Alle anderen, mein Kind und ich
Verfasst: 16.03.2011, 18:38
Argh, heut ist es wieder zum Verrückt werden. Wenn wir nicht schon verrückt sind, mein Sohn und ich. Erst hat der Papa mal wieder Sachen losgelassen, dass mir die Ohren schlackern. Ich berichtete von den Erfahrungen einer Bekannten beim Abendessen (Kind musste ohne Essen ins Bett) und mein Mann kam dann dazu, dass dieses Kind in seinem Zimmer in seinem Bett schliefe. Und dass das Kind seiner Cousine (Ende Dez. geboren) auch allein in seinem Bett schliefe. Er bestätigte mir auf Nachfrage, dass das Bett im eigenen Zimmer steht. Und mein Mann meinte, sogar das Baby könne das, alle Kinder könnten dass, nur unser Sohn nicht, er wäre zurückgeblieben. Später stellte er klar, dass das nicht sein Ernst war, aber es stecken mehrere Körner Wahrheit aus Sicht des Papas darin, denke ich. Ich sagte dann, dass es in seiner Welt so sein möge, in meiner wäre es anders. Nun gut. Dabei hat er wohl auch gern bei seinen Eltern geschlafen. Ich kapier nicht, wie er tickt und wie ich ihn bei all diesen Themen berühren und für Kinderbedürfnisse sensibilisieren kann. Zumal er auch noch völlig außer acht gelassen hat, dass unser Sohn in den ersten ca. 5 Monaten auch sehr gut im eigenen Zimmer schlief. (Zuerst war das passend für uns alle, irgendwann wollte unser Sohn aber zu uns)
Und dann meine eigene Mama: Ich habe vielleicht, vielleicht die wundervolle Chance, bei einem Projekt für junge Schwangere und Mütter mitzuarbeiten. Drückt mir die Daumen!!! Ich erzählte davon und zählte auf, welche Themen interessant sein könnten. Sinngemäß lief das so ab: ich:"...und wie Kinder schlafen..." sie mit großen Augen, erschrockenem Tonfall: "Schlaf? Aber du erzählst den Eltern bitte nicht, das Kind gehöre ins Ehebett!" ich:
Ich verwies dann auf die Empfehlung zur SIDS-Prophylaxe und war einfach vor den Kopf gestoßen. Ich hab laut Erzählung bis meine Schwester um meinen 3. Geburtstag kam wohl sehr schlecht geschlafen. Ich schlussfolgere, dass sie mich schreien ließen, denn "ich hatte nichts", da gewickelt, satt, gut temperiert etc. und meine Mutter mich auf keinen Fall in ihr Bett holen wollte, lieber ist sie ständig aufgestanden. Ich weiß nur noch, dass wir am WE morgens zu meinen Eltern ins Bett krochen. Und ich frage mich, ob ich ein glücklicherer Mensch hätte sein können. Das fand ich mal wieder sehr traurig für mich und meinen Süßen.
Und dann meine eigene Mama: Ich habe vielleicht, vielleicht die wundervolle Chance, bei einem Projekt für junge Schwangere und Mütter mitzuarbeiten. Drückt mir die Daumen!!! Ich erzählte davon und zählte auf, welche Themen interessant sein könnten. Sinngemäß lief das so ab: ich:"...und wie Kinder schlafen..." sie mit großen Augen, erschrockenem Tonfall: "Schlaf? Aber du erzählst den Eltern bitte nicht, das Kind gehöre ins Ehebett!" ich: