Inkonsequenz nachts beim Abstillen
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Schnels
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Inkonsequenz nachts beim Abstillen
Mein Sohn ist jetzt ein bisschen über ein Jahr und kann eigentlich nur beim Getragenwerden und/oder vor allem beim Stillen einschlafen. Tagsüber sowieso, nachts ca. alle 2 Stunden spätestens wird er wach und schläft nicht anders ein als Stillen/Nuckeln. Wenn er gleich ran darf gehts ganz schnell, teilweise kann ich mich nach 2 Minuten abdocken und weiterschlafen. Wenn ich versuche, etwas anderes zu machen, fängt er an zu weinen und das wird immer stärker.
Nun gibts aber äußere Umstände, die mich dazu bringen, dass ich ihm auch alleine schlafen "beibringen" muss, bzw. mit EInschlafbegleitung vom Papa ohne mich und ohne Stillen. Das muss in zwei Monaten geschafft sein.
Es heißt ja immer, wenn die Mama nicht da ist, dann schafft der Papa das auch alleine. Das hat die wenigen Male, die wir es versucht haben bisher, GAR nicht geklappt und ich kanns mir auch nicht vorstellen. Deswegen ist bei mir jetzt Einschlafstillen-Abgewöhnen dran. Leider.
Nun hab ich dazu u.a. "Schlafen statt Schreien" gelesen und ganz grob werd ich das machen. Im Prinzip ist das ja nur ein "erst alles andere probieren und wenn nichts hilft, dann eben Stillen. Bevor das Baby schreit, lieber Stillen."
Dazu kamen mir aber zwei Fragen:
- was fängt das Baby mit dieser Inkonsequenz an? Er wird zunächst nicht einsehen, dass er auch ohne Stillen einschlafen soll, also wird er jammern und meckern, das steigert sich ins Weinen, also wird er wieder angedockt. Und das immer wieder. Lehrt das nicht eher, dass sich Weinen lohnt, schließlich endet es dann mit Stillen?
- Da er tagsüber nicht soo viel isst und kaum trinkt, ist das nächtliche Stillen ganz bestimmt für ihn nicht NUR EInschlafhilfe, sondern auch Durststiller und Kalorienzufuhr. Deswegen fänd ich zumindest zunächst es gar nicht so gut, nachts gar nicht mehr zu stillen. Zumal er keine Flasche nimmt und man ihm nachts auch nicht mit Wasser ankommen braucht. Aber wie "erklär" ich ihm, dass er nachts vielleicht noch eins, zwei Mal stillen kann, aber jetzt gerade nicht und nicht ständig? Mit Zeitgefühl ist da ja noch nicht viel...
Er hasst nachts Kuscheln oder gar festgehalten werden. Festhalten geht nur beim Stillen, da kann er dann in meinen Armen einschlafen. Wenn ich ihn ohne Stillen einkuscheln will, wehrt er sich und weint los. Wenn ich ihn aber nicht festhalte, dann ist er sofort am Losturnen und Krabbeln, mitten in der Nacht ist das Verbunden mit Jammern. Deswegen weiß ich gar nicht so richtig, wie ich ihn anders als mit Stillen zum Einschlafen bringen soll, weil er sich nicht hinlegt und sich mal entspannt und dabei einschläft... Aber das ist noch ein anderes Thema, erstmal vor allem die zwei oben genannten Fragen.
Vielleicht habt ihr dazu Gedanken, die ihr mit mir teilen könntet... Danke schonmal!
Nun gibts aber äußere Umstände, die mich dazu bringen, dass ich ihm auch alleine schlafen "beibringen" muss, bzw. mit EInschlafbegleitung vom Papa ohne mich und ohne Stillen. Das muss in zwei Monaten geschafft sein.
Es heißt ja immer, wenn die Mama nicht da ist, dann schafft der Papa das auch alleine. Das hat die wenigen Male, die wir es versucht haben bisher, GAR nicht geklappt und ich kanns mir auch nicht vorstellen. Deswegen ist bei mir jetzt Einschlafstillen-Abgewöhnen dran. Leider.
Nun hab ich dazu u.a. "Schlafen statt Schreien" gelesen und ganz grob werd ich das machen. Im Prinzip ist das ja nur ein "erst alles andere probieren und wenn nichts hilft, dann eben Stillen. Bevor das Baby schreit, lieber Stillen."
Dazu kamen mir aber zwei Fragen:
- was fängt das Baby mit dieser Inkonsequenz an? Er wird zunächst nicht einsehen, dass er auch ohne Stillen einschlafen soll, also wird er jammern und meckern, das steigert sich ins Weinen, also wird er wieder angedockt. Und das immer wieder. Lehrt das nicht eher, dass sich Weinen lohnt, schließlich endet es dann mit Stillen?
- Da er tagsüber nicht soo viel isst und kaum trinkt, ist das nächtliche Stillen ganz bestimmt für ihn nicht NUR EInschlafhilfe, sondern auch Durststiller und Kalorienzufuhr. Deswegen fänd ich zumindest zunächst es gar nicht so gut, nachts gar nicht mehr zu stillen. Zumal er keine Flasche nimmt und man ihm nachts auch nicht mit Wasser ankommen braucht. Aber wie "erklär" ich ihm, dass er nachts vielleicht noch eins, zwei Mal stillen kann, aber jetzt gerade nicht und nicht ständig? Mit Zeitgefühl ist da ja noch nicht viel...
Er hasst nachts Kuscheln oder gar festgehalten werden. Festhalten geht nur beim Stillen, da kann er dann in meinen Armen einschlafen. Wenn ich ihn ohne Stillen einkuscheln will, wehrt er sich und weint los. Wenn ich ihn aber nicht festhalte, dann ist er sofort am Losturnen und Krabbeln, mitten in der Nacht ist das Verbunden mit Jammern. Deswegen weiß ich gar nicht so richtig, wie ich ihn anders als mit Stillen zum Einschlafen bringen soll, weil er sich nicht hinlegt und sich mal entspannt und dabei einschläft... Aber das ist noch ein anderes Thema, erstmal vor allem die zwei oben genannten Fragen.
Vielleicht habt ihr dazu Gedanken, die ihr mit mir teilen könntet... Danke schonmal!
mit tollem April 2010-Jungen!
- Jägerin
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Re: Inkonsequenz nachts beim Abstillen
Gerade jetzt Richtung Sommerzeit ist es praktisch zu sagen, dass nur noch gestillt wird, wenn es hell ist; also abends das letzte Mal und dann wieder früh morgens. Ich glaube, das ist auch schon für ein Einjähriges Kind praktikabel. Ich biete nachts immer Wasser anstelle Stillen an. Nach kurzer Zeit hat er´s genommen und dann hat er auch bald durchgeschlafen.
Ausnahmen gibt´s hier nur im Krankheitsfall, dann darf er auch nachts so oft stillen, wie er mag.
Ausnahmen gibt´s hier nur im Krankheitsfall, dann darf er auch nachts so oft stillen, wie er mag.
LG
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
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- nwsurgeon
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Re: Inkonsequenz nachts beim Abstillen
Hallo,
kann denn der Papa nicht einfach abends zum Einschlafen eine Runde mit Kind im TT drehen? Wenn er doch dabei oft einschläft? Dann könntest Du weiter Einschlafstillen und der Papa hat seinen Weg.
Bei uns klappt das schlafen gehen ohne mich nur, wenn ich definitv weg bin und nicht nur im Nebenzimmer.
LG
kann denn der Papa nicht einfach abends zum Einschlafen eine Runde mit Kind im TT drehen? Wenn er doch dabei oft einschläft? Dann könntest Du weiter Einschlafstillen und der Papa hat seinen Weg.
Bei uns klappt das schlafen gehen ohne mich nur, wenn ich definitv weg bin und nicht nur im Nebenzimmer.
LG
nwsurgeon mit zwei großen Mädels (10/2006 und 09/2009), Hündin *2019 und Stute *2017
Nur noch selten hier unterwegs.
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Schnels
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Re: Inkonsequenz nachts beim Abstillen
wir mussten das einzelne Male mal versuchen, weil ich zur Schlafenszeit noch arbeiten musste und da gabs ganz, ganz arges Geweine. Beim Tragen schlafen klappt scheinbar nur tagsüber. Und ich bin wegen einer OP für einige Zeit ausser Gefecht gesetzt, daher wäre es schon gut, wenn die zwei dann auch entspannt ohne (Schlaf)stillen abends ins Bett können... Ich kann ja noch nicht einschätzen, wie schnell ich wieder zum Stillen einsatzbereit bin, weils ne eher größere Sache bei mir ist. :/
mit tollem April 2010-Jungen!
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Elise
Re: Inkonsequenz nachts beim Abstillen
Danke, dass Du das Thema grad angeschnitten hast, es geht auch mich grad an!
(Bei mir ist es einfach so, dass ich das kräftemäßig nicht mehr schaffe, so viele Jahre ohne Durchschlafen und die Anforderungen meiner Großfamilie)
Ich habe begonnen, zu kommentieren, wann meine Brust leer ist (das spürt man ja selber auch, wenn nur noch "rumgenuckelt" wird), und E. (wird im Sommer 2) hat dann selber abgedockt und gesagt "leer!" bzw. "andere Seite"
Es ist mir schon manchmal gelungen, sie vor dem Schlafengehen zu stillen und dann zu sagen, dass die Brust jetzt leer ist und ihr Kuscheln angeboten habe, und sie es akzeptiert hat
Andere Male gab es lauten Protest, zorniges Strampeln und "Nein" und so
, da bleibe ich aber an ihrer Seite und beruhige sie verbal, biete Streicheln an, Wasser ... Sie beruhigt sich dann in kürzester Zeit ganz abrupt, da wo ich eigentlich aufgeben wollte und sie stillen (denn ich mag sie ja auch nicht brüllen lassen!)
, nimmt das Händchen und schläft ein. Und schläft sogar mehr Stunden am Stück, als mit Einschlafstillen, habe ich beobachtet.
Das, was ich schildere sind natürlich sehr individuelle Gefüge, aber vielleicht ist was dabei für Dich?
Das mit der Inkonsequenz, wie Du geschrieben hast, find ich auch zu bedenken! Wenn ich abstillen will, dann verlangt das schon in erster Linie Konsequenz, denn ich leite es an. Ich finde eine klare "Autorität" besser - für das Kind jetzt- , als mich mit dem Kind in einen Machtkampf zu verstricken, kurz gesagt.
(Bei mir ist es einfach so, dass ich das kräftemäßig nicht mehr schaffe, so viele Jahre ohne Durchschlafen und die Anforderungen meiner Großfamilie)
Ich habe begonnen, zu kommentieren, wann meine Brust leer ist (das spürt man ja selber auch, wenn nur noch "rumgenuckelt" wird), und E. (wird im Sommer 2) hat dann selber abgedockt und gesagt "leer!" bzw. "andere Seite"
Es ist mir schon manchmal gelungen, sie vor dem Schlafengehen zu stillen und dann zu sagen, dass die Brust jetzt leer ist und ihr Kuscheln angeboten habe, und sie es akzeptiert hat
Das, was ich schildere sind natürlich sehr individuelle Gefüge, aber vielleicht ist was dabei für Dich?
Das mit der Inkonsequenz, wie Du geschrieben hast, find ich auch zu bedenken! Wenn ich abstillen will, dann verlangt das schon in erster Linie Konsequenz, denn ich leite es an. Ich finde eine klare "Autorität" besser - für das Kind jetzt- , als mich mit dem Kind in einen Machtkampf zu verstricken, kurz gesagt.
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vicci
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1981
- Registriert: 06.07.2010, 14:39
Re: Inkonsequenz nachts beim Abstillen
Hallo
Dein Kind kann noch garnicht in Kategorien wie "Inkonsequenz", "falsch" oder "richtig", "lieb" oder "böse" denken! Dein Kind ist auch kein Hund, der zwangsläufig aufs ewige Einschlafstillen programmiert wird nur weil er dann doch die Brust bekommt...Für ihn ist das nicht inkonsequent, er denkt nicht "haha, ich muß nur lange genug weinen, dann darf ich wieder", für ihn ist es die folgerichtige Erfüllung eines Bedürfnisses, er ist eigentlich noch ein SÄUGling mit einem Jahr!
Daß Kinder nicht auf bestimmte Verhaltensweisen konditioniert werden können zeigen uns immer wieder viele Kinder, die nach erfolreichem Einschlafprogramm doch wieder "schlecht" schlafen. Hab also Mut zur Inkonsequenz!
Wenn Du Dich mit Jesper Juul beschäftigst wird Dir auffallen, daß er für das Wort "inkonsequent" das Wort "authentisch" verwendet. Auch als Eltern dürfen wir authentisch sein, Menschen sein, unsere Meinung ändern, revidieren, uns entschuldigen. Die Kinder lernen deshalb nicht inkonsequent zu sein oder gar uns auf der Nase herum zu tanzen, sie lernen Gefühle zu leben, zu verhandeln, sich zu entschuldigen, Kompromisse zu schließen.
Ich möchte wetten Du kannst weiter einschlafstillen UND trotzdem wird er ohne Dich einschlafen können. Ich hoffe es zumindest für Euch
Hat Dein Mann ihn mal so lange im Tragetuch gehabt, bis er schlief als Du weg warst? Warst Du auch ganz weg, sprich aus dem Haus (Dein Sohn hat mit einem Jahr schon die Fähigkeit zu wissen, ob Du da oder woanders bist und vorallem, daß Du wiederkommst!)? Könntet ihr Muttermilch zufüttern (mit der Flasche und oder Becher/Löffel)? Benutzt er einen Schnuller? Könntet ihr Euch zur allergrößten Not vorstellen einen einzuführen? Schläft Dein Sohn bei Deinem Mann im Bett?
Fangt doch langsam mit dem Mittagsschlaf an. Und sei immer auf Abruf in der Nähe. Vielleicht fragst Du auch mal eine Stillberaterin? Oft haben die super Tips.
Viel viel Glück!
Dein Kind kann noch garnicht in Kategorien wie "Inkonsequenz", "falsch" oder "richtig", "lieb" oder "böse" denken! Dein Kind ist auch kein Hund, der zwangsläufig aufs ewige Einschlafstillen programmiert wird nur weil er dann doch die Brust bekommt...Für ihn ist das nicht inkonsequent, er denkt nicht "haha, ich muß nur lange genug weinen, dann darf ich wieder", für ihn ist es die folgerichtige Erfüllung eines Bedürfnisses, er ist eigentlich noch ein SÄUGling mit einem Jahr!
Daß Kinder nicht auf bestimmte Verhaltensweisen konditioniert werden können zeigen uns immer wieder viele Kinder, die nach erfolreichem Einschlafprogramm doch wieder "schlecht" schlafen. Hab also Mut zur Inkonsequenz!
Wenn Du Dich mit Jesper Juul beschäftigst wird Dir auffallen, daß er für das Wort "inkonsequent" das Wort "authentisch" verwendet. Auch als Eltern dürfen wir authentisch sein, Menschen sein, unsere Meinung ändern, revidieren, uns entschuldigen. Die Kinder lernen deshalb nicht inkonsequent zu sein oder gar uns auf der Nase herum zu tanzen, sie lernen Gefühle zu leben, zu verhandeln, sich zu entschuldigen, Kompromisse zu schließen.
Ich möchte wetten Du kannst weiter einschlafstillen UND trotzdem wird er ohne Dich einschlafen können. Ich hoffe es zumindest für Euch
Hat Dein Mann ihn mal so lange im Tragetuch gehabt, bis er schlief als Du weg warst? Warst Du auch ganz weg, sprich aus dem Haus (Dein Sohn hat mit einem Jahr schon die Fähigkeit zu wissen, ob Du da oder woanders bist und vorallem, daß Du wiederkommst!)? Könntet ihr Muttermilch zufüttern (mit der Flasche und oder Becher/Löffel)? Benutzt er einen Schnuller? Könntet ihr Euch zur allergrößten Not vorstellen einen einzuführen? Schläft Dein Sohn bei Deinem Mann im Bett?
Fangt doch langsam mit dem Mittagsschlaf an. Und sei immer auf Abruf in der Nähe. Vielleicht fragst Du auch mal eine Stillberaterin? Oft haben die super Tips.
Viel viel Glück!
Es ist noch immer wie ein Traum für mich, ich sehe dich an doch ich glaub es nicht, du bist mein Sonnenschein , mein Augenlicht
ich geb mein ganzes leben nur für Dich. Ich bin du und du bist ich.
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missdreamy83
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 13
- Registriert: 16.11.2010, 18:55
- Wohnort: Wien, 10.
Re: Inkonsequenz nachts beim Abstillen
Hallo!
es ist "schön" zu lesen, dass es anderen auch so geht.. ich habe momentan das selbe problem!
L. wird am 27.6. ein jahr alt und wird noch gestillt. sie verlangt am abend beim einschlafen, nachts (2-3 mal und wenn sie zahnt oder einen entwicklungsschub hat dann sogar öfter) und auch - wenn wir nicht grad mit kinderwagen oder TT unterwegs sind - zu mittag.
L. trinkt tagsüber sehr wenig - obwohl ich es ihr ständig anbiete - und am abend trinkt sie trotz abendessen immer beide brüste leer.... ich versuche jeden tag die portionen zu steigern, damit sie nachts nicht so hunger/durst hat. den schnuller nimmt sie mir seit dem sie zähne bekommen hat überhaupt nicht mehr. den wirft sie durch die wohnung..ich mag ihr den schnuller gar nicht mehr angewöhnen - denn sie nuckelt auch nicht lang an der brust..sie dockt nach ein paar minuten nach dem trinken ab. aber im allergrößten notfall würd ich ihn auch wieder einführen. soll ich?
ich möchte dass sie sich alleine abstillt, aber mein partner und ich würden gerne 1-2 mal im monat etwas als paar unternehmen. kino, essen, mit freunden treffen usw. es wäre nun an der zeit auch wieder etwas für unsere beziehung zu tun. und für diese 1-2mal hätte ich gerne L. an die flasche gewöhnt.
wir haben es versucht mit abgepumpter MM. ich war leider "nur" im nebenzimmer.. O. hat es ihr mit der flasche geben wollen nur L. hat lautstark protestiert.... und herzzerreissen geweint.. also sie hat im SZ geweint und ich im WZ...
schrecklich kann ich euch sagen... O. hat sie getragen, gekuschelt, beruhigt und irgendwann hat sie vor erschöpfung doch ein paar schluck gemacht und ist eingeschlafen. natürlich hat das dann nicht lange angehalten. und das spielchen ging nach 2 stunden von vorne los...
wir haben auch versucht ihr eine HIPP PRE nahrung anzubieten - ein graus...brrr... aber ich dachte, dass sie vielleicht verwirrt ist.. MM kommt nur aus Mamabusen und nicht aus der flasche. aber auch das hat sie nicht getrunken. verständlich.
um L. an die flasche zu gewöhnen, biete ich ihr das wasser tagsüber in der avent-flasche an. das funktioniert super. nur sobald ich beim "einschlafen" mit der flasche auftauche (oder O.) schreit sie wie am spieß! sie wehrt sich mit händen und füßen. auch wenn ich ihr wasser in der nacht anbiete...
MM mit dem löffel stelle ich mir sehr schwierig vor. wir "kämpfen" bei jeder mahlzeit. sie bleibt nicht wirklich ruhig sitzen und braucht immer beschäftigung damit auch wirklich was in den mund rein geht. und zwingen kommt für mich überhaupt nicht in frage!
ich werde den mittagsschlaf (wenn wir zu hause sind) ohne stillen versuchen.
und abends? sollen wir versuchen, dass mind. zweimal in der woche O. sie mit flascherl niederlegt? hmmmm...ob ich das übers herz bringe? ich möchte nicht, dass L. mit kummer und seelischen schmerz einschläft....hmm...
also auch ich bin für jeden tipp dankbar!
es ist "schön" zu lesen, dass es anderen auch so geht.. ich habe momentan das selbe problem!
L. wird am 27.6. ein jahr alt und wird noch gestillt. sie verlangt am abend beim einschlafen, nachts (2-3 mal und wenn sie zahnt oder einen entwicklungsschub hat dann sogar öfter) und auch - wenn wir nicht grad mit kinderwagen oder TT unterwegs sind - zu mittag.
L. trinkt tagsüber sehr wenig - obwohl ich es ihr ständig anbiete - und am abend trinkt sie trotz abendessen immer beide brüste leer.... ich versuche jeden tag die portionen zu steigern, damit sie nachts nicht so hunger/durst hat. den schnuller nimmt sie mir seit dem sie zähne bekommen hat überhaupt nicht mehr. den wirft sie durch die wohnung..ich mag ihr den schnuller gar nicht mehr angewöhnen - denn sie nuckelt auch nicht lang an der brust..sie dockt nach ein paar minuten nach dem trinken ab. aber im allergrößten notfall würd ich ihn auch wieder einführen. soll ich?
ich möchte dass sie sich alleine abstillt, aber mein partner und ich würden gerne 1-2 mal im monat etwas als paar unternehmen. kino, essen, mit freunden treffen usw. es wäre nun an der zeit auch wieder etwas für unsere beziehung zu tun. und für diese 1-2mal hätte ich gerne L. an die flasche gewöhnt.
wir haben es versucht mit abgepumpter MM. ich war leider "nur" im nebenzimmer.. O. hat es ihr mit der flasche geben wollen nur L. hat lautstark protestiert.... und herzzerreissen geweint.. also sie hat im SZ geweint und ich im WZ...
wir haben auch versucht ihr eine HIPP PRE nahrung anzubieten - ein graus...brrr... aber ich dachte, dass sie vielleicht verwirrt ist.. MM kommt nur aus Mamabusen und nicht aus der flasche. aber auch das hat sie nicht getrunken. verständlich.
um L. an die flasche zu gewöhnen, biete ich ihr das wasser tagsüber in der avent-flasche an. das funktioniert super. nur sobald ich beim "einschlafen" mit der flasche auftauche (oder O.) schreit sie wie am spieß! sie wehrt sich mit händen und füßen. auch wenn ich ihr wasser in der nacht anbiete...
MM mit dem löffel stelle ich mir sehr schwierig vor. wir "kämpfen" bei jeder mahlzeit. sie bleibt nicht wirklich ruhig sitzen und braucht immer beschäftigung damit auch wirklich was in den mund rein geht. und zwingen kommt für mich überhaupt nicht in frage!
ich werde den mittagsschlaf (wenn wir zu hause sind) ohne stillen versuchen.
und abends? sollen wir versuchen, dass mind. zweimal in der woche O. sie mit flascherl niederlegt? hmmmm...ob ich das übers herz bringe? ich möchte nicht, dass L. mit kummer und seelischen schmerz einschläft....hmm...
also auch ich bin für jeden tipp dankbar!
- nwsurgeon
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Re: Inkonsequenz nachts beim Abstillen
Hallo,
also mal eine vermessene Frage:
Warum geht ihr nicht einfach Sonntags in die Nachmittagsvorstellung ins Kino? (haben wir beim letzten Harry Potter auch so gemacht) Dann hast Du mit Deinem Mann Euer Kino-Erlebnis und Dein Kind Abends die Mama (und der Eintritt ist auch noch günstiger
).
Warum muß es denn immer der Abend sein? Warum können wir Großen da nicht einfach mal flexibel sein?
Seit in unserem Freundeskreis Kinder da sind, werden so gut wie alle Geburtstagseinladungen als Brunch oder Mittagessen mit Kaffetrinken gestaltet (übrigends auch von den Leuten ohne Kinder), ist doch egal, ob man von 11.00 Uhr bis 17.00Uhr oder von 19.00Uhr bis 00.00Uhr zusammenhockt und quatscht. Aber tagsüber ist es halt für alle Beteiligten entspannter.
LG
also mal eine vermessene Frage:
Warum geht ihr nicht einfach Sonntags in die Nachmittagsvorstellung ins Kino? (haben wir beim letzten Harry Potter auch so gemacht) Dann hast Du mit Deinem Mann Euer Kino-Erlebnis und Dein Kind Abends die Mama (und der Eintritt ist auch noch günstiger
Warum muß es denn immer der Abend sein? Warum können wir Großen da nicht einfach mal flexibel sein?
Seit in unserem Freundeskreis Kinder da sind, werden so gut wie alle Geburtstagseinladungen als Brunch oder Mittagessen mit Kaffetrinken gestaltet (übrigends auch von den Leuten ohne Kinder), ist doch egal, ob man von 11.00 Uhr bis 17.00Uhr oder von 19.00Uhr bis 00.00Uhr zusammenhockt und quatscht. Aber tagsüber ist es halt für alle Beteiligten entspannter.
LG
nwsurgeon mit zwei großen Mädels (10/2006 und 09/2009), Hündin *2019 und Stute *2017
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mamaundmini
- schreibt ganz schön oft
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Re: Inkonsequenz nachts beim Abstillen
nwsurgeon hat geschrieben:Hallo,
also mal eine vermessene Frage:
Warum geht ihr nicht einfach Sonntags in die Nachmittagsvorstellung ins Kino? (haben wir beim letzten Harry Potter auch so gemacht) Dann hast Du mit Deinem Mann Euer Kino-Erlebnis und Dein Kind Abends die Mama (und der Eintritt ist auch noch günstiger).
Warum muß es denn immer der Abend sein? Warum können wir Großen da nicht einfach mal flexibel sein?
Seit in unserem Freundeskreis Kinder da sind, werden so gut wie alle Geburtstagseinladungen als Brunch oder Mittagessen mit Kaffetrinken gestaltet (übrigends auch von den Leuten ohne Kinder), ist doch egal, ob man von 11.00 Uhr bis 17.00Uhr oder von 19.00Uhr bis 00.00Uhr zusammenhockt und quatscht. Aber tagsüber ist es halt für alle Beteiligten entspannter.
LG
*unterschreib*
2 zauberhafe Kinder an der Hand 06/08 und 06/11, einen Bauchbewohner 8/21 und ein Sternchen im Herzen
Ritzenfüller im Familiebett, gestillt, getragen und unendlich geliebt
Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen
Ritzenfüller im Familiebett, gestillt, getragen und unendlich geliebt
Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen
-
Elise
Re: Inkonsequenz nachts beim Abstillen
Liebe Vicci, das klingt alles so schön, was Du schreibst, aber wie ist die Praxis, frag ich mich grad? Oder hab ich was veräumt?
Abgesehen davon, dass hier (hoffentlich) niemand denkt, das kleine Kind ist so böse und will den Eltern keine Ruhe lassen, behaupte ich (ist sicher nicht meine Erfindung, mir fehlt jetzt die wissenschaftliche Ikone, wo ich's dran festmachen kann), dass durch das konsequente Stillen eine starke Bindung zwischen Mutter und Kind entsteht, die durchaus eine Art Konditionierung mit sich bringen kann. Es ist jedenfalls in der Praxis ein schwieriger Punkt, Stillen vom Einschlafen wieder zu trennen, wenn es sich so eingebürgert hat (und es ist ja an sich schön, oder?) - das beweisen auch die vielen Beiträge, die seit Urzeiten des SuT hier in regelmäßigen Abständen auftauchen (und bei mir, beim 5. Kind wieder neues Thema ist, wie schon bei den anderen 4 zuvor)!
Das der Schnuller eine gute Lösung ist?
Ich frage mich nach 5 Kindern, wie man "mit dem Mittagsschlaf anfangen" soll, wenn das Kind schlafen soll? Ich habe sowas erst gar nicht versucht; entweder hat das Kind das Bedürfnis oder nicht, schlafen "sollen", das geht gar nicht bei einem 1Jährigen, vielleicht im Kiga, wenn es alle "sollen"
.
Abgesehen davon, dass hier (hoffentlich) niemand denkt, das kleine Kind ist so böse und will den Eltern keine Ruhe lassen, behaupte ich (ist sicher nicht meine Erfindung, mir fehlt jetzt die wissenschaftliche Ikone, wo ich's dran festmachen kann), dass durch das konsequente Stillen eine starke Bindung zwischen Mutter und Kind entsteht, die durchaus eine Art Konditionierung mit sich bringen kann. Es ist jedenfalls in der Praxis ein schwieriger Punkt, Stillen vom Einschlafen wieder zu trennen, wenn es sich so eingebürgert hat (und es ist ja an sich schön, oder?) - das beweisen auch die vielen Beiträge, die seit Urzeiten des SuT hier in regelmäßigen Abständen auftauchen (und bei mir, beim 5. Kind wieder neues Thema ist, wie schon bei den anderen 4 zuvor)!
Wer behauptet das? Also mit 1 Jahr sicher noch nichtvicci hat geschrieben: (Dein Sohn hat mit einem Jahr schon die Fähigkeit zu wissen, ob Du da oder woanders bist und vorallem, daß Du wiederkommst!)?
Fangt doch langsam mit dem Mittagsschlaf an. [/quote]vicci hat geschrieben: Benutzt er einen Schnuller? Könntet ihr Euch zur allergrößten Not vorstellen einen einzuführen?
Das der Schnuller eine gute Lösung ist?
Ich frage mich nach 5 Kindern, wie man "mit dem Mittagsschlaf anfangen" soll, wenn das Kind schlafen soll? Ich habe sowas erst gar nicht versucht; entweder hat das Kind das Bedürfnis oder nicht, schlafen "sollen", das geht gar nicht bei einem 1Jährigen, vielleicht im Kiga, wenn es alle "sollen"
