Einschlafstillen abgewöhnen
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snowy
Einschlafstillen abgewöhnen
Vor fast einem Jahr verweigerte mein Sohn plötzlich seinen Schnuller, den er immer zum Einschlafen genommen hat. Seitdem schlief er (fast) nur noch an der Brust ein. Da das aber gut klappte und ich immer dachte, das wäre nur vorübergehend, habe ich ihn gelassen. Doch jetzt ist er fast 22 Monate alt, bis auf vier Zähne sind alle durch und es wird zunehmend schwieriger, ihn schmerzfrei abzudocken.
Wenn ich versuche, ihn nur kurz zu stillen und dann hinzulegen, dann brüllt er entweder und lässt sich kaum beruhigen, oder ich muss bei ihm bleiben, am liebsten noch Händchen haltend, evtl schläft er dann nach laaanger Zeit ein. Das ist natürlich auch keine Lösung.
Hat eine von euch eine Strategie, wie ich ihm das Einschlafstillen abgewöhnen kann? Und wie dockt ihr schmerzfrei ein eingeschlafenes Kind ab, das eher fester zubeisst, als loszulassen?
Wenn ich versuche, ihn nur kurz zu stillen und dann hinzulegen, dann brüllt er entweder und lässt sich kaum beruhigen, oder ich muss bei ihm bleiben, am liebsten noch Händchen haltend, evtl schläft er dann nach laaanger Zeit ein. Das ist natürlich auch keine Lösung.
Hat eine von euch eine Strategie, wie ich ihm das Einschlafstillen abgewöhnen kann? Und wie dockt ihr schmerzfrei ein eingeschlafenes Kind ab, das eher fester zubeisst, als loszulassen?
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sissi12
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen
Hallo,
habe meinen Sohn drei Jahre einschlafgestillt, ob mit oder ohne Zähne war es kein Problem, sobald er im Tiefschlaf war abzudocken. Ansonsten müsst ihr euch ein neues Einschlafritual überlegen, welches meiner Erfahrung nach aber immer zeitintensiver ist als Einschlafzustillen.
Liebe Grüße Sissi
habe meinen Sohn drei Jahre einschlafgestillt, ob mit oder ohne Zähne war es kein Problem, sobald er im Tiefschlaf war abzudocken. Ansonsten müsst ihr euch ein neues Einschlafritual überlegen, welches meiner Erfahrung nach aber immer zeitintensiver ist als Einschlafzustillen.
Liebe Grüße Sissi
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Solenne
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen
Zum Abdocken: mein Sohn beisst auch gern mal zu, wenn er merkt, dass die BW rausrutscht. (Daran merk ich dann immer, dass er doch noch nicht so tief schläft..) Was auf jeden Fall hilft, ist die Finger zwischen die Zähne zu schieben 
Mama vom Großen [12/08], der Mittleren [07/11] und der Kleinen [04/14]..
- Julisonne
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen
Genau!Solenne hat geschrieben:Zum Abdocken: mein Sohn beisst auch gern mal zu, wenn er merkt, dass die BW rausrutscht. (Daran merk ich dann immer, dass er doch noch nicht so tief schläft..) Was auf jeden Fall hilft, ist die Finger zwischen die Zähne zu schieben
Liebe Grüße von Simone
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19, 17,15,12, 9, 7, 4 und Maikäfermädchen 2018
mit 8 Kids
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Potsdame
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen
wie dockst du denn ab? ich kenne nur das ablösen mit dem kleinen finger, das geht immer. und dann schnell den nuckel rein. manchmal merken die das gar nicht, dass das was anderes ist. 
Mops kam im Juli 2010 und wurde lange getragen und gestillt. Jetzt fährt er lieber Laufrad und will sich seine Milch unbedingt selbst eingießen 
Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
(Am Ende denk ich immer nur an dich, Element of Crime)
Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
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snowy
Re: Einschlafstillen abgewöhnen
Ich docke auch mit den Fingern ab, entweder mit Zeigefinger oder kleinem Finger. Einen Schnuller nimmt er seit einem Jahr nicht mehr, mit dessen Ablehnung fing ja alles an.
Wenn er aber merkt, dass ich versuche ihn abzudocken, dann beißt er fest zu, auch wenn er eigentlich schon schläft. Dann ist es schwer, mit einem Finger dazwischen zu kommen, aber zubeissen lassen kann ich ihn ja auch nicht.
Wenn er aber merkt, dass ich versuche ihn abzudocken, dann beißt er fest zu, auch wenn er eigentlich schon schläft. Dann ist es schwer, mit einem Finger dazwischen zu kommen, aber zubeissen lassen kann ich ihn ja auch nicht.
- hexedoro
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- Beiträge: 506
- Registriert: 17.11.2010, 11:55
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Re: Einschlafstillen abgewöhnen
Vielleicht hilft es, wenn du mit dem Abdocken wartest, bis er richtig schläft? Mein Kleiner will auch die Brust mit den Zähnen "festhalten", wenn er noch nicht fest schläft. Ich warte dann meistens noch ein bißchen und lese solange. Hinlegen und gemütlich lesen find ich auch einfach bequemer als Einschlafstillen abschaffen und ein anderes Einschlafritual etablieren (wahrscheinlich gegen den Widerstand des Kindes).
großer Bruder *12/2008
mittlerer Bruder *06/2010
kleiner Bruder *02/2014
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MaMaria
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- Beiträge: 66
- Registriert: 14.12.2009, 12:05
Re: Einschlafstillen abgewöhnen
Als Junior knapp 19 Monate alt war, hatte ich abends einen Termin (Weihnachtsfeier mit Kollegen) und ich hatte schon Panik geschoben, wie mein Mann das hin bekommen soll. In der Woche davor haben wir - aus Zufall, nicht aus Berechnung - sein Bett umgestellt (es stand nur an einer anderen Stelle im selben Zimmer). Als er das abends gesehen hatte, fand er das so spannend, dass er ganz schnell in das Bett wollte und keine Zeit mehr zum Stillen hatte *g*
Und bei diesem Mal ist es dann nicht geblieben. Ich habe es dann jeden Abend versucht, ihn nur zu kuscheln oder direkt ins Bett zu legen. Wenn er doch die Brust wollte, dann hat er sie bekommen. Aber manchmal hat es auch so geklappt - und das ist immer häufiger vorgekommen, bis es irgendwann gar kein Thema mehr war.
Und bei diesem Mal ist es dann nicht geblieben. Ich habe es dann jeden Abend versucht, ihn nur zu kuscheln oder direkt ins Bett zu legen. Wenn er doch die Brust wollte, dann hat er sie bekommen. Aber manchmal hat es auch so geklappt - und das ist immer häufiger vorgekommen, bis es irgendwann gar kein Thema mehr war.
mit Junior (05/2009) und Fussel (03/2012)