Hilfe, sie stillt nicht mehr! Was kann ich noch tun?
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
- wintergarten
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 233
- Registriert: 12.07.2010, 23:07
Hilfe, sie stillt nicht mehr! Was kann ich noch tun?
Ich habe hier gerade ein riesengroßes Stillproblem. Ich hol mal weiter aus und versuch es mal zu erklären. Ich befürchte es wird lang...
Meine Tochter ist jetzt 10 Monate alt und bisher haben wir bis auf leichte Anfangsschwierigkeiten eine absolut problemlose und tolle Stillzeit gehabt. Im November habe ich wieder angefangen zu arbeiten und mein Mann macht noch Elternzeit. Seitdem bekommt sie in der Zeit wo ich arbeite zwei bis dreimal abgepumpte Muttermilch aus der Flasche. Das klappte bis jetzt auch problemlos. Die ersten Wochen hat sie, wenn ich nach Hause gekommen bin sehr viel und oft gestillt, das hat sich aber wieder total auf "normale" Stillabstände eingependelt. Sie ißt mittlerweile auch schon einiges an Beikost, sie darf am Familientisch mitessen und wir bieten ihr Brei an. Seit ca. 4 Wochen kann man sagen das es nennenswerte Mengen sind, die auch satt machen. Trotzdem (das ist auch total ok) hat sie nicht weniger gestillt.
Am 19. Dezember (ihr 10 Monats-Geburtstag), war bis abends alles normal. Ich habe sie zum Einschlafen gestillt, nur dann war sie zu ihren normalen Trinkzeiten unruhig oder kurz wach, ist aber nicht an die Brust gegangen. Ich bin dann so gegen Mitternacht ins Bett, habe noch kurz überlegt ob ich was abpumpen soll - habe das aber gelassen, da ich schon so müde war und dachte sie würde sowieso bald trinken.
Na ja, um 5 Uhr bin ich dann mit nem total nassen T-Shirt aufgewacht und meine Tochter hat immer noch geschlafen (so lange hat sie noch nie am Stück geschlafen). Dann musste ich erst mal pumpen, da meine Brust total hart war und weh tat. Tochter ist dann auch wach geworden, habe wieder versucht sie anzulegen, keine Chance. Dann hat mein Mann ihr Milch aus der Flasche gegeben, da sie eindeutig richtig Hunger hatte.
So ging es dann den ganzen Tag weiter, keine Chance sie anzulegen. Also habe ich gepumpt und mein Mann gefüttert. Nachmittags habe ich dann mit einer Stillberaterin der LLL telefoniert. Sie hat mir geraten, so weiter zu machen, also immer wieder die Brust anzubieten und den kleinstmöglichen Sauger zu verwenden (haben wir schon).
Abends zum einschlafen durfte ich sie dann stillen, da war richtig erleichtert und froh und habe gehofft alles ist wieder normal. Leider nicht, das ganze ging dann ein paar Tage so weiter, sie wollte nur einmal am Tag zum abendlichen Einschlafen stillen. Aber sie trinkt ja sonst noch total viel Muttermilch, also abgestillt wird sie sich ja noch nicht haben, dafür ist sie ja auch noch zu klein.
Das abpumpen ist für mich total stressig, Weihnachten war es dann ganz schlimm, ich habe kaum noch Milch bekommen, den Milchspendereflex habe ich fast nicht mehr auslöden können. Einen Tag musste ich dann die Milch mit PRE mischen, da es nicht genug war. Zum Glück hat sie das getrunken, ich hatte es erst mit PRE pur versucht, da hat sie mich angeschaut als wolle ich sie vergiften. Das war echt ein schreckliches Gefühl, sie hatte noch nie andere als meine Milch bekommen und nun musste ich ihr Pulvermilch geben.
An diesem Abend hat sie beim Einschlafstillen auch nur kurz angedockt und dann geweint, ich vermute an dem Tag ging gar nichts (kein Milchspendereflex). Tja, und das war das letzte mal das meine Tochter an meiner Brust getrunken hat.
Mittlerweile klappt das mit dem Pumpen soweit, das die Milch immer genau reicht. Ich schaffe es aber nicht einen Vorrat anzulegen. Das stresst mich total. Dann passieren Sachen wie heute Nacht, wo sie die letzte Milch trinkt und ich pumpe und pumpe und brauche für 100 ml fast eine halbe Stunde.
Seitdem wir pumpstillen, bin ich nur noch müde. Mir fehlt das Stillen total, das war immer ein Ruhepol und man konnte kurz abschalten und entspannen.
Ich bin seit Tagen am Grübeln und schwanke, ob ich das jetzt so hinnehme, versuche wie lange das mit dem Pumpstillen klappt oder wie ich sie wieder an die Brust kriege.
Ich biete ihr immer wieder die Brust an, aber keine Chance. Sie dreht sich weg oder weint.
Haben wir noch eine Chance wieder richtig zu stillen?
Vielen Dank fürs lesen.
Meine Tochter ist jetzt 10 Monate alt und bisher haben wir bis auf leichte Anfangsschwierigkeiten eine absolut problemlose und tolle Stillzeit gehabt. Im November habe ich wieder angefangen zu arbeiten und mein Mann macht noch Elternzeit. Seitdem bekommt sie in der Zeit wo ich arbeite zwei bis dreimal abgepumpte Muttermilch aus der Flasche. Das klappte bis jetzt auch problemlos. Die ersten Wochen hat sie, wenn ich nach Hause gekommen bin sehr viel und oft gestillt, das hat sich aber wieder total auf "normale" Stillabstände eingependelt. Sie ißt mittlerweile auch schon einiges an Beikost, sie darf am Familientisch mitessen und wir bieten ihr Brei an. Seit ca. 4 Wochen kann man sagen das es nennenswerte Mengen sind, die auch satt machen. Trotzdem (das ist auch total ok) hat sie nicht weniger gestillt.
Am 19. Dezember (ihr 10 Monats-Geburtstag), war bis abends alles normal. Ich habe sie zum Einschlafen gestillt, nur dann war sie zu ihren normalen Trinkzeiten unruhig oder kurz wach, ist aber nicht an die Brust gegangen. Ich bin dann so gegen Mitternacht ins Bett, habe noch kurz überlegt ob ich was abpumpen soll - habe das aber gelassen, da ich schon so müde war und dachte sie würde sowieso bald trinken.
Na ja, um 5 Uhr bin ich dann mit nem total nassen T-Shirt aufgewacht und meine Tochter hat immer noch geschlafen (so lange hat sie noch nie am Stück geschlafen). Dann musste ich erst mal pumpen, da meine Brust total hart war und weh tat. Tochter ist dann auch wach geworden, habe wieder versucht sie anzulegen, keine Chance. Dann hat mein Mann ihr Milch aus der Flasche gegeben, da sie eindeutig richtig Hunger hatte.
So ging es dann den ganzen Tag weiter, keine Chance sie anzulegen. Also habe ich gepumpt und mein Mann gefüttert. Nachmittags habe ich dann mit einer Stillberaterin der LLL telefoniert. Sie hat mir geraten, so weiter zu machen, also immer wieder die Brust anzubieten und den kleinstmöglichen Sauger zu verwenden (haben wir schon).
Abends zum einschlafen durfte ich sie dann stillen, da war richtig erleichtert und froh und habe gehofft alles ist wieder normal. Leider nicht, das ganze ging dann ein paar Tage so weiter, sie wollte nur einmal am Tag zum abendlichen Einschlafen stillen. Aber sie trinkt ja sonst noch total viel Muttermilch, also abgestillt wird sie sich ja noch nicht haben, dafür ist sie ja auch noch zu klein.
Das abpumpen ist für mich total stressig, Weihnachten war es dann ganz schlimm, ich habe kaum noch Milch bekommen, den Milchspendereflex habe ich fast nicht mehr auslöden können. Einen Tag musste ich dann die Milch mit PRE mischen, da es nicht genug war. Zum Glück hat sie das getrunken, ich hatte es erst mit PRE pur versucht, da hat sie mich angeschaut als wolle ich sie vergiften. Das war echt ein schreckliches Gefühl, sie hatte noch nie andere als meine Milch bekommen und nun musste ich ihr Pulvermilch geben.
An diesem Abend hat sie beim Einschlafstillen auch nur kurz angedockt und dann geweint, ich vermute an dem Tag ging gar nichts (kein Milchspendereflex). Tja, und das war das letzte mal das meine Tochter an meiner Brust getrunken hat.
Mittlerweile klappt das mit dem Pumpen soweit, das die Milch immer genau reicht. Ich schaffe es aber nicht einen Vorrat anzulegen. Das stresst mich total. Dann passieren Sachen wie heute Nacht, wo sie die letzte Milch trinkt und ich pumpe und pumpe und brauche für 100 ml fast eine halbe Stunde.
Seitdem wir pumpstillen, bin ich nur noch müde. Mir fehlt das Stillen total, das war immer ein Ruhepol und man konnte kurz abschalten und entspannen.
Ich bin seit Tagen am Grübeln und schwanke, ob ich das jetzt so hinnehme, versuche wie lange das mit dem Pumpstillen klappt oder wie ich sie wieder an die Brust kriege.
Ich biete ihr immer wieder die Brust an, aber keine Chance. Sie dreht sich weg oder weint.
Haben wir noch eine Chance wieder richtig zu stillen?
Vielen Dank fürs lesen.
mit Wintermädchen 02/2010
- Teazer
- Mod a.D.
- Beiträge: 18114
- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Hilfe, sie stillt nicht mehr! Was kann ich noch tun?
Erst einmal: "Ja!"wintergarten hat geschrieben:Haben wir noch eine Chance wieder richtig zu stillen?
Ich muss zugeben, dass ich schon beim Durchlesen in eine stressige Atmosphäre kam. Ich denke, da läuft gerade ein Teufelkreis.
Es gibt verschieden Möglichkeiten, warum sie nicht mehr die Brust will:
- ein Stillstreik
- eine Saugverwirrung
- Zahnen
- verstopfte Nase (obwohl Du das wohl mitbekommen würdest)
- nachdem Du nur noch Pumps evtl. eine Verstärkung der o.g. Punkte durch Rückgang der Milchmenge
- ...
Dass Dir das Pumpen jetzt schwer fällt, liegt sicherlich am Stress, den Du verständlicherweise hast und Dir auch machst.
Wann musst Du denn wieder in die Arbeit und wie viele Stunden seid Ihr dann getrennt? Wenn Du noch Urlaub hast würde ich sagen: Ab ins Bett, Kuscheln, kuscheln, kuscheln, am besten Haut an Haut, Brust unbekleidet. Ganz viel Ruhe und Papa mal sich selbst überlassen. Vielleicht vermisst Dich die Kleine und kann das nicht anders verarbeiten als Dich "abzulehnen" (bewusst in Anführungsstrichen, denn sie tut es nicht wirklich!).
Und auf jeden Fall würde ich alle künstlichen Sauger (egal ob Schnuller oder Milchflasche) weglassen. Dann müsste Dein Mann ggf. löffeln oder bechern.
Vielleicht meldet sich ja auch jemand, der in der selben Situation war. ALLES GUTE!!!
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
- Imkerin
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 670
- Registriert: 29.03.2010, 10:05
- Wohnort: OWL
Re: Hilfe, sie stillt nicht mehr! Was kann ich noch tun?
Teazer hat geschrieben:Erst einmal: "Ja!"wintergarten hat geschrieben:Haben wir noch eine Chance wieder richtig zu stillen?
Ich muss zugeben, dass ich schon beim Durchlesen in eine stressige Atmosphäre kam. Ich denke, da läuft gerade ein Teufelkreis.
Es gibt verschieden Möglichkeiten, warum sie nicht mehr die Brust will:
- ein Stillstreik
- eine Saugverwirrung
Ich denke auch an eine Mischung aus Saugverwirrung und Stillstreik.
Arfst hatte mit 10 onaten auch sowas. Svanhild war krank und durfte Kakao aus der Flasche trinken, das fand Arfst so toll, daß er auch wollte und die Brust verweigerte.
Er bekam dann an Getränken nur noch Wasser aus dem Glas und alternativ habe ich stillen angeboten.
Stillversuche im Halbschlaf oder im gehen (tragen) waren auch hilfreich.
Nach einigen Tagen war der Spuk vorbei.
Ich würde also auch raten alle Sauger (Schnuller, Flasche, Schnabeltasse...) wegzulassen.
Wenn es geht, dann auch nur Wasser anbieten keine MuMi oder Pre, zumindest wenn Du in der Nähe bist. (Falls Du über die Feiertage frei hast, dann passt das doch ganz gut)
Arfst hat sich dann übrigens erst kurz vor seinem 3. Geburtstag selbst abgestillt, es kann also klappen!
Ich wünsche Euch viel Geduld und Erfolg!
LG von der Imkerin
mit Svanhild (*01. 2001), Arfst (* 12. 2002), Asgrim (*09. 2009) und Isebrand (*07.2012)
mit Svanhild (*01. 2001), Arfst (* 12. 2002), Asgrim (*09. 2009) und Isebrand (*07.2012)
- mayra
- Homo sapiens SuTtensis
- Beiträge: 10209
- Registriert: 16.01.2008, 11:02
Re: Hilfe, sie stillt nicht mehr! Was kann ich noch tun?
Auch für mich hört sich das nach Stillstreik in Kombi mit Saugverwirrung an...
Es kann klappen, dass ihr wieder stillt, das könnte aber unter Umständen etwas dauern und erfordert evtl. kurzfristig NOCH mehr Einsatz von dir. Im selben Alter hatten wir eine ganz ähnliche Geschichte, die dann nach 4 Wochen glücklich beendet werden konnte, indem mein Sohn wieder stillte. Den Umweg haben wir über das BES genommen. Kannst ja hier mal nachlesen, wenn du magst: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 32#p979632
Mein Mann durfte übrigens ab diesem Zeitpunkt nur noch mit Medela Soft Cup füttern, was meinen Sohn veranlasste, die von mir abgepumpte Milch abzulehnen, um mehr zu essen
aber nur, wenn ich nicht da war 
Es kann klappen, dass ihr wieder stillt, das könnte aber unter Umständen etwas dauern und erfordert evtl. kurzfristig NOCH mehr Einsatz von dir. Im selben Alter hatten wir eine ganz ähnliche Geschichte, die dann nach 4 Wochen glücklich beendet werden konnte, indem mein Sohn wieder stillte. Den Umweg haben wir über das BES genommen. Kannst ja hier mal nachlesen, wenn du magst: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 32#p979632
Mein Mann durfte übrigens ab diesem Zeitpunkt nur noch mit Medela Soft Cup füttern, was meinen Sohn veranlasste, die von mir abgepumpte Milch abzulehnen, um mehr zu essen
- tania
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 14983
- Registriert: 24.02.2009, 18:09
- Wohnort: Italien
Re: Hilfe, sie stillt nicht mehr! Was kann ich noch tun?
ah schön, mayra hat sich schon selbst gemeldet. auf ihren bericht weise ich immer hin bei stillstreik-fragen.
in dem sehr langen thread sind wirklich die allermeisten fragen beantwortet und tipps gesammelt. und es ist mit happyend!!
du könntest über die suche auch noch mal nach pump-tricks suchen.
ich habe von vielen stillstreiks gehört inzwischen und tatsächlich: ALLE, bei denen die betroffenen frauen wussten, dass es tillstreiks gibt und die nicht abstillen wollten, da ist das kind auch wieder an die brust gegangen. und alle (bis auf mayras kind
) innerhalb von maximal einer woche.
ein stillstreik ist eine schwierige zeit. uch dir unterstützung, sowohl von freunden/familie als auch von einer stillberaterin. wenn du hier weiter berichtest, kann das auch schon sehr helfen.
alles gute!
in dem sehr langen thread sind wirklich die allermeisten fragen beantwortet und tipps gesammelt. und es ist mit happyend!!
du könntest über die suche auch noch mal nach pump-tricks suchen.
ich habe von vielen stillstreiks gehört inzwischen und tatsächlich: ALLE, bei denen die betroffenen frauen wussten, dass es tillstreiks gibt und die nicht abstillen wollten, da ist das kind auch wieder an die brust gegangen. und alle (bis auf mayras kind
ein stillstreik ist eine schwierige zeit. uch dir unterstützung, sowohl von freunden/familie als auch von einer stillberaterin. wenn du hier weiter berichtest, kann das auch schon sehr helfen.
alles gute!
tania mit sohn *09 und sohn *12
- wintergarten
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 233
- Registriert: 12.07.2010, 23:07
Re: Hilfe, sie stillt nicht mehr! Was kann ich noch tun?
Entschuldigt bitte, dass ich jetzt erst wieder antworte. Habe hier ein krankes Kind.
Vielen Dank für Eure Antworten, das macht mir auf jeden Fall Hoffnung, das wir vielleicht wieder stillen können.
Also ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, das es eine Saugverwirrung ist. Sie hat ja bisher immer problemlos aus Flasche und Brust getrunken.
Ich muss am Montag wieder arbeiten, und eigentlich wäre dass auch unser erster Tag zur Eingewöhnung in der Kita, da die Elternzeit meines Mannes am 19.01. vorbei ist.
Ist natürlich nicht so günstig im Moment, aber es läßt sich nicht ändern.
Ansonsten ist das Kind jetzt gerade zum ersten mal richtig krank, total verschnupft und 40 Grad Fieber. Ausserdem habe ich gestern Zahn Nummer 5 entdeckt. Das könnten natürlich auch Gründe sein.
Danke für deinen Bericht, Mayra. Das macht mir ja noch Hoffnung, immerhin sind es jetzt auch schon zwei Wochen bei uns.
Ich habe probiert ihr Milch aus dem Becher zu geben, das klappt tagsüber sehr gut. Aber wie mache ich das denn nachts? Sie wird ja beim Trinken meist gar nicht richtig wach, bzw. trinkt im Schlaf/Halbschlaf.
Pumpen klappt jetzt besser, ich versuche mir da wirklich eine kurze Auszeit zu nehmen und mein Mann kümmert sich in der Zeit um unsere Tochter. Stressig ist es jetzt nur noch, wenn ich alleine mit ihr bin und sie wach ist während ich pumpe. Da möchte sie nämlich immer mitmachen...
Wie oft würdet Ihr ihr denn anbieten zu stillen? Ich gebe zu ich habe es die letzten Tage etwas schleifen lassen, es ist echt frustrierend, wenn sie dann nie trinken will. Ich biete jetzt immer beim Schlafenlegen an und nachts. Tagsüber geht das irgendwie gar nicht. Sie war auch nie so ein Stilljunkie, hat wirklich nur zum Essen an der Brust getrunken und ist immer nach spätestens 5 Minuten und einer Brust satt.
Vielen Dank für Eure Antworten, das macht mir auf jeden Fall Hoffnung, das wir vielleicht wieder stillen können.
Also ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, das es eine Saugverwirrung ist. Sie hat ja bisher immer problemlos aus Flasche und Brust getrunken.
Ich bin immer 7 Stunden weg, zum Papa hat sie auch eine ganz tolle und enge Beziehung. Wir hatten vor meinem Arbeitsbeginn 2 Monate gemeinsam Elternzeit, so dass sie sich dran gewöhnen konnte.Teazer hat geschrieben: Wann musst Du denn wieder in die Arbeit und wie viele Stunden seid Ihr dann getrennt? Wenn Du noch Urlaub hast würde ich sagen: Ab ins Bett, Kuscheln, kuscheln, kuscheln, am besten Haut an Haut, Brust unbekleidet. Ganz viel Ruhe und Papa mal sich selbst überlassen. Vielleicht vermisst Dich die Kleine und kann das nicht anders verarbeiten als Dich "abzulehnen" (bewusst in Anführungsstrichen, denn sie tut es nicht wirklich!).
Ich muss am Montag wieder arbeiten, und eigentlich wäre dass auch unser erster Tag zur Eingewöhnung in der Kita, da die Elternzeit meines Mannes am 19.01. vorbei ist.
Ist natürlich nicht so günstig im Moment, aber es läßt sich nicht ändern.
Ansonsten ist das Kind jetzt gerade zum ersten mal richtig krank, total verschnupft und 40 Grad Fieber. Ausserdem habe ich gestern Zahn Nummer 5 entdeckt. Das könnten natürlich auch Gründe sein.
Danke für deinen Bericht, Mayra. Das macht mir ja noch Hoffnung, immerhin sind es jetzt auch schon zwei Wochen bei uns.
Ich habe probiert ihr Milch aus dem Becher zu geben, das klappt tagsüber sehr gut. Aber wie mache ich das denn nachts? Sie wird ja beim Trinken meist gar nicht richtig wach, bzw. trinkt im Schlaf/Halbschlaf.
Pumpen klappt jetzt besser, ich versuche mir da wirklich eine kurze Auszeit zu nehmen und mein Mann kümmert sich in der Zeit um unsere Tochter. Stressig ist es jetzt nur noch, wenn ich alleine mit ihr bin und sie wach ist während ich pumpe. Da möchte sie nämlich immer mitmachen...
Wie oft würdet Ihr ihr denn anbieten zu stillen? Ich gebe zu ich habe es die letzten Tage etwas schleifen lassen, es ist echt frustrierend, wenn sie dann nie trinken will. Ich biete jetzt immer beim Schlafenlegen an und nachts. Tagsüber geht das irgendwie gar nicht. Sie war auch nie so ein Stilljunkie, hat wirklich nur zum Essen an der Brust getrunken und ist immer nach spätestens 5 Minuten und einer Brust satt.
mit Wintermädchen 02/2010
- Teazer
- Mod a.D.
- Beiträge: 18114
- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Hilfe, sie stillt nicht mehr! Was kann ich noch tun?
Ich würde ihr ehrlich gesagt immer die Brust anbieten, fürs Bechern wäre der Papa zuständig. Und nachts immer erst zu stillen versuchen (das klappt da meist besser als tagsüber). Erst wenn sie sich weigert und gegen die Brust wehrt, würde ich bechern. Denn dann ist sie ohnehin wach genug.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
- Imkerin
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 670
- Registriert: 29.03.2010, 10:05
- Wohnort: OWL
Re: Hilfe, sie stillt nicht mehr! Was kann ich noch tun?
Teazer hat im Grunde alles geschrieben, so würde ich es auch machen.
Und wie gesagt nur Wasser im Becher anbieten, wenn sie Milch will soll sie stillen.
Blöd ist natürlich, daß sie grade krank ist, das erschwert das ganze... ich drück Euch die Daumen!
Und wie gesagt nur Wasser im Becher anbieten, wenn sie Milch will soll sie stillen.
Blöd ist natürlich, daß sie grade krank ist, das erschwert das ganze... ich drück Euch die Daumen!
LG von der Imkerin
mit Svanhild (*01. 2001), Arfst (* 12. 2002), Asgrim (*09. 2009) und Isebrand (*07.2012)
mit Svanhild (*01. 2001), Arfst (* 12. 2002), Asgrim (*09. 2009) und Isebrand (*07.2012)
- mayra
- Homo sapiens SuTtensis
- Beiträge: 10209
- Registriert: 16.01.2008, 11:02
Re: Hilfe, sie stillt nicht mehr! Was kann ich noch tun?
Ich würds auch so machen, wie die anderen geschrieben haben. Aber ich will dir auch gern nochmal sagen, dass es durchaus sein kann, dass eine Saugverwirrung auch nach längerer Zeit entsteht. Nicht immer führen künstliche Sauger direkt zu einem Problem, manchmal auch erst nach einer Weile. Sollte es eine Saugverwirrung sein, kannst du anbieten, soviel und lange du magst, von allein wird sich das dann nicht mehr lösen.
- Teazer
- Mod a.D.
- Beiträge: 18114
- Registriert: 14.09.2009, 10:15
Re: Hilfe, sie stillt nicht mehr! Was kann ich noch tun?
Kennst Du eine Stillberaterin bzw. gibt es eine AFS- oder LLL-SB in Deiner Nähe? Vor Ort finde ich Beratung immer einfacher.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014

