Hilfe, sie stillt nicht mehr! Was kann ich noch tun?
Verfasst: 31.12.2010, 00:35
Ich habe hier gerade ein riesengroßes Stillproblem. Ich hol mal weiter aus und versuch es mal zu erklären. Ich befürchte es wird lang...
Meine Tochter ist jetzt 10 Monate alt und bisher haben wir bis auf leichte Anfangsschwierigkeiten eine absolut problemlose und tolle Stillzeit gehabt. Im November habe ich wieder angefangen zu arbeiten und mein Mann macht noch Elternzeit. Seitdem bekommt sie in der Zeit wo ich arbeite zwei bis dreimal abgepumpte Muttermilch aus der Flasche. Das klappte bis jetzt auch problemlos. Die ersten Wochen hat sie, wenn ich nach Hause gekommen bin sehr viel und oft gestillt, das hat sich aber wieder total auf "normale" Stillabstände eingependelt. Sie ißt mittlerweile auch schon einiges an Beikost, sie darf am Familientisch mitessen und wir bieten ihr Brei an. Seit ca. 4 Wochen kann man sagen das es nennenswerte Mengen sind, die auch satt machen. Trotzdem (das ist auch total ok) hat sie nicht weniger gestillt.
Am 19. Dezember (ihr 10 Monats-Geburtstag), war bis abends alles normal. Ich habe sie zum Einschlafen gestillt, nur dann war sie zu ihren normalen Trinkzeiten unruhig oder kurz wach, ist aber nicht an die Brust gegangen. Ich bin dann so gegen Mitternacht ins Bett, habe noch kurz überlegt ob ich was abpumpen soll - habe das aber gelassen, da ich schon so müde war und dachte sie würde sowieso bald trinken.
Na ja, um 5 Uhr bin ich dann mit nem total nassen T-Shirt aufgewacht und meine Tochter hat immer noch geschlafen (so lange hat sie noch nie am Stück geschlafen). Dann musste ich erst mal pumpen, da meine Brust total hart war und weh tat. Tochter ist dann auch wach geworden, habe wieder versucht sie anzulegen, keine Chance. Dann hat mein Mann ihr Milch aus der Flasche gegeben, da sie eindeutig richtig Hunger hatte.
So ging es dann den ganzen Tag weiter, keine Chance sie anzulegen. Also habe ich gepumpt und mein Mann gefüttert. Nachmittags habe ich dann mit einer Stillberaterin der LLL telefoniert. Sie hat mir geraten, so weiter zu machen, also immer wieder die Brust anzubieten und den kleinstmöglichen Sauger zu verwenden (haben wir schon).
Abends zum einschlafen durfte ich sie dann stillen, da war richtig erleichtert und froh und habe gehofft alles ist wieder normal. Leider nicht, das ganze ging dann ein paar Tage so weiter, sie wollte nur einmal am Tag zum abendlichen Einschlafen stillen. Aber sie trinkt ja sonst noch total viel Muttermilch, also abgestillt wird sie sich ja noch nicht haben, dafür ist sie ja auch noch zu klein.
Das abpumpen ist für mich total stressig, Weihnachten war es dann ganz schlimm, ich habe kaum noch Milch bekommen, den Milchspendereflex habe ich fast nicht mehr auslöden können. Einen Tag musste ich dann die Milch mit PRE mischen, da es nicht genug war. Zum Glück hat sie das getrunken, ich hatte es erst mit PRE pur versucht, da hat sie mich angeschaut als wolle ich sie vergiften. Das war echt ein schreckliches Gefühl, sie hatte noch nie andere als meine Milch bekommen und nun musste ich ihr Pulvermilch geben.
An diesem Abend hat sie beim Einschlafstillen auch nur kurz angedockt und dann geweint, ich vermute an dem Tag ging gar nichts (kein Milchspendereflex). Tja, und das war das letzte mal das meine Tochter an meiner Brust getrunken hat.
Mittlerweile klappt das mit dem Pumpen soweit, das die Milch immer genau reicht. Ich schaffe es aber nicht einen Vorrat anzulegen. Das stresst mich total. Dann passieren Sachen wie heute Nacht, wo sie die letzte Milch trinkt und ich pumpe und pumpe und brauche für 100 ml fast eine halbe Stunde.
Seitdem wir pumpstillen, bin ich nur noch müde. Mir fehlt das Stillen total, das war immer ein Ruhepol und man konnte kurz abschalten und entspannen.
Ich bin seit Tagen am Grübeln und schwanke, ob ich das jetzt so hinnehme, versuche wie lange das mit dem Pumpstillen klappt oder wie ich sie wieder an die Brust kriege.
Ich biete ihr immer wieder die Brust an, aber keine Chance. Sie dreht sich weg oder weint.
Haben wir noch eine Chance wieder richtig zu stillen?
Vielen Dank fürs lesen.
Meine Tochter ist jetzt 10 Monate alt und bisher haben wir bis auf leichte Anfangsschwierigkeiten eine absolut problemlose und tolle Stillzeit gehabt. Im November habe ich wieder angefangen zu arbeiten und mein Mann macht noch Elternzeit. Seitdem bekommt sie in der Zeit wo ich arbeite zwei bis dreimal abgepumpte Muttermilch aus der Flasche. Das klappte bis jetzt auch problemlos. Die ersten Wochen hat sie, wenn ich nach Hause gekommen bin sehr viel und oft gestillt, das hat sich aber wieder total auf "normale" Stillabstände eingependelt. Sie ißt mittlerweile auch schon einiges an Beikost, sie darf am Familientisch mitessen und wir bieten ihr Brei an. Seit ca. 4 Wochen kann man sagen das es nennenswerte Mengen sind, die auch satt machen. Trotzdem (das ist auch total ok) hat sie nicht weniger gestillt.
Am 19. Dezember (ihr 10 Monats-Geburtstag), war bis abends alles normal. Ich habe sie zum Einschlafen gestillt, nur dann war sie zu ihren normalen Trinkzeiten unruhig oder kurz wach, ist aber nicht an die Brust gegangen. Ich bin dann so gegen Mitternacht ins Bett, habe noch kurz überlegt ob ich was abpumpen soll - habe das aber gelassen, da ich schon so müde war und dachte sie würde sowieso bald trinken.
Na ja, um 5 Uhr bin ich dann mit nem total nassen T-Shirt aufgewacht und meine Tochter hat immer noch geschlafen (so lange hat sie noch nie am Stück geschlafen). Dann musste ich erst mal pumpen, da meine Brust total hart war und weh tat. Tochter ist dann auch wach geworden, habe wieder versucht sie anzulegen, keine Chance. Dann hat mein Mann ihr Milch aus der Flasche gegeben, da sie eindeutig richtig Hunger hatte.
So ging es dann den ganzen Tag weiter, keine Chance sie anzulegen. Also habe ich gepumpt und mein Mann gefüttert. Nachmittags habe ich dann mit einer Stillberaterin der LLL telefoniert. Sie hat mir geraten, so weiter zu machen, also immer wieder die Brust anzubieten und den kleinstmöglichen Sauger zu verwenden (haben wir schon).
Abends zum einschlafen durfte ich sie dann stillen, da war richtig erleichtert und froh und habe gehofft alles ist wieder normal. Leider nicht, das ganze ging dann ein paar Tage so weiter, sie wollte nur einmal am Tag zum abendlichen Einschlafen stillen. Aber sie trinkt ja sonst noch total viel Muttermilch, also abgestillt wird sie sich ja noch nicht haben, dafür ist sie ja auch noch zu klein.
Das abpumpen ist für mich total stressig, Weihnachten war es dann ganz schlimm, ich habe kaum noch Milch bekommen, den Milchspendereflex habe ich fast nicht mehr auslöden können. Einen Tag musste ich dann die Milch mit PRE mischen, da es nicht genug war. Zum Glück hat sie das getrunken, ich hatte es erst mit PRE pur versucht, da hat sie mich angeschaut als wolle ich sie vergiften. Das war echt ein schreckliches Gefühl, sie hatte noch nie andere als meine Milch bekommen und nun musste ich ihr Pulvermilch geben.
An diesem Abend hat sie beim Einschlafstillen auch nur kurz angedockt und dann geweint, ich vermute an dem Tag ging gar nichts (kein Milchspendereflex). Tja, und das war das letzte mal das meine Tochter an meiner Brust getrunken hat.
Mittlerweile klappt das mit dem Pumpen soweit, das die Milch immer genau reicht. Ich schaffe es aber nicht einen Vorrat anzulegen. Das stresst mich total. Dann passieren Sachen wie heute Nacht, wo sie die letzte Milch trinkt und ich pumpe und pumpe und brauche für 100 ml fast eine halbe Stunde.
Seitdem wir pumpstillen, bin ich nur noch müde. Mir fehlt das Stillen total, das war immer ein Ruhepol und man konnte kurz abschalten und entspannen.
Ich bin seit Tagen am Grübeln und schwanke, ob ich das jetzt so hinnehme, versuche wie lange das mit dem Pumpstillen klappt oder wie ich sie wieder an die Brust kriege.
Ich biete ihr immer wieder die Brust an, aber keine Chance. Sie dreht sich weg oder weint.
Haben wir noch eine Chance wieder richtig zu stillen?
Vielen Dank fürs lesen.