Domperidon - eure Erfahrungen?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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millenia
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Domperidon - eure Erfahrungen?

Beitrag von millenia »

Dann mache ich mal einen neuen Thread auf. Ich habe heute Motilium von meinem Gynäkologen verschrieben bekommen! :D Heute werde ich also mit der ersten Dosis starten. Bockshornkleekapseln hab ich versucht, hat aber nichts bewirkt, die setze ich dann heute ab. Ich nehme dann jetzt 3x3 Tabletten Domperidon täglich. Wie war eure Dosierung? Wann hat das Medikament angeschlagen? Konntet ihr (wieder) voll stillen? Und konntet ihr es auch wieder absetzen oder musstet ihr es die ganze Stillzeit lang nehmen? Ich bin gespannt, ob ich Erfolg habe. Angelegt wird die Kleine zwischen 14-18 mal in 24h mit BES. Ich hoffe es funktioniert. :-|
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henris_mama
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Re: Domperidon - eure Erfahrungen?

Beitrag von henris_mama »

habe keine persönlichen erfahrungen, drücke dir aber fest die daumen, dass es hilft!
habe schon oft gehört, dass es gut funktioniert.
wieso hast du den zu wenig milch?
anlegen tust du ja echt fleißig!
liebe grüße katja
liebe grüße von katja mit H. 07/10 (KH 33+1ssw) und E. 02/13 (HG 38+1ssw)
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millenia
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Re: Domperidon - eure Erfahrungen?

Beitrag von millenia »

Lange Geschichte. Es ist eigentlich alles schief gelaufen, was schief laufen kann. Es hat kein Bonding statt gefunden, das erste Anlegen hat nicht funktioniert wegen Flachwarzen, dann mit Stillhütchen probiert, ging auch nicht richtig gut, Flasche bereits am 2. Tag nach Geburt, anfangs sehr wunde und blutige Brustwarzen wegen falschem Anlegen, dann hab ich fünf Wochen nur abgepumpt, damit die Brustwarzen verheilen können, dann ist festgestellt worden, dass ich Gefäßkrämpfe an den Brustwarzen habe, als sie dann 2 Monate alt war hab ich dann erst wieder angefangen anzulegen. Aber durch die Flasche ging das dann schnell in Saugverwirrung über und sie hat wenig an der Brust getrunken, bis sie die Brust verweigert hat und ich sofort auf das BES umgestiegen bin und jetzt ausschließlich damit stille. Keine Flasche, kein Schnuller. Schmerzen beim Stillen hab ich immer noch und die Gefäßkrämpfe sind auch noch nicht ganz weg. Aber ich kämpfe weiter. Auch wenn sie jetzt schon 4 1/2 Monate alt ist.
lg milena
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Atlasnaja
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Re: Domperidon - eure Erfahrungen?

Beitrag von Atlasnaja »

Wow, was für eine Odyssee. Ich drück Dir die Daumen und wenn man den Artikle über die Zucker in der MuMi liest, dann lohnt sich auf jeden Fall jeder Tropfen
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rula
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Re: Domperidon - eure Erfahrungen?

Beitrag von rula »

Ich habe im Mai unseren Sohn bei 31+0 als Frühgeburt bekommen, hatte keinen Milcheinschuss (ev. vom Schock+Stress) und konnte die Milch beim Pumpen nur gaaaaanz langsam steigern (obwohl ich unsern älteren Sohn auch noch gestillt habe/immer noch stille). Als L. dann nach Hause kam (bei 35+1) begann ich mit Domperidon, und er kam eindeutig einfacher zur Milch, schluckte gleich von Anfang an, was vorher nicht so war, verschluckte sich auch ab und zu - auch dies war vorher gar nicht der Fall. Er machte dann sehr schnell Stillfortschritte, von 5-10ml waren wir sehr schnell bei 20-35ml - inwiefern hier das Domperidon eine Rolle spielte kann ich natürlich nicht sagen, von Vorteil war sicher auch dass ich ihn endlich zu jeder Malzeit anlegen konnte und mein Baby endlich bei mir war.
Ich nahm 3x20mg, las dann aber bei Embryotox dass es keine nennenswerte Wirkungsunterschiede zwischen 10 und 20mg gibt, so wechselte ich dann auch3x10mg.

Viel Glück!

lg rula
Fleur
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Re: Domperidon - eure Erfahrungen?

Beitrag von Fleur »

Hallo Milena,

ich freue mich, dass das mit dem Rezept geklappt hat. Berichte doch mal, wie es bei Dir wirkt. Bin neugierig...
Viele Grüße
Fleur
mit Frühlingskind 04/11, *L. 12/13 & Herbstkind 10/14
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henris_mama
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Re: Domperidon - eure Erfahrungen?

Beitrag von henris_mama »

millenia hat geschrieben:Lange Geschichte. Es ist eigentlich alles schief gelaufen, was schief laufen kann. Es hat kein Bonding statt gefunden, das erste Anlegen hat nicht funktioniert wegen Flachwarzen, dann mit Stillhütchen probiert, ging auch nicht richtig gut, Flasche bereits am 2. Tag nach Geburt, anfangs sehr wunde und blutige Brustwarzen wegen falschem Anlegen, dann hab ich fünf Wochen nur abgepumpt, damit die Brustwarzen verheilen können, dann ist festgestellt worden, dass ich Gefäßkrämpfe an den Brustwarzen habe, als sie dann 2 Monate alt war hab ich dann erst wieder angefangen anzulegen. Aber durch die Flasche ging das dann schnell in Saugverwirrung über und sie hat wenig an der Brust getrunken, bis sie die Brust verweigert hat und ich sofort auf das BES umgestiegen bin und jetzt ausschließlich damit stille. Keine Flasche, kein Schnuller. Schmerzen beim Stillen hab ich immer noch und die Gefäßkrämpfe sind auch noch nicht ganz weg. Aber ich kämpfe weiter. Auch wenn sie jetzt schon 4 1/2 Monate alt ist.
lg milena
da ist ja wirklich alles schief gegangen was geht :(
ich finde es superl, dass du so toll durchhälst!
so oft mit dem BES zu stillen ist sicherlich sehr anstrengend.
ich hoffe wirklich, dass sich deine ganze mühe lohnt und du mit dem domperidon mehr milch bekommst! :5:
liebe grüße von katja mit H. 07/10 (KH 33+1ssw) und E. 02/13 (HG 38+1ssw)
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Martina78
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Re: Domperidon - eure Erfahrungen?

Beitrag von Martina78 »

klappt es??
vorher kawurina :)

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millenia
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Domperidon - eure Erfahrungen?

Beitrag von millenia »

Ich würde sagen ja! Allerdings gaaanz langsam und seeehr aufwendig.
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Domperidon - eure Erfahrungen?

Beitrag von millenia »

Lege 14-16 mal in 24 h an. Laut Windelgewicht müsste die Milch aber mehr geworden sein. Und ich merke auch selbst dass es besser fließt. Ob ich allerdings auf Vollstillniveau schaffe ist fraglich. Aber besser mit BES und Domperidon als gar nicht :)
stolze Mutter von großer Schwester Ida (03/11) und kleinem Möpschen Alma (6/14)
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