Ohne Familienbett besser durchgeschlafen

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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Kloentje
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Ohne Familienbett besser durchgeschlafen

Beitrag von Kloentje »

Hallo,

bis zum Alter von vier Monaten schlief unsere Kleine in einem Extrabettchen neben unserem Ehebett. Dann haben wir das Zimmer umgebaut und ein kleines Bett direkt an das große Bett angeschraubt -auf gleicher Höhe - ein Balkon quasi. Es ist nun meisten so, dass meine Tochter mit uns zusammen ins Quasi-Familienbett geht (vorher schläft sie nach dem Einschlafstillen bei uns im Wohnzimmer auf meinem/Pappas Schoß). Wenn wir sie also abends im Schlafzimmer hinlegen, lege ich sie bewusst in den Balkonteil. Meistens kullert sie dann nach 20 Minuten mit ausgestreckten Armen (wie süß!) zu mir rüber, spätestens aber beim ersten Stillen nach 1-2 Stunden. Danach bleibt sie meistens bei mir liegen und wird dann etwa alle 1,5 bis 2 Stunden gestillt. Ich finde das häufige Wecken (sie schreit nicht, sondern sucht und atmet heftiger und versucht anzudocken) zwar anstrengend, aber ich verzweifle nicht daran.

Nun ist es so: Als sie früher in ihrem eigenen Bettchen schlief, waren vier bis sechs Stunden Pause zwischen zwei Stillsitzungen keine Seltenheit. Zum Morgen hin wurden die Pausen kürzer.

Nun frage ich mich, woran das nun stark gehäufte nächtliche Stillen liegt?
- kann es daran liegen, dass ich immer in der Nähe bin und sie die Milch riecht und daher öfter andocken will?
- kann es daran liegen, dass ich sie damals immer an beiden Brüsten trinken ließ (mit abenteuerlichen Fast-Weck-Aktionen nach der ersten Brust) und nun trinkt sie nur eine Brust?
- am Alter wird es wohl kaum liegen, auch wenn überall steht, dass sie um den 6. Monat herum öfter aufwachen, weil es zeitlich exakt mit dem Bettenumbau übereinstimmt.

Und was meint Ihr - sollte ich versuchen, sie nachts anders zu beruhigen? Ich vermute stark, das würde danebengehen. Ich weiß generell nicht, was ich von dieser Allein(-wieder-)einschlafendiskussion halten soll. Und sie kann ja offenbar auch alleine einschlafen, sonst würde sie ja alle 35-40 Minuten aufwachen, oder?

Bin verwirrt - vielleicht kann jemand helfen/aus eigener Erfahrung berichten?

PS: Achso: Aufs Einschlafstillen und auf das Quasi-Familienbett will ich übrigens nicht verzichten - trotz der kürzeren Stillabstände.

Danke & LG
Kloentje
--
mit Töchterchen J. (09/2011): Gestillt bis 3,5 Jahre. Wir tragen und schlafen im Familienbett.
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sweet_Dreamy
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Re: Ohne Familienbett besser durchgeschlafen

Beitrag von sweet_Dreamy »

Ich würde sagen, probier aus, ob sie wieder besser schläft, wenn sie im eigenen Bett ist, ohne Balkon...
Bei uns war es ähnlich: So lang wir nicht im Zimmer waren schlief sie super im Familienbett und ab dem Zeitpunkt wo wir ins Bett sind, war sie dauernd wach und wollte trinken und schlief super unruhig... ich hab dann ihr Bett neben meine Seite gestellt und jetzt schläft sie dadrin und deutlich besser und länger, auch wenn wir im Zimmer sind. Klar gibt es Nächte, da will sie trotzdem alle 2 Std, aber ist eher die Ausnahme!
Ich leg sie allerdings nachts nach dem Stillen nicht immer wieder rüber, weil wir beide oft beim Stillen einschlafen... dann pennt sie den Rest der Nacht halt bei uns
Grüße von Karin und Mia...
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WiLada
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Re: Ohne Familienbett besser durchgeschlafen

Beitrag von WiLada »

Hmm bei uns ist es nicht so. Der Große schläft idr durch außer wenn er im Babybalkon liegt da kommt er dann so gegen vier Uhr zu mir gekuschelt. Also bei ihm trifft es nicht zu. Liegt er direkt schon bei uns dann wird er garnicht wach.

Die Kleine Maus schläft immer im Familienbett, wenn ich ins Bett gehe will sie manchmal nochmal stillen, manchmal auch nicht (sie ist spätestens 18h im Bett). Sie schläft auch gut wenn ich direkt neben ihr bin. Sie trinkt nur sehr kurz (auch nur eine Seite, sie trinkt von Geburt nur eine Seite auch am Tag). Wenn sie keinen Hunger hat trinkt sie nicht. Ich sehe keinen Zusammenhang und wenn dann nur in Richtung: Familienbett = besserer Schlaf. Zumindest bei uns.
Allerdings schlafen wir alle besser wenn mein Sohn im Babybalkon liegt, das muss ich zugeben, er liegt da auch ohne Probleme drin und dass er morgens komt ist kein Problem für uuns.
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Kloentje
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Re: Ohne Familienbett besser durchgeschlafen

Beitrag von Kloentje »

Hallo,

hm, na ich werde das mal beobachten. Manchmal wäre mir selteneres Nachtstillen schon lieber, aber wenn sie es braucht, braucht sie es wohl - egal ob aus Hunger oder aus Kuschel- und Wiedereinschlafgründen.

Danke & LG
Kloentje
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tania
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Re: Ohne Familienbett besser durchgeschlafen

Beitrag von tania »

mein kdi hat mehrere male seinen schlafrhythmus gravierend umgestellt (von sechs stunden am stück zu halbstündlichem aufwachen die ganze nacht, jeweils phasen von vielen wochen! schlagartig!!), ohne dass wir die schlafsituation jemals verändert hätten (zwischen uns, unter unserer decke (wir hatten eine große zu dritt als er klein war)).
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Re: Ohne Familienbett besser durchgeschlafen

Beitrag von Lösche Benutzer 7681 »

tania hat geschrieben:mein kdi hat mehrere male seinen schlafrhythmus gravierend umgestellt (von sechs stunden am stück zu halbstündlichem aufwachen die ganze nacht, jeweils phasen von vielen wochen! schlagartig!!), ohne dass wir die schlafsituation jemals verändert hätten (zwischen uns, unter unserer decke (wir hatten eine große zu dritt als er klein war)).
Das unterschreibe ich genauso.

Clara schläft seit ihrer Geburt bei mir im großen Bett, ich hab da NIX dran geändert und dennoch hatten wir schon ALLES an aufwach-Zeiten.
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Sakura
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Re: Ohne Familienbett besser durchgeschlafen

Beitrag von Sakura »

Kloentje hat geschrieben: am Alter wird es wohl kaum liegen, auch wenn überall steht, dass sie um den 6. Monat herum öfter aufwachen
doch, ich vermute genau das: dass es am alter liegt.
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Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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tania
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Re: Ohne Familienbett besser durchgeschlafen

Beitrag von tania »

ah, die größte umstellung war mit sechs monaten - von mehrer stunden am stück zu halbstündlich..
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