autonome Kinder -Selbstständigkeit, Wut und Schreien

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katinka-b
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autonome Kinder -Selbstständigkeit, Wut und Schreien

Beitrag von katinka-b »

Meine Tochter wird im August 3. Sie war ein intensives Baby und ist ein intensives Kind. Sie ist sehr autonom, weiß sehr genau, was sie möchte und was nicht. Seid Oktober geht sie in einen sehr netten, kleinen Kinderladen. Sie geht sehr gerne dorthin, ist den anderen Kindern gegenüber aufgeschlossen, spielt aber am liebsten allein und fühlt sich von anderen Kindern oft "gestört". Sie wird auch von den größeren Kindern ernst genommen, ist sprachlich sehr weit und kann genau sagen was sie möchte und was nicht. Ich finde das so weit alles in Ordnung. Phasenweise braucht sie Ruhe und ist dann schon mal ne Stunde damit beschäftigt draussen den Schnee von den zweigen zu streichen oder in der großen Kastanienbadewanne jede Kastanie genau zu beugutachten. Es gibt jedoch Situationen in denen ich überhaupt nicht an sie ran komme und wir keine gemeinsame "Ebene" finden. Ein bEspiel: Ich miste ihren Kleiderschrank aus,helfen oder mitmachen hat sie keine Lust, sie spielt im Kaufladen irgendwann sagt sie, sie gehe jetzt einkaufen, ich sage ok und gehe davon aus, sie kauft in ihrem Kaufladen ein. Aber sie verlässt das Zimmer macht die Wohnungstür auf und geht ins Treppenhaus, ich gehe hinterher und sage ihr, dass sie nicht "wirklich" alleine einkaufen gehen kann, erkläre ihr, dass das ein Missverständnis war. Daraufhin schmeißt sie sich auf den Boden und schreit, ich hole sie wieder in die Wohnung, sie schmeißt sich aufs Bett und schreit weiter, ich versuche zu trösten, sie schickt mich aus ihrem Zimmer und schmeißt die Tür hinter sich zu. Kurz darauf fängt sie an ihre Spielsachen durchs Zimmer zu werfen, ich gehe also wieder rein, erkläre ihr, dass das nicht geht und versuche ihr hilfestellungen zu geben, wie sie ihre Wut rauslassen kann. Also ins Kissen schreien und beissen, stillen, sie auf den Arm, nehmen etwas anderes machen... Sie lehnt alles ab, ihre Wut richtet sich gegen mich, sie möchte, dass ich gehe, sie alleine lasse. Für mich sind diese Situationen extrem schwierig auszuhalten und ich weiß nicht, was ich machen soll. Wir erleben so etwas relativ häufig, es reicht schon, dass eine nette ältere Dame sie beim einkaufen, fragt ob sie mit zu ihr nach Hause möchte, sie sagt sofort Ja, ist dann aber dementsprechend wütend und ettäuscht, wenn sich herausstellt, dass sie jetzt nicht wirklich mit der Dame mitgehen kann. Auch dieses, einfach aus der Wohnung gehen haben wir häufiger. Für uns beide ist das sehr anstrenfend und ich habe keine Idee, wie wir einen Weg daraus finden können.
katinka-b
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Re: autonome Kinder -Selbstständigkeit, Wut und Schreien

Beitrag von katinka-b »

heute war ein guter Tag, kennt ihr sowas auch und wasmacht ihr in diesen Situationen?
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Gluehsternchen
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Re: autonome Kinder -Selbstständigkeit, Wut und Schreien

Beitrag von Gluehsternchen »

Puh, das klingt echt anstrengend.
Ich glaube ich würde vorsichtshalber die Haustür absperren.
Und dann sie beim Wüten wirklich alleine lassen und ihren Wunsch da respektieren, eventuell mit dem Satz: Wenn du mich brauchst, ich bin im Wohnzimmer, du kannst zu mir kommen, wenn du fertig getobt hast.
Ginge das?
Braucht sie vielleicht mehr kognitiven Input?
Langweilt sie sich eventuell?
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Talgaro
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Re: autonome Kinder -Selbstständigkeit, Wut und Schreien

Beitrag von Talgaro »

Sie ist sehr weit und ist dennoch ein nicht mal dreijähriges Kind, das eben gewisse Einsichten noch nicht haben kann. Das sieht sie natürlich nicht und das führt zu großen Spannungen, die sich dann auch mal Bahn brechen. Ich kenne das von meinem Großen damals. Versuche ganz stark die Gefühlsausbrüche nicht persönlich zu nehmen. Du kannst ihr dabei nicht helfen, außer zu signalisieren, das du da bist.

OT: Warum bietet die Frau an, sie könne mitgehen? Da würde ich besser gleich intervenieren, das sollte von keinem fremden Erwachsenen kommen.
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
Lila
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Re: autonome Kinder -Selbstständigkeit, Wut und Schreien

Beitrag von Lila »

Nein, ich kenne es so nicht.
Mir ist nur eine Sache aufgefallen (auch neulich auf einem Elternabend, da ging es um ein damals unter drei Jahre altes Kind). Wenn eines meiner Kinder so traurig, verzweifelt, wütend ist, dann gehe ich nicht aus dem Raum, auch wenn es dies von mir verlangen würde (und ich würde es auch nicht stillen ... ich bin aber trotz längerem Stillen nie eine Wut-Weg-Stillerin gewesen, auch keinen Schmerz bei größeren Kindern o.ä., aber das ist ja sehr individuell). So viel Kontrolle hat mein Kind nicht, es ist in dem Moment haltlos und es darf wüten, von mir aus auch gegen mich und dagegen, dass ich den Raum nicht verlasse, um dann irgendwann dahin zu kommen, wo die Wut ihren Anfang nahm. "Du bist sehr traurig, dass du nicht mit gehen konntest." "Könnte es sein, dass du ganz wütend bist, weil du einkaufen wolltest? Alleine darfst du nicht einkaufen gehen, wenn du willst können wir aber jetzt / gleich, gemeinsam etwas einkaufen gehen."

Meine Kinder waren auch sehr selbstständig und autonom, allerdings nicht so sehr im Kopf, hmm, ich weiß nicht wie ich es beschreiben kann, es gab viele Bereiche in denen sie sehr autonom sein konnten und ich habe mir immer elendig viel Zeit genommen, wenn sie beschäftigt waren (ich habe diese Phase geliebt), aber unsere Wege haben sich nie so heftig gekreuzt, ich hatte also (eigentlich) keine wütenden Kinder, die mit ihren Vorstellungen im Kopf an Grenzen stoßen.

Und ich denke dies passiert bei deine Kind. Es ist ja noch wirklich klein. Sie hat eine Idee, eine Vorstellung, sie hört ein gesprochenes Angebot (und kennt natürlich noch nicht die Grenzen bzw. Ironie) und geht in ihren Gedanken darauf ein, für sie ist es jetzt Wirklichkeit und dann kommt da plötzlich eine Grenze, die sie nicht so schnell einordnen kann, das ist als würde dir jemand den Boden unter den Füßen wegreißen. Du stehst da und denkst dir so, ich mache jetzt xy und dann sagt jemand "nö, geht nicht". Und das "nö, geht nicht" stimmt ja noch nicht mal ganz: Denn da steht die Frau und deine Tochter kann gehen, ja sie kennt vielleicht sogar den Weg zum Einkauf, sie könnte ... in einem gewissen Rahmen.

Bei meinem zweiten Kind, dass in seiner Wut und Trauer sich oft abwendete und in einen anderen Raum lief oder sich in die Ecke stellte :shock: führte ich das "Ausweinen" ein und sagte ihm immer wieder, dass es sich bei mir ausweinen darf (anstatt es in sich zu lassen und sich abzuwenden, denn sonst weinte es nicht). Es nahm dieses Angebot sehr schnell an und es tat ihm sichtlich gut, sich in meinen Arm weinend fallen lassen zu können.

So, jetzt habe ich etwas wirr, von uns und von meinen Gedanken geschrieben. Letztendlich geht aber wohl jede Familie individuell damit um und interpretiert das Verhalten auch individuell.

LG
Lila mit zwei Kindern (*2003 und *2006)
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Cheetah
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Re: autonome Kinder -Selbstständigkeit, Wut und Schreien

Beitrag von Cheetah »

Oh Lila,

Dich brächt ich mal hier als Erziehungsberaterin!!!!
Cheetah

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katinka-b
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Re: autonome Kinder -Selbstständigkeit, Wut und Schreien

Beitrag von katinka-b »

@ Gluehsternchen, ja das machen wir ja im moment ziemlich genau so. Ich denke nicht, dass ihr langweilig ist ,bzw. ist sie vom Kinderladen immer ziemlich geschafft, dass es uns beiden gut tut ruhige Sachen zu machen, also spazieren gehen, raus auf eine Wiese setzen und keine große action veranstalten. Klar gibts auch öde Tage, aber mein Gefühl ist eher, dass diese Ausbrüche mit einer Überforderung bzw. Reiz- und Informationsüberlastung zu tun haben. Also auch ein Ausdruck für "mir ist das jetzt zuviel" bedeuten.

@ Talgaro, ich kenne starke Gefühle von mir selber recht gut und nehme dies auch nicht persönlich, ich würde nur gerne einen anderen Umgang damit finden bzw. ihr und uns diese kraftraubenden Momente erleichtern.

@Lila, ja, das ist ziemlich genau das was ich meine, respektiere ich ihren Wunsch nach "ich möchte alleine sein" ist sie in der Lage so eine Entscheidung zu treffen? Oder bleibe ich bei ihr und stehe diese Wut und Traurigkeit mit ihr durch? Ich bin da unsicher. In anderen Situationen habe und kenne ich das von mir nicht. eigentlich ist mir immer klar, was ich ihr zutrauen kann und was nicht, tagesform- und situationsabhängig. Aber in diesen Momenten fällt mir das wirklich schwer. Was bedeutet es, ihrem Wunsch nachzukommen, sie damit aber auch völlig allein zu lassen? Überfordere ich sie? Und natürlich andererseits, was bedeutet es, einfach bei ihr zu bleiben, ihren Wunsch nach dem Allein sein nicht zu gewähren? Von meinem Bauchgefühl, fühlt es sich für mich richtiger an, bei ihr zu bleiben, jedoch ist diese Entscheidung zu treffen für mich in der Situation nicht leicht.

"Du bist sehr traurig, dass du nicht mit gehen konntest." "Könnte es sein, dass du ganz wütend bist, weil du einkaufen wolltest? Alleine darfst du nicht einkaufen gehen, wenn du willst können wir aber jetzt / gleich, gemeinsam etwas einkaufen gehen."

So machen wir das hier auch :wink: nur ist dieser Weg dorthin, also zurück zur Ausgangssituation die Schwierigkeit.
Lila
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Re: autonome Kinder -Selbstständigkeit, Wut und Schreien

Beitrag von Lila »

Hmm, ich kenne diese Unsicherheit, manchmal gibt es Knackpunkte im Leben mit Kindern, da muss man erst mal überlegen, wie man damit umgeht und wie viel der eigenen Gefühle als Erwachsener man aufs Kind übertragen kann.
Für mich wäre klar, dass ich ein so kleines Kind nicht alleine lasse (selbst mein sieben Jahre altes Kind würde ich aktuell nicht alleine lassen, bisher gab es keine Situation in der es dies gebraucht hätte, verlangt hat es dies sehr selten und dann weil ich zuvor mich vollkommen daneben benommen habe und dann bleibe ich natürlich und kläre es, damit mein Kind wieder zurück in meine Arme kann), so klar, wie für dich klar ist, dass sie nicht alleine einkaufen gehen kann.
Ich kenne ganz, ganz wenige Momente, in denen ich selbst als Erwachsene mir wünschen würde alleine mit Trauer oder Wut zu sein.
Für mich hat es daher nicht so viel damit zu tun, einen Wunsch des Kindes nicht zu respektieren (wie gesagt, den Wunsch nicht einzukaufen wird ja "einfach" übergangen), sondern zu wissen, dass das gesprochene Wort (insbesondere je jünger das Kind) oft nicht das gleiche sagt, wie das Herz und die Seele und vor allem, wenn ein Kind mehr im Kopf ist, mehr dabei in eine größere Rolle zu schlüpfen, probiert es womöglich sich eher abzustoßen, loszureißen ... aber nein, wenn ich verzweifelt und traurig bin, wenn ich wütend und sauer bin, dann würde ich mich freuen, wenn jemand da ist ... egal wie groß oder klein ich bin ... sofern er mich nicht unangemessen vollblubbert oder mich als co-gesprächspartner nimmt ... aber auf der ebene meiner gefühle wäre er mir immer (als stummer?) begleiter oder freund an dem ich kämpfen darf, willkommen.

ich erinnere mich da alleine an heute. meine freundin am telefon. ich war eine pms-zicke. es ging gar nicht um sie und es galt gar nicht ihr. und ich entschuldigte mich auch für mein nerviges verhalten und sie sagte, sie könne es gut hinnehmen, es sei alles o.k., und es war so schön, dass sie mich auch so, so wie ich auch bin, annehmen konnte und bei mir war.

lg
Lila mit zwei Kindern (*2003 und *2006)
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autonome Kinder -Selbstständigkeit, Wut und Schreien

Beitrag von Holly »

Dieses Wegstossen in der Wut kenne ich von mir selbst auch. Auch heute noch ist da so ein Zwiespalt zwischen lass mich in Ruhe und nimm mich in den Arm. In den Arm nehmen, da bock ich dann auch erst mal, aber es wird dann ziemlich schnell besser. Und die Wut verraucht dann auch schneller, alleine steiger ich mich da sonst so richtig rein! Mein Mann musst auch erst lernen, damit umzugehen :-)
Lieben Gruß,

Sandra mit Tochter *13.08.09 und zwei erwachsenen Söhnen


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tania
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Re: autonome Kinder -Selbstständigkeit, Wut und Schreien

Beitrag von tania »

katinka-b hat geschrieben:Meine Tochter wird im August 3. Sie war ein intensives Baby und ist ein intensives Kind. Sie ist sehr autonom, weiß sehr genau, was sie möchte und was nicht. Seid Oktober geht sie in einen sehr netten, kleinen Kinderladen. Sie geht sehr gerne dorthin, ist den anderen Kindern gegenüber aufgeschlossen, spielt aber am liebsten allein und fühlt sich von anderen Kindern oft "gestört". Sie wird auch von den größeren Kindern ernst genommen, ist sprachlich sehr weit und kann genau sagen was sie möchte und was nicht. Ich finde das so weit alles in Ordnung.

mein sohn wird erst im januar drei, geht nicht in den kindergarten, fühlt sich in gegenwart von anderen kindern sehr wohl, beobachtet viel, spielt aber fast ausschließlich allein oder mit älteren kindern (also kinder, die auf seine spielbedürfnisse eingehen). er fühlt sich schnell gestört, seine ideen werden durcheinander gebracht, er möchte es genau so haben, das hat er sich überlegt und die anderen funken ihm da dazwischen. sprachlich ist er eher zurück.

Phasenweise braucht sie Ruhe und ist dann schon mal ne Stunde damit beschäftigt draussen den Schnee von den zweigen zu streichen oder in der großen Kastanienbadewanne jede Kastanie genau zu beugutachten.

er braucht jeden tag viele stunden ruhe, das ist sehr ausgeprägt. da möchte er alleine bestimmen, was er wann tut.

Es gibt jedoch Situationen in denen ich überhaupt nicht an sie ran komme und wir keine gemeinsame "Ebene" finden. Ein bEspiel: Ich miste ihren Kleiderschrank aus,helfen oder mitmachen hat sie keine Lust, sie spielt im Kaufladen irgendwann sagt sie, sie gehe jetzt einkaufen, ich sage ok und gehe davon aus, sie kauft in ihrem Kaufladen ein. Aber sie verlässt das Zimmer macht die Wohnungstür auf und geht ins Treppenhaus, ich gehe hinterher und sage ihr, dass sie nicht "wirklich" alleine einkaufen gehen kann, erkläre ihr, dass das ein Missverständnis war.

mein kind möchte gerne *alleine* sachen machen. er verlässt seit er anderthalb ist unser grundstück nach hinten raus. er geht außer sicht (ich bin dabei im haus), bleibt aber in rufweite. ich weß natürlich nicht was er macht, aber ich gehe stark davon aus, dass es wirklich um autonomie geht. manchmal versteckt er auch vor mir, was er gerade spielt oder tut, weil er nicht kontrolliert werden mag.

Daraufhin schmeißt sie sich auf den Boden und schreit, ich hole sie wieder in die Wohnung, sie schmeißt sich aufs Bett und schreit weiter, ich versuche zu trösten, sie schickt mich aus ihrem Zimmer und schmeißt die Tür hinter sich zu.

mein sohn tritt mich in der wut weg, will aber eindeutig nicht, dass ich gehe. zu hause hat er diese wutanfälle nicht, zur zeit sind wir aber in deutschland zu besuch und es ist ihm alles wohl etwas zu viel. je mehr es ihm zu viel ist, desto mehr braucht er mich und desto mehr will er alleine sein und alleine machen - das geht nicht zusammen. im moment wird er jeden tag mehrere male sehr wütend. ich stille ihn sofort (bei "normalen wutanfällen zu hause mache ich das nicht. da ist er wütend über etwas und würde wohl auch gar nicht stillen. er beruhigt sich dann (in meiner gegenwart), erzählt mir noch (mehrmals) was gerade das problem war und eventuell stllt er dann noch kurz, oft aber auch nicht. das kommt aber insgesamt eher einmal die woche vor, also selten). ich stille ihn, weil er für mich eindeutig überfordert ist und auch in seiner wut unglücklich. weiß gar nicht, wie ich das sagen soll..

Kurz darauf fängt sie an ihre Spielsachen durchs Zimmer zu werfen, ich gehe also wieder rein, erkläre ihr, dass das nicht geht und versuche ihr hilfestellungen zu geben, wie sie ihre Wut rauslassen kann. Also ins Kissen schreien und beissen, stillen, sie auf den Arm, nehmen etwas anderes machen... Sie lehnt alles ab, ihre Wut richtet sich gegen mich, sie möchte, dass ich gehe, sie alleine lasse. Für mich sind diese Situationen extrem schwierig auszuhalten und ich weiß nicht, was ich machen soll. Wir erleben so etwas relativ häufig, es reicht schon, dass eine nette ältere Dame sie beim einkaufen, fragt ob sie mit zu ihr nach Hause möchte,

etwas OT, aber wie krass ist das denn???? passiert euch so was öfter? und wenn ja - was denken sich die frauen dabei??

sie sagt sofort Ja, ist dann aber dementsprechend wütend und ettäuscht, wenn sich herausstellt, dass sie jetzt nicht wirklich mit der Dame mitgehen kann. Auch dieses, einfach aus der Wohnung gehen haben wir häufiger. Für uns beide ist das sehr anstrenfend und ich habe keine Idee, wie wir einen Weg daraus finden können.
ich habe einfach mal ein bisschen was von uns erzählt, vielleicht ist etwas für dich dabei. liebe grüße, tania
tania mit sohn *09 und sohn *12
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