Ohne Familienbett besser durchgeschlafen
Verfasst: 08.03.2012, 18:44
Hallo,
bis zum Alter von vier Monaten schlief unsere Kleine in einem Extrabettchen neben unserem Ehebett. Dann haben wir das Zimmer umgebaut und ein kleines Bett direkt an das große Bett angeschraubt -auf gleicher Höhe - ein Balkon quasi. Es ist nun meisten so, dass meine Tochter mit uns zusammen ins Quasi-Familienbett geht (vorher schläft sie nach dem Einschlafstillen bei uns im Wohnzimmer auf meinem/Pappas Schoß). Wenn wir sie also abends im Schlafzimmer hinlegen, lege ich sie bewusst in den Balkonteil. Meistens kullert sie dann nach 20 Minuten mit ausgestreckten Armen (wie süß!) zu mir rüber, spätestens aber beim ersten Stillen nach 1-2 Stunden. Danach bleibt sie meistens bei mir liegen und wird dann etwa alle 1,5 bis 2 Stunden gestillt. Ich finde das häufige Wecken (sie schreit nicht, sondern sucht und atmet heftiger und versucht anzudocken) zwar anstrengend, aber ich verzweifle nicht daran.
Nun ist es so: Als sie früher in ihrem eigenen Bettchen schlief, waren vier bis sechs Stunden Pause zwischen zwei Stillsitzungen keine Seltenheit. Zum Morgen hin wurden die Pausen kürzer.
Nun frage ich mich, woran das nun stark gehäufte nächtliche Stillen liegt?
- kann es daran liegen, dass ich immer in der Nähe bin und sie die Milch riecht und daher öfter andocken will?
- kann es daran liegen, dass ich sie damals immer an beiden Brüsten trinken ließ (mit abenteuerlichen Fast-Weck-Aktionen nach der ersten Brust) und nun trinkt sie nur eine Brust?
- am Alter wird es wohl kaum liegen, auch wenn überall steht, dass sie um den 6. Monat herum öfter aufwachen, weil es zeitlich exakt mit dem Bettenumbau übereinstimmt.
Und was meint Ihr - sollte ich versuchen, sie nachts anders zu beruhigen? Ich vermute stark, das würde danebengehen. Ich weiß generell nicht, was ich von dieser Allein(-wieder-)einschlafendiskussion halten soll. Und sie kann ja offenbar auch alleine einschlafen, sonst würde sie ja alle 35-40 Minuten aufwachen, oder?
Bin verwirrt - vielleicht kann jemand helfen/aus eigener Erfahrung berichten?
PS: Achso: Aufs Einschlafstillen und auf das Quasi-Familienbett will ich übrigens nicht verzichten - trotz der kürzeren Stillabstände.
Danke & LG
Kloentje
bis zum Alter von vier Monaten schlief unsere Kleine in einem Extrabettchen neben unserem Ehebett. Dann haben wir das Zimmer umgebaut und ein kleines Bett direkt an das große Bett angeschraubt -auf gleicher Höhe - ein Balkon quasi. Es ist nun meisten so, dass meine Tochter mit uns zusammen ins Quasi-Familienbett geht (vorher schläft sie nach dem Einschlafstillen bei uns im Wohnzimmer auf meinem/Pappas Schoß). Wenn wir sie also abends im Schlafzimmer hinlegen, lege ich sie bewusst in den Balkonteil. Meistens kullert sie dann nach 20 Minuten mit ausgestreckten Armen (wie süß!) zu mir rüber, spätestens aber beim ersten Stillen nach 1-2 Stunden. Danach bleibt sie meistens bei mir liegen und wird dann etwa alle 1,5 bis 2 Stunden gestillt. Ich finde das häufige Wecken (sie schreit nicht, sondern sucht und atmet heftiger und versucht anzudocken) zwar anstrengend, aber ich verzweifle nicht daran.
Nun ist es so: Als sie früher in ihrem eigenen Bettchen schlief, waren vier bis sechs Stunden Pause zwischen zwei Stillsitzungen keine Seltenheit. Zum Morgen hin wurden die Pausen kürzer.
Nun frage ich mich, woran das nun stark gehäufte nächtliche Stillen liegt?
- kann es daran liegen, dass ich immer in der Nähe bin und sie die Milch riecht und daher öfter andocken will?
- kann es daran liegen, dass ich sie damals immer an beiden Brüsten trinken ließ (mit abenteuerlichen Fast-Weck-Aktionen nach der ersten Brust) und nun trinkt sie nur eine Brust?
- am Alter wird es wohl kaum liegen, auch wenn überall steht, dass sie um den 6. Monat herum öfter aufwachen, weil es zeitlich exakt mit dem Bettenumbau übereinstimmt.
Und was meint Ihr - sollte ich versuchen, sie nachts anders zu beruhigen? Ich vermute stark, das würde danebengehen. Ich weiß generell nicht, was ich von dieser Allein(-wieder-)einschlafendiskussion halten soll. Und sie kann ja offenbar auch alleine einschlafen, sonst würde sie ja alle 35-40 Minuten aufwachen, oder?
Bin verwirrt - vielleicht kann jemand helfen/aus eigener Erfahrung berichten?
PS: Achso: Aufs Einschlafstillen und auf das Quasi-Familienbett will ich übrigens nicht verzichten - trotz der kürzeren Stillabstände.
Danke & LG
Kloentje