Wie ist das eigendlich...

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Mamarie
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Wie ist das eigendlich...

Beitrag von Mamarie »

...mit der Milch?:
Meine Hebamme meinte, dass die Milchmenge zurückgeht, wenn ich weniger stille. Das galt warscheinlich besonders für die erste Zeit.
Mittlerweile kann ich dank BES nachts wieder "pur" stillen und tagsüber so 2 Mal (also ohne Zufüttern als volle Mahlzeit).
Das finde ich ziemlich gut so, ich frage mich allerdings, ob die Milch dann mit der Zeit wieder weniger wird, oder ob sich dann ein
Rhythmus einstellt und die Menge bleibt (?).
Es gibt ja auch Mütter, die ihre Kinder sehr lange stillen und dann auch noch Milch haben, und sie stillen ja sicherlich auch nicht alle 2-3 Stunden, oder doch?
Grüße

Marie
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Kleine
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Re: Wie ist das eigendlich...

Beitrag von Kleine »

wir waren ja gerade in Mittelitalien im Urlaub und da durfte ich das mal wieder live erleben:

Vor dem Urlaub: zwischen 7 und 22 Uhr alle 2-2,5 Stunden, 7-22 Uhr Schlafen ohne Stillen
Im Urlaub bei 5 Tagen 38°C: untertags stündlich, nachts alle 2 Stunden, meine Brust war nach 1,5 Tagen immer passend gefüllt (er trinkt in der Regel nur eine Seite)
Im Urlaub bei 15 Tagen 30°C: untertags alle 1-2 Stunden, nachts alle 4 Stunden, nach 2 Tagen hatte sich die Milchmenge wieder passend veringert
Wieder zuhaus seit Samstag: Rhythmus nach 1 Tag wie vor dem Urlaub, Brust hat sich schon angepasst

Das ist echt genial von der Natur eingerichtet...
LG
Anika

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mamaundmini
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Re: Wie ist das eigendlich...

Beitrag von mamaundmini »

Kleine hat geschrieben:
Das ist echt genial von der Natur eingerichtet...
*unterschreib*

einfach ein cleveres System was der Körper da entwickelt hat :mrgreen:
Das kannst du auch schön bei den Wachstumsschüben sehen - dein Kind will dann plötzlich mehr stillen weil einfachsein Bedarf steigt und nach 1-5 Tagen hat sich die Brust daran "gewöhnt" und sich auf die neue Menge eingestellt :wink: Ergo Je weniger du stillst desto weniger Milch hast du auch.
Ich denke es kommt drauf an wie oft man insgesammt stillt - z.B. bei ner Freundin ist es so, das sie tagsüber nur 4 mal stillt - dafür ist sie Nachts ne Dauertankstelle - und das KInd gedeiht supi :wink:
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Mamarie
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Re: Wie ist das eigendlich...

Beitrag von Mamarie »

Hallo,
ich meinte eigendlich eher auf längere Sicht, da ich das gerne so hätte, dass ich, wenn die Kleinen irgendwann Mahlzeiten durch Brei ersetzen, so ein bis zwei mal am Tag stille und dann noch in der Nacht.
Das würde ich dann, wenn das geht möglichst lange so machen. Und daraus ist meine Frage entstanden, denn es könnte ja sein, dass das nicht funktioniert...
Aber bei LZS- Müttern geht das ja auch ohne dass sie alle paar Stunden stillen (?)
Das ist das, was ich noch nicht so ganz verstehe wie das funktioniert...
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Kleine
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Re: Wie ist das eigendlich...

Beitrag von Kleine »

also meine Brust bekommt das auch hin, dass da nachts eine 8-Stunden-Pause ist. Wenn er tagsüber 8 Stunden nicht trinken würde, würde ich platzen. Daher denke ich schon, dass das so funktioniert.
LG
Anika

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Re: Wie ist das eigendlich...

Beitrag von mamaundmini »

Achso meinst du das ;-) hmm ja WIE das funktioniert würd mich auch interessieren, das es geht beweisen ja die die LZSden Mamas.... Vllt meldet sich ja noch ne Stillexpertin und klärt uns mal richtig auf :-D ich denke aber das es einfach wieder das Prinzip Nachfrage und Angebot ist - also wenn nur Nachts gestillt wird ist auch der Vorrat nur Nachts da, und wenn durch Krankheit des Kindes z.B auch tagsüber wieder ein Bedarf ist , reguliert sich das eben wieder neu!?
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Tragling
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Re: Wie ist das eigendlich...

Beitrag von Tragling »

Ich denke, es liegt am "schleichenden Übergang".

Die Kleinen stillen ja nicht von jetzt auf gleich nur mehr morgends zum Austehen u abends zum schlafen gehen.

Meine Kleine ist 1,5 Jahre alt und sie hat zB in der früh nach dem Aufwachen gestillt, Vormittags, zum Mittagsschlaf, Nachmittags noch mal und dann abends zum Schlafen gehen. Also schon noch ganz schön oft.
Wenn wir aber unterwegs waren, verlangte sie meist nach Wasser und da fielen die Zwischen-Stilereien oft weg.
Manchmal hat sie sie trotzdem eingefordert.
Also: nix is fix :D
Nachts stillten wir allerdings nach wie vor alle 2 Stden.

Meine Brust hatte damit nie Probleme.

Probleme hatte ich erst jetzt, als sie krankheitsbedingt das Stillen von jetzt auf gleich ganz einstellte... :|
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Re: Wie ist das eigendlich...

Beitrag von jusl »

Hallo Mamarie,

ich bin auch nicht ganz sicher, ob ich Deine Frage richtig verstanden habe, aber ich versuch's einfach mal ;-):
Die Milchproduktion hängt im wesentlichen davon ab, wie oft und wie intensiv gesaugt wird. Wie lange pro Mahlzeit gesaugt wird, spielt in geringerem Maße auch noch mit rein.

Mal angenommen, am Saugverhalten Deiner Babys ändert sich künftig nichts, sie saugen also (nur als Zahlenbeispiel) jedes Mal 5 Minuten, mit unveränderter Intensität. Dann wird sich die Milchproduktion darauf einstellen, wenn Du ab nächster Woche nur noch halb so oft stillst: Deine Milchmenge wird um die Hälfte zurückgehen.

Mal angenommen, Deine Babys saugen zwar weiterhin in der gewohnten Häufigkeit, aber ab nächster Woche mit kräftigerem Zug und doppelt so lang wie sonst. Dann wird sich die Milchmenge entsprechend steigern.

Normalerweise ändert sich das Saugverhalten im Laufe der Zeit, wenn ein Baby älter wird. Häufigkeit, Dauer und Intensität bleiben nicht die ganze Stillzeit über gleich (jedenfalls ist mir so ein Fall NOCH NIE begegnet :lol: ). Die Brust stellt sich darauf ein, immer wieder.

Allerdings: Menschen sind keine Maschinen, und Milchprodukion ist keine rein technische Angelegenheit. Manche Mütter berichten z.B., dass sie die Milchproduktion nicht auf einen "beliebig niedrigen" Stand herunterfahren und dort aufrecht erhalten können, sondern: wenn allzu selten gestillt wird, dann hört die Milchbildung ganz auf. Es gibt auch genauso Berichte, in denen Mütter beim "zweimal täglich Stillen" eben Milch für zweimal täglich haben, beim "einmal täglich Stillen" Milch für einmal täglich haben, beim "einmal wöchentlich stillen" Milch für einmal wöchentlich usw. - das gibt's auch.

Jedenfalls: Wenn Babys älter werden und immer wieder mal Stillpausen von vielleicht 4, 6 oder 8 Stunden entstehen, ist das normalerweise kein Problem. "Zwei mal täglich und außerdem nachts Stillen" ist etwas, was unzählige Mütter problemlos für lange Zeit tun. ;-) Falls Du merkst, dass sich dieses Vorgehen negativ auf Deine Milchbildung auswirkt (was möglich ist wegen Eurer BES Vorgeschichte usw.), dann kannst Du ja reagieren und eben wieder 1-2 Tagesstillmahlzeiten einführen, falls Du weiterstillen willst.

Ich hoffe diese Antwort war hilfreich für Dich,
Rückfragen immer gern und LG
Julia
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Morgaine47
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Re: Wie ist das eigendlich...

Beitrag von Morgaine47 »

Ich kann nur von mir (und der Großen) berichten:
Als sie 8 MOnate alt war bin ich wieder 2 Tage die Woche Vollzeit arbeiten gegangen (also ca. 9,5 Stunden außer Haus). In der Zeit hat mein Mann sie versorgt un dsie hat tagsüber Brei bekommen und sobald ich heim kam Brust. Wenn ich zu Hasue war gans imemr nach Bedarf Brust (und das ca. 2 bis 3 mal während der "Arbeitszeit"). Die ersten 2 bis 3 Monate hatte ich ab und zu mal fast platzende Brüset auf Arbeit, danach war meine Brust perfekt (ich liebe meine Stillbrüste). Ich konnte von heute auf Morgen wieder voll Stillen wenn sie krank war und auch von heute auf Morgen wieder nur noch morgens, abends und nachts Stillen,w enn sie wieder gesund war. Sie hat angefragt udn die milch kam und wenn keine Anfrag kam auch keine Milch. Ich fand das genial. Ich hab auch von heute auf Morgen von 2-3 Stillmahlzeiten ganz abgestillt mit Stilltee trinkend (ich war schwer krtank und Stilltee war das einzige was ich runterbekam). War gar kein Problem. Die Fast-Dehydrierung hat aber sicher geholfen.

Beim Kleinen kann ich es noch nciht genau sagen, er wird einfach noch sehr oft gestillt. Aber im Oktober arbeite ich wieder udn dann gibts ca. 6 Stunden keine MuMi für ihn und kein Stillen für mich. Aber ich denke meine Brüste werden das schon verkraften. Erwähnte ich schon dass ich sie Liebe? Sch... drauf, dass sie hängen udn versuchen den Erdboden zu erreichen. Zum Stillen sind sie perfekt.

Aber vielleicht bin ich auch wirklich nur ein Glückskind in der Beziehung. Ich wäre früher bestimmt eine gute Amme gewesen.
LG
Morgaine

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Re: Wie ist das eigendlich...

Beitrag von Mamarie »

Hallo,
ich habe zwar eine andere Vorgeschichte mit dem Stillen, habe meine Zwillinge leider nicht wirklich voll gestillt,
bin aber zur Zeit sehr zufrieden mit der Situation.
Meine Idee war eben, wenn ich demnächst irgendwann mit Beikost anfangen würde,
dass ich dann vielleicht nurnoch zusätzlich stille und die Flasche weglassen könnte.
Das wäre ja total toll, und da habe ich mich eben gefragt, ob das dann dauerhaft funktionieren würde...
Aber ich verstehe es jetzt besser (danke jusl ;-)) und es scheint ja auch ziemlich unterschiedlich zu sein.
Ich werde es ausprobieren.
Marie (12/82), mit den beiden Mäusen Jana und Ida (04/11)
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