MOE, Cortison und Stillen
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
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EhMibima
MOE, Cortison und Stillen
Hallo,
Bin grad total verzweifelt. Ich habe eine Mittelohrentzündung und der Hörtest heute ergab daß wahrscheinlich eine kurzzeitige Cortisontherapie nötig sei. Übers Wochenende probieren wir es noch mit einem pflanzlichen Mittel.
Die Ärztin meinte mein Kind sei ja "SCHON" anderthalb!!! Da sei Abstillen ja nicht so schlimm.
Ich WILL aber weiterstillen und stille DEFINITIV NICHT ab!!
Wie ist das denn nun? Bei Embryotox (die Seite kannte meine Ärztin nicht, habe eben noch mit ihr telefoniert) steht was von Prednisolon das verträglich sei.
Wie ist das bei einer MOE? Gibt es dafür auch verträgliche Mittel und Dosen?
Bitte, bitte, bitte muntert mich auf. Ich heul schon die ganze Bude zusammen!
Bin grad total verzweifelt. Ich habe eine Mittelohrentzündung und der Hörtest heute ergab daß wahrscheinlich eine kurzzeitige Cortisontherapie nötig sei. Übers Wochenende probieren wir es noch mit einem pflanzlichen Mittel.
Die Ärztin meinte mein Kind sei ja "SCHON" anderthalb!!! Da sei Abstillen ja nicht so schlimm.
Ich WILL aber weiterstillen und stille DEFINITIV NICHT ab!!
Wie ist das denn nun? Bei Embryotox (die Seite kannte meine Ärztin nicht, habe eben noch mit ihr telefoniert) steht was von Prednisolon das verträglich sei.
Wie ist das bei einer MOE? Gibt es dafür auch verträgliche Mittel und Dosen?
Bitte, bitte, bitte muntert mich auf. Ich heul schon die ganze Bude zusammen!
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Lösche Benutzer 1828
Re: MOE, Cortison und Stillen
von Cortison bei MOE habe ich noch nie gehört.... 
- Maryam+Leo
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5150
- Registriert: 21.12.2010, 16:57
Re: MOE, Cortison und Stillen
vlt kannst du einfach über die "dauer" aufs stillen vrzichten und abpumpen um nicht abzustillen, wenns nur ne woche ist....
Prednisolon kann allergien auslösen wenn ich das richtig im Hinterkopf hab, das wird glaube ich bei Asthma oder so sehr häufig verwendet.
ne andere möglichkeit she ich auch grad nicht. ruf mal deine hebamme an oder geh zu nem zweiten arzt..
Alles gute
Prednisolon kann allergien auslösen wenn ich das richtig im Hinterkopf hab, das wird glaube ich bei Asthma oder so sehr häufig verwendet.
ne andere möglichkeit she ich auch grad nicht. ruf mal deine hebamme an oder geh zu nem zweiten arzt..
Alles gute


- Rapunzel11
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 342
- Registriert: 30.09.2010, 13:05
- Wohnort: Unterfranken
Re: MOE, Cortison und Stillen
also wenn ihr eh noch abwartet probier doch mal die gute alte zwiebel aus. pack sie dir aufs ohr am besten etwas heilwolle drüber und dann ein stirnband das es gut fixiert ist. schlimmer wirds davon auf keinen fall. cortison bei moe hab ich aber auch noch nie gehört.
Liebe Grüsse
Rapunzel mit Andreas (6/2010), Anja (12/2011), Linda (10/2013) und Jonas (1/2017)
Rapunzel mit Andreas (6/2010), Anja (12/2011), Linda (10/2013) und Jonas (1/2017)
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EhMibima
Re: MOE, Cortison und Stillen
Danke für die Antworten!!!! Schön daß da draußen jemand ist 
Also es sind die Hörzellen im Ohr betroffen. Das Cortison soll abschwellend wirken. Das pflanzliche Mittel das ich übers Wochenende nehmen soll wirkt durchblutungsfördernd. Laut Ärztin aber 2.Wahl und eher ein Versuch die Hörzellen zu retten.
Ich muß dazu sagen daß nur ein Ohr betroffen ist und ich da auch noch mittelmäßig höre aber ich habe eben einen lauten Tinitus auf dem Ohr(hab was von 25Dezibel gelesen).
Ein Antibiotikum nehme ich seit gestern aber es reicht wohl nicht aus.
Ich habe schon darüber nachgedacht für die Zeit eben abzupumpen und danach weiter zu stillen aber wenn ich mein Kind "Mama, Mimi!" rufen höre...glaubt mir, ich kann und will es nicht!!!!!
Übrigens sagte die kluge Frau Doktor auch "fairer Weise" daß Cortison auch kein Garant dafür wäre das Gehör auf den Ohr wie früher wieder zu bekommen.Na toll!
Am Montag gehe ich zu meiner Gyn. Hoffentlich weiß die einen Rat. Bis dahin versuche ich ja hier im Forum die Fahnen und den Kopf hoch zu halten.
Mit der Zwiebel probier ich es mal aus, danke.
Also es sind die Hörzellen im Ohr betroffen. Das Cortison soll abschwellend wirken. Das pflanzliche Mittel das ich übers Wochenende nehmen soll wirkt durchblutungsfördernd. Laut Ärztin aber 2.Wahl und eher ein Versuch die Hörzellen zu retten.
Ich muß dazu sagen daß nur ein Ohr betroffen ist und ich da auch noch mittelmäßig höre aber ich habe eben einen lauten Tinitus auf dem Ohr(hab was von 25Dezibel gelesen).
Ein Antibiotikum nehme ich seit gestern aber es reicht wohl nicht aus.
Ich habe schon darüber nachgedacht für die Zeit eben abzupumpen und danach weiter zu stillen aber wenn ich mein Kind "Mama, Mimi!" rufen höre...glaubt mir, ich kann und will es nicht!!!!!
Übrigens sagte die kluge Frau Doktor auch "fairer Weise" daß Cortison auch kein Garant dafür wäre das Gehör auf den Ohr wie früher wieder zu bekommen.Na toll!
Am Montag gehe ich zu meiner Gyn. Hoffentlich weiß die einen Rat. Bis dahin versuche ich ja hier im Forum die Fahnen und den Kopf hoch zu halten.
Mit der Zwiebel probier ich es mal aus, danke.
- Altraia
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8383
- Registriert: 25.01.2006, 12:22
- Wohnort: Limburg
Re: MOE, Cortison und Stillen
Deine Ärztin möge sich bitte bei Zweifeln mit Embryotox in Verbindung setzen.
Dir alles Gute.
Quelle: http://www.embryotox.deFür den gestillten Säugling ergibt sich selbst durch eine kurzdauernde Hochdosisbehandlung kein Risiko, da er über die Muttermilch nur einen Bruchteil einer üblicherweise gut verträglichen therapeutischen Kinderdosis erhält. Auch unter länger dauernder Behandlung mit 80 mg/Tag wird mit der Muttermilch nur eine Prednisolonmenge übertragen, die weniger als 10 % der körpereigenen Cortisol-Produktion entspricht.
Empfehlung: Prednisolon, Prednison und Methylprednisolon sind Corticoide der Wahl für eine systemische Behandlung während der Stillzeit. Auch hohe Dosen bis 1 g, einmalig oder wenige Tage nacheinander verabreicht, z.B. beim Asthmaanfall oder bei multipler Sklerose, erfordern keine Einschränkung des Stillens. Bei wiederholter Gabe solch hoher Dosen sollte, wenn es sich einrichten lässt, 3–4 Stunden mit dem Stillen gewartet werden. Lokale Corticoidanwendungen sind für den gestillten Säugling unbedenklich.
Dir alles Gute.
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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Lösche Benutzer 1828
Re: MOE, Cortison und Stillen
das Cortison ist gegen den Hörsturz, nicht gegen die MOE.....verstehe.....
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EhMibima
Re: MOE, Cortison und Stillen
Danke für die Unterstützung! Von Embryotox habe ich ihr am Telefon erzählt. Sie sagte nur sie käme am Wochenende nicht ins WWW und ich solle doch Montag zur Gyn.. Es kam so rüber als halte sie meine Quelle im Internet für unglaubwürdig und welcher Arzt lässt sich schon von einem Patienten belehren
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EhMibima
Re: MOE, Cortison und Stillen
Die HNOärztin hat ihre Infos von Ratiopharm die sich komplett gegen eine Cortisontherapie in der Stillzeit aussprechen.
- nwsurgeon
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 772
- Registriert: 24.09.2008, 09:05
- Wohnort: NRW
Re: MOE, Cortison und Stillen
Hallo,
der Hersteller eines Medikamentes kann nur ganz selten ein Medikament in der Schwangerschaft und Stillzeit empfehlen. Denn dafür bräuchte er eine klinische Studie. Eine klinische Studie zur Arzneimittelwirkung an Schwangeren oder stillenden Müttern bekommt man aber durch keine Ethikkommission (und Freiwillige findet man da wohl auch kaum).
Also kann ein Arzt nur auf die Erfahrungswerte der Pharmakologen (Embryotox. Reprotox o.Ä.) bzw. die entsprechende Fachliteratur zurückgreifen. In der Roten Liste steht fast immer, dass ein Medikament nicht angewendet werden darf (=Haftungsausschluß).
Aber de facto gibt es halt eine Menge Medikamente die in der Stillzeit genommen werden können, nur schriftlich vom Hersteller kriegt man das nicht bestätigt.
LG und gute Besserung
der Hersteller eines Medikamentes kann nur ganz selten ein Medikament in der Schwangerschaft und Stillzeit empfehlen. Denn dafür bräuchte er eine klinische Studie. Eine klinische Studie zur Arzneimittelwirkung an Schwangeren oder stillenden Müttern bekommt man aber durch keine Ethikkommission (und Freiwillige findet man da wohl auch kaum).
Also kann ein Arzt nur auf die Erfahrungswerte der Pharmakologen (Embryotox. Reprotox o.Ä.) bzw. die entsprechende Fachliteratur zurückgreifen. In der Roten Liste steht fast immer, dass ein Medikament nicht angewendet werden darf (=Haftungsausschluß).
Aber de facto gibt es halt eine Menge Medikamente die in der Stillzeit genommen werden können, nur schriftlich vom Hersteller kriegt man das nicht bestätigt.
LG und gute Besserung
nwsurgeon mit zwei großen Mädels (10/2006 und 09/2009), Hündin *2019 und Stute *2017
Nur noch selten hier unterwegs.
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