Ich hab eine etwas merkwürdige Frage ( mal wieder)
In den letzten 2-3 Wochen ist meine Milchmenge erheblich gesunken. Am Tag stillen wir ohnehin nur noch 1 Mal, zum Abend nach dem Essen zum Einschlafen und in der Nacht mehrmals.
Ich stille tagsüber gar nicht gern, weil die Kleine da einfach nur zappelt und zerrt und ich das gar nicht schön finde. Oft lege ich mich mit ihr ins Bett, manchmal leibe ich auf der Couch sitzen, aber die Stilleinheit ist dann echt nur kurz,vielleicht 1-2 Minuten.
Im Moment sind unsere Nächte eher unruhig, also kommen wir so auf 4-5 Mal stillen, aber wir hatten auch schon bessere Nächte.
Ich mache mir nun Gedanken, ob mir dann evtl die Milch bald ganz wegbleibt und ich doch tagsüber mehr stillen "müßte" - was mich nicht so begeistert.
Aber abgesehen von meiner fehlenen Begeistern für das tägliche Stillen frage ich mich, ob dies sozusagen der Entwöhnungsprozeß meiner Tochter ist, den ich einfach so akzeptieren sollte. Tagsüber fordert sie die Brust nicht ein - sie freut sich allerdings immer über Angebote
Ich dachte immer, stillen sei auch praktisch, weil es tröstend und beruhigend uns ist, aber ehrlich gesagt habe ich mein Kind erst ein Mal aus TrostGründen gestillt. da war sie superblöd hingefallen.
Also lange Rede kurzer Sinn : Eigentlich möchte ich noch lange stillen, aber ich habe ja gar keine Erfahrung damit und gar keine Vorstellung wie ich mein Kind weiter stille. Ich kenne nur, daß ältere Kinder oft an die Brust möchten und das deutlich sagen.
Vielleicht unterbinde ich das ja unbewusst, weil ich es nicht so gerne mag ( am Tag) oder gibt es Kinder die das nicht so zeigen? Oder denen das nicht so wichtig ist - Hauptsache es wird gestillt - wann ist egal?
Würdet ihr zusätzlich anbieten um den Milchfluß aufrecht zu halten? Oder einfach alles laufen lassen?
Danke schon mal im voraus