Pumpstillen - Stress bei fast jeder Mahlzeit
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Petra40
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Pumpstillen - Stress bei fast jeder Mahlzeit
Hallo,
leider muss ich meinen Zwillingen (5 Monate) die Muttermilch überwiegend mit der Flasche geben, nachdem alle Versuche, sie ganz an die Brust zu bekommen, gescheitert sind. Ich lege beide mehrmals täglich an, meistens reagieren sie aber sofort frustriert und bekommen dann die Flasche, weil ich ihnen auf Dauer den Stress ersparen möchte. Nachts stille ich ein Kind, das andere beginnt jetzt durchzuschlafen, was ich unter den gegebenen Voraussetzungen sogar schade finde, denn bisher hat sie nachts auch die Brust genommen. Gelegentlich ist auch tagsüber ein "Glückstreffer" dabei, aber eher selten.
Beim Trinken aus der Flasche sind beide Kinder, insbesondere nachmittags und abends, unruhig: Sie winden sich, snd zappelig, schreien vor Hunger, um dann den Sauger doch wieder auszustoßen usw. Am besten geht es, wenn man mit ihnen umhergeht, was aber auf Dauer sehr schwer wird.
Ich frage mich, ob die Anspannung mit dem Wechsel zwischen Brust und Flasche zu tun hat, mit den insgesamt häufig frustrierenden "Ess-Erlebnissen" oder ob es andere Ursachen sind, die die Situation so schwierig machen. Manchmal frage ich mich, ob ich mich nicht irgendwann damit hätte abfinden sollen, dass es mit dem Stillen nicht klappt, und kosequent mit der Flasche hätte füttern sollen, aber das widerstrebt mir total und ich merke auch, dass die Kinder das Stillen, wenn es denn klappt, genießen.
Hat jemand noch eine Idee, womit die Unruhe beim Trinken zu tun haben könnte bzw.was man tun kann? Im Moment sind die Abende wirklich extrem stressig!
leider muss ich meinen Zwillingen (5 Monate) die Muttermilch überwiegend mit der Flasche geben, nachdem alle Versuche, sie ganz an die Brust zu bekommen, gescheitert sind. Ich lege beide mehrmals täglich an, meistens reagieren sie aber sofort frustriert und bekommen dann die Flasche, weil ich ihnen auf Dauer den Stress ersparen möchte. Nachts stille ich ein Kind, das andere beginnt jetzt durchzuschlafen, was ich unter den gegebenen Voraussetzungen sogar schade finde, denn bisher hat sie nachts auch die Brust genommen. Gelegentlich ist auch tagsüber ein "Glückstreffer" dabei, aber eher selten.
Beim Trinken aus der Flasche sind beide Kinder, insbesondere nachmittags und abends, unruhig: Sie winden sich, snd zappelig, schreien vor Hunger, um dann den Sauger doch wieder auszustoßen usw. Am besten geht es, wenn man mit ihnen umhergeht, was aber auf Dauer sehr schwer wird.
Ich frage mich, ob die Anspannung mit dem Wechsel zwischen Brust und Flasche zu tun hat, mit den insgesamt häufig frustrierenden "Ess-Erlebnissen" oder ob es andere Ursachen sind, die die Situation so schwierig machen. Manchmal frage ich mich, ob ich mich nicht irgendwann damit hätte abfinden sollen, dass es mit dem Stillen nicht klappt, und kosequent mit der Flasche hätte füttern sollen, aber das widerstrebt mir total und ich merke auch, dass die Kinder das Stillen, wenn es denn klappt, genießen.
Hat jemand noch eine Idee, womit die Unruhe beim Trinken zu tun haben könnte bzw.was man tun kann? Im Moment sind die Abende wirklich extrem stressig!
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jusl
- Jusl Almighty
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- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Pumpstillen - Stress bei fast jeder Mahlzeit
Hm, also abgesehen davon, dass zahllos viele Babys auch EINFACH SO abends unruhig sind:
Ich finde Deine Überlegungen schlüssig. Es könnte sein, dass Deine Babys mittlerweile weder mit Stillen noch mit Flasche so richtig entspannen können - mir sind tatsächlich Fälle einer "beidseitigen Saugverwirrung", wenn ich es mal so nennen darf, bekannt - also Fälle in denen die Babys weder gut stillen noch gut aus der Flasche trinken konnten.
LG;
Julia
Ich finde Deine Überlegungen schlüssig. Es könnte sein, dass Deine Babys mittlerweile weder mit Stillen noch mit Flasche so richtig entspannen können - mir sind tatsächlich Fälle einer "beidseitigen Saugverwirrung", wenn ich es mal so nennen darf, bekannt - also Fälle in denen die Babys weder gut stillen noch gut aus der Flasche trinken konnten.
Wie oft ist das denn der Fall?ich merke auch, dass die Kinder das Stillen, wenn es denn klappt, genießen.
Und wie oft ist das der Fall?Beim Trinken aus der Flasche sind beide Kinder, insbesondere nachmittags und abends, unruhig: Sie winden sich, snd zappelig, schreien vor Hunger, um dann den Sauger doch wieder auszustoßen usw.
Noch mal kurz zur Unruhe - vielleicht hilft Dir auch dieser Thread zum Stichpunkt Spannungsabbau bei Säuglingen weiter?Am besten geht es, wenn man mit ihnen umhergeht, was aber auf Dauer sehr schwer wird.
LG;
Julia
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Petra40
- hat viel zu erzählen
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Re: Pumpstillen - Stress bei fast jeder Mahlzeit
Leider nicht mehr so häufig. Fast nur nachts oder frühmorgens, selten auch mal, wenn ich eine der beiden "erwische", bevor der Hunger zu schlimm wurde (und das wird er in Bruchteilen von Sekunden ... ;-( )ich merke auch, dass die Kinder das Stillen, wenn es denn klappt, genießen.
Wie oft ist das denn der Fall?
Schätzungsweise bei 2/3 der "Fütterungsaktionen" und definitiv NICHT, wenn sie im Halbschlaf, also sehr entspannt sind.Beim Trinken aus der Flasche sind beide Kinder, insbesondere nachmittags und abends, unruhig: Sie winden sich, snd zappelig, schreien vor Hunger, um dann den Sauger doch wieder auszustoßen usw.
Und wie oft ist das der Fall?
Am besten geht es, wenn man mit ihnen umhergeht, was aber auf Dauer sehr schwer wird. Noch mal kurz zur Unruhe - vielleicht hilft Dir auch dieser Thread zum Stichpunkt Spannungsabbau bei Säuglingen weiter?
Danke für den Tipp!
Ganz ehrlich: Meisnt du, ich würde den beiden Stress ersparen, wenn ich sie nicht mehr anlege? Mir würde es sehr schwer fallen, diesen letzten Rest der besonderen Nähe beim Stillen aufzugeben, aber vielleicht würde das ja mehr Ruhe reinbringen? Oder halt nur noch nachts anlegen (was ja auch einfach sehr viel praktischer ist)? Andererseits - ich versuche es wirklich immer nur ganz kurz und reagiere sofort, wenn ich merke, dass mein Angebot nicht ankommt ... Und ich hoffe natürlich immer, dass es vielleicht doch irgendwann noch besser klappt, wenn vielleicht wieder mal ein zufäliges Erfolgserlebnis dabei war ...
Liebe Grüße,
Petra
LG;
Julia[/quote]
- Imkerin
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Re: Pumpstillen - Stress bei fast jeder Mahlzeit
Du schreibst, daß Deine Zwillies 5 Monate alt sind.
Deshalb mein Gedanke:
Du kannst bald mit Beikost anbieten, möglicherweise kannst Du darüber versuchen die Flaschen auszuschleichen?
(Also Beikost statt Flasche und ansonsten möglichst nur noch stillen, ICH(!) würde deshalb vermutlich auch jetzt schon mit Beikost anfangen)
Aber auch wenn das nicht klappt, es nichts für Euch ist oder sonstwas...
Ich finde es toll, daß Du überhaupt solange durchgehalten hast!
Respekt! Sei stolz auf Dich!
Ich hatte nur ein Kind und habe nach 9 Wochen pumpen das Handtuch geworfen.
Deshalb mein Gedanke:
Du kannst bald mit Beikost anbieten, möglicherweise kannst Du darüber versuchen die Flaschen auszuschleichen?
(Also Beikost statt Flasche und ansonsten möglichst nur noch stillen, ICH(!) würde deshalb vermutlich auch jetzt schon mit Beikost anfangen)
Aber auch wenn das nicht klappt, es nichts für Euch ist oder sonstwas...
Ich finde es toll, daß Du überhaupt solange durchgehalten hast!
Respekt! Sei stolz auf Dich!
Ich hatte nur ein Kind und habe nach 9 Wochen pumpen das Handtuch geworfen.
LG von der Imkerin
mit Svanhild (*01. 2001), Arfst (* 12. 2002), Asgrim (*09. 2009) und Isebrand (*07.2012)
mit Svanhild (*01. 2001), Arfst (* 12. 2002), Asgrim (*09. 2009) und Isebrand (*07.2012)
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Pumpstillen - Stress bei fast jeder Mahlzeit
Das weiß ich nicht - DU kennst Deine Kinder am besten. Ihr habt derzeit Schwierigkeiten, die an der Wurzel offenbar zur Zeit nicht lösbar sind - in diesem Falle würde ich als Betroffene dazu tendieren, es mir und meinen Kindern eben so angenehm und einfach wie möglich zu machen.Ganz ehrlich: Meisnt du, ich würde den beiden Stress ersparen, wenn ich sie nicht mehr anlege?
Vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit? Konsequent im Schlaf/Halbschlaf zu stillen, und ansonsten eben Flasche (und demnächst Beikost, wie Imkerin erwähnte)?und definitiv NICHT, wenn sie im Halbschlaf, also sehr entspannt sind.
Das kann ich gut verstehen. Für mich hört es sich natürlich auch merkwürdig an, dass das Stillen mal klappt und mal nicht - ich kann dahinter nicht so recht das Ursache-Wirkung-Prinzip erkennen. Und ich hoffe natürlich immer, dass es vielleicht doch irgendwann noch besser klappt, wenn vielleicht wieder mal ein zufäliges Erfolgserlebnis dabei war ...
Aber egal: das, was Euch den Alltag erleichtert und entstresst, ist bestimmt einen Versuch wert!
LG;
Julia
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annanna
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Re: Pumpstillen - Stress bei fast jeder Mahlzeit
Vllt. Eine naive Idee, aber wäre es möglich mit einem BES von der Flasche wegzukommen?
(am Handy deshalb ganz kurz!)
Lg!
(am Handy deshalb ganz kurz!)
Lg!
mit Küken 02/2010
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Petra40
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Re: Pumpstillen - Stress bei fast jeder Mahlzeit
@annanna:
Nein, eigentlich eine gute Idee. Ich habe es probiert, hat aber leider nicht den erwünschten Erfolg gebracht.
Nein, eigentlich eine gute Idee. Ich habe es probiert, hat aber leider nicht den erwünschten Erfolg gebracht.
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annanna
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- Registriert: 23.07.2010, 15:56
Re: Pumpstillen - Stress bei fast jeder Mahlzeit
huhu!
wollte mal hören, wie es bei dir läuft.
liebe grüße!
wollte mal hören, wie es bei dir läuft.
liebe grüße!
mit Küken 02/2010
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Petra40
- hat viel zu erzählen
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Re: Pumpstillen - Stress bei fast jeder Mahlzeit
@annanna:
Das ist aber lieb:-)
Es geht tatsächlich, seit ich den Beitrag geschrieben habe, besser
Ich habe beide Kinder mehrfach, bevor sie eindeutige Hungersignale von sich gegeben haben, "abgefangen" und ganz langsam und sanft Richtung Brust gebracht. Die Flasche hate ich immer in Reichweite und habe gewechselt, sobald ich gemerkt habe, dass das betreffende Kind unruhig wird. So habe ich beispielsweise heute Abend beide in Ruhe anlegen können. Allerdings trinken sie beide in der überwiegenden Zahl der Fälle noch bis zu 120 ml aus der Flasche, woraus ich folgere, dass es sich nocht nur um ein psychologisches Problem handelt, sondern doch auch um falsche, wohl nie richtig erlernte Technik. Das dürfte allerdings nach einer so langen Zeit wahrscheinlich schwer zu verändern sein, aber ich bin schon froh, dass es überhaupt noch klappt.
Einen schönen Abend noch und liebe Grüße,
Petra
Das ist aber lieb:-)
Es geht tatsächlich, seit ich den Beitrag geschrieben habe, besser
Ich habe beide Kinder mehrfach, bevor sie eindeutige Hungersignale von sich gegeben haben, "abgefangen" und ganz langsam und sanft Richtung Brust gebracht. Die Flasche hate ich immer in Reichweite und habe gewechselt, sobald ich gemerkt habe, dass das betreffende Kind unruhig wird. So habe ich beispielsweise heute Abend beide in Ruhe anlegen können. Allerdings trinken sie beide in der überwiegenden Zahl der Fälle noch bis zu 120 ml aus der Flasche, woraus ich folgere, dass es sich nocht nur um ein psychologisches Problem handelt, sondern doch auch um falsche, wohl nie richtig erlernte Technik. Das dürfte allerdings nach einer so langen Zeit wahrscheinlich schwer zu verändern sein, aber ich bin schon froh, dass es überhaupt noch klappt.
Einen schönen Abend noch und liebe Grüße,
Petra
- Teazer
- Mod a.D.
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- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Pumpstillen - Stress bei fast jeder Mahlzeit
Ich finde Dich so klasse! 
Könntest Du wegen der Technik vielleicht noch mal die SB einladen? Ich denke schon, dass da nicht Hopfen und Malz verloren sein muss. Und habt Ihr schon mal bechern versucht? Das könnte die Behebung der Saugverwirrung ja unterstützen.

Könntest Du wegen der Technik vielleicht noch mal die SB einladen? Ich denke schon, dass da nicht Hopfen und Malz verloren sein muss. Und habt Ihr schon mal bechern versucht? Das könnte die Behebung der Saugverwirrung ja unterstützen.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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