Milchmenge nach Beikosteinführung

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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mella08
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Milchmenge nach Beikosteinführung

Beitrag von mella08 »

Hallo,

mein kleiner ist jetzt fast 7 Monate alt. Und wir haben vor ca. 1 Monat mit Fingerfood angefangen.
Gabriel hat gleich von Anfang an so reingehauen, richtige Mengen. Alles was er in die Finger bekommen hat.
Ansonsten wird gestillt.
Wie ist das denn jetzt mit der Milchmengen, bei unregelmäßiger Beikost?
Sprich, wenn er heute normal mitfrühstückt + stillen
Mittag richtig reinhaut und danach garnicht oder wenig stillt und abends noch mitisst. Aber am nächsten Tag wieder voll stillen will? Der Körper stellt sich doch auf geringere Produktion ein oder? Dann kann es doch am nächsten Tag nicht reichen!?!?
Außerdem isst er mal alleine - je nachdem was es gibt- und mal wird er gefüttert , z.b bei Suppen.
Muss ich was beachten?
Mal Koch ich Mittag und mal nutz ich die Gunst des Vollstillens

Lg Melanie
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Jadzia
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Re: Milchmenge nach Beikosteinführung

Beitrag von Jadzia »

Hallo melanie


bei uns ist es auch so. Mal ißt sie richtig viel, mal keine Lust, mal stillt sie nur 2 mal am Tag, dann wieder 4 oder 5 Mal.

Mit der Milchmenge habe ich gar keine Probleme. Ich denke mal, daß die Natur das schon einkalkuliert hat, daß die Beikostmenge nicht immer gleich ist. Weiß aber nicht, ob das immer so gut klappt. Ich habe auch tendenziell zu viel Milch.
Was mir aber auffällt ist, daß meine Milchproduktion auch ziemlich schwankt. Die Milch mal überschießt und mal weniger da ist, je nachdem was Töchterlein anfordert.
Allerdings leicht Zeitversetzt, ist ja klar.
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Re: Milchmenge nach Beikosteinführung

Beitrag von blueberry »

Bei uns schwankt die tägliche Essmenge des Kindes (jetzt 1,5 Jahre) auch seit einem halben Jahr stark. Mal stillt er fast nur, dann isst er an zwei Mahlzeiten richtig viel. Meine Milchmenge scheint sich da anzupassen. Wenn er mal sechs Stunden gar nicht trinkt, weil er z.B. mit meinem Mann oder dem Opa unterwegs ist und dann Wasser trinkt und Brote isst, er am Vortag aber sehr viel gestillt hatte, merke ich das dann an schweren Brüsten (oder einer schweren Brust), aber nach der nächsten ausgiebigen Mahlzeit ist das dann wieder gut.

So ist es bei uns. Ob das verallgemeinerbar ist, weiß ich nicht, aber ich nehme an, dass alle Säugetiere das Problem kennen, allein schon deshalb, weil nicht immer ausreichend Nahrung da ist, um jeden Tag gleich viel feste Nahrung anzubieten. Das wird dann wahrscheinlich meist über die Milch ausgeglichen. Da muss es also Mechanismen geben, die das sinnvoll regeln. denke ich zumindest.
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Re: Milchmenge nach Beikosteinführung

Beitrag von doppeltesGlueck »

Da hänge ich mich dran. Die Beikosteinführung steht bei uns auch an und ich hab immer noch Bammel vor zu wenig Milch :-)
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Re: Milchmenge nach Beikosteinführung

Beitrag von mattis11 »

Der Zwerg isst jetzt auch seit 1 Monat richtig gut, mittags haben wir sogar längere Stillpausen und abends auch. Manchmal trinkt er aber auch jede STunde, besondersm wenn er müde wird. Ich habe aber nie das Gefühl, dass meine Milch weggeht. Sie passt sich gut an. Das merke ich, wenn er viel trinkt. Dann hab ich am nächsten Tag mal ne gut gefüllte Brust. Wenn er die dann aber gut leert, ist alles ok.
Ich glaub, grad bei Fingerfood versiegt die Miolch nicht so schnell.
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Re: Milchmenge nach Beikosteinführung

Beitrag von katmo »

Hier häng ich mich mal dran... Hab ehrlich gesagt ein bisschen Bammel vor der Beikosteinführung.
Nicht dass mir die Milch plötzlich wegbleibt?
Wie habt ihr das angefangen?
Erst mal werden die Zwerge ja eh nur probieren oder?
Ich will eigentlich keine "Gläschen" geben - was habt ihr gemacht?

Fragen über Fragen... :lol:
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Re: Milchmenge nach Beikosteinführung

Beitrag von Mohnblume »

Hierzu einfach mal die Feststellung: es heißt ja BEIkost, nicht ANSTATTkost :-)
Solange man nicht den Fehler macht, ganze Mahlzeiten zu ersetzen, sollte die Milch eigentlich nicht wegbleiben. Ich habe meinen Sohn einfach normal weitergestillt nach Bedarf, und eben dazwischen (ohne festen Zeitplan) mit Beikost angefangen. Es sind ja anfangs wirklich winzige Mengen!
Gut fährt man auch mit der Methode: erst stillen, dann Beikost soviel oder so wenig das Kind eben möchte, dann noch mal stillen (oder auch nicht mehr, je nach Lust und Laune von Baby).

Ich hatte übrigens auch Bammel vor der Beikosteinführung... jetzt ist Purzel 21 Monate, isst wie ein Scheunendrescher und stillt immer noch ;-)
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Re: Milchmenge nach Beikosteinführung

Beitrag von katmo »

Ha! Das mit der BEI- und ANSTATTkost habe ich vorhin schon mal gelesen. Das muss ich mir merken :D
Hab mich etwas durchs Forum gelesen und beschlossen einfach ungezwungen an das Thema ranzugehen...
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Re: Milchmenge nach Beikosteinführung

Beitrag von Mohnblume »

katmo hat geschrieben:Ha! Das mit der BEI- und ANSTATTkost habe ich vorhin schon mal gelesen. Das muss ich mir merken :D
Hab mich etwas durchs Forum gelesen und beschlossen einfach ungezwungen an das Thema ranzugehen...
Das ist glaube ich bei sooo vielen Dingen in Sachen Kind der richtige Weg, aber es wirklich umzusetzen ist oft sooo schwierig. Also sich eben NICHT einen mega Kopf zu machen, tausend Bücher und Leitfaden zu verschlingen und irgendwelche strikten Programme befolgen etc.

Beim Thema Beikost ists halt echt so, dass die meisten "offiziellen" Quellen dieses Mahlzeiten-Ersetzen propagieren (vom Kinderarzt bis zum Babykochbuch). Auf den Gedanken, einfach neben der Beikost weiterzustillen als wär nix gewesen, kommen dann viele gar nicht - man denkt dann, das seien ja "zu viele Kalorien" o.ä.
-und das kann halt dann schon schnell Richtung vorzeitiges Abstillen gehen...

das mit den zu vielen Kalorien hat meine Mutter (sie ist Ärztin...) damals auch allen ernstes gemeint! Ich hab sie dann eines besseren belehrt, zum Glück ist sie da sehr offen :-D
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Re: Milchmenge nach Beikosteinführung

Beitrag von katmo »

Mohnblume hat geschrieben:
katmo hat geschrieben: das mit den zu vielen Kalorien hat meine Mutter (sie ist Ärztin...) damals auch allen ernstes gemeint! Ich hab sie dann eines besseren belehrt, zum Glück ist sie da sehr offen :-D
:shock: Wahnsinn... Aber gut - Ärzte sind auch nur Menschen :wink: Man muss sich einfach viel auf sein eigenes Gefühl verlassen. Aber das ist oft schwierig genug.
Unsere Kleine ist jetzt 4,5 Monate und seeehr interessiert was so alles unter unserer Nase verschwindet... Vielleicht lass ich sie beim nächsten mal wenn sie danach greift einfach was probieren. Wir werden das einfach spielerisch angehen - soll ja Spass machen! Essen ist schließlich was ganz tolles!! :D
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