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die Ängste einer 3-jährigen...

Verfasst: 06.01.2012, 10:54
von prinzesschenmama
Hi!
Ich wollte hier mal ein bißchen Input einholen, weil ich gerade nichtz so recht weiß´, wie wir unsere Schlaf bzw. Einschlafsituation für alle am besten (um)gestalten sollen.
Clara hat bis sie 2 w2ar immer bei uns im Familienbett geschlafen und das auch gut und problemlos. Sie schlief bis auf übliche blöde "phasen" mit Einschlafbegleitung innerhalb ca. 15 Minuten ein und wurde dann manchmal nachts kurz wach, dann reichte aber ein kurzer Körperkontekt wie händchenhalten zum Einschlafen.
Mit ca. 2,5 sind wir umgezogen und sie bekam ihr eigenes Zimmer mit eigenem Bett, wo sie dann auch bereitwillig und ebenfalls problemlos schlief.(auch mit einschlafbegleitung, ohne hat sie bisher nie gewollt) sie kam zwar nachts häufig rüber zu uns, schlief aber auch oft die ganze Nacht dort.
Zum Glück ließ sie sich auch gern vom Papa ins Bett bringen, da ich ja mit Merlin, der ja ziemlich schwierig in Sachen schlafen ist,oft beschäftgit war. Ich habe sie trotzdem auch immer mal wieder ins Bett gebracht, entweder mit Merlin dabei und siet einiger zeit auch mal allein, weil Merlin langsam anfängt, auch den Papa zu akzeptieren.

So, die Situation ist jetzt aber plötzlich anders: Clara mag nicht mehr in ihrem Bett einschlafen. Manchmal sagt sie das von vorneherein ich will bei Euch schlafen", manchmal lässt sie sich auf eine Geschichte ein und dann verlässt sie der Mut. :? Papa ist im Moment leider auch wieder "out" und "blöd", keine Ahnung warum.
Das ist jetzt leider ziemlich blöd, weil ich mich ja nicht zerreissen kann. Merlin kann ich nicht mehr mitnehmen, um sie ins Bett zu bringen, weil er viel zu unruhig ist. Warten bis Merlin schläft mag sie auch nicht und das dauert auch oft lange.
Irgendwie konnte ich mich bisher aber nicht durchringen, sie wirklich direkt mit zu uns zu nehmen. !. weil mein Mann der Meinung ist, dass das ein Rückschritt ist und das "pädagogisch" nicht sinnvoll ist, jetzt nachzugeben. Ehrlich gesagt zweifel ich selbst daran, dass das so eine tolle Idee ist, ich will ja auch nciht die nächsten 3 Jahre mit 2 Kindern und Mann das Bett teilen. 2. weil ich es eh sehr eng finde, mit den 2 kleinen im Bett, da würde ich wenisgtens gern beim Einschlafen noch platz haben. Später in der Nacht kann sie ja gern kommen. 3. hätte ich die Befürchtung, dass dann hier alle beide stündlich wach sind, weil merlin ja sehr oft wach wird und evtl. C. dann mit wach macht. :?
Der Grund warum Clara nicht mehr in ihrem Zimmer schlafen will, sind wie esd aussieht irgendwelche diffusen Ängste. Sie sagt , sie habe Angst allein und das Licht muss anbleiben. dann erzählt sie was von gespenstern,Monstern oder großen Elefanten, die sie fressen wollen usw.. Ist wahrscheinlich altersabhängig, oder?

Wie geht Ihr denn mit solchen Ängsten um?
Ich hatte schonmal dran gedacht, mit ihr gemeinsam einen schutzengel o.ä. zu basteln, der sie dann Nahcts beschützen soll. Aber ob das dann nachts, wenn es "ernst" wird, auch wirklich hilft? :? *ratlos*
Dann hab ich an ein weiteres Bett gedacht, was wir ins Schlafzimmer stellen könnten, damit es nicht so eng ist. Obwohl ja eigentlich das Ziel eher ist, dass die Kinder irgendwann mal ohne uns schlafen.
Oder Merlin bei ihr im Zimmer schlafen legen? und dann nach Bedarf später beide rüberholen?

Macht doch mal Vorschläge oder schreibt, wie es bei Euch ist.

Re: die Ängste einer 3-jährigen...

Verfasst: 06.01.2012, 11:04
von Pueppi
Wie wärs denn wenn du als Mutter ihr Schutzengel wärst? Die Kleine ist 3 und hat Angst nachts alleine im Dunkeln in ihrem Zimmer zu schlafen.
Sie ist DREI.
Ihr anderen schlaft doch schön alle 3 zusammen in einem Bett und sie soll ganz alleine schlafen obwohl sie das nicht möchte?

Re: die Ängste einer 3-jährigen...

Verfasst: 06.01.2012, 11:24
von prinzesschenmama
*seufz* Ich hätte es ja wissen müssen, dass jetzt erstmal der erhobene SuT Zeigefinder kommt. böse mama, will sich auch Nahcts mal umdrehen dürfen. :roll:

ich hatte hier eigentlich - wie oben zu lesen- gepostet, um INPUT zu bekommen, WIE man es denn besser machen könnte. Ohne dass ich Nachts 6 stunden wie ein fragezeichen zwischen 2 Kindern "eingekeilt" liegen muss.

Re: die Ängste einer 3-jährigen...

Verfasst: 06.01.2012, 11:34
von Leila
Meine Große (okay, sie wird jetzt 4 ;-) ) schläft auch in ihrem Zimmer, hat aber auch Phasen, in denen sie zu uns kommt. Wie groß ist denn ihr bett? Gäbe es die Möglichkeit, dass du dich mit Merlin in dieses Bett legst, und sie bei deinem Mann schläft? Bzw. bei euch einschläft und du "ausziehst" mit dem kleinen? Bei meinen beiden reicht es, wenn sie in unserem Bett mit unseren Grüchen liegen, deshalb haben wir für jeden ein Bett in 90*200, damit wir ausweichen können. Wäre das eine Option?

Lieben Gruß

Anja

Re: die Ängste einer 3-jährigen...

Verfasst: 06.01.2012, 12:24
von Nanthia
Sie kommt jetzt in die magische Phase:
Da ist jeder Schatten ein Monster unter dem Bett und jedes Geräusch potentiell bedrohlich.
Wenn Du sie nicht wieder von Anfang an bei Euch haben willst könnte es in der Tat helfen mit ihr einen Schutzengel zu basteln, die Monster mit " Monstervertreibungsspray" auszutreiben oder ähnliches.
Vielleicht hilft ihr auch ein Kuscheltier, das sie beschützt?
Ich hatte ein großes Bild von einem Engel, das mein Vater selbst gemalt hatte. Das hing über meinem Bett.
Der Engel hatte einen Namen und hat mich beschützt :wink: .
Hat gut funktioniert...

Re: die Ängste einer 3-jährigen...

Verfasst: 06.01.2012, 14:26
von tania
mein fast dreijähriger gehört zu uns ins bett. ich mag nicht, dass er an mir dran geklammert liegt und da haben wir viele lustige tricks, die alle oft funktionieren und manchmal gibt es eine nacht, da liegt er doch an mir dran. wenn du an solch einem austausch interesse hast, schreibe ich da gerne was dazu. einen erhobenen zeigefinger will ich mir nicht schon wieder von dir vorwerfen lassen.

Re: die Ängste einer 3-jährigen...

Verfasst: 06.01.2012, 15:19
von Leila
Na ja, sie sucht halt nach einem Weg, NICHT zwischen den Kindern zu liegen, ich kann das schon irgendwo verstehen, wenn man immer zwischen 2 Kindern eingekeilt ist, dass man dann auch mal ohne Zwangshaltung schlafen mag. Da ist halt doch noch mal ein Unterschied, wenn man nur ein Kind hat. Bitte nicht falsch verstehen, dass ist kein Angriff oder ein "warte ab, bis mehr Kinder da sind", wirklich nicht, sondern geht mir genauso. Mit der großen allein im Bett wars okay, 2 Kinder sind eine andere Qualität für mich.

Lieben Gruß

Anja

Re: die Ängste einer 3-jährigen...

Verfasst: 06.01.2012, 15:46
von prinzesschenmama
Danke für die konstruktiven beiträge! :D
tania: das mit dem Zeigefinder hast du beim letzten mal sehr auf Dich bezogen,dabei war das garnicht speziell an dich gerichtet. :wink: Ich hatte dabei eher auf eine allgemeine tendenz angespielt, die mir hier in letzter zeit unangenehm aufgefallen ist. Vielleicht leigt das an meinen momentanen erschöpften entnervten zustand, wahrscheinlich war es immer schon so, dass es in jedem thread solche "Zeigefinder"-Beiträge gibt. Wenn man gerade selbst in sich ruht, fällt einem das evtl. garnicht so auf oder man interpretiert es anders. wahrscheinlich hab ich hier bevor ich sop fertig war auch schon solche antworten verfasst. :oops:
An einem Austausch darüber bin ich jedenfalls interessiert, kann ja dan schauen, was für uns machbar ist.

Leila: hmm ob Claras bett für uns groß genug ist bin ich mir nicht sicher, aber ich bezweifle im moment, dass clara das reicht, bei Papa zu schlafen, sie verlangt dabei ja hauptsächlich nach mir . :? mal sehen

Re: die Ängste einer 3-jährigen...

Verfasst: 06.01.2012, 17:15
von tania
1. (wie fast immer bei dir): meinst du, du kannst herausfinden, was DU am besten fändest? also klar, sie happy im eigenen bett :wink: aber ich meine jetzt in der position. ich kann verstehen, dass du einen kompromiss mit deinem mann finden willst (und das solltest du auch), aber es liest sich ein wenig so als würdest du nicht mehr wirklich nachdenken, was du eigentlich willst und dann kann es auch kein kompromiss werden. dein mann hat nicht automatisch "recht".

2. es gibt viele schritte, schritte seitwärts, schritte auf der stelle, schritte rückwärts. oft machen kinder um 3 rum verhaltensänderungen, sprünge, die rückwärts aussehen, tatsächlich aber vorwärts sind. es ist ein fortschritt angst empfinden zu können. dazu gehört phantasie und vorstellungskraft zum beispiel.

3. sie wird nicht automatisch von jetzt bis immer bei euch im bett schlafen. du könntest ihr verschiedene monsterbekämpfungsstrategien anbieten und die letzte letzte ist dann das bett der eltern.

4. tricks, sich ein kind vom hals zu halten (und da verstehe ich glaub einfach den unterschied zwischen ein und zwei kindern nicht.. also klar, zwei kinder auf mir drauf sind ätzender als ein kind auf mir drauf, aber grundsätzlich kann man diese "tricks" einfach auf beiden seiten von sich machen oder??): also, was mein sohn super findet, ist, dass er eine eigene matratze hat, die ist niedriger als unsere, ihm reicht oft schon der widerstand der etwas höheren matratze. dann gibt es bei meinem sohn so eine magische grenze, so um 60cm rum. wenn ich so weit weg bin, kommt er nicht mehr nach (der arme kleine.. *schnüff* :wink: ). wir haben also ein völlig überdimensioniertes bett, damit ich mich schön weit weg von ihm legen kann. einziges problem ist nur, wenn er relativ früh schon aufwacht, dann schlafe ich meist beim stillen ein, schaff den abstand nicht und das kind hängt den rest der nacht an mir dran :roll: der abstand hilft auch beim weniger stillen, er hat die dinger einfach nicht vor der nase :mrgreen: wenn der höhenunterschied nicht ausreicht zwischen den matratzen hab ich auch schon ein festes kissen hingelegt, das mein sohn meist als elternersatz akzeptiert.

5. ganz klasse trick (findet dein mann vielleich nicht..): er schläft beim papa. da hat er jemand warmes großes in den er seine beine stemmen kann, er wacht auch weniger auf als mit mir und mein mann findet es total toll :D ich mach das nich sooo gern, weil eigentlich will ICH ja neben meinem mann liegen :roll: :lol:

6. bettdecken: manchmal sind getrennte decken besser, manchmal gemeinsame. keine ahnung, aber wir haben immer von allem genug im bett (wir haben zwei große (220x240, von ikea, echt günstig) und drei kleine). nix blöder als wenn das kind aufwacht, weil ich mir decke heranzupfen muss um nicht zu frieren..

Re: die Ängste einer 3-jährigen...

Verfasst: 06.01.2012, 18:41
von MissMarpelchen
Hi!

Was mir sponan dazu so einfällt:

1.) Die Monster abends gemeinsam vertreiben. Und evtl. so eine virtuelle Schranke erstellen, die die Monster von Claras Zimmer fern hält. Sie liest doch auch so gern, da gibts doch bestimmt passende Literatur zu.

2) Ihr baut euch ein richtiges Familienbett. Bettgestell raus, noch ne zusätzliche große Matratze rein. Ist bestimmt nicht das was Du Dir vorstellst, aber dann habt ihr das Schlafproblem zumindest schon mal erledigt.

3.) Den Papa für eine Zeit ausquartieren, bis Clara von sich aus wieder in ihrem Zimmer schläft.

4.) Clara und Merlin in einem Zimmer schlafen lassen.

Liegt Merlin eigentlich richtig bei Dir im Bett oder im Beistellbett? Bei uns schlafen ja auch beide bei uns im Bett (also der kleine Räuber kommt nachts rüber), aber die Püppi liegt im Beistellbett, deshalb geht das eigentlich mit dem Platz.