Und dann meine eigene Mama: Ich habe vielleicht, vielleicht die wundervolle Chance, bei einem Projekt für junge Schwangere und Mütter mitzuarbeiten. Drückt mir die Daumen!!! Ich erzählte davon und zählte auf, welche Themen interessant sein könnten. Sinngemäß lief das so ab: ich:"...und wie Kinder schlafen..." sie mit großen Augen, erschrockenem Tonfall: "Schlaf? Aber du erzählst den Eltern bitte nicht, das Kind gehöre ins Ehebett!" ich:
Alle anderen, mein Kind und ich
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Remora
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Alle anderen, mein Kind und ich
Argh, heut ist es wieder zum Verrückt werden. Wenn wir nicht schon verrückt sind, mein Sohn und ich. Erst hat der Papa mal wieder Sachen losgelassen, dass mir die Ohren schlackern. Ich berichtete von den Erfahrungen einer Bekannten beim Abendessen (Kind musste ohne Essen ins Bett) und mein Mann kam dann dazu, dass dieses Kind in seinem Zimmer in seinem Bett schliefe. Und dass das Kind seiner Cousine (Ende Dez. geboren) auch allein in seinem Bett schliefe. Er bestätigte mir auf Nachfrage, dass das Bett im eigenen Zimmer steht. Und mein Mann meinte, sogar das Baby könne das, alle Kinder könnten dass, nur unser Sohn nicht, er wäre zurückgeblieben. Später stellte er klar, dass das nicht sein Ernst war, aber es stecken mehrere Körner Wahrheit aus Sicht des Papas darin, denke ich. Ich sagte dann, dass es in seiner Welt so sein möge, in meiner wäre es anders. Nun gut. Dabei hat er wohl auch gern bei seinen Eltern geschlafen. Ich kapier nicht, wie er tickt und wie ich ihn bei all diesen Themen berühren und für Kinderbedürfnisse sensibilisieren kann. Zumal er auch noch völlig außer acht gelassen hat, dass unser Sohn in den ersten ca. 5 Monaten auch sehr gut im eigenen Zimmer schlief. (Zuerst war das passend für uns alle, irgendwann wollte unser Sohn aber zu uns)
Und dann meine eigene Mama: Ich habe vielleicht, vielleicht die wundervolle Chance, bei einem Projekt für junge Schwangere und Mütter mitzuarbeiten. Drückt mir die Daumen!!! Ich erzählte davon und zählte auf, welche Themen interessant sein könnten. Sinngemäß lief das so ab: ich:"...und wie Kinder schlafen..." sie mit großen Augen, erschrockenem Tonfall: "Schlaf? Aber du erzählst den Eltern bitte nicht, das Kind gehöre ins Ehebett!" ich:
Ich verwies dann auf die Empfehlung zur SIDS-Prophylaxe und war einfach vor den Kopf gestoßen. Ich hab laut Erzählung bis meine Schwester um meinen 3. Geburtstag kam wohl sehr schlecht geschlafen. Ich schlussfolgere, dass sie mich schreien ließen, denn "ich hatte nichts", da gewickelt, satt, gut temperiert etc. und meine Mutter mich auf keinen Fall in ihr Bett holen wollte, lieber ist sie ständig aufgestanden. Ich weiß nur noch, dass wir am WE morgens zu meinen Eltern ins Bett krochen. Und ich frage mich, ob ich ein glücklicherer Mensch hätte sein können. Das fand ich mal wieder sehr traurig für mich und meinen Süßen.
Und dann meine eigene Mama: Ich habe vielleicht, vielleicht die wundervolle Chance, bei einem Projekt für junge Schwangere und Mütter mitzuarbeiten. Drückt mir die Daumen!!! Ich erzählte davon und zählte auf, welche Themen interessant sein könnten. Sinngemäß lief das so ab: ich:"...und wie Kinder schlafen..." sie mit großen Augen, erschrockenem Tonfall: "Schlaf? Aber du erzählst den Eltern bitte nicht, das Kind gehöre ins Ehebett!" ich:
J. E. *09/08 und S. E. *06/12
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Re: Alle anderen, mein Kind und ich
Puh!
Schade dass dein Mann (noch) nicht hinter dem Familienbett steht.
Wenn das mein Mann wäre, müsste er jetzt im "Kinderzimmer" schlafen, er ist schließlich alt genug, um allein schlafen zu können *Spaßmodus aus*
Da habt ihr wohl noch einiges zu klären....
Ich habe die ersten Jahre aus Platznot mit im Elternzimmer geschlafen
Beim ersten Kind wurden wir auch nur belächelt ("Na, den werdet ihr nie aus dem "Ehebett" bekommen").
Meine Schwiegermutter erzählte mir, als unser Zweiter geboren war, die "Schlafstörungs"-Geschichte von meinem Mann, und wie sehr sie darunter gelitten hat. Wenn ich daran denke werde ich sentimental - ihr und meinem Mann hätte man das echt ersparen können (bis zum 3. LJ stundenlanges Gebrüll und Geheule
)
Sei nicht böse auf deine Mutter - sie hat es nur so gemacht, wie es damals empfohlen wurde. So wie meine Schwiegermutter, die nicht in der Lage war, sich ihren "Vorbildern" (Mutter/Schwiegermutter) zu widersetzen.
Also ne, sowas sagt man doch nicht aus SpaßRemora hat geschrieben: Und mein Mann meinte, sogar das Baby könne das, alle Kinder könnten dass, nur unser Sohn nicht, er wäre zurückgeblieben. Später stellte er klar, dass das nicht sein Ernst war, aber es stecken mehrere Körner Wahrheit aus Sicht des Papas darin, denke ich
Wenn das mein Mann wäre, müsste er jetzt im "Kinderzimmer" schlafen, er ist schließlich alt genug, um allein schlafen zu können *Spaßmodus aus*
Da habt ihr wohl noch einiges zu klären....
Erstmal: Ich drück dir die Daumen für das Projekt!Remora hat geschrieben:Und dann meine eigene Mama: Ich habe vielleicht, vielleicht die wundervolle Chance, bei einem Projekt für junge Schwangere und Mütter mitzuarbeiten. Drückt mir die Daumen!!! Ich erzählte davon und zählte auf, welche Themen interessant sein könnten. Sinngemäß lief das so ab: ich:"...und wie Kinder schlafen..." sie mit großen Augen, erschrockenem Tonfall: "Schlaf? Aber du erzählst den Eltern bitte nicht, das Kind gehöre ins Ehebett!" ich:![]()
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Ich verwies dann auf die Empfehlung zur SIDS-Prophylaxe und war einfach vor den Kopf gestoßen. Ich hab laut Erzählung bis meine Schwester um meinen 3. Geburtstag kam wohl sehr schlecht geschlafen. Ich schlussfolgere, dass sie mich schreien ließen, denn "ich hatte nichts", da gewickelt, satt, gut temperiert etc. und meine Mutter mich auf keinen Fall in ihr Bett holen wollte, lieber ist sie ständig aufgestanden. Ich weiß nur noch, dass wir am WE morgens zu meinen Eltern ins Bett krochen.
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Ich habe die ersten Jahre aus Platznot mit im Elternzimmer geschlafen
Beim ersten Kind wurden wir auch nur belächelt ("Na, den werdet ihr nie aus dem "Ehebett" bekommen").
Meine Schwiegermutter erzählte mir, als unser Zweiter geboren war, die "Schlafstörungs"-Geschichte von meinem Mann, und wie sehr sie darunter gelitten hat. Wenn ich daran denke werde ich sentimental - ihr und meinem Mann hätte man das echt ersparen können (bis zum 3. LJ stundenlanges Gebrüll und Geheule
Sei nicht böse auf deine Mutter - sie hat es nur so gemacht, wie es damals empfohlen wurde. So wie meine Schwiegermutter, die nicht in der Lage war, sich ihren "Vorbildern" (Mutter/Schwiegermutter) zu widersetzen.
Jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich. Nur weil man seine Kindheit nicht im Familienbett verbringen durfte, ist man gleich unglücklich. Dazu gehören noch jede Menge andere Faktoren...Remora hat geschrieben:Und ich frage mich, ob ich ein glücklicherer Mensch hätte sein können. Das fand ich mal wieder sehr traurig für mich und meinen Süßen.
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Re: Alle anderen, mein Kind und ich
Remora,
bleib tapfer dabei. Ich wünsche Dir viel Erfolg für Dein Projekt! Tut mir sehr leid, dass es in Deiner Kindheit nicht so gut lief
Umso wichtiger und wunderbarer ist es, jetzt Dein Herzchen vollkommen zu erfüllen!!!
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Re: Alle anderen, mein Kind und ich
drück dir beide daumen, dass es mit dem projekt klappt und du anderen eltern das familienbett schmackhaft machen kannst.
ärger dich nicht über die reaktion deiner mama, ich kenn das, bei mir ist es auch so, aber wir können sie ja nicht umtauschen
liebe grüße
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Remora
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Re: Alle anderen, mein Kind und ich
Danke euch! Die letzten Nächte waren wieder besser. Das Projekt ist leider gescheitert für mich, es ist nicht so, wie ich es mir vorgestellt hab. Ist aber okay für mich.
J. E. *09/08 und S. E. *06/12