trinkt erst, wenn er weint
Verfasst: 22.04.2012, 21:45
Hallo,
hab da mal wieder eine Frage, vielleicht kennt das jemand bzw. hat eine Expertin einen Tip.
Mittlerweile kann ich die Zeichen von meinem Kleinen (morgen 14 Wochen) häufig gut deuten.
Gerade Nachts sind wir sehr gut eingespielt, dass er beim ersten Kruscheln die Brust bekommt, so dass wir beide im Halbschlaf sind (er signalisiert aber auch, wenn er mal nichts mag). Und auch so klappt das meistens ganz gut (auch mein Freund erkennt das sehr gut, wenn er ihn trägt und bringt ihn mir dann).
Wir hatten jetzt den 12-Wochen-Schub, bei dem er ab späten Nachmittag dann auch die Brust angebrüllt hat und nicht trinken wollte. Jetzt nimmer der Schub wohl langsam ab, aber was er noch immer macht (vor allem Nachmittags) - und ich glaube, das war auch vorher schon so:
Er fängt an, den Mund aufzureißen oder zu suchen. Macht das immer intensiver (weil ich jetzt tw. auch warte).
Aber wenn ich dann die Brust anbiete, dann weint er und will sie partout nicht haben. Dann lass ich es sein, pack schnell was drüber und beruhige ihn.
Manchmal trinkt er dann aber doch nach 5 Minuten, wenn er schon bitterlich weint.
Ich will ja nicht, dass er weinen muss.
Aber wie geh ich mir der Situation um?
Ist das immer noch der Schub?
Oder - was ich mir auch so zusammenreime - ist er dann manchmal so im Spielen oder Gucken (hat seine Fingerchen entdeckt und guckt sich total gern getragen werdend die Wohnung an), dass er keinen Bock hat zu trinken/essen, auch wenn schon Hunger da?
Oder denkt er, er müsste danach schlafen (hab ich in nem Tragen-Thread gelesen, dass Kind daher nicht mehr ins TT wollte; sag ihm jetzt auch immer, dass er danach nicht schlafen muss)?
Und dann zahnt er zusätzlich noch, was natürlich die Zeichen auch verschwimmen lässt.
Mir macht es nur - wie schon beim Schub - Sorgen, dass er dann irgendwann sie Brust negativ assoziiert.
Weiß halt auch noch nicht wirklich den Rhythmus, in dem ich sie ihm dann wieder anbieten soll.
Wenn ich es relativ knapp danach wieder mache und er nicht will, dann brüllt er noch mehr.
Warte ich zu lange (auch schon passiert), ist er deswegen frustriert und weint noch mehr.
Manchmal ist es sogar so, dass er dann beim Beschweren/Ningeln/Weinen grinst, wenn er die freigemachte Brust sieht - aber dann weint, wenn ich sie ihm hinhalte. Und dann a) überhaupt nicht versucht sie zu nehmen oder b) sie ein-, zweimal ableckt (wenn er sie im Mund hat) und dann weint (hoffentlich keine Saugverwirrung von den ca. 10 Mal, die er MuMi aus der Flache bekommen hat und Frust, weil nicht sofort was kommt, aber manchmal auch, wenn MSR schon da)
[[[[Manchmal kommt auch schlechtes Gewissen hoch, weil in den ersten 4 Wochen hat ihn der Papa ab und an nochmal zwei, drei Runden im den Tisch getragen, als der Kleine geclustert hat - weil ich so fertig war, u.a. weil mir die Hebamme das nie richtig erklärt hat, was und warum der Kleine das konkret tut. Und es war immer, wenn er so aufgedreht war, dass er eh nicht trinken konnte. Und bei Papa wurde er wieder ruhiger. Er ist da nicht traumatisiert????]]]
Ich will doch nicht, dass er weinen muss, bevor er was bekommt.
Aber irgendwie scheint es mir, als braucht er das gerade.
Oder übersehe ich was????
Ratlose Grüße
hab da mal wieder eine Frage, vielleicht kennt das jemand bzw. hat eine Expertin einen Tip.
Mittlerweile kann ich die Zeichen von meinem Kleinen (morgen 14 Wochen) häufig gut deuten.
Gerade Nachts sind wir sehr gut eingespielt, dass er beim ersten Kruscheln die Brust bekommt, so dass wir beide im Halbschlaf sind (er signalisiert aber auch, wenn er mal nichts mag). Und auch so klappt das meistens ganz gut (auch mein Freund erkennt das sehr gut, wenn er ihn trägt und bringt ihn mir dann).
Wir hatten jetzt den 12-Wochen-Schub, bei dem er ab späten Nachmittag dann auch die Brust angebrüllt hat und nicht trinken wollte. Jetzt nimmer der Schub wohl langsam ab, aber was er noch immer macht (vor allem Nachmittags) - und ich glaube, das war auch vorher schon so:
Er fängt an, den Mund aufzureißen oder zu suchen. Macht das immer intensiver (weil ich jetzt tw. auch warte).
Aber wenn ich dann die Brust anbiete, dann weint er und will sie partout nicht haben. Dann lass ich es sein, pack schnell was drüber und beruhige ihn.
Manchmal trinkt er dann aber doch nach 5 Minuten, wenn er schon bitterlich weint.
Ich will ja nicht, dass er weinen muss.
Aber wie geh ich mir der Situation um?
Ist das immer noch der Schub?
Oder - was ich mir auch so zusammenreime - ist er dann manchmal so im Spielen oder Gucken (hat seine Fingerchen entdeckt und guckt sich total gern getragen werdend die Wohnung an), dass er keinen Bock hat zu trinken/essen, auch wenn schon Hunger da?
Oder denkt er, er müsste danach schlafen (hab ich in nem Tragen-Thread gelesen, dass Kind daher nicht mehr ins TT wollte; sag ihm jetzt auch immer, dass er danach nicht schlafen muss)?
Und dann zahnt er zusätzlich noch, was natürlich die Zeichen auch verschwimmen lässt.
Mir macht es nur - wie schon beim Schub - Sorgen, dass er dann irgendwann sie Brust negativ assoziiert.
Weiß halt auch noch nicht wirklich den Rhythmus, in dem ich sie ihm dann wieder anbieten soll.
Wenn ich es relativ knapp danach wieder mache und er nicht will, dann brüllt er noch mehr.
Warte ich zu lange (auch schon passiert), ist er deswegen frustriert und weint noch mehr.
Manchmal ist es sogar so, dass er dann beim Beschweren/Ningeln/Weinen grinst, wenn er die freigemachte Brust sieht - aber dann weint, wenn ich sie ihm hinhalte. Und dann a) überhaupt nicht versucht sie zu nehmen oder b) sie ein-, zweimal ableckt (wenn er sie im Mund hat) und dann weint (hoffentlich keine Saugverwirrung von den ca. 10 Mal, die er MuMi aus der Flache bekommen hat und Frust, weil nicht sofort was kommt, aber manchmal auch, wenn MSR schon da)
[[[[Manchmal kommt auch schlechtes Gewissen hoch, weil in den ersten 4 Wochen hat ihn der Papa ab und an nochmal zwei, drei Runden im den Tisch getragen, als der Kleine geclustert hat - weil ich so fertig war, u.a. weil mir die Hebamme das nie richtig erklärt hat, was und warum der Kleine das konkret tut. Und es war immer, wenn er so aufgedreht war, dass er eh nicht trinken konnte. Und bei Papa wurde er wieder ruhiger. Er ist da nicht traumatisiert????]]]
Ich will doch nicht, dass er weinen muss, bevor er was bekommt.
Aber irgendwie scheint es mir, als braucht er das gerade.
Oder übersehe ich was????
Ratlose Grüße