Unsere Babys sind ja ungefähr ähnlich alt. Bei uns ist es seit etwa einem Monat so, dass ich tagsüber wirklich nur stillen kann, wenn alles im Raum ruhig ist, keiner mit mir spricht (ich darf nichtmal mit dem Kopf nicken oder mit den Händen meinem Mann irgendwas bedeuten... ), ich keine Buchseiten umblättere (höre jetzt darum mp3 Hörbücher - aber auch die Kopfhörer sollte ich VOR dem Andocken aufhaben), usw.
Jede noch so kleine Ablenkung ist ein Grund abzudocken, zu schauen, wer da spricht, was Mama da macht, was da wackelt, woher das Geräusch kommt, ob man das Kabel erhaschen kann, das Buch, den wasauchimmer

. Und nach ein paarmal Abdocken wird nicht wieder angedockt und der Zeitpunkt ist verpasst und ich (oder der Papa) muss ihn dann herumtragen und mit Stillen können wir es ein bisschen später ganz neu versuchen.
Hunger ist aber da - er stillt ja, wenn alles ruhig ist... Ob es bei Euch auch daran liegen könnte? Nachts klappt das Stillen deutlich besser, aber er schläft jetzt manchmal auch vier, fünf Stunden am Stück nachts und braucht also ganz deutlich die Tagesmahlzeiten. Insgesamt sind die aber momentan, seit der letzte Schub vorbei ist, auch viel weniger geworden. Er scheint einfach effektiver zu trinken
Hast Du mal versucht, auch tagsüber im abgedunkelten Schlafzimmer ganz in Ruhe zu stillen? Vielleicht (falls Du nachts im Liegen stillst) Dich auch tagsüber mal mit ihm hinzulegen?