Mein Mann und seine Vorstellung von Beikost

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Bianca86
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Mein Mann und seine Vorstellung von Beikost

Beitrag von Bianca86 »

Hallo,
ich muss grad mal Frust hier ablassen.
Es fing heute schon an, dass mein Mann der Kleinen scherzhaft auf die Finger geklapst hat, war ganz leicht und es steckte auch keine Aggression dahinter, aber ich finde man macht das auch nicht im Spaß. Das gab schon Grund zur Diskussion. Nach dem Essen holte er sich einen Lutscher und hielt ihn ihr an die Lippen. Hat mir natürlich auch nicht gefallen, aber er hat immer weiter gemacht, sie dürfe ja ruhig den Geschmack kennenlernen und es sei ja nicht viel Zucker, Zähne hat sie ja auch keine. Ich hab mich so darüber geärgert und mich so aufgeregt, dass ich gar nicht richtig erklären konnte, warum ich sowas für unangebracht halte :oops: Er hat sie schon öfter an einem Gummibärchen lecken lassen und fand es heute wohl besonders lustig mich auf die Palme zu bringen (er war vorhin sehr aufgedreht, da hab ich immer das Gefühl mit einem 10Jährigen verheiratet zu sein :lol: ). Wie kommen wir denn da auf einen gemeinsamen Nenner? Ich will ja nicht das Recht für mich beanspruchen, dass meine Meinung automatisch mehr zählt.
Grüße, Bianca mit Tochter (Februar 2011) und Sohn (August 2014)
magdi706
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Re: Mein Mann und seine Vorstellung von Beikost

Beitrag von magdi706 »

...ich kann deinen frust verstehen! bei uns ist es zwar nicht sooo krass, aber ich stoße bei meinem mann auch ab und zu auf unverständnis wenn ich ihn bitte unserem kind irgendetwas nicht zu geben. ich habe so ein babyernährungsbuch zuhause, das habe ich ihm dann gegeben und gesagt er solls lesen, dann kann er selber abwägen was vertretbar ist und was nicht, wenn er aber uninformiert bleibt muss er damit rechnen, dass ich bei gewissen speisen meinen unmut kundtun werde...er hat dann bissl reingelesen und kennt jetzt zumindest die wichtigsten basics wie kein zucker, kein salz...damit bin ich schon zufrieden! ;)

mich wundert diese lockerheit bei meinem mann gar nicht - seine ganze familie sieht das nicht so eng was man babys schon geben kann...letztens wurde mir für sie dort eine deftige rindsuppe mit eingetropften ei angeboten und als sie schluckauf hatte, bekam ich den rat ihren schnulli ein bissl in zucker zu tauchen, dann hört das schluckauf auf! ??? - jap, da muss man ab und zu auf durchzug schalten...
Lösche Benutzer 7240

Re: Mein Mann und seine Vorstellung von Beikost

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

Bianca86 hat geschrieben:Ich will ja nicht das Recht für mich beanspruchen, dass meine Meinung automatisch mehr zählt.
Ich würde das Recht für mich beanspruchen ... wenn man Recht hat, hat man Recht. Meine Meinung :wink:

Und wenn Dein Mann Dich ärgern möchte (kann er ja gerne tun, geht mich ja nix an), sollte Euer Kind das dann ausbaden müssen??
Bianca86
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Re: Mein Mann und seine Vorstellung von Beikost

Beitrag von Bianca86 »

Er meint halt, dass das bisschen Zucker nicht schadet. Man sieht ja ständig Schokolade und Kekse in Kinderhänden, da kann ich schon verstehen, dass er meint ich würde das zu streng sehen und übertreiben.
Grüße, Bianca mit Tochter (Februar 2011) und Sohn (August 2014)
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~Anna~
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Re: Mein Mann und seine Vorstellung von Beikost

Beitrag von ~Anna~ »

Bianca86 hat geschrieben:Er meint halt, dass das bisschen Zucker nicht schadet. Man sieht ja ständig Schokolade und Kekse in Kinderhänden, da kann ich schon verstehen, dass er meint ich würde das zu streng sehen und übertreiben.

Aber nur weils andere machen, bedeutet es nicht, dass es gut ist. :wink:
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bienenmeister
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Re: Mein Mann und seine Vorstellung von Beikost

Beitrag von bienenmeister »

carolina hat geschrieben:
Bianca86 hat geschrieben:Ich will ja nicht das Recht für mich beanspruchen, dass meine Meinung automatisch mehr zählt.
Ich würde das Recht für mich beanspruchen ... wenn man Recht hat, hat man Recht. Meine Meinung :wink:
Mmmh- das kann man doch verbindlich klären. Ich würde mir da nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Wenn ICH mich informiert habe, dann entscheide ich auch. Wenn er sich informiert hat und ich nicht, dann entscheidet er. Wenn sich beide informieren, dann kann man diskutieren. Alles andere führt in meinen Augen zu unnötigen Streitigkeiten, und das würde ich nicht riskieren.
mit Äffchen (02/2012) und Sommerhoffnung (07/2015)
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.... lost in translation ....
KinderKinder
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Re: Mein Mann und seine Vorstellung von Beikost

Beitrag von KinderKinder »

Beim ersten Kind hatten wir auch viele dieser Diskussionen, durch andere Familienmitglieder, die so gar nicht auf meiner Linie lagen, noch angeheizt. Ich habe für mich klargelegt: Erst, wenn er sich so ausführlich mit diesem Thema auseinander gesetzt hat, wie ich, kann er mitreden ;) Das heißt, ich habe das Recht schon für mich beansprucht :)
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LaraKessel
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Re: Mein Mann und seine Vorstellung von Beikost

Beitrag von LaraKessel »

Bei der Sache mit dem Zucker habe ich immer gesagt, er soll erstmal lernen wie die Dinge wirklich schmecken, bevor er dann erfährt wie sie NOCH besser schmecken. Also mir ging es ja nicht um den Zucker an sich (der ist ja auch als Fruchtzucker in allen Obstsorten vertreten) sonder um das künstlich süße.
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Beccy
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Re: Mein Mann und seine Vorstellung von Beikost

Beitrag von Beccy »

Hast Du schonmal ernsthaft mit ihm über das Thema Ernährung gesprochen? Vielleicht wäre es hilfreich, wenn Du ihm darlegst warum Du manche Sachen (nicht) willst und Dir im Gegenzug aber auch seine Argumente anhörst...
Liebe Grüße von Beccy mit dem Mariekäferchen 01/09 und dem Küken 08/10

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