In den ersten Wochen bin ich mit ihr gegen 20 :00 Uhr ins Bett gegangen, wir haben gestillt, gekuschelt und dann geschlafen. Je älter sie wurde, desto schwieriger wurde das Ganze. Schlafen ging nur mit ganz viel Schuckeln, Sh-Lauten und das ganze Programm eben. Dann sind wir auf die Idee mit dem Pezzi-Ball gekommen und unser Leben ist soviel leichter geworden!
An einem Abend war unser Sohn sehr unruhig und laut, da bin ich mit der Kleinen erstmal in ihr Zimmer gegangen zum Stillen und und auf dem Pezzi-Ball einschlafen. Als sie dann schlief, war es im Schlafzimmer immer noch sehr unruhig, da habe ich sie erstmal im Kinderbett abgelegt (das eigentlich nur Dekoelement ist und als Ablagefläche dient
Und - oh Wunder - sie schlief und schlief und schlief! Vier Stunden am Stück, das waren wir gar nicht gewohnt! Am nächsten Abend noch einmal ausprobiert und es klappte wieder!
Mittlerweile schläft sie von ca. 19:30 bis Mitternacht oder auch etwas länger in ihrem Bett. Wenn sie dann wach wird, stillen wir und sie kommt zu uns ins Bett. Aber dort geht es dann los mit Endlosstillen bis zum Aufstehen. Das schlaucht mich ziemlich, obwohl ich meistens dabei schlafe. Aber eben nicht so tief, wie ich eigentlich müsste, um fit zu sein.
Deswegen habe ich mich heute nacht aufgerafft, habe im Kinderzimmer gestillt und die Kleine, als sie wieder schlief, in ihr Bett zurückgelegt. Und siehe da, sie hat sich erst gegen vier wieder gemeldet. Danach habe ich sie aber mitgenommen und wir haben bis zum Aufstehen um sieben gestillt und gekuschelt.
Kann es denn sein, dass sie neben mir unruhiger ist, weil sie weiß, dass sie bei mir Nuckeln kann, weil sie mich spürt und riecht?
Ist schon komisch, mein kleines Mäuschen ganz alleine in ihrem Zimmer...
Tagsüber klappt das Schlafen im Bett übrigens gar nicht, nach zwanzig Minuten weint sie. Da geht es nur im Tragetuch oder Kinderwagen.
Kennt das noch jemand? Hier scheinen ja alle erfolgreich das Familienbett zu prakizieren. Aber was tun, wenn das Kind nicht möchte?
