Stillproblem: Dünnhäutige Mama

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Urmel_Mama
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Stillproblem: Dünnhäutige Mama

Beitrag von Urmel_Mama »

Hallo,

obwohl ich schon einige Monate hier registriert bin, habe ich bisher kaum was geschrieben, aber dafür umso mehr gelesen.

Jetzt muss ich mich einfach mal ausheulen und vielleicht holt mich ja der eine oder andere Kommentar wieder auf den Teppich.

Unsere Situation: Tochter Emma ist wird am Donnerstag 25 Wochen alt. Sie wurde mit 2800g und 50 cm geboren und wog zur U5 vergangene Woche 6860 g bei 65 cm Körpergröße
Sie wird voll gestillt und nach Bedarf gestillt - und das von Anfang an mit erheblichem "Gegenwind" von verschiedenen Seiten (u.a Stillstreik bei nicht- Erreichbarkeit der Hebamme als sie 10 Wochen alt war).
Emma schläft im eigenen Bett direkt neben dem Elternbett.

Aktuell (seit knapp zwei Wochen)ist die Situation so, dass Emma tagsüber einen Rhythmus von ca. 3-3,5 Stunden hat, nachts jedoch deutlich öfter ...ja, was schreibe ich jetzt ... ich sag mal "Hunger hat" - Hunger wonach auch immer. Sie hat noch nie "durchgeschlafen" im Sinne von 8 Stunden am Stück. Das höchste waren 6 Stunden und das auch meist nur einmal pro nacht und danach eher so um die vier Stunden.

Ich möchte natürlich gern nachts eine Situation schaffen, in der wir alle etwas mehr schlafen können, bin dabei aber im Zweispalt, sie immer möglichst schnell beruhigen zu wollen/ müssen (auch damit mein Mann möglichst ungestört schlafen kann)- was mit Stillen sehr zuverlässig klappt und der Überlegung/ Befürchtung ihr damit anzugewöhnen "ich kann nur einschlafen, wenn ich gerade getrunken habe.
Leider scheint sich mein gesamtes Umfeld (einschließlich der Hebamme und meines Mannes) einig zu sein, dass ich doch einfach nur endlich abends ein Fläschchen geben solle, damit Emma länger schläft/ durchschläft. Ich befürchte, dass das der erste Schritt zum Abstillen wäre und frage mich auch, warum sie mit pre-Nahrung besser schlafen sollte, wenn sie nicht mal an beiden Brüsten trinkt, sondern meist nur eine nimmt. Ihr eine "Folgemilch" oder einen Schmelzflockenbrei aus der Flasche zu geben, damit sie durchschläft stelle ich mir als ein überfüttern und ein Stören des Hunger-Sättigungsgefühls vor, dass mir auch nicht einleuchtet. Ich glaube, dass meine Tochter gut von meiner Milch satt wird. Und dass sie oft auch "nur" aus emotionalem Hunger/ Kuschel- /Trostbedürfnis an die Brust will - und das auch darf.
Dieses Bauchgefühl wird jedoch zunehmend untergraben durch die (zumumindest von mir empfundenen) vorwürfe, so stur am ausschließlichen Stillen festzuhalten, dass man es nur belächeln oder den Kopf schütteln kann. (Meine Mutter hat mich neulich am Telefon tatsächlich ausgelacht...).

Ich möchte wie gesagt gern versuchen, die nächtliche Situation so zu verändern, dass ich es Emma erleichtere, zu lernen, dass sie auch alleine wieder einschlafen kann.
Schreien lassen oder sie ins Kinderzimmer ausquartieren, damit man sie erst ab einem gewissen Lärmpegel hört, kommt daher für mich nicht in Frage. Flasche geben eigentlich auch nicht. Ich habe ir mal nach dem Stillen eine Flasche mit abgepumpter Milch angeboten, von der sie aber gerade mal 20 ml getrunken hat. Satt wird sie also - meine ich jedenfalls.

Meine Überlegungen gehen eher in die Richtung, sie nachts zunächst verstärkt anders zu trösten und etwas länger zu warten, bis ich sie hochnehme und anlege (Streicheln, vorsummen, Schnulli geben, sowas in der Art). Da mein Mann diese Woche nicht zu Hause ist, muss ich nicht auf ihn Rücksicht nehmen und kann vielleicht besser rausfinden, ob Stillen tatsächlich die einzige Möglichkeit ist, Emma nachts zu beruhigen. Wenn es so ist, dann soll sie eben alle 1,5 Stunden trinken, aber ich glaube auch, dass der Grundstein für gewohnheiten schneller gelegt ist, als man sich so denkt.

LIege ich damit so falsch? Wie kann ich den anderen "beweisen", dass ich mein Kind nicht hungern lasse - oder tue ich das tatsächlich?
Muss ich mich von meiner egoistischen Wunschvorstellung von Stillen - Beikost - Familienkost (neben und nacheinander, aber ohne Milchpulver) verabschieden und abends Fläschchen geben?
Welche Möglichkeiten habe ich, vielleicht trotz Stillen mehr Nachtruhe zu erreichen?

Danke fürs Lesen des kleinen Romans. Ich muss das mal loswerden, denn ich bin druch den Schlafmangel, aber viel mehr durch das gefühl mich ständig rechtfertigen und verteidigen zu müssen derzeit sehr dünnhäutig und nah am Wasser gebaut.

LG Urmel_Mama
Weekend
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Re: Stillproblem: Dünnhäutige Mama

Beitrag von Weekend »

Liebe Urmel_Mama,

ganz kurz da ich gleich weg muss: Hebammen haben leider oftmals VIEL zu wenig Ahnung vom Stillen. Hör lieber auf eine ausgebildete Still- und Laktationsberaterin.

Es ist schlimm, wenn Familie/Ehemann/Umfeld einem da so in den Rücken fallen - aber bitte höre auf Dein gesundes Mutterbauchgefühl und nicht deren (verzeih) unqualifizierten Zwischenrufe. Lass Dich da nicht verunsichern - es ist DEINE Bindung zu DEINEM Kind.

Durchschlafen ist auch bei Fläschchen nicht gegeben. Meine Bekannte steht halt 3x/Nacht auf um ein Fläschchen zu machen.

Meine Tochter ist 15 Monate und stillt auch noch in der Nacht alle 2-3 Stunden. Seit sie auf der Welt ist, habe ich erst 1x 4h am Stück geschlafen und lebe nocht *g* Irgendwann gewöhnt man sich daran. Aber ja, es wird besser. Aber es gibt auch Nächte (zB beim Durchbruch der Backenzähne), da kam sie alle 1-1,5 Stunden. Da geht man dann kurz am Stock.

Alle "Schlafprogramme", die es da gibt (zB Gordon nächtliches Abstillen) setzen ein Alter von mindestens 1 Jahr voraus, Deine Emma ist also einfach noch viel zu jung dafür.

Ich muss düsen, *drücke* Dich mal fest und wünsche Dir weiterhin eine wunderschöne Stillbeziehung mit Deiner Tochter!
Weekend
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tania
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Re: Stillproblem: Dünnhäutige Mama

Beitrag von tania »

deine tochter stillt relativ selten tagsüber, das holt sie dann in der nacht nach. das war bei meinem kind in diesem alter tendenziell auch so (wenn er auch tagsüber deutlich mehr stillte). wenn du ein bisschen im forum liest, wirst du merken, dass es bei den allermeisten stillbabys nicht zu einem derart frühen durchschlafen kommt, bzw wenn sie früh durchschlafen dieselben kinder zu einem späteren zeitpunkt wieder öfter aufwachen. es ist keinesfalls gesagt, dass deine tochter mit einer flasche am abend durchschlafen würde. in dem alter zu versuchen, das nächtliche stillen heruaszuzögern halte ich nicht für besonders sinnvoll. deine tochter wird in diesem jungen alter tatsächlich noch hunger haben. der kleine magen ist schnell wieder leer und nächtliches anderes beruhigen ist wesentlich anstrengender für dich und deine tochter.
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honigtopf2010
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Re: Stillproblem: Dünnhäutige Mama

Beitrag von honigtopf2010 »

Oje...du Ärmste! Also für die meisten hier wird das Verhalten deiner Tochter völlig normal klingen. Und auch, wie du reagierst. Nur leider wird kein Argument und sei es noch so wissenschaftlich begründet dein Umfeld davon abhalten dich weiterhin zu kritisieren. Dein Problem beschreibst du schon sehr treffend: du bist zu dünnhäutig. Nun ist es bei dir doppelt schwer, weil dein Mann dich nicht unterstützt. Vielleicht bietest du ihm an, dann im Zweifelsfall so drei bis vier Mal nachts die Flasche zu machen? Dein Baby ist einfach .noch zu klein! Wenn dein Gefühl sagt, dass es beim Weinen eine Brust braucht, verlasse dich lieber darauf als auf dein Umfeld. Du machst also alles richtig. Das mit dem Schlafen reguliert sich mit der Zeit von allein. Hab Vertrauen und bitte deinen Mann dies auch zu haben.
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tania
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Re: Stillproblem: Dünnhäutige Mama

Beitrag von tania »

@dünnhäutig: es ist sehr sinnvoll, dass du "dünnhäutig" bist, denn dein kind kommuniziert anders als du es von anderen (erwachsenen) gewöhnt bist. deine dünnhäutigkeit befähigt dich, die bedürfnisse deines kindes wahrzunehmen. ich bin eine sehr rationale person und seit meiner ersten schwangerschaft heule ich bei je-dem scheiß. echt. ich bemühe mich, dass als eine neue qualität anzunehmen und mich nicht darüber lustig zu machen oder mich gar zu verurteilen. es ist schon oft manchmal ein bisschen :roll: und auch :oops: aber es ist halt auch einfach. ich leide und freue mich mit - viel stärker als vorher. ich zweifle viel mehr an mir selbst. aber das führt zum überdenken von vielen dingen, die sehr wert sind, überdacht zu werden. sei nachsichtig mit dir. so dünnhäutig wie jetzt bleibst du nicht für ewig, dein kind wird größer und du wirst stabiler und selbstsicherer.
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Re: Stillproblem: Dünnhäutige Mama

Beitrag von sweet_Dreamy »

Ich finde deinen Beitrag irgendwie toll, denn man sieht wie viele Gedanken du dir machst und ich denke deine Gedanken sind völlig richtig...
Probier aus, ob singen/Schnulli und Ähnliches helfen, ansonsten still weiter... Hör auf DEIN Gefühl und deine kleine Emma... lass die andren Reden, auch wenn es super schwer fällt da weg zu hören!
Ich habs ähnlich und höre auch immer wieder "wie du stillst noch..." "warum trägst du sie denn immer..." "sollen wir dir ne Flasche machen die du fütterst?" usw...
Wenn es für dich und Emma gut ist, kann es nicht falsch sein! Unsere Mia ist am Donnerstag 23 Wochen alt und stillt in manchen Nächten nur 2x in andren Nächten jede Stunde. Natürlich bin ich dann auch gerädert, grad momentan auch, da sie grad 2 Zähne auf einmal bekommt, aber das ist halt so. Halt durch und mach das Beste für dich und Emma!
Grüße von Karin und Mia...
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Trageberatung Mama Mia - Trageschule NRW - GK 10/12
MarzipanHerz
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Re: Stillproblem: Dünnhäutige Mama

Beitrag von MarzipanHerz »

Hallo,

das meiste ist ja schon gesagt :o))) Mein Mann hatte auch mal eine Phase, in der er meinte, ich solle doch abstillen,d amit ich endlich zur Ruhe komme. Ich habe ihm dann das Buch "wir stillen noch" von der La Leche Liga in die Hand gedrückt, ihm gesagt, er soll das lesen und wenn er dann noch der Meinung ist, ich solle abstillen, würde ich es tun.

Unser Sohn war da ca. 9-10 Monate.

Er hat es gelesen. Und abstillen war nie mehr ein Thema, ganz im Gegenteil Er unterstützt mich wo es nur geht.

Vielleicht hilft Dir das auch weiter?

Du machst es richtig! Lass Dir nichts von niemandem einreden!!! Es ist Dein Kind... und Du weisst, was am Besten ist!!

Lass Dich umarmen :o))

LG
LG
MarzipanHerz


Mit my eifon on the Road :) daher so sorry für alle Rechtschreibfehler etc....


mein Rockstar Oktober 2010
Maijoh
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Re: Stillproblem: Dünnhäutige Mama

Beitrag von Maijoh »

Liebe Urmel-Mama,

wie schön das du deine Zweifel hier äußerst.

Ich würde dir raten nichts zu tun wovon du nicht selbst 100%ig überzeugt bist.
Was ist denn gewonnen wenn dein Töchterchen trotz Flaschennahrung Nachts immer noch wach wird?
Dein Gefühl in Richtung "das ist der erste Schritt in Richtung abstillen" kann ich nur teilen -
und warum Geld für Milch bezahlen die du umsonst hast?
Dein Kind wird eines Tages durchschlafen - in seinem Tempo, lasst ihm Zeit!

Alles Gute euch! Pack deinen Mann mit ins Boot, das ist das wichtigste - die anderen sind wurscht!
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Kate
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Re: Stillproblem: Dünnhäutige Mama

Beitrag von Kate »

Liebe Urmel-Mama,

auch ich möchte dich ermutigen, auf dein Bauchgefühl zu hören.

Wäre es eine Möglichkeit, eine Gitterseite vom Babybett zu entfernen (hab ich Eure Schlafkonstellation richtig verstanden?), damit du nachts nicht so wach wirst, sondern dir dein Baby einfach im Halbschlaf rüberziehen kannst?

Mir hat in Zweifelsphasen immer geholfen, viel im Forum zu lesen oder in Büchern mit AP-Inhalten und mir selbst Gutes zu tun. Denn, wenn es einem selbst schlecht geht, kommen die Zweifel, es doch anders machen zu müssen, eher durch.

Ich denke auch, dass ein Kind in dem Alter durchaus auch hungrig nach Nahrung sein kann, daher finde ich das Angebot an deinen Mann, Fläschchen zu machen, ganz gut :lol: Im Ernst, es wäre natürlich toll, wenn du ihn überzeugst; den restlichen Menschen würd ich gar nicht so viel erzählen, deren Meinung ist egal. Es ist dein / euer Kind und deine / eure Bindung.

Ich wünsche dir ruhige kuschelige Nächte
Kate
„Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern.“ (Alexandra)
Urmel_Mama
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Re: Stillproblem: Dünnhäutige Mama

Beitrag von Urmel_Mama »

Vielen Dank für eure lieben Worte. Es tut gut, mal zu lesen, dass ich es richtig mache.
Kate, mich stört es nicht, unsere kleine nachts aus dem Bett zu heben. Wir stillen sowieso meist im sitzen an ein dickes Kopfkissen und das Stillkissen gekuschelt.
Wenn ich alleine mit ihr bin, so wie in dieser Woche, wo mein Mann zur Fortbildung ist, klappt das gut.

Mein Problem ist, dass ich, wenn er da ist das Gefühl habe, Emma müsse möglischst ruhig sein und wir ihn nicht stören. Ihm ist das Stillen lästiger als mir, sozusagen. Natürlich wird er so halb mit wach, wenn sie sich meldet und/ oder ich unser kleines Nachtlicht anmache, aber sonst muss er ja nichts tun.
Es liegt wohl wirklich daran, dass ich das Gefühl habe, er ist nicht "mit im Boot". Ich habe ihm schon viel zu lesen gegeben/ gezeigt (vieles auch hier aus dem Forum) und er sagt dann zwar "ja, o.k.", aber spontan geäußerte Sätze wie, "ich hoffe ja, dass sie durchschläft, wenn wir endlich zufüttern" zeigen mir, dass er nicht überzeugt ist, sondern zweifelt und alle Probleme (naja, was man/ er/ ich so als "Problem" sieht) darauf zurückführt, Emma werde beim Stillen nicht satt.
Ich habe auch schon überlegt, ob er sich ausgeschlossen vorkommt, weil das Stillen ja schon sehr innig ist. zur Zeit zieht er sich auch von anderen Aufgaben (Wickeln, Baden, etc.) eher ein bisschen zurück. Und ganz sicher ist er unglücklich damit, dass ich im Moment so gar keine Kraft habe, auch noch Partnerin und Geliebte zu sein.
Wie Kate schon schrieb, mir geht es nicht gut, ich zweifel viel, mag mich nicht recht leiden, hadere mit Haarausfall und gigantischem Schokokonsum - sozusagen das Gegenteil einer selbstbewussten, attraktiven Mami und Frau.
Letzte Nacht habe ich in Gedanken versucht, einen Brief an meinen Mann zu schreiben, um ihm zu vermitteln, wie es mir geht und ihn zu fragen, was er denn braucht, um Vertrauen zu mir und meiner Entscheidung fürs Stillen zu haben. Ich bin vor der Schwangerschaft ein sehr kopflastiger Mensch geschrieben und kann mich nicht erinnern, dass meinem Bauchgefühl jemals etwas so "heilig" war, wie das Stillen jetzt - jenseits aller Argumente. Insofern habe ich fast Angst davor, dass Emma tatsächlich nach einem Pre-Fläschchen zufällig länger schlafen könnte, als derzeit. Denn das wäre für meinen Mann vermutlich "der Beweis", dass ich im unrecht bin; auch wenn sie durchaus schon auch nach dem Stillen 6 Stunden geschlafen hat.

Letzte Nacht sah übrigens so aus:
16.30 uhr stillen (o.k., das ist Nachmittag und nicht Nacht)
18.30 Uhr ins Bett und bis 21.00 Uhr geschlafen
21 Uhr gestillt
0.00 Uhr kurz geweint, aber mit Schnulli, Streicheln und Summen in 5 Minuten wieder eingeschlafen
0.30 Uhr gestillt
4.00 Uhr gestillt
7.00 Uhr gestillt
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