Ab wann zur Tagesmutter?

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Sakura
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Ab wann zur Tagesmutter?

Beitrag von Sakura »

Mein Kind ist erst knapp über ein halbes Jahr alt, aber für ihr Alter wahnsinnig weit entwickelt. Sie krabbelt, sitzt und seit einer Woche zieht sie sich auch hoch und steht. Beim BLW kaut und schluckt sie schon viel (lese gerade das Buch, also, mein Kind isst für ein BLW-Kind in ihrem Alter schon gut, ohne dass ich Real-Life-Vergleiche hätte). Sie wird noch vollgestillt.

Und: ich bin mir ihr allein. So richtig allein. Mein Mann geht früh meistens, ehe sie wach ist, und kommt abends zwischen 19 und 21 Uhr von der Arbeit. Kind geht schon extra erst 20 Uhr ins Bett, damit sie wenigstens meistens den Papa nochmal sieht - und er sie sehen kann. Familie wohnt weit weg, und alle meine Freundinnen haben ausnahmslos selbst ein Kind unter einem Jahr.

Luise ist also den ganzen Tag mit mir allein. Oft unternehmen wir zwei etwas, aber trotzdem bin ich ihre einzige Beuzgsperson. Den Papa akzeptiert sie genauso, aber der ist halt nur selten da. Und ich bin mir nicht sicher, ob das gut ist. Zum Beispiel rede ich nicht viel, wenn ich mit ihr allein bin. Was soll ich auch den ganzen Tag sagen? Sie sieht also extrem selten, wie Menschen normal miteinander interagieren. Miteinander sprechen. Miteinander Dinge tun.

Daher bin ich mir jetzt nihct sicher, ob ich nicht eine Tagesmutter suchen soll. Damit Luise mal unter die Leute kommt. Täglich nur so 1-2 Stunden, und wahrscheinlich werde ich auf lange Sicht auch immer dabei sein müssen. Ich will sie ja weder loshaben noch wirklich abgeben - für wirkliches Abgeben ist sie noch zu klein und stillt auch noch zu oft. Aber ich will ihr ermöglichen, dass sie auch mal andere Lebewesen außer mir sieht, und sieht, wie normale Lebewesen miteinander - ja - leben.

Und irgendwann werde ich die Tagesmutter sowieso brauchen, da wir hier höchstwahrscheinlich keinen KiTa-Platz kriegen.

Kennt eine so eine Situation? Wie sind Eure Erfahrungen?
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

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Lavinia
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Re: Ab wann zur Tagesmutter?

Beitrag von Lavinia »

nur mal ein kleiner Denkanstoß:
wenn deine Freundinnen auch alle kleine Kinder haben, warum triffst du dich dann nicht mit ihnen?
Oder besuchst eine Krabbelgruppe, Babyschwimme, Babymassage, Stilltreff u.ä. Da gibt es doch überall Angebote zu Hauf, um selbst unter Leute zu kommen und damit die Kinder Kontakte haben.
Wobei ich in dem Alter deiner Kleinen den Kontakt zu and. Kindern noch nicht sooo wichtig finde. Da finde ich es wichtiger, dass mama immer für sie da ist. Aber ein klitzekleines bisschen scheint es mir so, als ob du selbst ein wenig einsam wärst? :wink: Wenn dem so ist, dann geh raus, knüpf Kontakte und lass dein Baby daran teilhaben.

Alles Liebe
Lavinia
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Re: Ab wann zur Tagesmutter?

Beitrag von miss_undercover »

Hallo Sakura,

zunächst: Ich habe meine jüngste Tochter mit acht Monaten zur Tagesmutter gegeben für 25 Stunden die Woche, und bin überzeugt, dass das für uns als Familie die richtige Entscheidung war. Insofern teile ich Deine Einschätzung, dass auch so kleine Kinder von der Zeit bei einer Tagesmutter und der Interaktion mit anderen Kindern profitieren können.

Aber so wie Du Eure Situation beschreibst, habe ich nicht den Eindruck, dass Du eine Tagesmutter bräuchtest, sondern eher eine Krabbelgruppe, oder einfach ein paar Freunde mit oder ohne Kinder, mit denen Du Dich mal treffen kannst. Denn wenn Du Deine Kleine eigentlich nicht "hergeben" willst, sondern nur mit ihr zusammen Zeit mit anderen Menschen verbringen, ist eine Tagesmutter nicht die richtige Wahl. Denn in der Tagespflege geht es darum, dass die Kinder - nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit natürlich - alleine da bleiben, und alle Tagesmütter, die ich kenne, würden auch gar nicht wollen, dass da auch nach der Eingewöhnung routinemäßig noch eine Mama mit dabei sitzt. In solchen Gruppen entsteht auch eine Eigendynamik, unter den Kindern, aber auch in der Interaktion der Kinder mit der Tagesmutter, und wenn da ein Kind seine Mutter dauernd da hat und die anderen nicht, stört das diesen Prozess.

Anders sieht es aus, wenn Du wirklich eine Tagesmutter als Kita-Ersatz suchen willst, weil Du in absehbarer Zeit Deine Tochter auch wirklich bei ihr betreuen lassen willst. Für welches Alter schwebt Dir das denn vor? Solltest Du beispielsweise nach einem Jahr wieder arbeiten gehen wollen, wäre es durchaus eine Idee, schon jetzt eine Tagesmutter zu suchen und mit einer langsamen und schrittweisen Eingewöhnung zu beginnen, die aber das klare Ziel hat, dass Luise dann in ein paar Monaten auch stundenweise alleine da bleibt.

Was das Stillen angeht, würde ich mir keine Sorgen machen: Ich habe meine Tochter auch nach dem Tagesmutterstart noch viel gestillt. Bei der Tagesmutter bekam sie in den ersten Monaten abgepumpte Milch, später dann als sie zusehends mehr aß stillte ich sie morgens vorm abgeben und mittags gleich nach dem Abholen, dazwischen trank sie Wasser aus dem Trinklernbecher.

Wenn Du noch irgendwelche Fragen dazu haben solltest, kannst Du Dich gerne bei mir melden - auch per PN.

Liebe Grüße
Nora
zuckererbse
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Re: Ab wann zur Tagesmutter?

Beitrag von zuckererbse »

ich möchte mich den vorschreiberinnen gern anschließen: vermutlich wäre eine stillgruppe oder einfach nur schöne treffen und unternehmungen mit den müttern, die du kennst, genau das richtige für euch. du kannst selbst bestimmen, wie oft und wie lange du das jeweils machen möchtest und du kannst auch bei deinem töchterchen bleiben.
eine tagesmutter wird dich, natürlich nach der eingewöhnung, nicht bei sich und den anderen kindern behalten wollen. und zumindest hier ist es so, dass die tagesmütter ihre plätze auch nicht an eltern und kinder vergeben, die lediglich ein bis zwei stunden betreuung benötigen - da würden sie schlicht zu wenig verdienen.
wenn du aber nach einer tagesmutter suchst, in der dein kind dann regelmäßig gehen soll, weil ihr wahrscheinlich kein kindergarten-platz bekommt, kannst du dich ja schon langsam umsehen. in der regel dauert es ein wenig, bis man eine tagesmutter gefunden hat oder ein platz frei ist, und für die eingewöhnung sollte man sich auch zeit nehmen.
mein söhnlein habe ich übrigens in den ersten monaten überall mitgenommen und in einer wirklich tollen stillgruppe haben wir sehr liebe eltern und kinder kennen gelernt. in die krippe ist er dann mit einem jahr gekommen - das hat alles super geklappt :wink: (und stillen tut er noch heute...)
alles liebe für dich!
zuckererbse mit drei wunderbaren kleinen erbsen
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Sakura
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Re: Ab wann zur Tagesmutter?

Beitrag von Sakura »

hi,

danke für euer feedback! und nein, ich bin zwar allein, fühle mich aber nicht einsam :-) (telefon, skype, etc sind doch tolle erfindungen :-))

und ja, wenn es nach mir ginge, WÜRDE ich mein kind durchaus abgeben (liebend gern), aber SIE ist so auf mich fixiert, dass ich ihr das im augenblick nicht zumuten will. (beim rückbildungskurs hat sie bei der babysitterin nur geweint, und ich kam nicht zum turnen. es wurde erst besser, als ich sie mit vor in den turnraum genommen habe. da saß sie dann, konnte mich sehen, und alles war gut).

krabbelgruppe: habe ich probiert. problem: luise ist sehr sensibel, und extremst geräuschempfindlich. sie wacht, wenn sie schläft, von jedem mückenhusten auf, und lärm steckt sie ganz schlecht weg. und krabbelgruppen sind nun mal laut. jedenfalls die, die ich kenne. wenn ich mit ihr dahin gehe, ist sie dort super-aufgedreht und brüllt dann für den rest des tages. oder ist zumindestens super-weinerlich, schläft nicht, brüllt, weil sie überreizt ist, brüllt weil sie nicht schlafen kann.... das schaukelt sich dann so hoch. dito für babyschwimmen etc.

die anderen frauen mit säugling treffe ich regelmäßig. aber in einem cafe. das ist für ein kind, was seit 4 wochen krabbelt, und seit einer woche sich hochziehen und stehen will, mega-frustrierend, nur auf dem schoß der mama rumzuhocken. und das wird ja nicht besser, sie wird ja nur mobiler werden. und meine freundinnen von früher, also von vor dem umzug, die besuche ich zwar regelmäßig, aber auch hier: luise ist dann super-schnell überreizt. daher dachte ich, es wär besser, etwas zu haben, wo eine gewisse regelmäßigkeit drin ist. immer dieselbe TaMu, in immer demselben haus.... und ich möchte für sie auf absehbare zeit einen halbtägigen betreuungsplatz. weil ich es nicht natürlich finde, dass ein einzelnes kind mit einem einzelnen erwachsenen den ganzen tag allein ist. da wir vermutlich keinen kita-platz kriegen, dachte ich halt an eine tagesmutter. und ich will auch nicht länger als notwendig dort sein (wie gesagt, ICH kann mich sehr wohl stundenweise trennen vom kind), wegen der stundenzahl kann man ja auch sehen.

also, mal unabhängig von den speziellen umständen bei euch: ab wann haltet ihr eine tagesmutter für zumutbar für das kind? die altersangabe von 8 monaten hilft mir schon mal. vor der geburt hatte ich so an 12 monate gedacht, aber da sie sich nun so schnell entwickelt, hatte ich mit ca. 8-9 monaten geliebäugelt.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

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zuckererbse
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Re: Ab wann zur Tagesmutter?

Beitrag von zuckererbse »

ich denke, du kannst, unabhängig von angaben, als mutter am besten entscheiden, wann die zeit reif ist für die tagesmutter. von daher: wenn du ein gutes gefühl hast, dann probiere es aus :wink:
informiere dich mal bei den tagesmüttern, ab welchen alter sie kinder annehmen. wir haben bei unserer suche damals ausschließlich tagesmütter kennen gelernt, die kinder erst aufgenommen haben, als sie so elf, zwölf monate alt waren. die erklärung war immer, dass vier oder fünf babies, die noch viel getragen werden, einfach zu anstrengend sind (was ich nachvollziehbar finde). da würde ich mich informieren - es kann auch zufall sein, dass wir da stets diese antwort erhalten haben.
(ich finde übrigens auch, dass ein kind nicht den ganzen tag nur mit einem erwachsenen zusammen sein sollte :wink: )
zuckererbse mit drei wunderbaren kleinen erbsen
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Re: Ab wann zur Tagesmutter?

Beitrag von miss_undercover »

Hi Sakura,

ich kann nur sagen: Zwischen Baby-Betreuung bei der Rückbildungsgymnastik und einer Tagesmutter, bei der ein Kind gut eingewöhnt ist und die es als Bezugsperson erlebt, besteht ein himmelweiter Unterschied. Das eine ist tatsächlich Fremd-Betreuung im Wortsinn: Jemand Fremdes passt auf das Baby auf. Das passt vielen Babys nicht, hätten bzw. haben meine Töchter beide auch nicht toleriert.

Nach einer guten Eingewöhnung bei einer liebevollen Tagesmutter hingegen wird Luise die Trennung von Dir zwar möglicherweise immer noch schwer fallen, aber sie wird so viel Vertrauen zu der Tagesmutter haben, dass diese sie beruhigen kann, so dass Luise die Zeit bei ihr und mit den anderen Kindern genießen und von ihr profitieren kann.

Eine erfahrene Tagesmutter hat außerdem meist einfach ein anderes "Handling" mit einem Baby drauf als eine Babysitterin. Bei unserer ersten Tochter hatten wir es mit einer Studentin versucht, einer ganz lieben, die zu uns nach Hause kam, die kennenlernte, und ab und zu auf sie aufpassen sollte, während ich was zu tun hatte. Und es klappte GAR NICHT. Meine Tochter schrie, als gäbe es kein Morgen, sobald ich aus dem Zimmer ging. Also haben wir es gelassen. Bei der Tagesmutter war es von Anfang an anders - auch, weil sie wusste, was sie zu tun hatte, wenn die Kleine doch mal schrie. Sie blieb ruhig, entspannt, fürsorglich, strahlte aus, dass sie fest davon überzeugt ist, dass sich bald alles wieder einrenkt. Das hat unserer Tochter ungemein geholfen.

Was ich damit sagen will: Dass ein Baby nicht gern bei einer Babysitterin bleibt, heißt nicht, dass es nicht reif dafür ist, zur Tagesmutter zu gehen.

Was die Eingewöhnung angeht: Ich habe schon von vielen Tagesmüttern gehört, dass die typische Eingewöhn-Zeit so mit 11, 12 Monaten eigentlich ungünstig ist, weil die Kinder in diesem Alter oft noch ziemlich fremdeln und sich gleichzeitig noch wenig ausdrücken können. Deshalb gibt es wohl den Erfahrungswert, dass sich Babys besonders leicht entweder vor der Fremdelphase, also wirklich noch als Babys eingewöhnen lassen - oder mit etwa 18 Monaten, wenn sie die Fremdelei weitestgehend hinter sich haben und ihre Bedürfnisse bereits klarer artikulieren können. Das war mit ein Grund, warum ich mich bei meiner jüngeren Tochter für eine frühe Eingewöhnung entschieden habe. Als wir anfingen, war sie sieben Monate alt und fremdelte noch gar nicht. Die Tagesmutter nahm sie mal ins Tragetuch, mal in den Kinderwagen, und integrierte sie in ihren Alltag, ich war anfangs dabei, zog mich immer mehr raus, bis ich irgendwann nur noch im Hintergrund war, und als ich mich dann etwa zwei Wochen morgens verabschiedete, reagierte sie ungefähr so, wie sonst wenn sie allein bei Papa blieb: Sie guckte ein bisschen unglücklich, winkte aber tapfer, und sobald die Tür zu war hörte ich sie drinnen zufrieden plappern.

Unsere Tagesmutter hatte übrigens auch mal ein Baby ab der 6. Lebenswoche für 30 Stunden die Woche in Pflege, das fand ich schon krass, andererseits war es in der konkreten Situation auch echt die bestmögliche Betreuungslösung: Die Kleine war in der Zeit komplett im Tragetuch, bekam abgepumpte Muttermilch nach Bedarf, und nahm die Tagesmutter wie eine zweite Mutter an, was ihre "richtige" Mutter auch genau so wollte.

Insofern, denke ich, kommt es vor allem auf die Wahl der richtigen Tagesmutter an. Ich würde an Deiner Stelle ruhig schon anfangen zu suchen: Bis man eine findet, die einschlafbegleitet, BLW mitmacht, Kinder nicht brüllen lässt sondern liebevoll behandelt und außerdem noch einen Platz freihat, kann das schon ein bisschen dauern ...

Liebe Grüße
Nora
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Sakura
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Re: Ab wann zur Tagesmutter?

Beitrag von Sakura »

miss_undercover hat geschrieben:Bis man eine findet, die einschlafbegleitet, BLW mitmacht, Kinder nicht brüllen lässt sondern liebevoll behandelt und
ui... stimmt. daran hatte ich gar nicht gedacht. und das wäre ja wichtig bei meinem breiverweigernden, kiwa-verweigernden, und auch ansonsten anspruchsvollen prinzesschen auf der erbse.

na gut. dann fange ic mal an, rumzutelefonieren :-)
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

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missabonum
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Re: Ab wann zur Tagesmutter?

Beitrag von missabonum »

Ich würde dir auch eher eine Gruppe empfehlen, Krabbelgruppen gibt es oft bei den Kirchengemeinden, dann habt ihr beide mehr Kontakte...........
Liebe Grüße
Missa




Ich bin Krisenpflegemutter. :sling:
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Sibi
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Re: Ab wann zur Tagesmutter?

Beitrag von Sibi »

Sakura,

ich denke auch, du brauchst erst mal ne Krabbelgruppe - das geht ja auch privat. Ihr müsstet Euch dann aber eher zu Hause treffen, damit die Babys auch Bewegung haben. Oder gibt es bei Euch Familiencafés?

Wir haben mit 6 Monaten mit der Tagesmutter angefangen. Eigentlich läuft das nicht so schlecht - verglichen damit, dass meine Tochter bisher nur ungern ohne mich auskommt. Also Tagesmutter läuft besser als Papa oder Oma. :oops: V. a. die anderen Kinder mag sie sehr gern.

Aber dass die Eingewöhnung vor dem Fremdelalter so einfach wäre, kann ich nicht behaupten. Es hat bei uns ganz schön gedauert - bzw. dauert immer noch, weil bei Müdigkeit oder Hunger sie doch ganz schön aufdreht und eigentlich am liebsten Mama will. Aber es geht - ich habe halt den Anspruch, dass das Kind nicht jammern/quengeln/weinen darf und ganz ohne dem geht es dann doch nicht. Wobei unsere Tagesmutter sehr auf die Kinder eingeht, sie bei Bedarf trägt und anruft, wenn sie merkt, das Kind kommt nicht zur Ruhe.
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