Stillen klappt einfach nicht

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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bunny
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Stillen klappt einfach nicht

Beitrag von bunny »

Guten Tag
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen/Mut machen?
Mein Baby ist jetzt 17 Tage alt und trotz Stillberaterin und Hebamme klappt das Stillen nicht,ich muß zufüttern,mittels BES.
Hebamme meint "keine Chance",Stillberaterin ist eben für das BES,weiß aber sonst nicht wirklich effektives.
Beide sind der Meinung,die Kleine trinkt wunderschön,kriegt aber zu wenig(sie hat mehr als die "erlaubten" 10 % abgenommen,erst seit gestern haben wir das Geburtsgewicht erreicht).
Ich konnte schon mein 1.Kind nicht stillen,lt.Stillberaterin habe ich zu wenig Drüsengewebe.Es stimmt allerdings,bei mir hat sich weder in der SS, noch nach der Geburt die Brust vergrößert/verändert.
Ich trinke Milchbildungstee,nehme Bockshornkleekapseln,ernähre mich abwechslungsreich und ausreichend,trinke nach Durstgefühl(etwa 1 1/2 bis 2 l)und lege die Kleine sehr häufig an.Sie trinkt dann schon,schläft aber sehr rasch ein und ist nach spätestens einer halben Stunde wieder hungrig.
Ich habe SD Unterfunktion und vor der SS erhöhtes Prolaktin,beides ist eingestellt/wurde behandelt.
Ich war jetzt auf der Nuklear Blutabnehmen und lt.diesem Doc ist der Prolaktinwert sehr niedrig(3ooo es gibt aber keine Referenz,weil Graubereich).
Könnte das niedrige Prolaktin "schuld" sein,daß ich nicht ausreichend stillen kann?Falls ja,kann man das steigern(daß man es senken kann weiß ich, aber steigern)?
Es soll ja ein Medikament geben,daß als Nebenwirkung den Prolaktinwert erhöht,aber auf eigene faust-NEIN.Hier wären Erfahrungen/Wissen schön!

Wie ist eure Einschätzung?

Liebe verunsicherte Grüße
Fleur
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Re: Stillen klappt einfach nicht

Beitrag von Fleur »

Hallo Bunny,

herzlich willkommen hier und herzliche Glückwünsche zum Baby! Ich finde es toll, dass Du so für das Stillen kämpfst und möchte Dir gerne Mut machen, es weiter zu versuchen. Warst Du schon beim FA und hast untersuchen lassen, ob die Vermutung Deiner Stillberaterin (zu wenig Brustdrüsengewebe) zutrifft? Soweit ich weiß, kann man das mit Ultraschall abklären. Und selbst wenn die Diagnose stimmt, heißt das ja nicht, dass Du gar nicht stillen kannst. Auch teilstillen/stillen mit dem BES ist stillen. Stillen ist mehr als Nahrungsaufnahme, und alles das, was Stillen mehr ist (z.B. die Nähe, das Kuscheln, die Interaktion beim Stillen...) hast Du auch beim BES-Stillen. Ich benutze das BES jetzt seit Mitte Juni, warum meine Milch nicht reicht, weiß ich nicht, aber es geht halt bei uns nur so, und mittlerweile ist es ok für mich. Ihr seid ja noch ganz am Anfang, vielleicht klappt es mit dem Vollstillen ja noch. Ich drück Euch ganz fest die Daumen.

Zu Deinen Fragen hinsichtlich des Prolaktins lies doch mal hier:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... n#p1728514

oder versuch es mit dem Stichwort Domperidon über die Boardsuche. Im Nachhinein - mit dem Wissen, das ich jetzt habe, würde ich Domperidon ausprobieren.
Alles Liebe Dir und Deiner Tochter.
Viele Grüße
Fleur
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jusl
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Re: Stillen klappt einfach nicht

Beitrag von jusl »

Hallo und herzlich willkommen hier im SuT!

Klasse, dass Du Dein Baby stillen möchtest - hier bist Du richtig, um die nötigen Informationen und Unterstützung zu bekommen. :D

Bei Eurer Vorgeschichten - auch in Zusammenhang mit Deinem Posting nebenan - ist es unbedingt sinnvoll, zu einen mögliche Ursachen für eine zu geringe Milchproduktion abzuklären und zum anderen BEI ALLEN Maßnahmen, die Du erwägst, das Gedeihen Deines Babys SORGFÄLTIG im Auge zu behalten.

Zu wenig Drüsengewebe kann in der Tat ärztlich mittels Ultraschalluntersuchung abgeklärt werden (Achtung, das können nicht alle Gyns! Vorher nachfragen!). In diesem Falle kann die Einnahme von prolaktinsteigernden Medikamenten wie Domperidon, Metoclopramid oder Bockshornkleesamen eine merkliche Verbesserung bringen (diese 3 Wirkstoffe werden recht verbreitet eingesetzt), allerdings - je nachdem wie viel Gewebe angelegt ist - wird Vollstillen ohne Hilfsmittel auch beu gutem Anschlagen dieser Medikamente vermutlich nicht möglich sein. Niedrige Prolaktinspiegel und wenig Drüsengewebe bedingen einander ja - bei zu wenig (im Extremfall: gar keinen) milchbildenden Zellen kann der Prolaktinspiegel so hoch sein wie er will, Milch wird dennoch nicht gebildet, eben "mangels Maschine". Und der Prolaktinspiegel ist davon abhängig, wie oft und wieviel Milch "entnommen" wird, da schließt sich der Kreislauf.

Auch weitere mögliche Ursachen sollten (erneut) abgeklärt werden, z.B. PCO, Schilddrüsenunterfunktion, Plazentareste in der Gebärmutter, sonstige Grunderkrankungen.

Um das gute Gedeihen Deines Babys sicherzustellen, reicht es nicht aus, nur auf subjektive Zeichen wie "schläft gut" oder "wirkt zufrieden" zu achten. Ausführliche Infos zur Gewichtsentwicklung und zum guten Gedeihen findest Du hier: klick. Eine sorgfältige, methodisch gute Gewichtskontrolle und -dokumentation ist in Phasen, in denen Zufüttermengen verringert werden sollen, unerlässlich.

Ich hoffe, diese ersten Hinweise sind hilfreich für Dich, Rückfragen immer gerne und LG
Julia
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4tiere
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Re: Stillen klappt einfach nicht

Beitrag von 4tiere »

Hallo Bunny,

ich bin keine Ärztin oder Stillberaterin und kann daher deine Situation nicht beurteilen, aber ich möchte dir mit folgenden ein wenig Mut machen und hoffe, dass mein Beitrag dazu beitragen kann, an dich und deine Fähigkeiten zu glauben.

Ich habe eine Freundin mit 5 vollgestillten Kindern, die hat mit 11 Jahren Leukemie bekommen und durch die Chemotherapie und durch die Bestrahlung (in den 70er Jahren war das alles noch ein bißchen heftiger) hat sie die Brüste einer 11-Jährigen. Da ist eigentlich nichts - außer einer klitzekleinen Erhebung und einer Brustwarze. Ihr wurde damals nach der Geburt des zweiten Kindes erzählt, sie könne nicht stillen, da sie ja fast kein Brustdrüsengewebe hätte. Da hatte sie aber schon ein Kind voll gestillt. Es mag sein, dass ihre Kinder öfter kamen, aber scheinbar sind wir mit genügend Selbstvertrauen doch zu mehr in der Lage, als frau glaubt.

Ich drücke dir die Daumen !!!!

Liebe Grüße
Bild-liche Grüße

Natalie
mit drei wundervollen Kindern!
Den beiden Großen (19m und 21w Jahre) und die kleine Maus (01.10.2011), die ich immer noch total genieße! Bild
Und das mit der Rechtschreibung lerne ich noch ... ;-)
(Manche andere Fähigkeiten erwerbe ich bestimmt auch noch, über Anregungen bin ich immer dankbar!)
Jadzia
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Re: Stillen klappt einfach nicht

Beitrag von Jadzia »

Hallo Bunny


Eines verstehe ich jetzt - beim 2. lesen - echt nicht.

Warum ist da keine Chance? Dein Kind nimmt doch zu ?


Oder fütterst du so viel zu ?


17 Tage ist noch recht früh. Da kann noch viel gehen. Ich bin zwar keine Fachfrau, hab aber inkl meiner, einige Stillgeschichten miterlebt, bei denen erst mal nicht viel ging und dann aber alles gut wurde.

Am Tag 17 waren wir jedenfalls noch bei Geburtsgewicht minus 10%. Und es wurde alles gut und jetzt habe ich einen Klops.

Systematisch alles abklopfen, die Möglichkeiten ausschöpfen und immer dran denken : Dein Kind wird nicht verhungern und du hast Milch.

Also kannst du auf jeden Fall teilstillen. Das ist doch schon mal was.

Alles Gute und gedrückte Daumen
Alles kann, Liebe muss

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jusl
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Re: Stillen klappt einfach nicht

Beitrag von jusl »

Hallo 4tiere,

vielen Dank für Deinen mutmachenden Beitrag. Ich mag aber doch auf zwei Dinge hinweisen:

1. Fürs Stillen braucht man genug Drüsengewebe, daran ist nichts zu rütteln. "Genug" mag keine a priori definierte Menge sein, aber mit "Brüsten einer 11-jährigen" (vorausgesetzt, dass die 11-jährige noch nicht geschlechtsreif ist) ist das ausgeschlossen. Davon abgesehen: die Brustgröße(!) ist bedeutungslos für den Stillerfolg; d.h. mit AAA-Körbchen geht das durchaus, aber auch in der kleinsten, auf Vollstillniveau laktierenden Brust befindet sich "genug Drüsengewebe", definitiv.
2. "Genügend Selbstvertrauen" ist zweifellos eine gute Sache, hilft einem bei klinischer Amastie/Micromastie aber auch nicht weiter. ;-) Hier im Forum gibt es einige wenige Frauen mit dieser Diagnose. Mit deren Selbstvertrauen ist sicher alles bestens, mit deren Brustdrüse aber nun mal nicht. Das gibt's leider.

LG
Julia
bunny
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Re: Stillen klappt einfach nicht

Beitrag von bunny »

Vielen lieben Dank
FA werde ich morgen anrufen,hoffe er ist imstande ,das abzuklären(ist ja nur eine Annahme der Hebamme).
Und ja,derzeit füttere ich zu=mit BES 50ml,meist bleiben aber einige drin und Töchterchen schläft ein und mag um nichts in der Welt wachwerden und weitertrinken.Sie ist derzeit 140g über Geburtsgewicht(3610-370g=tiefster Punkt),da sagte die Hebamme"So gehts nicht weiter,zufüttern oder die Kleine verhungert im Schlaf"-da läuteten natürlich die Alarmglocken.Die Stillberaterin meint dann "na so schlimm ist es nicht",wir kriegen das schon hin,mit BES,aber ohne Flasche.
Plazentereste können es beim 1 Kind gewesen sein(mußte wegen Schmerzen dann Medikamente nehmen) und ja PCO habe ich,die SD ist aber derzeit gut eingestellt,habe UF.
Ich weiß,daß die Brustgröße nichts aussagt,aber ich denke,eine Veränderung sollte schon da sein.Milcheinschuss hatte ich jedoch keinen wirklichen.
Ich gebe derzeit tagsüber abwechselnd die Brust allein,dann mit BES.Nur mit Brust allein kommt sie spätestes nach 3/4 Std wieder.
Und von gestern auf heute habe ich nachts zwar im Halbstundentakt gestillt,aber die Kleine war zufrieden damit.
Sollte ich ev.weniger Zusatznahrung ins BES geben um zu gewährleisten,daß die ganze Brustkapazität ausgeschöpft ist?Und einfach beobachten,wie lange sie durchhält(Stillberaterin meint aber nein,zumindest die Hälfte dessen,was sie lt.Pre bekommen soll/darf).
Bis Weihnachten bin ich noch versorgt,sodaß ich mich zu 80 % nur meinem Kind widmen kann,dann allerdings sollte sich das Ganze eingespielt haben,denn auch mein Sohn braucht mich.
LG
jusl
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Re: Stillen klappt einfach nicht

Beitrag von jusl »

Hallo Bunny,

ich schlage vor, etwas strukturierter an die Sache heranzugehen. ;-)
Zunächst stehen die medizinischen Untersuchungen an erster Stelle, denn von deren Ergebnissen hängt das weitere Vorgehen einfach ab.
Ich weiß,daß die Brustgröße nichts aussagt,aber ich denke,eine Veränderung sollte schon da sein.Milcheinschuss hatte ich jedoch keinen wirklichen.
Absolut richtig. Eine Fehlbildung der Brustdrüse ist bei Dir also keineswegs ausgeschlossen, und bis das Ergebnis da ist, sollte auch NICHT mit irgendwelchen Zufütter-Reduktionsplänen weitergemacht werden.

Zum Thema PCOS zitiere ich mal meine Kollegin Denise Both:

"Es gibt verschiedene Erklärungsansätze, warum das PCOS sich negativ auf die Stillfähigkeit auswirkt. Einer davon ist die so genannte ?Progesteron-Mangel-Theorie?. Die Entwicklung der Brust vollzieht sich in der Pubertät und Schwangerschaft unter dem Einfluss von Östrogen und Progesteron. Während der Schwangerschaft kommt noch zusätzlich Prolaktin ins Spiel. Östrogen nimmt Einfluss auf das duktale Wachstum, Progesteron auf die Ausbildung der Alveolen. Es ist bekannt, dass ein großer Teil der Frauen mit PCOS unter einem Progesteronmangel leiden. In Abhängigkeit vom Zeitpunkt des Einsetzens des PCOS, könnte die Hypothese aufgestellt werden, dass das Wachstum und die Entwicklung der Alveolen sowohl in der Pubertät als auch in der Schwangerschaft durch diesen Progesteronmangel gestört werden und dadurch nicht voll funktionsfähig sind.
Eine weitere Überlegung betrifft die Hormone Östrogen und Prolaktin. Es wurde beobachtet, dass die Östrogenspiegel in den peripheren Geweben von einigen Frauen mit PCOS hoch sein können, aber gleichzeitig konnte festgestellt werden, dass die bei diesen Frauen allgemein erhöhten Androgene sowohl die Östrogen- als auch die Prolaktinrezeptoren herunterregulieren können. Das könnte bedeuten, dass die Frau zwar genügend Östrogen und Prolaktin bildet, aber nicht über genügend Rezeptoren verfügt, um ausreichend Nutzen daraus zu ziehen. Die Wirkung des Prolaktins wird gehemmt und damit auch die Milchbildung.
Insulin spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle bei der Milchbildung. Das lässt sich nicht zuletzt bei schlecht eingestellten Diabetikerinnen erkennen, die ebenfalls Probleme mit zu wenig Milch haben können. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die in Zusammenhang mit dem PCOS auftretende Insulinresistenz spielt. Die Brust reagiert als sensibles Zielorgan auf Insulin. Wenn das Insulin nicht schnell und wirkungsvoll dorthin kommt, wo es benötigt wird, könnte auch dies eine mögliche Ursache für die Stillprobleme sein. Diese Hypothese findet eine gewisse Bestätigung darin, dass bei einigen PCOS-Patientinnen die Gabe von Metformin zur Steigerung der Milchmenge führte."

Sollte ich ev.weniger Zusatznahrung ins BES geben um zu gewährleisten,daß die ganze Brustkapazität ausgeschöpft ist?Und einfach beobachten,wie lange sie durchhält
Siehe oben, meiner Meinung nach: Klares Nein. "Feed the Baby" ist Grundsatz Nr. 1, so lange dies nicht sicher gewährleistet ist bzw. auf Grund med. Untersuchungen sinnvoll abgeschätzt werden kann, kann eine Reduktion der Zufüttermenge nicht empfohlen werden.

Mein Vorschlag:
Poste hier bitte noch mal sämtliche bisherige Wiege-Daten (wie und warum siehe hier), außerdem alle Infos zu Eurem Stillrhythmus und die Zufüttermengen. Besorge Dir (z.B. leihweise aus der Apotheke) eine gute Babywaage. Nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse können wir dann gemeinsam schauen, ob überhaupt und wenn ja: in welchem Maße und auf welchem Wege eine Reduktion der Zufüttermenge möglich ist.
Was meinst Du dazu?
Bis Weihnachten bin ich noch versorgt,sodaß ich mich zu 80 % nur meinem Kind widmen kann,dann allerdings sollte sich das Ganze eingespielt haben,denn auch mein Sohn braucht mich.
Das hört sich doch gut an, bis Weihnachten kriegst Du das bestimmt hin. ;-)

LG
Julia
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Karinke
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Re: Stillen klappt einfach nicht

Beitrag von Karinke »

Und was ich gerne noch hier lassenwürde ist ein "chapeau" für dein Entscheid es anzugehen und nicht gleich aufzugeben! Denke, wenn du bestimmt und entspannt so dranbleiben kannst, könnte es durchaus was werden! Meinen Respekt!
Bild Grosses M, KS, 12.1010 Bild J, VHBAC, 8.2012 Bild Kleines M, 2.HG 9.2015
bunny
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Re: Stillen klappt einfach nicht

Beitrag von bunny »

Hallo
Ich habe die meisten Daten jetzt abgeschrieben.
16.11 Geburtsgewicht 3610g
18.11 3400g
20.11 3320g
24.11 3240g Hebamme ermahnt zum Zufüttern (3x Pre Flascherl, alle 3 Std,dazwischen Brust
26.11 3340g 4xPre,jeweils 40ml,häufiges Zwischendurch anlegen
30.11 3550g andere Waage(Mutterberatung)Abweichung zu daheim,3570g
3.12 3670g 3xPre im BES(60ml,mindestens 20 bleiben drin),Schlauch vom BES geht kaputt,Flascherl abends -erst stillen,dann Pre 60 ml,nur halb getrunken,furchtbar Bauchweh,wird erst duch ständiges Stillen/nuckeln besser,nachts nur Brust,mindestens jede Stunde,eher öfter-Baby zufrieden,kein Bauchweh
4.12 3770g,(Freu,gibts das????)den ganzen Tag häufigst gestillt,Baby hat schon 6x Stuhl,hellgelb,sehr flüssig,dauernd nass,mach mir Sorgen(Durchfall?)abends gewogen 3680g.Brust ist weich habe aber so ein Spannungsgefühl,und zuminest anfangs hat die Kleine den Mund voll,aber eben zuwenig. Bin traurig,muß Flascherl geben,morgen kriege ich erst den Schlauch vom BES,versuche dennoch nachts nur stillen.
Morgen wieder Mutterberatung?!?!
Die Kleine ist eigentlich gut drauf,macht keinen matten Eindruck,Haut ist rosa und fest.
Ich habe eine Babywaage daheim,möchte aber um mich nicht selber noch mehr zu verunsichern,keine Vor-Nachher Wiegung machen,Stillberaterin bejaht das.
Schönen Abend,LG-Ich geh Zwergerl stillen,sie raunzt und sucht.
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