Nächtliches abstillen - es muss jetzt sein!
Moderator: Giraeffchen
-
dezember2010
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 293
- Registriert: 29.05.2011, 22:00
- Wohnort: im hohen norden
Nächtliches abstillen - es muss jetzt sein!
Hallo ihr lieben,
einige kennen ja mein oder unser problem.. Oder sollte ich sagen unsere Probleme??
Unser Sohn hatte Kiss und konnte deshalb total schlecht schlafen.
Er wurde voll gestillt und das auch nachts. Nur so ließ er sich beruhigen. Oder aber durch rumtragen.
Mittlerweile stille ich noch nachts, tags bekommt er teilweise noch Milch und auch schon ganz gut Brei.
Er wachst nachts(innerhalb 10-11std) ca 10-20x auf und ich kann nicht mehr. Bei mir ist Sense. Ich wollt eig noch durchhalten bis er eins ist, aber das Pack ich nicht mehr. Ich gab total abgenommen und heftigsten haarausfall der auf jeden Fall (nach 100 Untersuchungen) an dem schlafmangel u Stress liegt.
Ich muss wieder schlafen, sonst geh ich kaputt, da bin ich mir mittlerweile sicher.
Nach einem Gespräch gestern beim osteopathen, hab ich heulenderweise auch wieder gemerkt, dass ich fertig bin. Als der osteopath dann noch sagte "sie sind am Ende mit ihren nerven und ihrer Kraft" wusste ich, dass etwas getan werden muss, jetzt!
Ich habe nun viel Gelsen im internet, sehr viel in Forum von Dr posth. Er gibt super Tipps zum abstillen.
Wenn mein Sohn nachts mal(weil ich nicht mehr konnte) bei meinem Mann geschlafen hat(der in Nebenzimmer schläft), dann hat er 2-3 Std durchgehalten und das alles ohne einmal an die Brust zu kommen, er akzeptiert meinen Mann voll und ganz.
Nun habe ich überlegt, in 2 wochen über we und montag u Dienstag zu meiner Mama zum schlafen zu gehen. (wohnt ein Dorf neben unserem) und mein Mann dann hier nachts übernimmt. Ich nun dann tags wieder hier. Nach allen Angaben sollte sich das ja nach 2-4 Nächten erheblich gebessert haben.
Ich habe sie Befürchtung, dass ich es nicht durchsieb würde, wenn ich hier bin u ihn schreien höre. Auch wenn ich weiss dass mein Mann da ist. Natürl würden mein Mann u ich dann ein Abkommen machen, dass er mich jeder Zeit anrufen kann, wenn es zu hefitg wird und ich sofort kommen würde. Ansonsten wäre ich wohl die ganze nach wach und mein Mann wahrscheinlich sowieso. Tags wäre dann keiner mehr in der Lage sich im unseren Sohn zu kümmern. So würde ich morgens wieder kommen und mein Mann könnte schlafen.
Bei uns muss viel geändert werden. Nicht nur das abstillen in der Nacht. Er muss auch Iwie lernen, ohne tragen und stillen einzuschlafen. Man kann ihn auch nicht im Schlaf ablegen, er ist sofort wieder wach.
Aber ich denke ein zz! Also erstmal das abstillen.
Ach ja, er ist dann fast 9 Monate alt.
Über Tipps, Hilfen, Ratschläge und ein paar aufbauende Worte würde ich mich sehr freuen!
Aber bitte nicht versuchen mich umzustimmen, es steht für mich auch jeden Fall fest weil ich zu 100% und absolut nicht mehr kann. Es MUSS was gemacht werden
Ich danke euch!
einige kennen ja mein oder unser problem.. Oder sollte ich sagen unsere Probleme??
Unser Sohn hatte Kiss und konnte deshalb total schlecht schlafen.
Er wurde voll gestillt und das auch nachts. Nur so ließ er sich beruhigen. Oder aber durch rumtragen.
Mittlerweile stille ich noch nachts, tags bekommt er teilweise noch Milch und auch schon ganz gut Brei.
Er wachst nachts(innerhalb 10-11std) ca 10-20x auf und ich kann nicht mehr. Bei mir ist Sense. Ich wollt eig noch durchhalten bis er eins ist, aber das Pack ich nicht mehr. Ich gab total abgenommen und heftigsten haarausfall der auf jeden Fall (nach 100 Untersuchungen) an dem schlafmangel u Stress liegt.
Ich muss wieder schlafen, sonst geh ich kaputt, da bin ich mir mittlerweile sicher.
Nach einem Gespräch gestern beim osteopathen, hab ich heulenderweise auch wieder gemerkt, dass ich fertig bin. Als der osteopath dann noch sagte "sie sind am Ende mit ihren nerven und ihrer Kraft" wusste ich, dass etwas getan werden muss, jetzt!
Ich habe nun viel Gelsen im internet, sehr viel in Forum von Dr posth. Er gibt super Tipps zum abstillen.
Wenn mein Sohn nachts mal(weil ich nicht mehr konnte) bei meinem Mann geschlafen hat(der in Nebenzimmer schläft), dann hat er 2-3 Std durchgehalten und das alles ohne einmal an die Brust zu kommen, er akzeptiert meinen Mann voll und ganz.
Nun habe ich überlegt, in 2 wochen über we und montag u Dienstag zu meiner Mama zum schlafen zu gehen. (wohnt ein Dorf neben unserem) und mein Mann dann hier nachts übernimmt. Ich nun dann tags wieder hier. Nach allen Angaben sollte sich das ja nach 2-4 Nächten erheblich gebessert haben.
Ich habe sie Befürchtung, dass ich es nicht durchsieb würde, wenn ich hier bin u ihn schreien höre. Auch wenn ich weiss dass mein Mann da ist. Natürl würden mein Mann u ich dann ein Abkommen machen, dass er mich jeder Zeit anrufen kann, wenn es zu hefitg wird und ich sofort kommen würde. Ansonsten wäre ich wohl die ganze nach wach und mein Mann wahrscheinlich sowieso. Tags wäre dann keiner mehr in der Lage sich im unseren Sohn zu kümmern. So würde ich morgens wieder kommen und mein Mann könnte schlafen.
Bei uns muss viel geändert werden. Nicht nur das abstillen in der Nacht. Er muss auch Iwie lernen, ohne tragen und stillen einzuschlafen. Man kann ihn auch nicht im Schlaf ablegen, er ist sofort wieder wach.
Aber ich denke ein zz! Also erstmal das abstillen.
Ach ja, er ist dann fast 9 Monate alt.
Über Tipps, Hilfen, Ratschläge und ein paar aufbauende Worte würde ich mich sehr freuen!
Aber bitte nicht versuchen mich umzustimmen, es steht für mich auch jeden Fall fest weil ich zu 100% und absolut nicht mehr kann. Es MUSS was gemacht werden
Ich danke euch!
Die verstehen sehr wenig,
die nur das verstehen,
was sich erklären lässt
_______________________________
mi amor por ti es total
Y es para siempre
*08.12.2010
die nur das verstehen,
was sich erklären lässt
_______________________________
mi amor por ti es total
Y es para siempre
*08.12.2010
-
dezember2010
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 293
- Registriert: 29.05.2011, 22:00
- Wohnort: im hohen norden
Re: Nächtliches abstillen - es muss jetzt sein!
Entschuldigt bitte meine Rechtschreibfehler, ich schreibe mit dem Handy, da passiert mir sowas immer schnell 
Die verstehen sehr wenig,
die nur das verstehen,
was sich erklären lässt
_______________________________
mi amor por ti es total
Y es para siempre
*08.12.2010
die nur das verstehen,
was sich erklären lässt
_______________________________
mi amor por ti es total
Y es para siempre
*08.12.2010
-
EUaVBl
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1274
- Registriert: 10.07.2011, 23:12
Re: Nächtliches abstillen - es muss jetzt sein!
Jo, es ist echt sehr anstrengend, wenn das Kind und man selbst nicht zur Ruhe kommt.
Und Schlafmangel ruiniert tatsächlich das Nervenkostüm innerhalb kurzer Zeit.
Ich wünsche euch wirklich, dass das nächtliche Abstillen den gewünschten Erfolg bringt.
Wo schläft der Krümel denn? Was bekommt er am Abend zu essen? Bekommt er einen Schnuller?
Wichtig ist natürlich, dass ihr alle Schlaf findet, sonst kriecht ihr früher oder später auf dem Zahnfleisch. Aber ganz wichtig finde ich auch, dass euer Sohn, der das noch nicht versteht, sich dabei nicht abgelehnt fühlt. Also möchte ich dir mit auf den Weg geben, dass ihr ihm bitte nicht alles gleichzeitig abgewöhnt, das stillen und das in den Schlaf tragen.
Er scheint ein sehr bedürftiger Knabe zu sein, hatte vielleicht Schwierigkeiten in der Welt anzukommen (ich hab eure Geschichte nicht gelesen) und gerade solche Kinder müssen sehr mit Umstellungen kämpfen.
Wichtig ist auch, dass das nicht von heute auf morgen geht. Nehmt euch Zeit dafür. Was glaubst du, was eine Nacht Schlaf dir für Kraft gibt, vielleicht ist es wirklich ein guter ANfang, dass du mal auswärtss nächtigst. ICh denke, dass du dadurch auch Kraft gewinnen kannst, deinen Sohn tagsüber so zu versorgen, dass dein Mann sich ausschlafen kann.
Und Schlafmangel ruiniert tatsächlich das Nervenkostüm innerhalb kurzer Zeit.
Ich wünsche euch wirklich, dass das nächtliche Abstillen den gewünschten Erfolg bringt.
Wo schläft der Krümel denn? Was bekommt er am Abend zu essen? Bekommt er einen Schnuller?
Wichtig ist natürlich, dass ihr alle Schlaf findet, sonst kriecht ihr früher oder später auf dem Zahnfleisch. Aber ganz wichtig finde ich auch, dass euer Sohn, der das noch nicht versteht, sich dabei nicht abgelehnt fühlt. Also möchte ich dir mit auf den Weg geben, dass ihr ihm bitte nicht alles gleichzeitig abgewöhnt, das stillen und das in den Schlaf tragen.
Er scheint ein sehr bedürftiger Knabe zu sein, hatte vielleicht Schwierigkeiten in der Welt anzukommen (ich hab eure Geschichte nicht gelesen) und gerade solche Kinder müssen sehr mit Umstellungen kämpfen.
Wichtig ist auch, dass das nicht von heute auf morgen geht. Nehmt euch Zeit dafür. Was glaubst du, was eine Nacht Schlaf dir für Kraft gibt, vielleicht ist es wirklich ein guter ANfang, dass du mal auswärtss nächtigst. ICh denke, dass du dadurch auch Kraft gewinnen kannst, deinen Sohn tagsüber so zu versorgen, dass dein Mann sich ausschlafen kann.
-
dezember2010
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 293
- Registriert: 29.05.2011, 22:00
- Wohnort: im hohen norden
Re: Nächtliches abstillen - es muss jetzt sein!
Danke für deine nette Antwort 
Ja, er braucht sehr viel liebe und Aufmerksamkeit und hatte wirkl keinen leichten Start! Ich denke genau das ist auch der Grund, warum ich so lange nichts ändern wollte und konnte. Ich wollte ihm nichts nehmen, nur das beste wollte ich ihm geben, auch wenn es mich an den Rand der erschöpfung brachte.
Er schläft bei mir mit im Ehebett, von Anfang an. Einen schnuller nimmt er leider nicht.
Abends isst er seit einer Woche ca super Brei. So zwischen 150 und 200 Gramm.
Danach bekommt er nochmal pre Milch, da trinkt er dann so 70-100ml und zum winschlFen nach dem tragen meine Brust.
Und ja, du hast vollkommen recht, er soll keine angst oder gar verlustängste bekommen!
Das war auch immer meine Angst und ein Grund warum ich das vor mir hergeschoben habe, obwohl ich mich zusehends immer schlechter gefühlt habe.
Wir werden erstmal das abstillen versuchen und dann, wenn dann alles klappt und er sich an alles gewöhnt hat, dann werden wir versuchen, dass er auch ohne tragen einschläft.
Erzwingen will ich nichts und ich gebe ihm auch Zeit. Sollte es alles gar nicht klappen, dann müssen wir es eben nochmal ein paar wochen später versuchen.
Ja, er braucht sehr viel liebe und Aufmerksamkeit und hatte wirkl keinen leichten Start! Ich denke genau das ist auch der Grund, warum ich so lange nichts ändern wollte und konnte. Ich wollte ihm nichts nehmen, nur das beste wollte ich ihm geben, auch wenn es mich an den Rand der erschöpfung brachte.
Er schläft bei mir mit im Ehebett, von Anfang an. Einen schnuller nimmt er leider nicht.
Abends isst er seit einer Woche ca super Brei. So zwischen 150 und 200 Gramm.
Danach bekommt er nochmal pre Milch, da trinkt er dann so 70-100ml und zum winschlFen nach dem tragen meine Brust.
Und ja, du hast vollkommen recht, er soll keine angst oder gar verlustängste bekommen!
Das war auch immer meine Angst und ein Grund warum ich das vor mir hergeschoben habe, obwohl ich mich zusehends immer schlechter gefühlt habe.
Wir werden erstmal das abstillen versuchen und dann, wenn dann alles klappt und er sich an alles gewöhnt hat, dann werden wir versuchen, dass er auch ohne tragen einschläft.
Erzwingen will ich nichts und ich gebe ihm auch Zeit. Sollte es alles gar nicht klappen, dann müssen wir es eben nochmal ein paar wochen später versuchen.
Die verstehen sehr wenig,
die nur das verstehen,
was sich erklären lässt
_______________________________
mi amor por ti es total
Y es para siempre
*08.12.2010
die nur das verstehen,
was sich erklären lässt
_______________________________
mi amor por ti es total
Y es para siempre
*08.12.2010
-
EUaVBl
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1274
- Registriert: 10.07.2011, 23:12
Re: Nächtliches abstillen - es muss jetzt sein!
Gerade KISS-Kinder haben ja oft ein sehr großes Saug- (ich nenn es lieber Erdungs-)bedürfnis. Das weisst du ja schon, wenn ihr schon in Behandlung seid. Sie brauchen sehr viel Rückversicherung und Kontakt. Mein Großer Sohn hat zum Beispiel nur zur Ruhe gefunden, wenn er mit beiden Händen etwas festhalten konnte, und ich ihm etwas auf die Stirn/den Kopf gelegt habe.. und dazu natürlich nuckeln.
Ich denke, wenn er jetzt abends schon so viel isst, dann wird es wohl nicht mehr sehr weit sein, bis es nachts ein bisschen ruhiger wird bei euch!! Vielleicht klappt es ja bald, dass ihr den Tag noch mit einer ausgiebigen Stillmahlzeit abschließt und ihn dann ins Bett bringt. Neulich las ich dazu übrigens noch, dass es wohl Sinn macht, in so einem Fall das Bett und das Stillen voneinander zu trennen. Also nicht mehr im Liegen in dem Bett stillen, in dem er auch schläft, sondern einen anderen Platz suchen um das zu entkoppeln. Ob es wirklich "funktioniert" weiss ich nicht, aber vielleicht ist es ja überdenkenswert. (er kennt es ja nunmal auch so, dass Bett+Mama= Stillen bedeutet, oder?)
Und vielleicht ist es ja wirklich eine Möglichkeit, dass ihr abwechselnd die Nachtschicht übernehmt, so dass einer dann morgens schlafen kann und einer vielleicht mit dem Krümel ausgeht, wenigstens in der Reservenwiederauffüllzeit.
Ich denke, wenn er jetzt abends schon so viel isst, dann wird es wohl nicht mehr sehr weit sein, bis es nachts ein bisschen ruhiger wird bei euch!! Vielleicht klappt es ja bald, dass ihr den Tag noch mit einer ausgiebigen Stillmahlzeit abschließt und ihn dann ins Bett bringt. Neulich las ich dazu übrigens noch, dass es wohl Sinn macht, in so einem Fall das Bett und das Stillen voneinander zu trennen. Also nicht mehr im Liegen in dem Bett stillen, in dem er auch schläft, sondern einen anderen Platz suchen um das zu entkoppeln. Ob es wirklich "funktioniert" weiss ich nicht, aber vielleicht ist es ja überdenkenswert. (er kennt es ja nunmal auch so, dass Bett+Mama= Stillen bedeutet, oder?)
Und vielleicht ist es ja wirklich eine Möglichkeit, dass ihr abwechselnd die Nachtschicht übernehmt, so dass einer dann morgens schlafen kann und einer vielleicht mit dem Krümel ausgeht, wenigstens in der Reservenwiederauffüllzeit.
-
dezember2010
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 293
- Registriert: 29.05.2011, 22:00
- Wohnort: im hohen norden
Re: Nächtliches abstillen - es muss jetzt sein!
das ist sehr interessant und sinnig, das stillen abends nicht mehr im bett zu machen.
und ja, ich weiß, dass es bei kiss babys immernoch eine besondere situation ist.ich muss auch ehrlich sagen, dass ich angst habe, dass es nicht am abstillen liegt und er danach trotzdem noch genauso oft wach wird und ich dann nicht mehr stillen kann und anderweitig beruhigen muss!
aber jetzt nichts machen, nur weil es evtl sein kann, dass es nicht klappt, kann ich auch nicht. schlimmer kanns kaum noch werden.
ich bin sooo müde
heute ist es wieder besonders schlimm.. mir ist schwindelig, ich hab herzrasen, mein nacken und mein kopf tur mir sooo weh, weil ich nachts beim stillen schon völlig verspannt bin. jeden tag hab ich damit zu kämpfen. ich kann tags auch nicht mit meinem sohn iwo hinfahren oder hingehen, weil ich einfach viel zu müde und feritg bin um auto zu fahren oder in gesellschaft zu sein. das ist für ihn nicht schön, denn er mag eigentl kontakte und gesellschaft.. eben neues erleben.
und ich merke, dass ich manchmal auch pampig zu ihm bin und das tut mir sehr, sehr leid, denn er kann da nichts für. aber ich bin einfach am ende
mein mann hilft mir wirkl wo er kann.
würde er nicht jeden morgen 100km arbeitsweg haben, dann würde ich ihn nachts auch noch mehr mit einbinden. wenn unser sohn nachts schreit und die brust nicht hilft (kommt so ziemlich jede nach 1x vor), dann trägt mein mann ihn, damit ich das nicht auch noch tun muss. aber um 4.30h ist die nacht für ihn vorbei und dann muss er eben 100 km und um 16h 100km zurück fahren. wenn er dann so müde wäre wie ich, dann würde er eines tages wahrscheinlich nicht mehr nach hause kommen.
für dieses "abstill-we", ich wills mal so nennen, hat er sich frei genommen am montag und dienstag. evtl muss der kleine danach ja auch noch bei ihm schlafen, weil 4 tage vllt nix bringen werden. aber dann ist das eben nochmal ein paar tage so. wir müssen sehen wies kommt und dann je nach situation entscheiden.
auf jeden fall steht fest, dass er keine blockaden mehr hat. wir waren nochmal bei dr koch und es ist alles okay. gestern noch beim osteopathen wo letzte verspannungen gelöst wurden. ansonsten ist er auch fit. natürl alles voraussetzung für unser vorhaben. das er nun auch noch besser isst, bestärkt mich in meinem vorhaben.
wir haben die letzten monate soo viel durchgemacht... erst kiss, was wirkl sehr schlimm war. so schlimm, dass zeitweise sogar eine behinderung vermutet wurde und wir vor sorge fast umgekommen wären. das wurde zum glück ausgeschloßen. den der extreme schlafmangel. ich leide, mein mann leidet, unsere ehe leidet. seitdem 08.12.2010 hatten wir nicht einen abend gemeinsam. nicht einmal auf dem sofa abends für 1,2 std liegen, tv und kuscheln oder sowas, weil ich immer mit dem zwergi im 8 ins bett gehe, da er ja meine brust braucht.
ich glaube, ich hab das auch alles so weit kommen lassen, weil ich schuldgefühle habe. er kam per ks zur welt. das war zwar geraten von den ärzten, aber iwie auch mein wunsch.
der ks war der horror, ich denke ich hab wohl ein trauma davon. mein kind tut mir so leid, so grausam in diese welt geholt worden zu sein. ich fühle mich schuldig deshalb. dann kam eben noch kiss hinzu, was ich auch mit dem ks verbinde und mir denke, wäre der ks nicht gewesen, dann auch kein kiss. was vllt auch quatsch ist.
aber deshalb wollte ich ihm danach alle liebe und nähe geben, bis zur totalen erschöpfung.
ich muss nun mal davon abkommen. ich bin trotzdem eine liebevolle mutter und immer für ihn da, würde alles für ihn tun.
aber ich kann mir das nicht ewig vorwerfen, das geht einfach nicht.
und ja, ich weiß, dass es bei kiss babys immernoch eine besondere situation ist.ich muss auch ehrlich sagen, dass ich angst habe, dass es nicht am abstillen liegt und er danach trotzdem noch genauso oft wach wird und ich dann nicht mehr stillen kann und anderweitig beruhigen muss!
aber jetzt nichts machen, nur weil es evtl sein kann, dass es nicht klappt, kann ich auch nicht. schlimmer kanns kaum noch werden.
ich bin sooo müde
und ich merke, dass ich manchmal auch pampig zu ihm bin und das tut mir sehr, sehr leid, denn er kann da nichts für. aber ich bin einfach am ende
mein mann hilft mir wirkl wo er kann.
würde er nicht jeden morgen 100km arbeitsweg haben, dann würde ich ihn nachts auch noch mehr mit einbinden. wenn unser sohn nachts schreit und die brust nicht hilft (kommt so ziemlich jede nach 1x vor), dann trägt mein mann ihn, damit ich das nicht auch noch tun muss. aber um 4.30h ist die nacht für ihn vorbei und dann muss er eben 100 km und um 16h 100km zurück fahren. wenn er dann so müde wäre wie ich, dann würde er eines tages wahrscheinlich nicht mehr nach hause kommen.
für dieses "abstill-we", ich wills mal so nennen, hat er sich frei genommen am montag und dienstag. evtl muss der kleine danach ja auch noch bei ihm schlafen, weil 4 tage vllt nix bringen werden. aber dann ist das eben nochmal ein paar tage so. wir müssen sehen wies kommt und dann je nach situation entscheiden.
auf jeden fall steht fest, dass er keine blockaden mehr hat. wir waren nochmal bei dr koch und es ist alles okay. gestern noch beim osteopathen wo letzte verspannungen gelöst wurden. ansonsten ist er auch fit. natürl alles voraussetzung für unser vorhaben. das er nun auch noch besser isst, bestärkt mich in meinem vorhaben.
wir haben die letzten monate soo viel durchgemacht... erst kiss, was wirkl sehr schlimm war. so schlimm, dass zeitweise sogar eine behinderung vermutet wurde und wir vor sorge fast umgekommen wären. das wurde zum glück ausgeschloßen. den der extreme schlafmangel. ich leide, mein mann leidet, unsere ehe leidet. seitdem 08.12.2010 hatten wir nicht einen abend gemeinsam. nicht einmal auf dem sofa abends für 1,2 std liegen, tv und kuscheln oder sowas, weil ich immer mit dem zwergi im 8 ins bett gehe, da er ja meine brust braucht.
ich glaube, ich hab das auch alles so weit kommen lassen, weil ich schuldgefühle habe. er kam per ks zur welt. das war zwar geraten von den ärzten, aber iwie auch mein wunsch.
der ks war der horror, ich denke ich hab wohl ein trauma davon. mein kind tut mir so leid, so grausam in diese welt geholt worden zu sein. ich fühle mich schuldig deshalb. dann kam eben noch kiss hinzu, was ich auch mit dem ks verbinde und mir denke, wäre der ks nicht gewesen, dann auch kein kiss. was vllt auch quatsch ist.
aber deshalb wollte ich ihm danach alle liebe und nähe geben, bis zur totalen erschöpfung.
ich muss nun mal davon abkommen. ich bin trotzdem eine liebevolle mutter und immer für ihn da, würde alles für ihn tun.
aber ich kann mir das nicht ewig vorwerfen, das geht einfach nicht.
Die verstehen sehr wenig,
die nur das verstehen,
was sich erklären lässt
_______________________________
mi amor por ti es total
Y es para siempre
*08.12.2010
die nur das verstehen,
was sich erklären lässt
_______________________________
mi amor por ti es total
Y es para siempre
*08.12.2010
-
EUaVBl
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1274
- Registriert: 10.07.2011, 23:12
Re: Nächtliches abstillen - es muss jetzt sein!
Das klingt wirklich alles nach einem ungünstigen System!!
Es kann sein, dass es wirklich nicht am Stillen liegt und du dann andere Methoden finden musst. Aber auch das wird gehen. Und auch wenn dir das JETZT nicht hilft, die Zeit arbeitet für euch. Es wird auf jeden Fall besser im Laufe der Monate.
Ich denke, dass es für dich wirklich wichtig und gut wäre, wenn du an einer Stelle Entlastung bekommen könntest. Vielleicht gibt es jemanden, der ihn vormittags oder nachmittags mal eine Runde mit hinausnehmen könnte beim Spazieren? Und sei es nur einmal in der Woche. So dass du dich hinlegen (oder in die Wanne packen) kannst und zur Ruhe kommen kannst.
Auch glaube ich, dass es dir sehr helfen würde, das Geburtserlebnis aufzuarbeiten und einen Blick auf deine Schuldgefühle zu lenken. Es heisst ja sehr oft, dass die bedürfnisstarken Kinder ihren Eltern etwas beibringen sollen. Mich hat mein bedürfnisstarker Großer im Alter von acht Monaten zur Mutter werden lassen. Es hat wirklich sehr lange gedauert, bis ich es schaffte, nicht immer nur Angst zu haben, dass ich etwas falsch mache, sondern ihn anzusehen, in mich hineinzuhorchen und danach zu handeln.
Vielleicht findest du ja einen Weg, mit dir und der Bauchgeburt Frieden zu schließen. Denn es ist wirklich wahr, dass dieses Schuldgefühl, dieses ständige Wiedergutmachenwollen den Blick vernebelt. Und deinem Kind eine sehr große Last aufbürdet. Er soll dir verzeihen. Aber dazu ist er noch zu klein. Du bemühst dich besonders um deine "Schuld" gutzumachen und wenn er nicht darauf reagiert, kommst du in Verzweiflung, denkst, dass du es schon wieder nicht gut genug gemacht hast.
Mir hat es sehr geholfen, meinem Sohn das alles zu erzählen und ihm zu versprechen, dass ich mein bestes gebe, damit es ihm so gut wie möglich geht. Dass er irgendwann dabei eingeschlafen ist, war nicht weiter tragisch. Ich denke, jetzt ist er in einem guten Alter dafür, besser als wenn ihr erst später darüber sprechen müsstet.
Und was mir noch einfällt, wovon ich aber nicht viel Ahnung habe, da ich alleinerziehend bin: Ich lese sehr oft, dass Paare keine Zeit mehr zusammen haben, weil die Mama mit dem Kind ins Bett geht, weil es sie braucht. Wie gesagt, ich kenne mich da nicht aus, aber wäre es nicht eine Möglichkeit, dass ihr diese Zeit nutzt? Euch gemeinsam ins Bett legt, den Krümel in die Mitte und miteinander sprecht. Da wäre doch Zeit für Berührungen und Begegnungen. Vielleicht gibt das eurem Sohn ja auch nochmal mehr Sicherheit, euch beiden großen das gebrauchte Miteinander und dann nicht nur Zweisamkeit an allen Fronten sondern auch die Dreisamkeit für euch als Familie? Nur so eine Idee von jemandem ohne Ahnung..
Es kann sein, dass es wirklich nicht am Stillen liegt und du dann andere Methoden finden musst. Aber auch das wird gehen. Und auch wenn dir das JETZT nicht hilft, die Zeit arbeitet für euch. Es wird auf jeden Fall besser im Laufe der Monate.
Ich denke, dass es für dich wirklich wichtig und gut wäre, wenn du an einer Stelle Entlastung bekommen könntest. Vielleicht gibt es jemanden, der ihn vormittags oder nachmittags mal eine Runde mit hinausnehmen könnte beim Spazieren? Und sei es nur einmal in der Woche. So dass du dich hinlegen (oder in die Wanne packen) kannst und zur Ruhe kommen kannst.
Auch glaube ich, dass es dir sehr helfen würde, das Geburtserlebnis aufzuarbeiten und einen Blick auf deine Schuldgefühle zu lenken. Es heisst ja sehr oft, dass die bedürfnisstarken Kinder ihren Eltern etwas beibringen sollen. Mich hat mein bedürfnisstarker Großer im Alter von acht Monaten zur Mutter werden lassen. Es hat wirklich sehr lange gedauert, bis ich es schaffte, nicht immer nur Angst zu haben, dass ich etwas falsch mache, sondern ihn anzusehen, in mich hineinzuhorchen und danach zu handeln.
Vielleicht findest du ja einen Weg, mit dir und der Bauchgeburt Frieden zu schließen. Denn es ist wirklich wahr, dass dieses Schuldgefühl, dieses ständige Wiedergutmachenwollen den Blick vernebelt. Und deinem Kind eine sehr große Last aufbürdet. Er soll dir verzeihen. Aber dazu ist er noch zu klein. Du bemühst dich besonders um deine "Schuld" gutzumachen und wenn er nicht darauf reagiert, kommst du in Verzweiflung, denkst, dass du es schon wieder nicht gut genug gemacht hast.
Mir hat es sehr geholfen, meinem Sohn das alles zu erzählen und ihm zu versprechen, dass ich mein bestes gebe, damit es ihm so gut wie möglich geht. Dass er irgendwann dabei eingeschlafen ist, war nicht weiter tragisch. Ich denke, jetzt ist er in einem guten Alter dafür, besser als wenn ihr erst später darüber sprechen müsstet.
Und was mir noch einfällt, wovon ich aber nicht viel Ahnung habe, da ich alleinerziehend bin: Ich lese sehr oft, dass Paare keine Zeit mehr zusammen haben, weil die Mama mit dem Kind ins Bett geht, weil es sie braucht. Wie gesagt, ich kenne mich da nicht aus, aber wäre es nicht eine Möglichkeit, dass ihr diese Zeit nutzt? Euch gemeinsam ins Bett legt, den Krümel in die Mitte und miteinander sprecht. Da wäre doch Zeit für Berührungen und Begegnungen. Vielleicht gibt das eurem Sohn ja auch nochmal mehr Sicherheit, euch beiden großen das gebrauchte Miteinander und dann nicht nur Zweisamkeit an allen Fronten sondern auch die Dreisamkeit für euch als Familie? Nur so eine Idee von jemandem ohne Ahnung..
-
EUaVBl
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1274
- Registriert: 10.07.2011, 23:12
Re: Nächtliches abstillen - es muss jetzt sein!
Sry, ich hoffe, ich bin dir nicht zu nahe getreten. Ich hab irgendwie doch mehr mit dem Bauch als mit dem Kopf geschrieben und da fehlt manchmal die Bremse. Entschuldigung also, falls ich daneben oder zu nah getreten bin. 
- MelCel
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 429
- Registriert: 08.11.2010, 10:51
Re: Nächtliches abstillen - es muss jetzt sein!
Ich hab jetzt die anderen Antworten nicht ganz gelesen, nur ein kurzer Kommentar von mir. Wenn so viel geändert werden "muss" (und das Gefühl kenne ich), warum dann mit dem Abstillen anfangen? Warum nicht erstaml lernen ohne Tragen und Stillen einzuschlafen, vielleicht nicht mehr so oft stillen. Es ist ja wohl, wie du sagst, nicht das Stillen sondern der Stress und der Schlafmangel. Wär es keine Option, die Häufigkeit einzuschränken? Abstillen kannst du ja dann immer noch, zurück geht halt schlecht.dezember2010 hat geschrieben:
Bei uns muss viel geändert werden. Nicht nur das abstillen in der Nacht. Er muss auch Iwie lernen, ohne tragen und stillen einzuschlafen. Man kann ihn auch nicht im Schlaf ablegen, er ist sofort wieder wach.
Aber ich denke ein zz! Also erstmal das abstillen.
Ach ja, er ist dann fast 9 Monate alt.
Über Tipps, Hilfen, Ratschläge und ein paar aufbauende Worte würde ich mich sehr freuen!
Aber bitte nicht versuchen mich umzustimmen, es steht für mich auch jeden Fall fest weil ich zu 100% und absolut nicht mehr kann. Es MUSS was gemacht werden
Ich kenne deine Geschichte kaum, falls meine tipps also Käse sind vergiss sie einfach.
Ganz liebe Grüße und eine Portion Kraft!!
Mel mit Schnupsi (12/09)
- MelCel
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 429
- Registriert: 08.11.2010, 10:51
Re: Nächtliches abstillen - es muss jetzt sein!
Oh mann ich seh jetzt erst dass du von nächtlichem Abstillen redest. Ich dachte voll und ganz. Vergiss einfach was ich geschrieben hab. Tut mir leid!
Mel mit Schnupsi (12/09)