Unruhiges Kind an der Brust
Verfasst: 27.07.2011, 14:52
Hallo,
mein Sohn ist beim Stillen gelegentlich unruhig.
Wenn ich ihn anlege, dann passiert es manchmal, dass er hibbelig ist bzw. wird. Er saugt erst ganz ruhig und wird dann plötzlich unruhig. Seine Hände "fliegen" umher und i.d.R. haut er mit der einen Faust immer auf meinem Busen rum. Seine Trinkgeräusche werden immer lauter und hektischer. Er lässt dann mal die Brust los um sich gleich wieder wie ein hungriger Löwe draufzustürzen. Gelesen habe ich mal, dass Babys, die wirklich Hunger haben ruhig trinken.
Heisst das dann, dass er eigentlich keinen Hunger hat, ich dies aber denke und ihm deshalb die Brust anbiete und er (weil es bei ihm so angelegt ist) die Brust auch nicht verweigern wird.
Ich habe bis vor ein paar Tagen ausschließlich mit Stillhütchen gestillt, da ich Flachwarzen habe. Am Samstag hab ich sie dann einfach mal weggelassen und siehe da, es geht auch ohne. Ist hin und wieder ein wenig kompliziert die Warze rauszuholen, aber er schafft es doch irgendwie immer.
Was mich sehr glücklich macht. Obwohl mir die Stillhütchen gute Dienste erbracht haben, ist es tausend Mal schöner sie weglassen zu können.
Sowohl mit, als auch ohne Stillhütchen legt er dieses Verhalten an den Tag. Irgendwo habe ich mal gelesen (ich glaube in dem Buch "Warum Babys weinen"), dass ein Baby, wenn es gestillt wurde und nach weniger als 3 Stunden sich meldet, keinen Hunger haben kann. Es muß dann ein anderes Bedürfnis haben.
Woran genau erkenne ich, dass er wirklich Hunger hat und nicht einfach so trinkt, weil die Brust gerade vor seiner Nase "herumschwirrt"?
Ich fand das Buch sehr gut und wir benutzen seitdem den Schnuller nur in absoluten Ausnahmefällen und seit wir das umsetzen ist er viel zufriedener und entspannter geworden, aber diese Aussage hat mich sehr irritiert. Ich stille nach Bedarf und könnte meinem Kind die Brust nicht verweigern, nur weil die Zeit noch nicht um ist...auch wenn er sie manchmal einfach nur zum Trösten haben will.
Meine Hebamme sagte, dass Stillkinder niemals dick gefüttert werden können. In diesem besagten Buch steht aber das Gegenteil...was auch irgendwie logisch erscheint. Wenn er traurig ist und ich ihm meine Brust als Trost anbiete, dann suggeriere ich ihm doch, dass man isst, wenn man traurig ist, oder?
LG
mein Sohn ist beim Stillen gelegentlich unruhig.
Wenn ich ihn anlege, dann passiert es manchmal, dass er hibbelig ist bzw. wird. Er saugt erst ganz ruhig und wird dann plötzlich unruhig. Seine Hände "fliegen" umher und i.d.R. haut er mit der einen Faust immer auf meinem Busen rum. Seine Trinkgeräusche werden immer lauter und hektischer. Er lässt dann mal die Brust los um sich gleich wieder wie ein hungriger Löwe draufzustürzen. Gelesen habe ich mal, dass Babys, die wirklich Hunger haben ruhig trinken.
Heisst das dann, dass er eigentlich keinen Hunger hat, ich dies aber denke und ihm deshalb die Brust anbiete und er (weil es bei ihm so angelegt ist) die Brust auch nicht verweigern wird.
Ich habe bis vor ein paar Tagen ausschließlich mit Stillhütchen gestillt, da ich Flachwarzen habe. Am Samstag hab ich sie dann einfach mal weggelassen und siehe da, es geht auch ohne. Ist hin und wieder ein wenig kompliziert die Warze rauszuholen, aber er schafft es doch irgendwie immer.
Was mich sehr glücklich macht. Obwohl mir die Stillhütchen gute Dienste erbracht haben, ist es tausend Mal schöner sie weglassen zu können.
Sowohl mit, als auch ohne Stillhütchen legt er dieses Verhalten an den Tag. Irgendwo habe ich mal gelesen (ich glaube in dem Buch "Warum Babys weinen"), dass ein Baby, wenn es gestillt wurde und nach weniger als 3 Stunden sich meldet, keinen Hunger haben kann. Es muß dann ein anderes Bedürfnis haben.
Woran genau erkenne ich, dass er wirklich Hunger hat und nicht einfach so trinkt, weil die Brust gerade vor seiner Nase "herumschwirrt"?
Ich fand das Buch sehr gut und wir benutzen seitdem den Schnuller nur in absoluten Ausnahmefällen und seit wir das umsetzen ist er viel zufriedener und entspannter geworden, aber diese Aussage hat mich sehr irritiert. Ich stille nach Bedarf und könnte meinem Kind die Brust nicht verweigern, nur weil die Zeit noch nicht um ist...auch wenn er sie manchmal einfach nur zum Trösten haben will.
Meine Hebamme sagte, dass Stillkinder niemals dick gefüttert werden können. In diesem besagten Buch steht aber das Gegenteil...was auch irgendwie logisch erscheint. Wenn er traurig ist und ich ihm meine Brust als Trost anbiete, dann suggeriere ich ihm doch, dass man isst, wenn man traurig ist, oder?
LG