Und am WoE hat sie angefangen beim Trinken zu schnalzen. An der Brust und an der Flasche! Ich hab die Stillberaterin ausm KH zugezogen, die haben da so ne Stillsprechstunde. Sie hat angeschaut wie ich sie anlege, da scheint alles gut zu sein. Aber sie hat festgestellt, dass die Kleine einen hohen Gaumen hat und im Gaumen schon ein Abdruck vom Schnuller ist :shock: Ausserdem legt sie uns eine Cranio-Sacral-Therapie sehr nahe.
Hm, also weitere Abklärung ist sicherlich sinnvoll, aber ich hatte auch schon einige Stillberatungen, wo das Kind einen auffällig hohen Gaumen hatte, und meiner Erfahrung nach ist Deine Beschreibung der Auswirkungen für dieses Phänomen recht ungewöhnlich. Ein hoher Gaumen führt häufig zu Stillproblemen von Anfang an, z.B. weil mit der Brustwarze die Saugreflexzone gar nicht erreicht wird, d.h. das Kind zeigt schwere Saugstörungen.
Das Ziehen des Kopfes nach hinten während des Stillens kann auch einfach der Versuch sein, den Milchfluss zu erhöhen (dass das funktioniert, kann man beim Abpumpen leicht selbst feststellen). Und Schnalzen ist eigentlich immer ein Zeichen für mangelnden Saugschluss, also dafür dass Lippen und Zunge nicht luftdicht abschließen. Das hat nicht eigentlich nichts mit dem Gaumen zu tun, insb. wenn es erst jetzt auftritt.
Meine Hebamme hatte mich überzeugt, daß genug Milch da ist.
Woher wusste die Hebamme das denn??
Bei ET+10 wurde sie mit 3700g bei 51cm geholt und mit 7 Wochen hat sie nur 3900g.
DAS ist deutlicher Hinweis darauf, dass Deine Hebamme da falsch lag!..

Also: es sicher eine gute Idee, da noch mal einen Fachmenschen draufschauen zu lassen.

LG
Julia
nager_michi
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Re: Hoher Gaumen

Beitrag von nager_michi »

Danke Julia,

woher sie das weiss? Keine Ahnung!!!

Meinst Du eine zweite Stillberaterin fragen, oder wen meinst Du mit Fachmenschen?

Seltsamerweise schnalzt sie jetzt nicht mehr. Das ziehen an der Brust ist auch besser geworden seit ich zufüttere.....

@saidii, sie schreit nicht wenn ich sie aufn Bauch lege. Und mit Schnuller...
LG,

Michi mit großem M. Juli/2010 und kleinem M. März/2012
jusl
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Re: Hoher Gaumen

Beitrag von jusl »

Meinst Du eine zweite Stillberaterin fragen, oder wen meinst Du mit Fachmenschen?
Das hängt davon ab, was sich bei Euch schlussendlich als Hauptproblem darstellt bzw. wer verfügbar ist. Fakt ist: Dein Baby hat alarmierend schlecht zugenommen. 200 g in ungefähr 5 Wochen (wann und wieviel genau war ihr niedrigestes Gewicht?), das wären 40 g wöchentlich. Die normale Gewichtszunahme liegt im Bereich 170-330 g wöchentlich (Quelle).
Eine sorgfältige Ursachenforschung (Stillberaterin, KiA/Gyn/Hausarzt, weitere Therapeuten bei anatomischen oder orthopädischen Auffälligkeiten) ist da definitiv angebracht, genauso wie sofortiges Hochfahren der Zufüttermengen und die konsequente Beurteilung der Gewichtsenticklung. Wenn Du grundsätzlich gerne weiterstillen möchtest, empfielt sich die Wahl einer stillfreundlichen Zufüttermethode.


Kurz nochmal hierzu:
Ich bin dann recht schnell von 3 Fläschchen pro Tag auf 0 bis 1 Fläschchen runter. Meine Hebamme hatte mich überzeugt, daß genug Milch da ist. Ich hatte nach den Erfahrungen mit der Großen Angst, dass ichs wieder nicht merke, dass sie so Hunger hat. Sie schläft aber nachts super und tagsüber kommt sie so alle 3-4 Stunden und schläft ansonsten.
Es ist unbedingt erforderlich, während der Reduktion von Zufüttermengen Gedeihen und Gewichtsentwicklung des Babys konsequent im Auge zu behalten und zu dokumentieren. Für "von 3 Fläschchen pro Tag auf 0 bis 1 Fläschchen " braucht frau, wenn alles super läuft, ca 3 Wochen. "Recht schnell" ist offensichtlich viel zu schnell gewesen. "Nachts super schlafen, tags alle 3-4 Stunden" ist während der Zeit, in der Zufüttermengen reduziert werden sollen, eindeutig zu selten. In dieser Zeit muss mindestens 10-12 mal in 24 Stunden erfolgreich gestillt werden, sonst ist eine entsprechende erforderliche Erhöhung der Milchproduktion kaum möglich. D.h. konkret: tagsüber alle 1-2 Stunden, nachts höchstens 3-4 Stunden Stillpause.
Seltsamerweise schnalzt sie jetzt nicht mehr. Das ziehen an der Brust ist auch besser geworden seit ich zufüttere.....
Dem Schnalzen an sich kommt normalerweise keine besondere Bedeutung zu. Manchmal saugen Kinder einfach etwas lasch, mit geringer Muskelspannung, dann passiert das Schnalzen. Wenn keine weiteren Besonderheiten vorliegen, ist das egal. Das Ziehen dient wie gesagt normalerweise der Milchflusserhöhung. Passt also gut dazu, dass es mit dem Zufüttern besser geworden ist.

LG
Julia
Captainsparrow

Re: Hoher Gaumen

Beitrag von Captainsparrow »

Mein Sohn hat auch einen sehr hohen Gaumen (liegt bei uns in der Familie), und ich hatte damit sehr viele Probleme in Richtung wundsein, diew brustwarzen wurden so etwas "angeschabt". Mit persönlich hat das Anlegen in der Boxerstellung sehr geholfen und auch, die BW richtig wie ein "Sandwich" zusammenzudrücken damit sehr viel Brust im Kind ist.
nager_michi
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Re: Hoher Gaumen

Beitrag von nager_michi »

chrissi hat geschrieben:Mein Sohn hat auch einen sehr hohen Gaumen (liegt bei uns in der Familie), und ich hatte damit sehr viele Probleme in Richtung wundsein, diew brustwarzen wurden so etwas "angeschabt". Mit persönlich hat das Anlegen in der Boxerstellung sehr geholfen und auch, die BW richtig wie ein "Sandwich" zusammenzudrücken damit sehr viel Brust im Kind ist.
Ja das klappt bei uns auch am Besten.

Niedrigstes Gewicht hatte sie glaube ich am 2. Tag mit 3350g. Dann habe ich angefangen zuzufüttern. Gegen den Rat vom (stillfreundlichen) KH. Aber mir waren/sind die Probleme mit Kind Nr.1 einfach noch zu sehr im Hinterkopf und ich wollte nicht, daß sie so weit runterfällt wie die große Schwester und Fieber bekommt. Am 3. Tag hatte sie 3470g und am 4.Tag 3540g. Von da an ging das Gewicht nur noch hoch oder Stillstand. Leichter wurde sie nicht mehr.
Dass sie öfter angelegt werden sollte bin ich mir bewusst, sie wehrt sich aber mit allem was sie hat wenn ich versuche sie zwischendrin anzulegen. Verstehen tu ich das ehrlich gesagt nicht. Meine Vermutung ist, die Brust ist noch nicht so voll, das heisst sie bekommt erst mal nicht so viel Vormilch und ist dadurch schon happy. Mein MSR braucht manchmal ne Weile. Dann wird sie total sauer wenn nix kommt, also kaum Vormilch und es dauert ihr zu lange. Und bis die Brust dann soweit wäre, dass die Milch fliesst, schreit sie schon total und lässt sich auch durch Nuckeln an der Brust oder so nicht beruhigen. Ich schaff es dadurch nur ganz ganz selten sie erfolgreich öfter anzulegen. Wenn sie nach 3-4 Stunden kommt bekommt sie eben die Brust voller angeboten :-( Ist aber wie gesagt nur meine Theorie.
Dass ich so langsam die Fläschchen runterfahren hätte sollen wusste ich nicht. Ich habe ja nicht täglich so viel gefüttert, sondern nach "Bedarf" und sie dann einfach öfter angelegt und hatte damals auch nicht das Gefühl sie hätte Hunger. Jetzt schon, daher füttere ich eben zu.
Ich füttere übrigens mit der Flasche zu. Sie bekommt auch den Schnuller und das ist mein Zugeständnis von Anfang an gewesen, es überhaupt zu versuchen mit dem Stillen. Dank der Erfahrungen beim ersten Kind habe ich gesagt es klappt oder es klappt nicht. Ansonsten wäre ich wieder in einen Druck reingekommen wo es ganz sicher nicht geklappt hätte und ich hätte wieder nur geheult. Hm, weiß nicht ob das jemand nachvollziehen kann wenn man das nicht selbst erlebt hat. Für mich war (und ist) das damals ganz schlimm gewesen, damit hatte ich auch überhaupt nicht gerechnet. Und so war es bei Kind Nr.2 für mich seeehr wichtig den (von mir selbst gemachten) Druck und die Erwartungshaltung komplett rauszunehmen.

Der KiA hatte bei der U3 übrigens das noch nicht kritisch gesehen und hat das Thema nur besprochen weil ich es angesprochen habe. Aber ich werde dranbleiben und nochmal mit ihm reden und die anderen Dinge auch versuchen schnell abzuklären. Ich hab das Gefühl wenn da nicht schnell was passiert sind wir nämlich innerhalb der nächsten paar Tage massiv beim Fläschchen. Das möchte ich eigentlich nicht.
LG,

Michi mit großem M. Juli/2010 und kleinem M. März/2012
jusl
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Re: Hoher Gaumen

Beitrag von jusl »

Niedrigstes Gewicht hatte sie glaube ich am 2. Tag mit 3350g. Dann habe ich angefangen zuzufüttern. Gegen den Rat vom (stillfreundlichen) KH.
Das dürfte auch genau richtig gewesen sein, dann zuzufüttern. Das waren ja bereits rund 10% Gewichtsverlust. (schon direkt am 2. Tag!?!... Ungewöhnlich. Hattest Du einen Flüssigkeitstropf oder so, so dass das Geburtsgewicht evtl. nach oben verfälscht war?)
Leider schreibst Du nicht, wann sie das Geburtsgewicht wieder erreicht hatte. Habt Ihr weitere Daten? Wenn Du diese mal ALLE postest, kann ich noch mal genauer auf die Gewichtszunahme schauen. Bislang zeichnet sich aber deutlich ab, dass sie mit durchschnittlich ca. 40-80 g wöchentlich viel zu niedrig war.

Meine Vermutung ist, die Brust ist noch nicht so voll, das heisst sie bekommt erst mal nicht so viel Vormilch und ist dadurch schon happy. Mein MSR braucht manchmal ne Weile. Dann wird sie total sauer wenn nix kommt, also kaum Vormilch und es dauert ihr zu lange. Und bis die Brust dann soweit wäre, dass die Milch fliesst, schreit sie schon total und lässt sich auch durch Nuckeln an der Brust oder so nicht beruhigen. Ich schaff es dadurch nur ganz ganz selten sie erfolgreich öfter anzulegen. Wenn sie nach 3-4 Stunden kommt bekommt sie eben die Brust voller angeboten :-( Ist aber wie gesagt nur meine Theorie.
Deine Theorie klingt durchaus schlüssig. Nur ist das, was Du da beschreibst, eine gut funktionierende Abstillmethode. :( Immer so lange zu warten, bis sich die Brust "richtig voll" anfühlt, wird die Milchproduktion auf Dauer herunterfahren. (Denn die Brust passt sich ja an die NACHFRAGE an. Wenn die Brust schon voll ist, ohne dass gerade jemand nachfragt, ist das das Signal für "Bei der nächsten Mahlzeit weniger produzieren". Und so werden die Abstände immer länger und die Milch immer weniger...)
Ich füttere übrigens mit der Flasche zu. Sie bekommt auch den Schnuller und das ist mein Zugeständnis von Anfang an gewesen, es überhaupt zu versuchen mit dem Stillen. Dank der Erfahrungen beim ersten Kind habe ich gesagt es klappt oder es klappt nicht. Ansonsten wäre ich wieder in einen Druck reingekommen wo es ganz sicher nicht geklappt hätte und ich hätte wieder nur geheult. Hm, weiß nicht ob das jemand nachvollziehen kann wenn man das nicht selbst erlebt hat. Für mich war (und ist) das damals ganz schlimm gewesen, damit hatte ich auch überhaupt nicht gerechnet. Und so war es bei Kind Nr.2 für mich seeehr wichtig den (von mir selbst gemachten) Druck und die Erwartungshaltung komplett rauszunehmen.
Doch, das kann ich sehr gut nachvollziehen. Falsche Erwartungshaltung und Druck können sich in der Tat negativ auf den Stillerfolg auswirken, da hast Du völlig Recht. Du hast Deine Vorgeschichte; diese gehört zu Dir, zu Euch. Damit musst Du umgehen, und das ist ganz sicher gar nicht einfach gewesen.
In der Tat: Die Verwendung von künstlichen Saugern kann Druck herausnehmen. Allerdings können sie ihrerseits wieder NEUE Probleme verursachen - vielleicht solche, die man eigentlich gerade durch zu viel Druck vermeiden wollte. Das blöde ist, dass man das vorher nicht sicher weiß. Vielleicht kannst Du Dich ja doch noch mit dem Gedanken anfreunden, künftig notwendige Zufüttermilch stillfreundlich, d.h. flaschenfrei zuzufüttern. Horch einfach in Dich hinein, und schau offen und ehrlich, was Du da leisten kannst und willst, und wo Deine Prioritäten liegen.
Der KiA hatte bei der U3 übrigens das noch nicht kritisch gesehen und hat das Thema nur besprochen weil ich es angesprochen habe. Aber ich werde dranbleiben und nochmal mit ihm reden und die anderen Dinge auch versuchen schnell abzuklären. Ich hab das Gefühl wenn da nicht schnell was passiert sind wir nämlich innerhalb der nächsten paar Tage massiv beim Fläschchen. Das möchte ich eigentlich nicht.
Ja, bitte besprich die Gewichtsentwicklung ausführlich mit Eurem KiA.

LG und alles Gute dafür
Julia
nager_michi
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Re: Hoher Gaumen

Beitrag von nager_michi »

Hi Julia,

die Daten geb ich Dir morgen, schreib sie bei der Hebi ab, die morgen kommt.

Danke für Dein Verständnis. Ist nicht einfach das zu bekommen. Viele sagen, ist doch egal, fütter halt Pulvermilch. Tja mein Kopf wusste auch, daß mein Kind durchkommt. Mein Herz hat geweint und ich hatte Albträume deswegen.

Hab grade nochmal bei der Osteopathin angerufen. Hatte denen am Mo aufs Band gesprochen wegen Termin. Ich hab im September frühestens einen Termin :-( Bis dahin hab ich unsere Stillprobleme anderweitig umgangen. Aber ich kann sie doch nicht bis September ausschliesslich aufn Bauch legen. Und die Spuckerei ist doch auch Mist. Ach mann, ich könnt echt heulen :-(
LG,

Michi mit großem M. Juli/2010 und kleinem M. März/2012
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Re: Hoher Gaumen

Beitrag von nager_michi »

Was mir noch eingefallen ist.... die Krankenschwester sagte, sie hätte so viel abgenommen weil sie anfangs ganz dicke Füsse gehabt hätte und da wohl Wassereinlagerungen hatte. Ich kann das nicht beurteilen, da ich sie ja wegen des Kaiserschnittes nicht selbst wickeln konnte.
Einen Tropf hatte ich nicht mehr. Glaube nur am Tag der Geburt noch.
LG,

Michi mit großem M. Juli/2010 und kleinem M. März/2012
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