ich bin schon die letzten Tage und Wochen ziemlich hin und hergerissen. Vor der Geburt meines Sohnes hätte ich mir nie denken können, länger als 4-5 Monate zu stillen. Jetzt ist er grade mal 9 Monate alt und ich glaube, er würde sich gern abstillen. Ich beschreib mal unsere Situation:
Mit 5 1/2 Monaten hab ich den Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei eingeführt. Wir hatten zwar einige Anfangsschwierigkeiten, aber wer hat die nicht.
Jetzt fängt er seit einigen Tagen an, bei allen (meinen) Mahlzeiten genau DAS essen zu wollen, was ich auch esse. Nur blöd, dass er noch keinen einzigen Zahn hat... Abbeißen (Abreißen wäre wohl treffender...) und Kauen tut er trotzdem wie wild. Neulich beim Frühstück hat er tatsächlich ein ganzes Butterbrot mit Rinde verdrückt, obwohl er erst 1 Stunde vorher gestillt hatte. und auch sonst scheint die Breiphase vorbei zu sein. Mittags isst er mit Hängen und Würgen 1/4 Gläschen Brei, aber danach noch fast einen ganzen Semmelknödel... Oder ein Stück Pizza (selbstgemacht natürlich
Wahrscheinlich sollte ich froh sein, dass er schon fast "Familientischreife" besitzt, aber eigentlich finde ich es total schade.
Kennt ihr das? Wie geht ihr damit um?
Dazu kommt noch, dass ich ab Februar wieder (im Schichtdienst) arbeiten werde. Eigentlich sollte ich froh sein, wenn er dann schon so "selbstständig" ist, oder?
Also bin ich voll in der Zwickmühle. Und weiß gar nicht, wie ich das jetzt hinkriegen soll.
- Abends und Morgens einfach was anbieten und schauen, ob er trotzdem noch stillt?
- Was tun gegen die Blähungen?
- Was kochen? "Trockener" Kürbis, Kartoffeln und Fleisch sind nicht grad meine Favoriten?
- Wie krieg ich das Stillen im Schichtdienst hin? - Wenn er überhaupt noch will?
- Was geb ich ihm, wenn er nicht mehr stillen will? Milch braucht er doch trotzdem, oder?
Fragen über Fragen und ich weiß echt nicht, wie ich das noch machen soll. Hoffe ihr habt Ideen, Zuspruch, Erfahrungen für mich!
Danke und liebe Grüße
perlanera1981

