Stillen, Beikost und Hunger

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Kleeblattmama
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Stillen, Beikost und Hunger

Beitrag von Kleeblattmama »

Hallo,

ich brauche bitte mal etwas Zuspruch und vielleicht auch Rat. Meine Mini ist jetzt bald 7 Monate alt, und ich habe ganz aktuell den Eindruck, dass ihr die Milch zum Sattwerden nicht mehr reicht. Tagsüber gehts sogar noch, aber wir haben jetzt die dritte Nacht in Folge quasi stündlich gestillt. Ich geh echt auf dem Zahnfleisch, mein Kopf dröhnt...
Tja, aber wirklich Beikost nimmt sie nicht. Sie probiert zwar Obst, Gemüse, kaut auf Brotkanten rum, wir haben auch mal Brei probiert, aber nach 1-2 Bissen/Löffeln ist Schluß, dann spuckt sie nur noch und isst nicht mehr.
Also, gibts eine Idee, wie die Mini ein bißchen mehr isst?
oder ist´s ein Schub, dann hoffe ich nur, dass es schnell vorbei ist!!
Die Näche können so nicht weitergehen. Ich kann mich wegen der Großen tagsüber nicht ausruhen, und jetzt am Wochenende ist heute Kindergeburtstag (die kommen gleich) und heute abend Feier mit Omas und Paten, morgen müssen wir schon früh in die Kirche etc, so gehts weiter. Keine Chance auf Ruhe, schon gar nicht auf Schlaf....

Liebe Grüße
die Kleeblattmama
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Re: Stillen, Beikost und Hunger

Beitrag von Elaschnela »

Leider keine Idee :( - bei uns ist es ähnlich. Nur dass meine Kleine schon fast 11 Monate alt ist :shock:
und immer noch kein Interesse am Essen hat. Sie probiert zwar alles, schluckt aber nichts,
sondern spuckt alles in hohem Bogen mitsamt einer Ladung Milch wieder aus.

Die Nächte sind zur Zeit erkältungs- und schubbedingt die gleichen wie bei euch! :evil:

Also : ein freundschaftlicher Drücker von Mama zu Mama! :D
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Traumwind
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Re: Stillen, Beikost und Hunger

Beitrag von Traumwind »

Meine Tochter hat bis 15 Monate nachts fast stündlich gestillt - trotz Beikost und Familientisch ab dem 10. Lebensmonat. Daran konnte es also nicht liegen. ;-)
Ich kann es Dir nachempfinden, wie anstrengend es ist, wenn man sich tagsüber dann auch nicht ausruhen kann. Das ist hier momentan ähnlich.
Mama³

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Kleeblattmama
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Re: Stillen, Beikost und Hunger

Beitrag von Kleeblattmama »

Na, das macht mir ja Mut :(
Die ganze Zeit kam sie nachts so 2-3mal, das ist ja auch völlig ok. Aber diese Häufigkeit halte ich nicht lange durch, das weiß ich. Zumal sie dann heute nacht zwischen dem Stillen auch nicht geschlafen hat. Sie hat zwar nicht geschrien und war leise, aber sie war eben wach und hat neben mir rumgekruschelt. Ich muss wegen der Schulkinder morgens um 6 Uhr aufstehen und habe auch abends oft noch Termine.

Den Kindergeburtstag habe ich schon hinter mich gebracht, war zu Glück nicht so anstrengend. Jetzt muss ich schnell duschen und dann alles für heute abend vorbereiten...

Liebe Grüße
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Re: Stillen, Beikost und Hunger

Beitrag von TrageEltern »

Hallo ;)

Meine Tochter (8,5 Monate) und ich stillen zur Zeit auch in den Nächten bis zu 7 Mal. Am Tag geht sie höchstens mal 3 Mal an die Brust und trinkt nur so lange der Milchflussreflex da ist, so schluckict sie nur und strengt sich garnicht an... und falls sie irgendwie abgelenkt wird hört sie auch zu trinken auf. Am Tag sage ich mir auch schon seit Wochen, dass es nur ein Schub ist, und dass sie sich Nachts die Nahrung holt, die sie braucht, denn an der Beikost hat sie auch nur wenig interesse, sie steckt alles mögliche in den Mund und kaut darauf, aber wirklich essen/schlucken tut sie zur Zeit nur ganz flüssigen Möhren-Kartoffel-Brei oder ganz flüssigen Getreide-Folgemilch-Brei.

Ich wäre auch sehr dankbar, wenn eine Mama ähnliche Erfahrungen gemacht hat und einen Tipp hat, wie wir wieder aus dem Nachtstillen herausfinden. Denn Mütter die nicht stillen, haben mir geraten unserer Tochter Tagsüber Folgemilch in der Flasche anzubieten.. aber ist das die einzige Lösung?? Denn wenn sie Tagsüber Hunger hätte, würde sie ja sicherlich an der Brust saugen... ich habe eher das Gefühl, dass es sich langsam so entwickelt hat, dass sie Nachts immer mehr getrunken hat und nun tagsüber keinen Grund sieht mehr zu trinken.. für sie ist es ja ganz prima, Tagsüber viel erleben und Nachts an Mamas Brust viel kuscheln, schlafen, entspannen und satt werden ;)

..nur leider finde ich keinen Schlaf :(

Liebe Grüße
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Re: Stillen, Beikost und Hunger

Beitrag von buntekatze »

Hallo Leidensgenossinen,

ich reihe mich hier mal ein. Meine Kleine ist knapp 9 Monate alt und ich stille auch mehr in der Nacht als am Tage. Auch den Brei, den sie eigentlich seit knapp 2 Monaten (ist´s wirklich schon so lange? weiß ich gerade gar nicht, totales Siebhirn) gerne gegessen hat, wird so gut wie verschmäht. Früher hat sie mittags 200 g + Obstmus mittags verputzt, jetzt bin ich dankbar, wenn ich mal die richtige Sorte an Brei gewählt habe, dass sie hier mal ein halbes Gläschen ist. Was sie mal mochte, mag sie nicht mehr. Nur Obst-Getreide-Gläschen geht immer. Ich dachte schon, sie stillt sich von alleine ab, denn Morgen/Mittags- und Abendbrei gingen echt gut und ich sah mich schon mit 8 Monaten Stillfrei :shock: :shock: :shock:

Seit 6 Wochen wechseln sich bei ihr Erkältung, Impfung und Zähnekriegen ab und ich dachte, dass sie daher mehr Nähe und Kuschelzeiten in der Nacht benötigt. Ist so krank und mit Zahnungsschmerzen ja auch alles doof. Meine Kleine kommt nachts 2-6 mal, manchmal schläft sie auch Perioden von 2-6:30 nicht und weint oder erzählt oder oder oder. Was mir auch so leid tut ist, ihr fehlt ja auch der Nachtschlaf, wenn diese langen Wachphasen bei uns sind. Bei den Stillnächten, so betietel ich diese jetzt mal, gehts meiner kleinen wenigstens besser. Aber sonst hat sie manchmal Augenränder... :shock:

Ich bin total platt, habe durch das Stillen diese gemeinen Gelenkschmerzen und die werden durch das neue, vermehrte Stillen nicht gerade besser. An Schlafen tagsüber ist z.Zt. hier kaum zu denken, hier finden in einem benachtbarten Mietshaus Balkonrenovierungsarbeiten statt und ich muss mit meiner Lütten raus, damit sie wenigstens ihren regelmäßigen Schlaf erhält.

Ne Bekanntin gibt Folgemilchprodukte "mach doch mal, dann schläft sie nachts bestimmt durch", sogar Schmelzlflockentips wurden mir gegeben..... *kopfschüttel*.... Ich hatte ne zeit lang Abendbreie mit Folgemilch (hätte mal genauer die Verpackung studieren sollen, steht echt versteckt auf einigen darauf) verwendet und ich habe mich gefragt, warum meine Süße so schreckliche Bauchschmerzen nachts gehabt hat. Mitlerweile weiß ich warum, anscheinend verträgt sie Folgemilchprodukte überhaupt nicht. Sie verweigert diese jetzt sogar.

Also, her mit den Tips :roll:

Liebe Grüße und weiterhin viel Durchhaltevermögen,

buntekatze.
Liebe Grüße buntekatze mit minibuntekatze
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Re: Stillen, Beikost und Hunger

Beitrag von TrageEltern »

buntekatze hat geschrieben:
Ne Bekanntin gibt Folgemilchprodukte "mach doch mal, dann schläft sie nachts bestimmt durch", sogar Schmelzlflockentips wurden mir gegeben..... *kopfschüttel*.... Ich hatte ne zeit lang Abendbreie mit Folgemilch (hätte mal genauer die Verpackung studieren sollen, steht echt versteckt auf einigen darauf) verwendet und ich habe mich gefragt, warum meine Süße so schreckliche Bauchschmerzen nachts gehabt hat. Mitlerweile weiß ich warum, anscheinend verträgt sie Folgemilchprodukte überhaupt nicht. Sie verweigert diese jetzt sogar.


buntekatze.
Hallo Buntekatze,

es ist tatsächlich so, dass nicht stillende Mütter auf unser "Problem" immer wieder mit Folgemilch oder Schmelzflocken als untimative Durchschlafhilfe auftrumpfen.
Aber es ist leider auch so, dass ich mich verunsichern lasse. Denn unsere kleine ist sehr schlank ist, und will nachts sehr oft an die Brust (Vielleicht brauchen manche Babys doch mehr, als nur Mamamilch). Daher ertappe ich mich immer wieder dabei, dass ich überlege, ob ich denn alles überhaupt "richtig" mache... denn die "Flaschen- und Schmelzflockenkinder" sehen deutlich "wohlgenährter" aus, schlafen durch und es geht ihnen offenbar auch sehr gut.. sie werden auch groß.

Ich habe daher auch Abends den Folgemilch-Getreide-Brei eingeführt. Aber von dem ist sie nur ein paar Löffel, und das auch nur, wenn ich ihn sehr flüssig anrühre. Eine Mutter meinte jetzt zu mir, dass es kein Wunder ist, dass unsere Tochter so schlank ist, da sie ja nur ein paar Löffel Brei ist, weil sie genau weiss, dass sie Nachts ausgiebig an die Brust darf, und dass sie nachts wahrscheinlich garnicht die fettreiche Milch trinkt und daher so oft an die Brust geht, weil sie garnicht richtig satt wird.

Kann das sein?

Ich bin verunsichert, denn tagsüber merke ich ja tasächlich, dass sie nur solange trinkt, wie der Milchflussreflex da ist.. die fettreiche milch, lässt sie dann wohl drin, denn die müsste sie sich ja wohl richtig saugen, oder??? Wie merke ich, ob es tatsächlich so ist, dass usere Tochter nur die wässrige Milch trinkt - und vorallem was kann ich tun, wenn es tatsächlich so ist.

Denn wenn ich so nachdenke, könnte es ja stimmen.

Ich hoffe sehr, dass erfahrene Mütter einen Rat haben.

LG
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Kleeblattmama
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Re: Stillen, Beikost und Hunger

Beitrag von Kleeblattmama »

Ich melde mich auch mal wieder.

Die Nächte sind zum Glück wieder besser, so mit 1-2mal stillen.

Dumm ist, dass ich tagsüber auch aus den von euch genannten Gründen so wenig Unterstützung bekomme. So, als wäre ich dran schuld, dass das Kind nachts so viel trinken will, weil ich ihr keinen Brei/Folgemilch gebe. :roll: ("Gib ihr halt mal dicken Griesbrei, dann schläft sie auch und du hast deine Ruhe")

Aber selbst ich bin (beim 4. Kind) verunsichert, weil sie so wenig Brei isst. Alle drei Großen haben in diesem Alter mit Genuß große Portionen verdrückt, also etwa 200g Gemüse mittags, eine Breiportion abends.
Wir haben die letzten beiden Tage abends einen Getreidebrei probiert (mit Wasser, bißchen Öl dran), auch da gehen halt nur 3-4 Löffel.

Wahrscheinlich brauch ich einfach mehr Geduld? *Bestätigungbrauch*

Liebe Grüße
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Wenn deine Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln. Wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.
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Kerstin
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Re: Stillen, Beikost und Hunger

Beitrag von Kerstin »

Manche Kinder mögen halt keinen Brei. Aber bei deiner Maus kann das durchaus noch kommen. Meine Kleine hat eine zeitlang, ungefähr von 7-9 Monaten sehr gerne Brei verputzt, besonders abends und hat dann auch sehr gut geschlafen. Von einem Tag auf den anderen hat sie keinen Brei mehr gegessen, wollte nur noch unser Essen. Seitdem stillt sie wieder mehr. Was solls! Nimms einfach so wie es ist. Das ist ja das tolle am Stillen, man kann nichts falsch machen. Stillen und schauen, was das Kind essen möchte, das reicht völlig aus.
Liebe Grüße Kerstin


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