Stillen mit ihr war immer und überall möglich, und einfach nur schön.
Ich bin schon einwenig traurig, das diese Zeit vorbei ist.
Joris war schon immer ganz anders. Er war noch nie ein kuschler, wollte noch nie viel Körperkontakt, und schläft nicht gern bei uns. Stillen war/ist für ihn Nahrungsaufnahme, aber ihm ist es glaube ich völlig Wurscht wo diese herkommt.
Mit jedem neuen Zahn beisst er mich erstmal blutig, und wäre er mein erstes Kind gewesen, hätte ich ihn mit nem halben Jahr schnell abgestillt.
Als er anfing mit essen, war er happy, und schnell waren Stillmahlzeiten ersetzt, irgendwie ging das von ganz allein. Er isst einfach sehr gern.
Vor ein paar Wochen hat er zum ersten mal Vollmilch in seine Trinlernflasche bekommen (bekam Friederike in dem alter auch zum Frühstück) und er liebt sie. Seit dem will er ständig Milch haben, zum einschlafen leg ich ihn ins Bett, mit seiner Flasche und er schläft dann allein ein, wenn er fertig ist. Er ist wirklich happy damit. Nachts und morgends stillt er noch, aber ich glaub das macht er, weil er eben nix anderes von mir bekommt.
Ich finde es echt fazinierend, wie unterschiedlich die beiden sind. Friederike erzählt heute noch, wie tolle die Mi schmeckt, und wie schön das war, Joris würde glaube nix vermissen, wenn er ab sofort nicht mehr stillen dürfte.
Muss man auch erst mal mit klarkommen, dass das Kind auch sehr gut auf einen verzichten kann
Sind/waren eure Stillkinder auch so unterschiedlich? Wie seit ihr damit umgegangen? Weiß gar nicht, ob ich mich freuen soll, oder ob ich traurig darüber bin.


