Schlafraubendes nächtliches Stillverhalten
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jali
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Schlafraubendes nächtliches Stillverhalten
Da ich mir in den letzten Wochen die ein oder andere Nacht mehr oder weniger wach verbringen musste, wollte ich hier mal fragen, ob ihr Ideen habt wie ich folgendes Stillverhalten meiner Tochter am besten beenden kann, bzw. wie ich am besten damit umgehe:
Meine Tochter ist jetzt 12 Wochen alt. Wenn sie sich in der Nacht meldet, passiert dies oft noch im Schlaf. Sie gibt dann ein paar friedliche Laute von sich - Wirft sich (samt Tübinger Hüftschiene) im Schlaf auf die mir zugewandte Seite und beginnt mit dem Mund zu suchen.
Biete ich ihr keine Brust an sucht sie weiter und fängt irgendwann (auch im Schlaf) an zu weinen. Sie weint/schreit dann eine ganze Zeit im Schlaf ohne dass ich sie wecken kann bis sie durch ihr weinen selbst aufwacht. Ich biete ihr daher noch im Schlaf die Brust an. Sie nimmt sie dann kurz in den Mund und dreht den Kopf dann kurz weg um kurz danach wieder zu suchen - das kann mehrere Male so gehen, sie zum trinken zu bewegen schaffe ich kaum. Irgendwann während dessen wird sie dann auch wach - trinkt kurz, wendet den Kopf wieder ab - schlummert manchmal 2, manchmal 5, manchmal 15 Minuten und das ganze geht wieder von vorne los. So habe ich schon ganze Nächte ab 2 Uhr Nachts ohne Schlaf verbracht.
Manchmal schaffe ich es sie zum andauernden Trinken anzuhalten - aber auch das ist keine Garantie dafür, dass sie nicht nach 10 Minuten im Schlafen sich wieder auf die Seite wirft - nur um die Brust kurz in den Mund zu nehmen und sich wieder wegzudrehen.
Gott sei dank ist das nicht immer so. Ich habe aber meistens zumindest eine fast 2 Stündige Wachphase in der Nacht wo es so läuft. Meine Tochter ist am Morgen natürlich auch nicht erholt, wenn sie sich die ganze Zeit nur im Halbschlaf befindet.
Wie also am besten mit der Situation umgehen? Gibt es Möglichkeiten ihr dieses Verhalten wieder abzugewöhnen?
In Guten Nächten kommt sie ca. alle 2 Stunden (Die erste Schlafphase dauert auch öfters mal 3 Stunden)
Vielen Dank und viele Grüße
jali
Meine Tochter ist jetzt 12 Wochen alt. Wenn sie sich in der Nacht meldet, passiert dies oft noch im Schlaf. Sie gibt dann ein paar friedliche Laute von sich - Wirft sich (samt Tübinger Hüftschiene) im Schlaf auf die mir zugewandte Seite und beginnt mit dem Mund zu suchen.
Biete ich ihr keine Brust an sucht sie weiter und fängt irgendwann (auch im Schlaf) an zu weinen. Sie weint/schreit dann eine ganze Zeit im Schlaf ohne dass ich sie wecken kann bis sie durch ihr weinen selbst aufwacht. Ich biete ihr daher noch im Schlaf die Brust an. Sie nimmt sie dann kurz in den Mund und dreht den Kopf dann kurz weg um kurz danach wieder zu suchen - das kann mehrere Male so gehen, sie zum trinken zu bewegen schaffe ich kaum. Irgendwann während dessen wird sie dann auch wach - trinkt kurz, wendet den Kopf wieder ab - schlummert manchmal 2, manchmal 5, manchmal 15 Minuten und das ganze geht wieder von vorne los. So habe ich schon ganze Nächte ab 2 Uhr Nachts ohne Schlaf verbracht.
Manchmal schaffe ich es sie zum andauernden Trinken anzuhalten - aber auch das ist keine Garantie dafür, dass sie nicht nach 10 Minuten im Schlafen sich wieder auf die Seite wirft - nur um die Brust kurz in den Mund zu nehmen und sich wieder wegzudrehen.
Gott sei dank ist das nicht immer so. Ich habe aber meistens zumindest eine fast 2 Stündige Wachphase in der Nacht wo es so läuft. Meine Tochter ist am Morgen natürlich auch nicht erholt, wenn sie sich die ganze Zeit nur im Halbschlaf befindet.
Wie also am besten mit der Situation umgehen? Gibt es Möglichkeiten ihr dieses Verhalten wieder abzugewöhnen?
In Guten Nächten kommt sie ca. alle 2 Stunden (Die erste Schlafphase dauert auch öfters mal 3 Stunden)
Vielen Dank und viele Grüße
jali
Mit zwei Töchtern (2011 und 2014)
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jali
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Re: Schlafraubendes nächtliches Stillverhalten
Ach ja, zur Ergänzung: Ich habe schon versucht, sie durch auf dem Ball hüpfen, durch die Wohnung tragen wieder in einen tieferen Schlaf zu bringen. Meistens läuft es darauf hinaus, dass es nach mehrere Versuchen und unter Umständen mehreren Stunden klappt sie durch eine der Maßnahmen (Stillen, Tragen, Hüpfen) soweit in einen tieferen Schlaf zu bringen, dass ich sie mir ohne dass sie aufwacht auf den Bauch legen kann - dort schläft sie dann wieder eine Stunde oder etwas länger, hat aber danach nicht unbedingt ein ruhigeres Trink-/Schlafverhalten. Auch ich kann so nicht wirklich gut schlafen.
Mir geht es hier vor allem um den Umgang mit dem Suchen und Trinken im Schlaf. (Auch ansonsten bin ich natürlich für Tips dankbar)
Mir geht es hier vor allem um den Umgang mit dem Suchen und Trinken im Schlaf. (Auch ansonsten bin ich natürlich für Tips dankbar)
Mit zwei Töchtern (2011 und 2014)
- Semiralinda
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Re: Schlafraubendes nächtliches Stillverhalten
Leider kann ich dir auch keine guten Tipps geben, ich fühle nur solidarisch mit dir, unser Kleiner (zwar schon 16 Monate alt) bringt uns momentan auch meistens genau so um unseren Schlaf. 
Liebe Grüße,
Arabella und die fantastischen Fünf (03/98, 03/00, 06/03, 12/07, 05/10)
und Sternenkind Angelito * 12.02.13 / 15. SSW
Not all those who wander are lost. - J.R.R. Tolkien
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jali
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Re: Schlafraubendes nächtliches Stillverhalten
Obwohl die letzten Nächte ganz gut waren, bleibt für mich die Frage: Soll ich sie im Schlaf stillen?
Mit zwei Töchtern (2011 und 2014)
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honigbienchen
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Re: Schlafraubendes nächtliches Stillverhalten
Ich habs bei meinem Sohn gemacht. Er hat auch im Schlaf getrunken.jali hat geschrieben:Obwohl die letzten Nächte ganz gut waren, bleibt für mich die Frage: Soll ich sie im Schlaf stillen?
Trinkt deine Tochter denn im Schlaf?
Warum solltest du sie nicht im Schlaf stillen?
Weiter oben schreibst du:
Deine Tochter ist 12 Wochen alt, da ändert sich ihr Verhalten noch deutlich häufiger, als später. Ich denke, da kannst du mit an- oder abgewöhnen nicht viel machenGibt es Möglichkeiten ihr dieses Verhalten wieder abzugewöhnen?
Für mich war es in solchen Situationen hilfreich, mir bewußt zu machen, dass es nur eine seeehr kurze Zeit so sein wird und dass sich in 2 Wochen schon wieder alles geändert haben kann. Oft ist es schon hilfreich, die Situation so wie sie ist anzunehmen, statt sich Gedanken zu machen, was anders sein sollte.
Liebe Grüße.
Annette
Die Tugend des Alltags ist die Hoffnung, in der man das Mögliche tut und das Unmögliche Gott zutraut.
Karl Rahner
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Karl Rahner
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jali
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Re: Schlafraubendes nächtliches Stillverhalten
Ja, sie trinkt im Schlaf. Ich meine nur gelesen zu haben, dass man mit dem Stillen warten soll bis das Kind wach ist.
Mit zwei Töchtern (2011 und 2014)
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EhMibima
Re: Schlafraubendes nächtliches Stillverhalten
Hallo, Jali!
Bei uns gab es im ersten Jahr schon auch viele Nächte in denen wir nur wenige Stunden Schlaf bekommen haben. Die Kleinen machen viele Entwicklungsprünge durch und sich dann oft unruhig und man könnte fast meinen sie sind krank. Zum Beispiel gibt es um die 12 Wochen einen Wachstums- und Entwicklungsschub. Würde doch passen, oder?
Zu ihrem An- und Abdocken kann ich keine eigenen Erfahrungen weitergeben aber viele Windelfei-praktizierende würden schwören daß deine Kleine nachts mal "auf Klo" muß und dir das Bett nicht beschmutzen will. Der Sohn einer Freundin war auch so unruhig und hat sich beim Stillen andauernd umgeguckt/an/abgedockt weil er sein Geschäft machen wollte.
Zum Stillen im Schlaf allgemein: Wenn du nachts mit dem Stillen wartest bis sie wach ist kann es sein daß sie dann nicht mehr einschläft. Wenn du dein Kind im Schlaf stillen willst weil es nachts Hunger oder das Bedürfnis nach Nähe hat, nur zu
. Schau einfach ob es zu euch passt. Was "man" tut muß für euch ja keine Rolle spielen
Meine 2-jährige mag auch noch nachts stillen. Für uns ist es auch ok so.
Zum Abgewöhnen: Auch ich glaube nicht daß man "es ihr abgewöhnen kann" denn ihre Unruhe hat ja eine Ursache(der Entwicklungsschub s. Buch "Oje, ich wachse!", sie muß mal auf Klo, ein unruhiger Tag, neue Umgebung, Kranksein, Unwohlsein...). Ich kann mir noch nicht einmal selbst das "Gestresstsein" abgewöhnen.
Ich drück dir die Daumen daß die Phase schnell vorbei geht
Bei uns gab es im ersten Jahr schon auch viele Nächte in denen wir nur wenige Stunden Schlaf bekommen haben. Die Kleinen machen viele Entwicklungsprünge durch und sich dann oft unruhig und man könnte fast meinen sie sind krank. Zum Beispiel gibt es um die 12 Wochen einen Wachstums- und Entwicklungsschub. Würde doch passen, oder?
Zu ihrem An- und Abdocken kann ich keine eigenen Erfahrungen weitergeben aber viele Windelfei-praktizierende würden schwören daß deine Kleine nachts mal "auf Klo" muß und dir das Bett nicht beschmutzen will. Der Sohn einer Freundin war auch so unruhig und hat sich beim Stillen andauernd umgeguckt/an/abgedockt weil er sein Geschäft machen wollte.
Zum Stillen im Schlaf allgemein: Wenn du nachts mit dem Stillen wartest bis sie wach ist kann es sein daß sie dann nicht mehr einschläft. Wenn du dein Kind im Schlaf stillen willst weil es nachts Hunger oder das Bedürfnis nach Nähe hat, nur zu
Zum Abgewöhnen: Auch ich glaube nicht daß man "es ihr abgewöhnen kann" denn ihre Unruhe hat ja eine Ursache(der Entwicklungsschub s. Buch "Oje, ich wachse!", sie muß mal auf Klo, ein unruhiger Tag, neue Umgebung, Kranksein, Unwohlsein...). Ich kann mir noch nicht einmal selbst das "Gestresstsein" abgewöhnen.
Ich drück dir die Daumen daß die Phase schnell vorbei geht
- Nachtfrau
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Re: Schlafraubendes nächtliches Stillverhalten
Um Himmels Willen, wieso das denn?jali hat geschrieben:Ich meine nur gelesen zu haben, dass man mit dem Stillen warten soll bis das Kind wach ist.
Mag schon sein, dass D das irgendwo gelesen hast, aber weißt Du, ich hab schon gelesen, dass man Kinder auf keinen Fall bei sich schlafen lassen sollte, weil sie sonst homosexuell werden, dass man ab der 3. Woche Möhrensaft zufüttern muss, damit das Baby genug Vitamine bekommt, dass man Kinder ab 18 Monaten am besten erzieht, indem man sie mit einem Stock haut und noch unendlich viel Nonsens mehr. Papier ist geduldig.
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honigbienchen
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Re: Schlafraubendes nächtliches Stillverhalten
Ich wüßte dazu keine logisch nachvollziehbare Erklärung.jali hat geschrieben:Ja, sie trinkt im Schlaf. Ich meine nur gelesen zu haben, dass man mit dem Stillen warten soll bis das Kind wach ist.
Schau, was für euch passt!
Annette
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Karl Rahner
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Re: Schlafraubendes nächtliches Stillverhalten
Vielleicht bezog sich das mit dem Stillen warten bis das Kind wach ist, auf Kinder, die zu wenig oder zu schwach saugen und im Halbschlaf nur nuckeln und so vielleicht zuwenig Milch bekommen?
Liebe Grüße,
Arabella und die fantastischen Fünf (03/98, 03/00, 06/03, 12/07, 05/10)
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