Auch nachts ist es oft toll. Wenn ich nach dem Stillen nicht sofort einschlafen kann, dann schaue ich mir im fahlen Licht mein schlafendes Kind an. Und denke, wie sehr ich es liebe. Wie glücklich es mich macht, dass sie hier so geborgen und glücklich neben mir liegt. Und schlafe dann schnell ein. Wenn sie früh um sechs sich wälzt, dann docke ich sie an, lasse sie trinken, und dann schläft sie zufrieden weiter. Manchmal bis um 10 (ist das fair zu schreiben, dass ich manchmal mit meinem Kind bis früh um 10 schlafe??? Sorry
Klar. Es gibt auch die nervigen Nächte. Aber die sind selten. Und: stillen müsste ich sie so oder so. Und wenn ich dafür aufstehen müsste, dann wäre alles noch viel viel nerviger, dann würde ich nämlich gar nicht mehr schlafen. Klar. Es gab auch schon Nächte, wo ich mich aus Verzweiflung am Fußende quer gelegt habe, weil mein 60-cm-Kind die gesamte Bettbreite besetzt hat. Wie macht sie das nur??? Wir sind eher durch Zufall beim Familienbett gelandet - weil mein Kind nicht allein liegen konnte. Aber wisst ihr was? Ich würde es immer wieder tun. Ich bin süchtig danach, neben meinem Kind aufzuwachen.
PS: Und nein, es belastet nicht unsere Ehe. Mein Mann findet es genauso toll wie ich. Und für Zeit mit ihm allein sind wir ja nicht aufs Bett angewiesen

