Stillen oder Flasche
Verfasst: 23.03.2012, 10:03
Hallo ihr lieben,
ich hoffe ich werde hier nicht an den Pranger gestellt oder ausgeschimpft, da es ja ein Stillforum ist.
Aber ich brauche wirklich einen Rat und vielleicht Argumente, die meine Zweifel ganz weg blasen.
Zuerst ich entbinde in ca 2 Wochen, habs also fast geschafft
Sofort als ich erfahren habe das ich Schwanger bin und mein Arzt mich gefragt hatte, ob ich stillen möchte, hab ich sofort JA gesagt. Da ich es bei meinen 3 jährigen Sohn nicht getan hatte. Ich weiß nicht, ich hatte damals sofort NEIN gesagt und hab auch nie darüber nach gedacht.
Nun … seit einiger Zeit bin ich jedoch am zweifeln. Ich denke echt jeden Tag darüber nach und dann sieht das so aus „Stillen … nicht Stillen … Stillen … nicht Stillen“ und Freunde oder meine Mutter können mir nicht wirklich helfen. *seufz* es ist so , als ob rechts ein Engel auf der Schulter sitzen würde und links ein Teufel.
Bei meinen Sohn fand ich das nicht lästig. Ich hatte drei Flaschenwärmer, in jeden war eine Flasche mit gekochten Wasser (im Kühlschrank war eine große Flasche mit gekochten Wasser) und immer wenn ich eine raus nahm, steckte ich den nächsten rein, damit das Wasser sich aufwärmt. Das Pulver hatte ich schon in so DM Dösschen, wo ich es einfach nur rein schütteln musste. Die dreckigen Flaschen packte ich Nachts einfach nur ins Spülbecken, um am nächsten Tag sie in ruhe sauber zu machen. Das alles dauerte keine 5 Minuten und ich fand es nicht lästig. Auch nicht unterwegs, der Preis war halt nur nicht der Hit. Es war teuer, da wir Aptamil genommen haben. Aber sonst war es Stressfrei. Mein Kind war bei der Geburt 4055 gramm schwer und nahm auch gut zu, er ist nun so groß wie viele 5 jährige
Das Pulver hatte ihn nie geschadet, er hat keine Allergie und war auch nie wirklich krank (außer Schnupfen). Nach der Geburt, ein Monat danach, musste ich aber ins Krankenhaus weil die den Mutterkuchen vergessen haben, also ü die Hälfte. Da könnte ich dann auch nicht stillen, weil ich 2 Wochen drin war und Bettruhe gebraucht habe. Deshalb hatte sich mein Mann drum gekümmert. Ansonsten fehlt meinen Sohn an nichts, er ist gut entwickelt und total glücklich und so. Nach 3 Monaten schlief er die Nächte auch durch, was noch so ein Pluspunkt war.
So nun wollte ich stillen, um vielleicht eine bessere Bindung zu bekommen. Damals wegen dem Krankenhaus und Babyblues (ahja ich war 2x im Krankenhaus und hab sehr viel Blut verloren) war die Bindung am Anfang gar nicht gut. Jedoch eine Bindung kann ich auch anders bekommen, mit Tragetuch was ich benutzen möchte und auch viel Kontakt mit dem Körper. Stillen ist natürlich Nahrhafter, es ist nicht immer so stressig wenn es klappt und wirklich gut fürs Kind. Es ist günstig und man hat es immer dabei.
Nur bei mir ist das Problem, ich kann nicht wirklich in der Öffentlichkeit meine Brust raus holen und es stillen, dann hab ich immer zu viel Stress und traue mich nicht aus dem Haus, außer mein mann ist dabei und ich kann mich ins Auto verziehen (hab selber kein Führerschein). Dann die Ernährung, wenn ich kein Hunger habe, was oft passiert, kann ich nichts essen. Es geht einfach nicht rein und meist muss ich dann brechen, wenn ich es mir rein zwinge. Die Schmerzen wären mir egal, da gibt es ja viele Tricks wie z.B. Quark. Aber alle 2 Stunden zu stillen (mein Sohn kam damals alle 4 Stunden am Anfang) und das die ganze Nacht und auch am Tag ist sicher schlauchend. Vor allem muss ich meinen Sohn ja in den Kindergarten bringen und will auch eine Ausbildung als Tagesmama machen (dauert nur eine Woche, aber von 8-14 Uhr) und dann gerne arbeiten. Und man kann auch nicht wirklich prüfen wie viel das Kind nun getrunken hat, ich mache mir dann immer Gedanken ob es im moment genug bekommt. Klar man kann Wiegen, aber es nimmt ja nicht sofort zu.
Okay für unterwegs gebe es die möglichkeit abzupumpen, aber das heißt nicht das sie sofort die Flasche annimm. Viele haben ja Probleme, wenn sie erst an der Brust nuckeln , die Flasche anzunehmen. Am Anfang würde ich ja nicht abpumpen, da ich ja erst Zuhause bleibe.
Tut mir leid, ist etwas viel gewesen und ich hab Sicher die Hälfte vergessen, aber das ist echt das Wichtigste. Ich hoffe ihr könnt mir echt meine zweifeln weg machen. Ich weiß ja nichtmal ob ich stillen kann, da meine Brust sich gar nicht verändert hat und in der Schwangerschaft auch kein Tropfen Milch raus kam. Aber vielleicht kommt das ja noch
ich hoffe ich werde hier nicht an den Pranger gestellt oder ausgeschimpft, da es ja ein Stillforum ist.
Aber ich brauche wirklich einen Rat und vielleicht Argumente, die meine Zweifel ganz weg blasen.
Zuerst ich entbinde in ca 2 Wochen, habs also fast geschafft
Nun … seit einiger Zeit bin ich jedoch am zweifeln. Ich denke echt jeden Tag darüber nach und dann sieht das so aus „Stillen … nicht Stillen … Stillen … nicht Stillen“ und Freunde oder meine Mutter können mir nicht wirklich helfen. *seufz* es ist so , als ob rechts ein Engel auf der Schulter sitzen würde und links ein Teufel.
Bei meinen Sohn fand ich das nicht lästig. Ich hatte drei Flaschenwärmer, in jeden war eine Flasche mit gekochten Wasser (im Kühlschrank war eine große Flasche mit gekochten Wasser) und immer wenn ich eine raus nahm, steckte ich den nächsten rein, damit das Wasser sich aufwärmt. Das Pulver hatte ich schon in so DM Dösschen, wo ich es einfach nur rein schütteln musste. Die dreckigen Flaschen packte ich Nachts einfach nur ins Spülbecken, um am nächsten Tag sie in ruhe sauber zu machen. Das alles dauerte keine 5 Minuten und ich fand es nicht lästig. Auch nicht unterwegs, der Preis war halt nur nicht der Hit. Es war teuer, da wir Aptamil genommen haben. Aber sonst war es Stressfrei. Mein Kind war bei der Geburt 4055 gramm schwer und nahm auch gut zu, er ist nun so groß wie viele 5 jährige
So nun wollte ich stillen, um vielleicht eine bessere Bindung zu bekommen. Damals wegen dem Krankenhaus und Babyblues (ahja ich war 2x im Krankenhaus und hab sehr viel Blut verloren) war die Bindung am Anfang gar nicht gut. Jedoch eine Bindung kann ich auch anders bekommen, mit Tragetuch was ich benutzen möchte und auch viel Kontakt mit dem Körper. Stillen ist natürlich Nahrhafter, es ist nicht immer so stressig wenn es klappt und wirklich gut fürs Kind. Es ist günstig und man hat es immer dabei.
Nur bei mir ist das Problem, ich kann nicht wirklich in der Öffentlichkeit meine Brust raus holen und es stillen, dann hab ich immer zu viel Stress und traue mich nicht aus dem Haus, außer mein mann ist dabei und ich kann mich ins Auto verziehen (hab selber kein Führerschein). Dann die Ernährung, wenn ich kein Hunger habe, was oft passiert, kann ich nichts essen. Es geht einfach nicht rein und meist muss ich dann brechen, wenn ich es mir rein zwinge. Die Schmerzen wären mir egal, da gibt es ja viele Tricks wie z.B. Quark. Aber alle 2 Stunden zu stillen (mein Sohn kam damals alle 4 Stunden am Anfang) und das die ganze Nacht und auch am Tag ist sicher schlauchend. Vor allem muss ich meinen Sohn ja in den Kindergarten bringen und will auch eine Ausbildung als Tagesmama machen (dauert nur eine Woche, aber von 8-14 Uhr) und dann gerne arbeiten. Und man kann auch nicht wirklich prüfen wie viel das Kind nun getrunken hat, ich mache mir dann immer Gedanken ob es im moment genug bekommt. Klar man kann Wiegen, aber es nimmt ja nicht sofort zu.
Okay für unterwegs gebe es die möglichkeit abzupumpen, aber das heißt nicht das sie sofort die Flasche annimm. Viele haben ja Probleme, wenn sie erst an der Brust nuckeln , die Flasche anzunehmen. Am Anfang würde ich ja nicht abpumpen, da ich ja erst Zuhause bleibe.
Tut mir leid, ist etwas viel gewesen und ich hab Sicher die Hälfte vergessen, aber das ist echt das Wichtigste. Ich hoffe ihr könnt mir echt meine zweifeln weg machen. Ich weiß ja nichtmal ob ich stillen kann, da meine Brust sich gar nicht verändert hat und in der Schwangerschaft auch kein Tropfen Milch raus kam. Aber vielleicht kommt das ja noch