Bald geh ich arbeiten - wie geht's dann weiter?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

Benutzeravatar
Misao
gehört zum Inventar
Beiträge: 594
Registriert: 17.03.2011, 17:35
Wohnort: Dänemark, an der Deutschen Grenze :)

Bald geh ich arbeiten - wie geht's dann weiter?

Beitrag von Misao »

Wenn Pupsi sieben Monate ist, gehe ich arbeiten/ studieren. Mein Mann bleibt dann mit ihm zu hause, erstmal aufjedenfall, bis er 14 Monate ist.
Ich denke in der Zeit werden wir dann so langsam anfangen mit Beikost, aber ja noch lange nicht so, dass man da eine Milchmahlzeit ersetzten könnte. Solange ich zuhause bin, besteht ja kein Problem, Abends, in der Nacht und ggf. Morgens, kann ich stillen.
Und tagsüber werde ich immer die Handpumpe mithaben und dann auf der Arbeit/ der Uni abpumpen, und eine Kühltasche mitnehmen, bis ich einen Kühlschrank o. ä. gefunden habe, wo ich die Milch lagen kann, bis ich gehe (gut, für den Heimweg muss ich ja weiterkühlen, also werd ich die Tasche wohl aufjedenfall brauchen).

Aber ich brauche ja auch einen gewissen Vorrat an Milch, wenn ich weg bin, den mein Mann dem kleinen geben kann.
Wieviel Milch sollte ich denn da abgepumpt da haben?
Ich hab jetzt schon hin und wieder mal abgepumpt, gerade so, wie es immer passte und was weggetan, aber viel ist es nicht.
Und vorallem wann pumpe ich am besten ab?
Wenn der kleine nur an einer Brust trinkt ist das ja recht einfach, dann pumpe ich einfach die andere ab.
Aber sehr oft trinkt er auch an beiden Brüsten, und dann?
Ich kann nichtmal sagen, was er für einen Rhythmus hat, darauf habe ich ehrlich gesagt nie geachtet, weil ich mir dachte, der kleine wird schon wissen, wann er hunger hat und dann darf er auch an die Brust.
Ich glaub nichtmal , dass er so super regelmäßig ist.
Sollte ich also vielleicht mal versuchen eine Woche lang darauf zu achten, in welchen Abständen er trinkt und das notieren und dann schauen, wann ich abpumpe?

Irgendwie bin ich damit wirklich etwas überfordert, aber es geht ja aufjedenfall, andere machen es ja auch, und abstillen ist eindeutig keine Option!
Pupsi (23.01.2011), dem Krümel 2.0 (22.12.2013) und das nicht-mehr-Ü-Ei (17.04.2016) an der Hand, Krümelchen bei den Sternen (05.02.2013) wir werden dich nie vergessen
Luzia
Profi-SuTler
Beiträge: 3555
Registriert: 13.04.2011, 21:39
Wohnort: Südwestdeutschland

Re: Bald geh ich arbeiten - wie geht's dann weiter?

Beitrag von Luzia »

Ich habe aufgrund meiner Arbeit bereits nach acht Wochen abgepumpt und dies mehrere Monate praktiziert. Ich hatte dazu eine elektrische Doppelpumpe.

Um einen ersten kleinen Vorrat anzulegen, habe ich zum Ausprobieren, als ich noch zu Hause war, zwischen zwei Stillmahlzeiten gepumpt. Der Körper stellt sich ja darauf ein, dass er mehr produzieren muss. Als die Arbeit dann losging, hatte ich Glück, dass meine Tochter morgens noch geschlafen hat, wenn ich gegangen bin. So konnte ich in aller Ruhe genügend Milch für sogar mehr als eine Mahlzeit pumpen. Das habe ich auch schon ein paar Tage vor Arbeitsbeginn angefangen: sehr früh aufstehen, pumpen, weiterschlafen. Nachts hat sie sehr oft gar nicht gestillt, so dass ich morgens aus dem Vollen schöpfen konnte. Auf der Arbeit habe ich nochmals abgepumpt: vormittags und nachmittags. Für mich habe ich festgestellt, dass Morgen und Vormittag die ertragreichsten Pumpzeiten waren.
Meine Panik, dass ich zu wenig Milch zu Hause als Vorrat haben könnte, endete damit, dass unsere Tochter noch wochenlang als Zwischenmahlzeiten Milch bekommen hat, wo ich schon gar nicht mehr gepumpt habe.

Einen Kühlschrank hatte ich zum Glück. Wenn ich den in Ausnahmefällen nicht nutzen konnte, war's etwas blöd, da die Kühlakkus durch die körperwarme Milch doch relativ rasch flüssig geworden sind. Vielleicht gibt's für dich die Option einer Mini-Ersatzkühltasche mit Reserveakkus oder die Möglichkeit, die Reserveakkus irgendwo zu deponieren. Die können in der Uni ja notfalls auch in einem Kühlschrank lagern, wo man nicht unbedingt Milchfläschchen reinstellen würde.

Hat Töchterchen Muttermilch aus der Flasche bekommen, hat sie riesige Mahlzeiten zu sich genommen und war anschließend mehrere Stunden satt und zufrieden. Beim Stillen dagegen hat sie sich stündlich bis zweistündlich gemeldet.
Ich meine, mit etwa zehn Monaten habe ich aufgehört, auf der Arbeit zu Pumpen und nur noch außerhalb meiner Arbeitszeiten gestillt. Außerdem war ja vorerst noch die restliche Milchreserve da.
Benutzeravatar
Misao
gehört zum Inventar
Beiträge: 594
Registriert: 17.03.2011, 17:35
Wohnort: Dänemark, an der Deutschen Grenze :)

Re: Bald geh ich arbeiten - wie geht's dann weiter?

Beitrag von Misao »

Man, jetzt war ich so lange nicht richtig hier und komm erst jetzt zum antworten...!
Ich hab deine Antwort aber schon gelesen und dafür erstmal dankeschön!

Also hast du zwischen den Mahlzeiten abgepumpt, aber woher wusstest du, nach was für ner Zeit? Mein kleiner hat irgendwie gar keinen "Rhythmus", mal zwei Stunden, mal vier, mal nur ein einhalb, da weiß ich nie, nach was für ner Zeit ich pumpen soll!

Empfandest du die elektrische Pumpe als angenehm? Ich hab momentan ne Handpumpe da, aber ich denke, eine elektische könnte das ganze vielleicht etwas einfacher machen. Für unterwegs kann ich dann ja die Handpumpe mitnehmen.

Nachts stillt der kleine bis jetzt noch sehr viel, und wenn ich aufstehe wird er meistens wach und will nochmal an die Brust, also werde ich das dann wohl am ehesten auf Abends verschieben. Meistens liegt er zwischen neun und zehn bei uns im FB und schläft dann, bis wir um elf oder zwölf ins Bett kommen, da müsste ich also dann Zeit dazwischen haben und den rhythmus auch einigermaßen abschätzen können, vielleicht müsste ich einfach immer da einmal pro Tag pumpen?
Wie groß war dein Vorrat denn, also du angefangen hast wieder arbeiten zu gehen?

Das mit den Kühlakkus in den Kühlschrank ist ne gute Idee, ich könnte das ja alles einfach in ne Kühltasche mit Kühlakkus packen und das alles in der Uni in den Kühlschrank verfrachten, in der Mensa oder so werden die das ja hoffentlich machen!
Pupsi (23.01.2011), dem Krümel 2.0 (22.12.2013) und das nicht-mehr-Ü-Ei (17.04.2016) an der Hand, Krümelchen bei den Sternen (05.02.2013) wir werden dich nie vergessen
honigtopf2010
Profi-SuTler
Beiträge: 3921
Registriert: 22.11.2010, 21:29

Re: Bald geh ich arbeiten - wie geht's dann weiter?

Beitrag von honigtopf2010 »

Kann dein Mann dich nicht für eine oder zwei Stillmahlzeiten besuchen? Das pegelt sich recht schnell ein. Ich habe eine Freundin, da hat es so gut funktioniert. Vielleicht brauchst Du dann gar nicht oder weniger zu pumpen?
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
Benutzeravatar
awa
alter SuT-Hase
Beiträge: 2990
Registriert: 26.05.2011, 13:42

Re: Bald geh ich arbeiten - wie geht's dann weiter?

Beitrag von awa »

Ich hatte wg der Frühgeburt die ersten 5-7 Wochen auch eine elektr. Doppelpumpe genutzt. Sie hatte so ein 2-Phasen Pumpsystem, d.h. die ersten 2 Minuten wurde in ganz kurzen Abständen mit geringer Intensität gepumpt (wie schnelles nuckeln) und danach nahm die Intensität zu, aber die Zugabstände wurden etwas größer (wie kräftiges saugen beim baby). Ich empfand es durchaus als angenehm, zumal ich die maximale Intensität an der Pumpe einstellen konnte (rauf- oder runterdrehen), sodass es keine Schmerzen verursachte. Ich weiß auch, dass die Firma die diese große Doppelpumpe herstellt auch kleine (quasi für unterwegs) elektische Pumpen hat. Sowas ist m.E. allemal besser als eine Handpumpe. Habe vor einigen Monaten ausgiebig Angebote begutachtet, da ich im Juli vor demselben Problem (arbeiten gehen) stehe. Mein Chef hat aber schon gefragt ob ich den Kleinen denn dann mitbringe, er war demgegenüber total aufgeschlossen. Von daher werden wir es vermutlich tatsächlich so handhaben, auch wenn ein Büro kein Kinderzimmer ist. Ich würde Söhnchen morgens mitnehmen und mein Freund würde dann um die Mittagszeit kommen und unser Söhnchen dann bis Feierabend weiterbetreuen, sodass ich nur Stillpausen machen müsste. :mrgreen:
AFS-Stillberaterin


Ich hab keine Erfahrung im Muttersein. Keine Anleitung, keine Einarbeitungszeit, kein Failsafe. Ich weiß also *die ganze Zeit über nicht* ob ich es "richtig" mache.
Und: ich habe nur den einen Versuch.
Avarna
Herzlich Willkommen
Beiträge: 11
Registriert: 27.06.2011, 16:20

Re: Bald geh ich arbeiten - wie geht's dann weiter?

Beitrag von Avarna »

Hallo Misao,
bei uns hat es mit der abgepumpten Milch leider gar nicht geklappt: Mathilda ist wütend geworden und hat sich mit Händen und Füßen gegen die Flasche gewehrt. Damals war sie ungefähr 6 Monate alt. Bald darauf bin ich stundenweise Arbeiten gegangen. Ich dachte, sie nimmt sie vielleicht eher, wenn ich nicht da bin. Pustekuchen! Mathilda hat es bevorzugt als Überbrückung an einem Apfel, Banane oder selbstgemachten Babybrötchen zu lutschen. Und danach ausgiebig meine prallen Brüste geleert. Den Vorrat an abgepumpter Milch haben wir dann beim Baden aufgebraucht!
Alles was ich Dir damit sagen möchte: Du und Euer "Pupsi" werdet Euren Weg schon finden. Wenn die Brust erstmal auf Milchproduktion eingeschossen ist, kann sie sich immer dem Bedarf des Kindes anpassen. Nicht nur die Menge, sondern wohl auch die Zusammensetzung. Und was ich mir immer wieder vor Augen halte: Es ist noch kein Kind am gedeckten Tisch verhungert. Macht Euch keinen Streß; viel kann, aber nichts muss...

LG Avarna
Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen. (Jirina Prekop)

Marie (Apr.97) 1 Jahr gestillt, getragen, noch in Kinderbett ins Zimmer (6Mon.)
Tjark (Nov.98) 1 Jahr gestillt, Trageverweigerer, Geschwisterbett
Mathilda (Nov.09) "immer noch" Stillkind, ausgiebig tragbar, Mutter-Kind-Bett/ab und zu kommt auch die Große dazu... und Babysignal!
Luzia
Profi-SuTler
Beiträge: 3555
Registriert: 13.04.2011, 21:39
Wohnort: Südwestdeutschland

Re: Bald geh ich arbeiten - wie geht's dann weiter?

Beitrag von Luzia »

Die ersten Pumpversuche hatte ich nachmittags/ abends gestartet, zwischen den Stillmahlzeiten. Abzapfen konnte ich da eine kleinere Trinkportion. Ich habe so rechtzeitig angefangen, dass ich diese Trinkportion, wenn das Kind danach an der Brust nicht doch noch satt geworden wäre, auch direkt verfüttern können hätte.
Die "große Vorratshaltung" habe ich mit dem Pumpen frühmorgens begonnen.
Ich weiß nicht mehr genau, wie viel Milchvorrat an meinem ersten Arbeitstag vorhanden war. Ich Sicherheitsfanatikerin hatte da sicher mehr als einen Liter. Später hatten wir standardmäßig 5-6 Liter eingefroren plus über einen Liter im Kühlschrank. :lol: Insgesamt war es dann so viel, dass mein Mann noch weiter abgepumpte Milch gegeben hat, als ich während meiner Arbeitszeiten schon gar nicht mehr gepumpt habe.

Ich fand meine elektrische Pumpe (Medela) sehr gut. Die transportablen für den Privatgebrauch (es gibt welche, die sind in einer schicken Tasche, und die passenden Kühlutensilien sind auch gleich dabei - nicht ganz günstig, aber für uns hat sich's absolut gelohnt, da ich die Pumpe wirklich über ein halbes Jahr genutzt habe) bieten nicht so viel Schnickschnack wie die Monsterpumpen aus der Apotheke (z.B. kein stufenlos verstellbarer Pumprhythmus), aber dennoch genug, um damit ein Kind über Monate satt zu bekommen. Außerdem kann man sie problemlos täglich in Bus und Bahn mitnehmen, ohne sie als Sperrgepäck behandeln zu müssen. Eine Handpumpe habe ich nie benutzt.
Benutzeravatar
Misao
gehört zum Inventar
Beiträge: 594
Registriert: 17.03.2011, 17:35
Wohnort: Dänemark, an der Deutschen Grenze :)

Re: Bald geh ich arbeiten - wie geht's dann weiter?

Beitrag von Misao »

Wow, ersstmal danke für die Antworten, dann will ich mal von vorne anfangen:

Honigtopf, leider wird das wohl mit dem vorbeikommen nichts werden, ich arbeite/studiere recht weit weg, mit der Bahn etwa eine Stunde, mit dem Auto etwas zwischen 30/45 Minuten, je nachdem, wie man durchkommt, das zweimal am Tag zu machen wäre etwas viel Fahrtzeit! Wir sind leider auch erst umgezogen bevor ich überhaupt wusste, ob ich die Möglichkeit dazu bekomme und wir mussten so schnell wie möglich aus der alten Wohnung raus - sonst wären wir auch mehr in die Nähe gezogen und das wäre kein Problem gewesen :(.

Awa, das hört sich sehr nach den Pumpen an, die ich auch im Blick habe und ermuntert mich nochmals ;). Ich stelle es mir wirklich einfacher und angenehmer mit der elektrischen Pumpe so, weil ich selbst nicht die ganze Zeit wie ne Bekloppte pumpen muss :).
Das du den kleinen mitbringen kannst ist ja total klasse - ich fürchte das wird bei mir nichts werden :(. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit dem kleinen konzentriert studieren könnte, zum arbeiten an sich wäre es dann vielleicht noch möglich, aber da sich das ja aufteilt wäre es wohl schwer, das so einzurichten, dass mein Mann den kleinen immer nur mal wieder betreut, und ich denke es wäre dann vielleicht doch auch etwas umständlicher, den kleinen immer so viel Fahrtzeit mitzuschleppen, wenn er auch bei Papa zuhause sein kann (der sich auch schon sehr drauf freut! ).
Aber ich finde es schön, dass es doch noch Chefs gibt, die da so aufgeschlossen sind!

Avarna, dann ist das bei euch ja wirklich anders gelaufen als geplant, aber das ist ja wirklich toll, wenn es so auch so gut geklappt hat! Hast schon Recht, jeder findet seinen Weg, so wie er gut ist!
Ich weiß aber, dass der kleine die Milch auch aus der Flasche nimmt, ich hatte ja auch das Vorstellungsgespräch, als er schon auf der Welt war (gerade mal 10 Tage war er da) und er war auch zwischendurch schonmal ein paar Stündchen ohne mich und da hat das jedesmal ohne Probleme geklappt!

Luzia, das ist natürlich auch ne Idee, wenn die Milch wirklich nicht reichen sollte, hätte man ja noch was abgepumpt da, was man dem kleinen geben könnte, hungern müsste er also wirklich nicht. Daran hab ich selbst irgendwie noch gar nicht gedacht, dabei ist es ja total logisch - man pumpt die Milch ja nicht zum wegschmeißen ab :D.
Okay, also ich fürchte, so wird es bei uns im Fach dann auch aussehen. Momentan hab ich zwar erst 300ml drin, aber ich fange ja auch erst an ;).
Ich werd mir jatzt wohl eine elektirsche Pumpe besorgen und dann auch einfach jeden Abend pumpen - wenn das so geht wie mit der Handpumpe komme ich dann am Tag auf etwas zwischen 50 und 100ml schätze ich, und ich hab noch über 40 Tage Zeit. Da sollte genug zusammen kommen :D.
Pupsi (23.01.2011), dem Krümel 2.0 (22.12.2013) und das nicht-mehr-Ü-Ei (17.04.2016) an der Hand, Krümelchen bei den Sternen (05.02.2013) wir werden dich nie vergessen
Benutzeravatar
awa
alter SuT-Hase
Beiträge: 2990
Registriert: 26.05.2011, 13:42

Re: Bald geh ich arbeiten - wie geht's dann weiter?

Beitrag von awa »

Freut mich, dass du jetzt eine Strategie hast :D
Ich muss auch immer Bahn fahren bis ich auf Arbeit/an der Uni bin, von Tür zu Tür ist das auch jeweils ca. eine Stunde Anfahrt/Weg. Im Tragetuch verhält sich mein Kleiner zum Glück meist friedlich (schläft oder schaut ruhig), auch der eine Probetag gestern (auf Arbeit) lief einigermaßen harmonisch. Aber es war dennoch super anstrengend. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es (lange) gut geht. Bin nun erstmal froh, dass bald Semesterferien sind. Da haben wir idR weniger Kundschaft. Werde bei der Uni auch nochmal ein Urlaubssemester einreichen. Was die Arbeit angeht kann ich nur hoffen, dass es so hinhaut wie wir es uns vorgenommen haben. Gestern abend hatte ich nämlich doch ein sehr weinerliches/quengeliges Baby zu Hause, die ganze Fahrerei und neue Umgebung etc. sind eben nicht spurlos an ihm vorbei gegangen, so friedlich er vor Ort auch war. Wenn es gar nicht mehr gehen sollte, werde ich schweren Herzen auch diese elektrische Pumpe für unterwegs holen. Es ist eine gute Sache (bei mir spielen nur diverse Ängste auf Grund unserer schwierigen Vorgeschichte mit rein)!
Wenn ich meiner (vll. irgendwann mal) Schwiegermama glauben darf, ist die elektr. Pumpe übrigens viel besser (auch ergiebiger) als so eine Handpumpe.
AFS-Stillberaterin


Ich hab keine Erfahrung im Muttersein. Keine Anleitung, keine Einarbeitungszeit, kein Failsafe. Ich weiß also *die ganze Zeit über nicht* ob ich es "richtig" mache.
Und: ich habe nur den einen Versuch.
Luzia
Profi-SuTler
Beiträge: 3555
Registriert: 13.04.2011, 21:39
Wohnort: Südwestdeutschland

Re: Bald geh ich arbeiten - wie geht's dann weiter?

Beitrag von Luzia »

awa hat geschrieben:Wenn ich meiner (vll. irgendwann mal) Schwiegermama glauben darf, ist die elektr. Pumpe übrigens viel besser (auch ergiebiger) als so eine Handpumpe.
Das war auch die Meinung meiner Hebamme. Sehr praktisch fand ich, dass ich eine Doppelpumpe hatte, denn so ging im Gegensatz zum Stillen nicht auf der einen Seite viel Milch verloren. Außerdem ging's relativ schnell. Nervig fand ich nur das Spülen der Utensilien und zu Hause dann das Sterilisieren. Aber das war einfach der Preis dafür, dass ich außerhalb meiner Arbeitszeiten die Nahrung direkt zuführen konnte. :D
Antworten

Zurück zu „Stillforum“