Unsere Schlafgeschichte
Verfasst: 18.11.2011, 20:36
In der letzten ELTERN gab es ja das Schlaftagebuch und ich habe danach mal unser erstes Jahr rekapituliert. Meine Motte ist jetzt 13 Monate alt und es hat sich alles so wunderbar entwickelt.
Vorwegschicken möchte ich eines: Eine Menge anderer Mütter fanden das Schlafverhalten meiner Kleinen „höchst problematisch“ oder „ausgesprochen anstrengend“ oder sogar „inakzeptabel“. Ich selber hatte Gott sei Dank eine Hebi, die mich was Wichtiges gleich zu Anfang gelehrt hat: Die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind.
In den ersten 4 Monaten hatte ich die Motte außer zum Stillen fast den ganzen Tag im Tragetuch. Ohne diese Enge und Nähe war sie extrem unruhig und hat viel geweint. Also habe ich sie getragen, tagein, tagaus – und fand das wundervoll. Abends saßen wir meist auf dem Sofa, ich hatte das Stillkissen auf dem Schoß und sie hat dort geschlafen, während ich gestrickt, gelesen oder mal leise ferngesehen habe. Irgendwann am späteren Abend sind wir dann ins Bett umgezogen. Sie schlief grundsätzlich nur mit Brust im Mund und wachte sofort auf, wenn ich mich ein Stück von ihr wegbewegte. Meist war sie 4-6x wach pro Nacht, aber an vielen Tagen noch öfter. Mit 5/6 Monaten wurde das dauerhafte Tragen weniger, sie fing an sich gerne im Raum zu bewegen und auch für den Tagschlaf brauchte sie das Tuch nicht mehr (trotzdem habe ich weiterhin viel getragen). Stattdessen habe ich mich mittags aufs Bett gesetzt, hatte sie auf dem Stillkissen. Und das für ca. 3 Stunden Mittagschlaf. Abends haben wir das ebenso gemacht. Wir waren ab spätestens halb 8 im Bett und ich konnte mich dann auch nicht mehr wegbewegen. Mit 9 Monaten ungefähr wollte sie dann abends nicht mehr auf dem Stillkissen schlafen (mittags aber schon). Also habe ich mich zu ihr gelegt und sie in den Schlaf gestillt. Allerdings ist sie etwa alle 30-45 Minuten aufgewacht und brauchte auch die Brust zum Wiedereinschlafen. Mit 11 Monaten etwa wurde das Aufwachen plötzlich deutlich weniger und es gab immer wieder Nächte, in denen sie gegen 23Uhr noch mal stillte und dann bis 6 Uhr schlief. Auch den Mittagschlaf machte sie plötzlich alleine. Unser Stand per heute ist, dass ich sie mittags in den Schlaf stille, sie nach ca. 40 Minuten beim ersten Schlafphasenwechsel aufwacht, ich sie nochmal kurz stille und sie dann weitere 40-60 Minuten schläft. Danach ist sie fit. Abends geht sie derzeit gegen 18 Uhr ins Bett, wir kuscheln und stillen, dann schläft sie gegen 18.30/18.45 Uhr ein. Meist meldet sie sich dann nach 3 Stunden noch einmal, stillt ganz kurz und schläft sofort wieder und ich kann sie sehr schnell abdocken. Nachts schläft sie oft durch oder ich vergesse manchmal auch, dass sie wach war und gestillt hat.
Aber ich finde es schön so, wie es jetzt ist und habe oft festgestellt, dass ich viel ausgeruhter war und bin als die Mamas, die mich oft so mitleidig bedauerten. Meine Hebi hatte einfach recht: Glücklich sind die, die das Leben annehmen, so wie es ist. Ich fand es phasenweise auch anstrengend, aber es wäre um ein Vielfaches anstrengender gewesen, hätte ich mir ständig den Kopf darüber zerbrochen, wie man das ändern kann.
Vorwegschicken möchte ich eines: Eine Menge anderer Mütter fanden das Schlafverhalten meiner Kleinen „höchst problematisch“ oder „ausgesprochen anstrengend“ oder sogar „inakzeptabel“. Ich selber hatte Gott sei Dank eine Hebi, die mich was Wichtiges gleich zu Anfang gelehrt hat: Die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind.
In den ersten 4 Monaten hatte ich die Motte außer zum Stillen fast den ganzen Tag im Tragetuch. Ohne diese Enge und Nähe war sie extrem unruhig und hat viel geweint. Also habe ich sie getragen, tagein, tagaus – und fand das wundervoll. Abends saßen wir meist auf dem Sofa, ich hatte das Stillkissen auf dem Schoß und sie hat dort geschlafen, während ich gestrickt, gelesen oder mal leise ferngesehen habe. Irgendwann am späteren Abend sind wir dann ins Bett umgezogen. Sie schlief grundsätzlich nur mit Brust im Mund und wachte sofort auf, wenn ich mich ein Stück von ihr wegbewegte. Meist war sie 4-6x wach pro Nacht, aber an vielen Tagen noch öfter. Mit 5/6 Monaten wurde das dauerhafte Tragen weniger, sie fing an sich gerne im Raum zu bewegen und auch für den Tagschlaf brauchte sie das Tuch nicht mehr (trotzdem habe ich weiterhin viel getragen). Stattdessen habe ich mich mittags aufs Bett gesetzt, hatte sie auf dem Stillkissen. Und das für ca. 3 Stunden Mittagschlaf. Abends haben wir das ebenso gemacht. Wir waren ab spätestens halb 8 im Bett und ich konnte mich dann auch nicht mehr wegbewegen. Mit 9 Monaten ungefähr wollte sie dann abends nicht mehr auf dem Stillkissen schlafen (mittags aber schon). Also habe ich mich zu ihr gelegt und sie in den Schlaf gestillt. Allerdings ist sie etwa alle 30-45 Minuten aufgewacht und brauchte auch die Brust zum Wiedereinschlafen. Mit 11 Monaten etwa wurde das Aufwachen plötzlich deutlich weniger und es gab immer wieder Nächte, in denen sie gegen 23Uhr noch mal stillte und dann bis 6 Uhr schlief. Auch den Mittagschlaf machte sie plötzlich alleine. Unser Stand per heute ist, dass ich sie mittags in den Schlaf stille, sie nach ca. 40 Minuten beim ersten Schlafphasenwechsel aufwacht, ich sie nochmal kurz stille und sie dann weitere 40-60 Minuten schläft. Danach ist sie fit. Abends geht sie derzeit gegen 18 Uhr ins Bett, wir kuscheln und stillen, dann schläft sie gegen 18.30/18.45 Uhr ein. Meist meldet sie sich dann nach 3 Stunden noch einmal, stillt ganz kurz und schläft sofort wieder und ich kann sie sehr schnell abdocken. Nachts schläft sie oft durch oder ich vergesse manchmal auch, dass sie wach war und gestillt hat.
Aber ich finde es schön so, wie es jetzt ist und habe oft festgestellt, dass ich viel ausgeruhter war und bin als die Mamas, die mich oft so mitleidig bedauerten. Meine Hebi hatte einfach recht: Glücklich sind die, die das Leben annehmen, so wie es ist. Ich fand es phasenweise auch anstrengend, aber es wäre um ein Vielfaches anstrengender gewesen, hätte ich mir ständig den Kopf darüber zerbrochen, wie man das ändern kann.