Durchschlafprobleme

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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becker_s35
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Durchschlafprobleme

Beitrag von becker_s35 »

Ich habe drüben im Stillforum geschrieben und dort wurde gemeint, daß ich mich auch mal hierher wenden soll.

Also, ich habe wieder ne ganz schlimme Nacht hinter mir.
Ich habe Thea (19 Monate) gestern so um 19.30 Uhr in den Schlaf gestillt. Sie ist dann aufgewacht, als ich ins Bett ging (sie schläft noch bei uns im Schlafzimmer, da sie noch kein eigenes Zimmer hat, wird sich aber bald ändern, wir ziehen um). Sie war in ihrem Bett und ich hab sie dann zu mir mit ins Ehebett genommen (sie schläft meistens bei uns, aber in letzter Zeit möchte SIE auch öfters in ihrem Bettchen schlafen).
Um ca. halb 3 ging es dann heute Nacht los. Ich habe kaum mehr ein Auge zugemacht, weil sie ständig wach war und stillen wollte mal die eine Brust, mal die andere, eigentlich dauernuckeln bis um 6 heute morgen, dann sind wir aufgestanden.

So in diesem Prinzip läuft bei uns jede Nacht ab. Am Anfang schläft sie immer so 3-5 Stunden am Stück und dann so ab 2-3 Uhr geht es dann los. In guten Nächten kommt sie dann so 2-3 x noch bis morgens und in schlechten Nächten eben so wie heute Nacht.

Habt Ihr Tips für mich was ich tun kann, damit sie besser schläft?
Viele liebe Grüsse
Sandra mit Hannah (11/02) und Thea (12/09)
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MelCel
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Re: Durchschlafprobleme

Beitrag von MelCel »

Also so einen richtigen Tipp hab ich nicht, mehr so solidarische Grüße. Meine Nacht war auch bescheiden- mein Zwerg will dann zwar nicht stillen, legt sich dafür kreuz und quer auf mich, Gesicht-auf-Gesicht, wühlt rum, will Wasser trinken...
Normalerweise ist es aber bei uns gut. Vorgestern hat er von Anfang an bei uns im Bett geschlafen weil das Einschlafen so schwierig war, da war die Nacht dann noch schlechter. Wenn er in seinem Bett schläft bekomm ich sein Gewurschtel wahrscheinlich einfach nicht so mit. Nimmst du sie erst zu dir wenn sie sich meldet oder einfach so?
Bin mal gespannt auf Tipps, dir wünsch ich bessere Nächte..
Mel mit Schnupsi (12/09)
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becker_s35
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Re: Durchschlafprobleme

Beitrag von becker_s35 »

Eigentlich hatten wir immer Familienbett. Seit ein paar Tagen möchte sie aber von sich aus in ihr Bett und das verwähre ich ihr natürlich dann nicht. Ich muß mich allerdings mit hineinlegen, weil sie ja in den Schlaf gestillt wird.
Ich hole sie dann erst raus, wenn sie wieder aufwacht. Dann nehme ich sie mit zu mir ins Bett.
Viele liebe Grüsse
Sandra mit Hannah (11/02) und Thea (12/09)
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Urania
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Re: Durchschlafprobleme

Beitrag von Urania »

abo. :wink:
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becker_s35
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Re: Durchschlafprobleme

Beitrag von becker_s35 »

So, also heute Nacht war eigentich genauso wie gestern, nur daß es insgesamt etwas ruhiger vonstatten ging, dafür fing sie schon um halb 2 an. Sie kam dann bis zum Aufstehen so ca. 3-4 x.
Also dass sie zuviel Gesamtschlaf hat glaube ich nicht, sie hat gestern am Tag auch nur ca ne stunde geschlafen. sie ging dann so um 8 ins bett und schlief auch gleich ein. ich bin dann so um halb 12 ins bett, da ist sie dann wieder aufgewacht. ich hab ihr ne neue windel rangemacht und sie mit in mein bett genommen. wie gesagt, dann war bis halb 2 Ruhe.

vielleicht ist sie auch durch uns gestört? Am Anfang, solange sie noch alleine im Schlafzimmer ist, schläft sie ja so 3-5 Stunden am Stück durch. Mmmh, aber das kann ich noch nicht ausprobieren, weil wir noch nicht die räumlichen Möglichkeiten haben.
Viele liebe Grüsse
Sandra mit Hannah (11/02) und Thea (12/09)
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Re: Durchschlafprobleme

Beitrag von Schnullerpuppe »

So, jetzt noch hier. :wink: Also, unsere Kinder sind ja fast gleich alt. Mein Sohn ist auch ein eher, na sagen wir mal, passabler Schläfer. Es gibt Nächte, da kommt er 3x und nuckelt kurz, um sich dann umzudrehen und weiterzuschlafen. Und in anderen liegt er neben mir wach, nuckelt und nuckelt, wälzt sich hin und her... *seufz* Aber es gab dann immer irgendeinen Grund- Vollmond, Wetterumschwung, Zähne, Schub... Seit ein paar Tagen schläft er wesentlicher besser und auch tiefer, hab ich den Eindruck. Wir legen ihn jetzt immer in sein Bett, welches an meinem dran steht und da ratzt er locker 6 Stunden am Stück weg. :shock: Zum ersten Mal in seinem Leben. Wenn ich ihn dann gegen 3:00 Uhr zu mir hole, weil er trinken mag, wird es auch wieder unruhiger. Ich vermute, daß es eben Kinder gibt, die mehr Platz brauchen. Ich denke wirklich, daß es einfach besser werden wird... Hol dir tagsüber so viel Pausen, wie eben möglich (mir hilft hin und wieder ein Mittagsschlaf und Kaffee). Du bist jedenfalls nicht allein.
Mit kleinem Padawan (*11/2009) an der Hand und Überraschungkrümelchen (*12/2013)

»Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen.«
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MelCel
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Re: Durchschlafprobleme

Beitrag von MelCel »

Hier auch wieder eine bescheidene Nacht... geschlafen bis drei (topp!), dann zu uns ins Bett. Und dann ging das Gewurschtel los. Kuscheln Gesicht - auf- Gesicht. Kopf auf meinen Bauch. Drehen. Füße im Gesicht. Wieder kuscheln. Das war auch schon mal anders! Noch vor ganz wenigen Monaten hab ich laut behauptet, dass es mich ÜBERHAUPT nicht stört wenn mein Sohn zwischen uns schläft weil ich es KAUM bemerke.
Ich glaub der bewegt sich einfach mehr im Schlaf und solange ich nicht dabei bin merke ich es nicht.
Mel mit Schnupsi (12/09)
Mascha80
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Re: Durchschlafprobleme

Beitrag von Mascha80 »

Na, unsere Kinder sind ja alle so etwa gleich alt. Und Eure Berichte erinnern mich total an unsere Nächte. Erste Nachthälfte - recht guter Schlaf im Beistellbett. Zweite Nachthälfte - ständiges Nuckeln, Wälzen, Aufjammern... Teilweise im Halbstundentakt oder so. Manchmal schien er auch die ganze Zeit nur so im Halbschlaf, schien kaum in eine richtige Tiefschlafphase zu finden.

Mir gings echt schlecht. Ich arbeite seit einigen Monaten wieder und war tagsüber übermüdet und gereizt und auch nicht wirklich leistungsfähig. Oft genug hab ich mich bei meinem Mann ausgeheult. Dann haben wir es vor 14 Tagen gewagt (es war unser zweiter Versuch, der erste lief vor vier Monaten) und Söhnchen nachts abgestillt...

Unser Weg war, dass ich einschlafstille und ab dann mein Mann alles übernimmt. Ich bin vorübergehend sogar aus dem Schlafzimmer ausgezogen. Morgens gegen 6 Uhr komme ich dann wieder zum Stillen. Ich hatte schlimmste Befürchtungen. Die ersten zwei Nächte waren auch etwas unruhig, aber erstaunlicherweise akzeptierte Söhnchen seinen Papa total schnell als neuen Schlaf- und Kuschelkumpel. :wink:
Was soll ich sagen? Er schläft jetzt quasi durch! :shock: Unvorstellbar eigentlich bei unserem schlechten Schläfer!! Manchmal wird er nachts kurz wach, kuschelt sich an seinen Papa oder trinkt einen Schluck Wasser, schläft aber sofort und ruhig wieder ein. Er wird wirklich erst gegen sechs Uhr wach und ruft nach Mama und seiner Milch.

Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich mich jetzt um Welten besser und ausgeschlafener fühle.

Ohne nun das nächtliche Abstillen als Allheilmittel propagieren zu wollen - aber bei uns hat es tatsächlich "Wunder" gewirkt.

Liebe Grüße!
Mascha mit Novembersöhnchen 2009
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