so müde!!
Moderator: Giraeffchen
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mimi27
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so müde!!
ich liebe ja meinen kleinen wirklich über alles, aber momentan treipt er mich fast in den wahnsinn. seit 3 tagen kann ich kaum noch etwas machen. am tag schläft er nur im tt und dann am liebsten in bewegung. ok, das macht er schon seit er 1 monat alt ist und macht mir auch nichts aus. nur die nächte sind ja wirklich katastrophal.
der kleine geht so ca. um 20.00 uhr ins bett mit einschlafstillen. ich schleiche mich dann aus dem bett, damit ich noch die grosse ins bett tun kann. pünktlich nach 20 minuten ist er wieder wach. ich gehe dann meistens zu ihm ins bett, damit er dann schläft. in letzter zeit ist es so, dass er die ganze nacht jede 30 minuten aufwacht. ich bin wirklich am ende. ich stille ihn dann, da es das einzige ist, was ihn wieder zum einschlafen bringt.
am tag kann ich mich auch nicht ausruhen, da er ja wie gesagt im tt ist. und die grosse ist ja auch noch, geschweige dann vom haushalt. mein mann ist mir leider auch keine grosse hilfe, da er den ganzen tag arbeitet und am abend kann er auch nichts machen beim kleinen, weil er einfach mich braucht. und die grosse möchte auch mich, da ich sonst so wenig zeit für sie habe. am wochenende haben wirs auch schon versucht, dass er ihn ins tt nimmt, aber auch das nützt nichts. er schläft nicht bei ihm. und dann wird er quengelig wenn er zu wenig schläft. mein mann ist auch nicht wahnsinnig begeistert vom tt.
ich habe mir das buch von pantley gekauft. hat irgendjemand erfahrungen damit? würde der kleine besser schlafen wenn er in seinem eigenen bett schlafen würde, einfach noch bei uns im zimmer? ich brauche einfach mehr schlaf. ich laufe wie ein zombie rum.
sorry für das gejammere!!
der kleine geht so ca. um 20.00 uhr ins bett mit einschlafstillen. ich schleiche mich dann aus dem bett, damit ich noch die grosse ins bett tun kann. pünktlich nach 20 minuten ist er wieder wach. ich gehe dann meistens zu ihm ins bett, damit er dann schläft. in letzter zeit ist es so, dass er die ganze nacht jede 30 minuten aufwacht. ich bin wirklich am ende. ich stille ihn dann, da es das einzige ist, was ihn wieder zum einschlafen bringt.
am tag kann ich mich auch nicht ausruhen, da er ja wie gesagt im tt ist. und die grosse ist ja auch noch, geschweige dann vom haushalt. mein mann ist mir leider auch keine grosse hilfe, da er den ganzen tag arbeitet und am abend kann er auch nichts machen beim kleinen, weil er einfach mich braucht. und die grosse möchte auch mich, da ich sonst so wenig zeit für sie habe. am wochenende haben wirs auch schon versucht, dass er ihn ins tt nimmt, aber auch das nützt nichts. er schläft nicht bei ihm. und dann wird er quengelig wenn er zu wenig schläft. mein mann ist auch nicht wahnsinnig begeistert vom tt.
ich habe mir das buch von pantley gekauft. hat irgendjemand erfahrungen damit? würde der kleine besser schlafen wenn er in seinem eigenen bett schlafen würde, einfach noch bei uns im zimmer? ich brauche einfach mehr schlaf. ich laufe wie ein zombie rum.
sorry für das gejammere!!
mimi mit Mädchen 01/04 und Bub 08/11 und Bub 6/13
Clauwi GK 06/12 und MK 11/12
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Vogelfrei
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Re: so müde!!
liebe mimi,
ich bin in einer ähnlichen situation wie du mit meiner kleinen, die auch praktisch genau so alt ist wie deiner. und musste hier vor ein paar tagen auch mal dringend ausheulen... deshalb will ich zumindest mal ein bisschen mitgefühl da lassen. da ja jetzt wochenende ist, hab ich gerade ein bisschen entlastung, zum glück. ich muss auch sagen, es klingt, als seiest du noch ein ganzes stück schlimmer dran als ich... hast ja auch noch ein großes kind, das ist sicher nochmal härter! und mir geht es komischerweise immer noch so, dass ich den schlafentzug halbwegs wegstecke, obwohl es bei uns nun auch schon seit jahresbeginn so ist, dass töchterchen nachts wirklich ständig aufwacht. dabei will sie gar nicht groß was, auf die andere seite legen, wieder an die brust, weiterschlafen. aber das einfach SO oft, dass ich in vielen nächten das gefühl habe, selbst keine stunde am stück mehr zu schlafen. tagsüber gehe ich dafür auch spätestens ab 15 uhr am stock - und dann um 18:30 mit dem kind ins bett, wofür ich dann meist schon dankbar bin, auch wenn ich meinen freund deshalb wochentags praktisch nicht sehe.
das buch von der pantley habe ich übrigens auch gelesen, vor etlichen monaten schon. ich habe es selbst nicht wirklich umgesetzt, fand aber, dass schon die lektüre mir geholfen hat, das ganze ein stückchen mehr zu akzeptieren, sie schreibt ja zum glück sehr einfühlsam. freunde von uns, die uns das buch geliehen haben, haben wohl auch einige der tipps angewendet, meinten aber auch, dass die eigene lösung wohl doch immer von dem abweicht, was andere gemacht haben. vielleicht ist ja für dich der ein oder andere tipp dabei, die lektüre lohnt sich auf jeden fall, finde ich. allerdings ist es natürlich auch kein heilmittel für ganz akute probleme, sondern eher auf zeit angelegt.
blöd ist ja auch, finde ich, dass gegen das aufwachen selbst so wenig tun kann. tagsüber kann man tragen (bei uns übrigens mittlerweile auch wieder der papa, aber eine zeitlang ging das auch nicht gut bzw. er hat sich ach nicht recht ans tuch getraut. ist aber vielleicht auch eine sache der gewöhnung? bei uns geht z.b. seit einiger zeit der verhasste kiwa ein wenig besser. sie schläft immer noch nicht lange darin, aber immerhin doch 30 minuten - und schreit nicht mehr sofort beim reinlegen), nachts macht man das wohl eher nicht. also augen zu (bzw. auf) und durch? ich handhabe es im moment so. irgendwann wird es besser werden, ganz sicher! man sieht ja die veränderungen an anderer stelle, und manchmal schneller, als man dachte. ganz sicher werden auch die nächte wieder besser werden, auch bei euch!
du siehst, tolle tipps habe ich leider keine (oder sie fallen mir nicht ein, weil ich selbst zu müde bin... ), aber manchmal hilft es ja schon ein bisschen, wenn man wenigstens weiß, dass man nicht allein ist.
in diesem sinne: ganz viel kraft und durchhaltevermögen wünsche ich dir, und dass vielleicht noch die ein oder andere idee kommt, wie du es dir etwas einfacher machen kannst!
ich bin in einer ähnlichen situation wie du mit meiner kleinen, die auch praktisch genau so alt ist wie deiner. und musste hier vor ein paar tagen auch mal dringend ausheulen... deshalb will ich zumindest mal ein bisschen mitgefühl da lassen. da ja jetzt wochenende ist, hab ich gerade ein bisschen entlastung, zum glück. ich muss auch sagen, es klingt, als seiest du noch ein ganzes stück schlimmer dran als ich... hast ja auch noch ein großes kind, das ist sicher nochmal härter! und mir geht es komischerweise immer noch so, dass ich den schlafentzug halbwegs wegstecke, obwohl es bei uns nun auch schon seit jahresbeginn so ist, dass töchterchen nachts wirklich ständig aufwacht. dabei will sie gar nicht groß was, auf die andere seite legen, wieder an die brust, weiterschlafen. aber das einfach SO oft, dass ich in vielen nächten das gefühl habe, selbst keine stunde am stück mehr zu schlafen. tagsüber gehe ich dafür auch spätestens ab 15 uhr am stock - und dann um 18:30 mit dem kind ins bett, wofür ich dann meist schon dankbar bin, auch wenn ich meinen freund deshalb wochentags praktisch nicht sehe.
das buch von der pantley habe ich übrigens auch gelesen, vor etlichen monaten schon. ich habe es selbst nicht wirklich umgesetzt, fand aber, dass schon die lektüre mir geholfen hat, das ganze ein stückchen mehr zu akzeptieren, sie schreibt ja zum glück sehr einfühlsam. freunde von uns, die uns das buch geliehen haben, haben wohl auch einige der tipps angewendet, meinten aber auch, dass die eigene lösung wohl doch immer von dem abweicht, was andere gemacht haben. vielleicht ist ja für dich der ein oder andere tipp dabei, die lektüre lohnt sich auf jeden fall, finde ich. allerdings ist es natürlich auch kein heilmittel für ganz akute probleme, sondern eher auf zeit angelegt.
blöd ist ja auch, finde ich, dass gegen das aufwachen selbst so wenig tun kann. tagsüber kann man tragen (bei uns übrigens mittlerweile auch wieder der papa, aber eine zeitlang ging das auch nicht gut bzw. er hat sich ach nicht recht ans tuch getraut. ist aber vielleicht auch eine sache der gewöhnung? bei uns geht z.b. seit einiger zeit der verhasste kiwa ein wenig besser. sie schläft immer noch nicht lange darin, aber immerhin doch 30 minuten - und schreit nicht mehr sofort beim reinlegen), nachts macht man das wohl eher nicht. also augen zu (bzw. auf) und durch? ich handhabe es im moment so. irgendwann wird es besser werden, ganz sicher! man sieht ja die veränderungen an anderer stelle, und manchmal schneller, als man dachte. ganz sicher werden auch die nächte wieder besser werden, auch bei euch!
du siehst, tolle tipps habe ich leider keine (oder sie fallen mir nicht ein, weil ich selbst zu müde bin... ), aber manchmal hilft es ja schon ein bisschen, wenn man wenigstens weiß, dass man nicht allein ist.
in diesem sinne: ganz viel kraft und durchhaltevermögen wünsche ich dir, und dass vielleicht noch die ein oder andere idee kommt, wie du es dir etwas einfacher machen kannst!
mit der großen Kleinen (8/11) und der kleinen Kleinen (8/14)
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MarzipanHerz
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Re: so müde!!
Hi Du, fühl Dich erst mal gedrückt.. ich habe auch einen Thread laufen, weil ich in der ähnlichen Situation bin... es schlaucht einfach auf DAuer wahnsinnig.
Ich habe Pantleys Buch und versuche es mittlerweile seit 8 Wochen. Leider absolut ohne Erfolg. Obwohl die Akzeptanz der Situation bei mir auch grösser geworden ist, seit ich es gelesen habe....
Daher kann ich Dir leider keine Tipps da lassen.. denn meiner schläft NUR an der Brust... ich wär manchmal echt froh, ne Ausweichmöglichkeit wie TT oder so zu haben....
Aber sie es so... irgendwann ist auch das alles vorbei....
Halt die Ohren steif!
LG
Ich habe Pantleys Buch und versuche es mittlerweile seit 8 Wochen. Leider absolut ohne Erfolg. Obwohl die Akzeptanz der Situation bei mir auch grösser geworden ist, seit ich es gelesen habe....
Daher kann ich Dir leider keine Tipps da lassen.. denn meiner schläft NUR an der Brust... ich wär manchmal echt froh, ne Ausweichmöglichkeit wie TT oder so zu haben....
Aber sie es so... irgendwann ist auch das alles vorbei....
Halt die Ohren steif!
LG
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MarzipanHerz
Mit my eifon on the Road
daher so sorry für alle Rechtschreibfehler etc....
mein Rockstar Oktober 2010
MarzipanHerz
Mit my eifon on the Road
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mimi27
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Re: so müde!!
es tut wirklcih gut, zu hören dass man nicht die einzige ist mit so problemen. ich glaube ich muss einfach da durch, ob ich nun will oder nicht. ich hoffe einfach es kommen weider ienmal bessere zeiten. denn auf dauer würde mich das kaputt machen. diese nacht ging es etwas besser. er schlief auch mal 1 stunde am stück. schon besser als jede halbe stunde wach zu werden.
das buch von pantley werde ich nun mal in ruhe durchlesen. ich habe mal begonnen und eigendlich gedacht, es höre sich noch gut an. ich hoffe wir finden eine lösung. auch euch beiden wünsche ich viel kraft und durchhaltevermögen.
gestern hat mich meine grossmutter wieder genervt. sie meinte nur lass ihn doch endlich einmal schreien. meinen kindern hat es auch nichts geschadet. immer diese doofen kommentare.
naja, ich bin zum glück eigenständig und kann machen was ich will.
das buch von pantley werde ich nun mal in ruhe durchlesen. ich habe mal begonnen und eigendlich gedacht, es höre sich noch gut an. ich hoffe wir finden eine lösung. auch euch beiden wünsche ich viel kraft und durchhaltevermögen.
gestern hat mich meine grossmutter wieder genervt. sie meinte nur lass ihn doch endlich einmal schreien. meinen kindern hat es auch nichts geschadet. immer diese doofen kommentare.
naja, ich bin zum glück eigenständig und kann machen was ich will.
mimi mit Mädchen 01/04 und Bub 08/11 und Bub 6/13
Clauwi GK 06/12 und MK 11/12
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Emma_Ha
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Re: so müde!!
Hallo,
ich bin ganz neu und habe gerade einen Thread neu angelegt mit genau demselben Problem. Mein Sohn schläft tagsüber ausschließlich im Tragetuch, nachts anfangs drei Stunden, inzwischen bisher noch manchmal eine Stunde für sich, aber das wird auch immer weniger. Er schläft auch nicht bei mir an der Brust, und seit einiger Zeit auch nachts nicht mehr beim Stillen ein. Eigentlich schreit und meckert er die ganze Nacht, egal, was ich tue. (Da habe ich ich bisher noch nicht aufraffen können, ihn im Tragetuch herumzuschleppen, ich muss ja irgendwann auch mal liegen...
Ich frage mich, wie schafft ihr es bloß, dann doch so gelassen zu bleiben? Ich versuche ja, mir zu sagen, es geht irgendwann vorbei. Aber wann denn bloß? Meine Ehe geht gerade kaputt, ich gehe auf dem Zahnfleisch, und bei mir sind es erst fünf Wochen...
ich bin ganz neu und habe gerade einen Thread neu angelegt mit genau demselben Problem. Mein Sohn schläft tagsüber ausschließlich im Tragetuch, nachts anfangs drei Stunden, inzwischen bisher noch manchmal eine Stunde für sich, aber das wird auch immer weniger. Er schläft auch nicht bei mir an der Brust, und seit einiger Zeit auch nachts nicht mehr beim Stillen ein. Eigentlich schreit und meckert er die ganze Nacht, egal, was ich tue. (Da habe ich ich bisher noch nicht aufraffen können, ihn im Tragetuch herumzuschleppen, ich muss ja irgendwann auch mal liegen...
Ich frage mich, wie schafft ihr es bloß, dann doch so gelassen zu bleiben? Ich versuche ja, mir zu sagen, es geht irgendwann vorbei. Aber wann denn bloß? Meine Ehe geht gerade kaputt, ich gehe auf dem Zahnfleisch, und bei mir sind es erst fünf Wochen...
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mimi27
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Re: so müde!!
hallo emma_ha deine nächte sind ja noch katastrophaler als meine!! meiner schläft wenigstens beim stillen ein. und im tt kann er auch sehr gut schlafen. also wenn es bei mir so dermassen schlimm ist, würde ich ihn glaub ich in der nacht ins tt nehmen und versuchen in der tiefschlafphase abzulegen. einen versuch wäre es ja mal wert. hat bei uns so früh geklappt. habe es zwar auch nur 1-2 mal gemacht, weil ich auch zu müde war. ok, der kleine hat auch noch besser geschlafen als er jünger war. da konnte er in seinem wiegeli schlafen. er hat sogar schon einmal durchgeschlafen.
gelassen muss man glaub ich einfach bleiben, weil sonst alles nur noch schlimmer wird. unterstützt dich denn dein mann gar nicht? oder deine eltern? oder sonst jemanden, dem du deinen sohn anvertrauen kannst, damit du einmal schlafen kannst?
es tönt wirklich viel schlimmer als bei mir!!
(((((emma_ha)))))
gelassen muss man glaub ich einfach bleiben, weil sonst alles nur noch schlimmer wird. unterstützt dich denn dein mann gar nicht? oder deine eltern? oder sonst jemanden, dem du deinen sohn anvertrauen kannst, damit du einmal schlafen kannst?
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mimi mit Mädchen 01/04 und Bub 08/11 und Bub 6/13
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- Semiralinda
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: so müde!!
Du hast mein vollstes Mitgefuehl! Unser Kleiner ist auch so ein Fall, er wacht nachts locker 10 mal auf und schlaeft nur durchs Stillen wieder weiter. Ich habe auch das Gefuehl schon seit Ewigkeiten keine 2 Stunden mehr am Stueck geschlafen zu haben, das ist sooooooo nervenzehrend!
Darum hab ich jetzt den Vorsatz gefasst, nachst abzustillen, ich stelle mich auf ein paar laute Naechte ein, aber da muessen wir allen durch, denn sonst klappe ich zusammen. Ich stille ja auch noch unsere 4-jaehrige und 3 Grosse Kinder brauchen auch Aufmerksamkeit! Und ohne erholsamen Nachtschlaf wird das Alles nix!
Darum hab ich jetzt den Vorsatz gefasst, nachst abzustillen, ich stelle mich auf ein paar laute Naechte ein, aber da muessen wir allen durch, denn sonst klappe ich zusammen. Ich stille ja auch noch unsere 4-jaehrige und 3 Grosse Kinder brauchen auch Aufmerksamkeit! Und ohne erholsamen Nachtschlaf wird das Alles nix!
Liebe Grüße,
Arabella und die fantastischen Fünf (03/98, 03/00, 06/03, 12/07, 05/10)
und Sternenkind Angelito * 12.02.13 / 15. SSW
Not all those who wander are lost. - J.R.R. Tolkien
Arabella und die fantastischen Fünf (03/98, 03/00, 06/03, 12/07, 05/10)
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- Minchen
- Dipl.-SuT
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- Registriert: 18.11.2008, 09:09
Re: so müde!!
Ihr Lieben Leidgeplagten,
ich weiß, was Ihr da durchmacht und möchte Euch auch nochmal Mut machen und Kraft geben, um das durchzustehen. Es IST hart, SEHR hart und wenn man mittendrin steckt, kann man sich eben nicht vorstellen, dass es irgendwann wieder aufhört und ist einfach nur noch verzweifelt.
Ich habe drei schlechte Schläfer, mein ältester ist fast 4, wir machen das also schon recht lange durch. Bis heute schläft keiner von ihnen allein und auch keiner komplett durch. Allein ins Bett mag auch keiner gehen. Meine Jüngste ist grad ein Jahr alt und wird auch nachts noch oft wach.
Aber das was Ihr beschreibt hatte ich vor allem bei meinem ersten Kind und weiß daher, wie schlimm das ist. Vor allem saß ich oft abends hundeelendmüde auf der Couch und bekam den wohligen Gedanken an mein Bett und SCHLAFEN - bis mir ganz schmerzhaft klar wurde, dass ich WIEDER nicht schlafen würde und ich prompt schon beim Schlafengehen schlechte Laune bekam.
Mein Großer schlief tagsüber auch ausschließlich in Bewegung. Was habe ich immer die Mütter beneidet, die mit nem Kaffee am See saßen, das Kind schlafend im Kinderwagen...
Während ich hoppelnd meine Runden zog, teilweise damals noch KiWa schiebend, Kind auf dem Arm (der Klassiker...
) oder Tragetuch umgebunden und Kind trotzdem auf dem Arm, weil er nicht IM Tuch getragen werden wollte, sondern doch bitte so.
Ich kam mit ihm nach Hause, hatte ein ausgeruhtes und fittes Kind (er hat ja meistens an die 4 Stunden geschlafen *seufz*) und war selbst fix und fertig wie nach nem Marathon.
Nachts dann alles wie bei Euch: um 20 Uhr das Kind hundemüde ins Bett, nach ner halben Stunde meistens schon wieder Unruhe. Beruhigung NUR durch Mama und Brust. Wenn Papa kam, brüllte er wie am Spieß. Ich bin manchmal irre geworden, weil mich mein Mann dadurch ja nie entlasten konnte. Und dann ab Mitternacht mindestens stündlich, oft auch halbstündlich. Seinen Höhepunkt hatte das ganze mit etwa 8 Monaten als er das Krabbeln lernte und viele Zähne auf einmal bekam. Und ich nicht mehr konnte. Die Nacht war dann auch gegen 5 oder 6 spätestens vorbei - ein Grauen. Mein Mann machte zu der Zeit eine berufliche Fortbildung und war abends lange weg und auch am WE zu Kursen. Ich hätte manchmal nur noch
können.
Bei den anderen Kindern lief es anders, aber nicht unbedingt besser oder weniger schlafraubend, nur mir ging es da schon etwas anders.
Im Nachhinein betrachtet sage ich mir heute immer, das waren doch nur ein paar Wochen und Monate. Aber wenn man da drin steckt, dann ist es so essentiell, so schrecklich, so zermürbend - ehrlich, ich weiß, wie Ihr Euch fühlt.
Daher hilft es Euch ja auch nicht, wenn ich Euch jetzt sage, dass es vorbei geht. Denn das tut es WIRKLICH.
Und es geht sehr schnell, dass man das dann gar nicht zu schätzen weiß. Aber ich weiß, das hilft jetzt nicht. Was mir half waren Gleichgesinnte bzw Gleichgeplagte. Ich hatte eine Freundin, mit der ich immer spazieren ging und die mich verstand, weil ihre Tochter war wie mein Sohn. Ich hatte dieses Forum und eine tolle Stillgruppe.
Immer und immer wieder habe ich mir gesagt, dass mein Kleiner mich eben braucht. Dass es ihm schlechter geht als mir, dass er sich nicht allein helfen kann und es doch im Grunde etwas wunderschönes ist, wenn man so unersetzbar ist und so einfach helfen kann. *gähn* Dass die Zeit, in der er so winzig und hilflos ist, so schnell vorbei sein wird. Und - das war das entscheidenste - dass es niemandem hilft, wenn ich mich ärgere, genervt, traurig oder sonstwas bin, denn das wird ja nichts ändern. Ich habe es irgendwann geschafft, seinen schlechten Schlaf anzunehmen. Zu akzeptieren, dass es nunmal im Moment so ist und ich es ohnehin nicht ändern kann - warum sollte ich also weiter mit meinem Schicksal hadern? Das hat wirklich funktioniert.
Klar, müde war ich immernoch, aber ich konnte mich wieder mehr an ihm freuen und war insgesamt einfach wieder besser gelaunt.
Mein Mann hat mich dann morgens unterstützt. Er nahm ihn, wenn er früh aufwachte und ließ mich noch ein/zwei Stunden schlafen. Und wenn er da war, ging er eben am Wochenende mal mit ihm spazieren. Irgendwann ging das. Und irgendwann schlief er plötzlich auch ohne Herumtragen, so mit 6 Monaten war das. DAS war tagsüber schon eine große Erleichterung.
Beim zweiten Kind hatten wir eine Federhängewiege. Wenn er nachts nicht wieder einschlief, haben wir ihn über unserem Bett geschaukelt. Oder mein Mann ging mit ihm ins Wohnzimmer, wir hatten mehrere Haken in der Decke. Auch das war anstrengend, aber eben irgendwie besser anzunehmen - wir kannten es ja nun schon..
Und jetzt bei Nr. 3 weiß ich morgens oft gar nicht, wie oft sie wach war, wie oft ich gestillt und wie oft ich noch ein anderes Kind gekuschelt habe (und welches...
). Ja, ich bin auch jetzt müde und manchmal wirklich am Ende. Aber ich komme irgendwie besser damit klar. Vielleicht hab ich mich über die Jahre auch an den Schlafmangel gewöhnt...
Haltet durch. Ihr schafft das - ganz bestimmt! Versucht Euch tagsüber unterstützen zu lassen, um mal ne Stunde in der Wanne zu liegen, in Ruhe Tee zu trinken oder ne Zeitung zu lesen. Oder zu schlafen.
Es wird besser, das kann ich Euch versprechen!
ich weiß, was Ihr da durchmacht und möchte Euch auch nochmal Mut machen und Kraft geben, um das durchzustehen. Es IST hart, SEHR hart und wenn man mittendrin steckt, kann man sich eben nicht vorstellen, dass es irgendwann wieder aufhört und ist einfach nur noch verzweifelt.
Ich habe drei schlechte Schläfer, mein ältester ist fast 4, wir machen das also schon recht lange durch. Bis heute schläft keiner von ihnen allein und auch keiner komplett durch. Allein ins Bett mag auch keiner gehen. Meine Jüngste ist grad ein Jahr alt und wird auch nachts noch oft wach.
Aber das was Ihr beschreibt hatte ich vor allem bei meinem ersten Kind und weiß daher, wie schlimm das ist. Vor allem saß ich oft abends hundeelendmüde auf der Couch und bekam den wohligen Gedanken an mein Bett und SCHLAFEN - bis mir ganz schmerzhaft klar wurde, dass ich WIEDER nicht schlafen würde und ich prompt schon beim Schlafengehen schlechte Laune bekam.
Mein Großer schlief tagsüber auch ausschließlich in Bewegung. Was habe ich immer die Mütter beneidet, die mit nem Kaffee am See saßen, das Kind schlafend im Kinderwagen...
Nachts dann alles wie bei Euch: um 20 Uhr das Kind hundemüde ins Bett, nach ner halben Stunde meistens schon wieder Unruhe. Beruhigung NUR durch Mama und Brust. Wenn Papa kam, brüllte er wie am Spieß. Ich bin manchmal irre geworden, weil mich mein Mann dadurch ja nie entlasten konnte. Und dann ab Mitternacht mindestens stündlich, oft auch halbstündlich. Seinen Höhepunkt hatte das ganze mit etwa 8 Monaten als er das Krabbeln lernte und viele Zähne auf einmal bekam. Und ich nicht mehr konnte. Die Nacht war dann auch gegen 5 oder 6 spätestens vorbei - ein Grauen. Mein Mann machte zu der Zeit eine berufliche Fortbildung und war abends lange weg und auch am WE zu Kursen. Ich hätte manchmal nur noch
Bei den anderen Kindern lief es anders, aber nicht unbedingt besser oder weniger schlafraubend, nur mir ging es da schon etwas anders.
Im Nachhinein betrachtet sage ich mir heute immer, das waren doch nur ein paar Wochen und Monate. Aber wenn man da drin steckt, dann ist es so essentiell, so schrecklich, so zermürbend - ehrlich, ich weiß, wie Ihr Euch fühlt.
Daher hilft es Euch ja auch nicht, wenn ich Euch jetzt sage, dass es vorbei geht. Denn das tut es WIRKLICH.
Immer und immer wieder habe ich mir gesagt, dass mein Kleiner mich eben braucht. Dass es ihm schlechter geht als mir, dass er sich nicht allein helfen kann und es doch im Grunde etwas wunderschönes ist, wenn man so unersetzbar ist und so einfach helfen kann. *gähn* Dass die Zeit, in der er so winzig und hilflos ist, so schnell vorbei sein wird. Und - das war das entscheidenste - dass es niemandem hilft, wenn ich mich ärgere, genervt, traurig oder sonstwas bin, denn das wird ja nichts ändern. Ich habe es irgendwann geschafft, seinen schlechten Schlaf anzunehmen. Zu akzeptieren, dass es nunmal im Moment so ist und ich es ohnehin nicht ändern kann - warum sollte ich also weiter mit meinem Schicksal hadern? Das hat wirklich funktioniert.
Mein Mann hat mich dann morgens unterstützt. Er nahm ihn, wenn er früh aufwachte und ließ mich noch ein/zwei Stunden schlafen. Und wenn er da war, ging er eben am Wochenende mal mit ihm spazieren. Irgendwann ging das. Und irgendwann schlief er plötzlich auch ohne Herumtragen, so mit 6 Monaten war das. DAS war tagsüber schon eine große Erleichterung.
Beim zweiten Kind hatten wir eine Federhängewiege. Wenn er nachts nicht wieder einschlief, haben wir ihn über unserem Bett geschaukelt. Oder mein Mann ging mit ihm ins Wohnzimmer, wir hatten mehrere Haken in der Decke. Auch das war anstrengend, aber eben irgendwie besser anzunehmen - wir kannten es ja nun schon..
Und jetzt bei Nr. 3 weiß ich morgens oft gar nicht, wie oft sie wach war, wie oft ich gestillt und wie oft ich noch ein anderes Kind gekuschelt habe (und welches...
Haltet durch. Ihr schafft das - ganz bestimmt! Versucht Euch tagsüber unterstützen zu lassen, um mal ne Stunde in der Wanne zu liegen, in Ruhe Tee zu trinken oder ne Zeitung zu lesen. Oder zu schlafen.
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
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