Brauche mal Aufmunterung
Verfasst: 22.11.2010, 20:31
Aus gegebenen Anlass brauch ich wirklich mal fachlichen Rat (den ich eigentlich zu genüge schon aufgesaugt habe) und moralische Unterstützung.
Es geht um folgendes. Ich fragte in einem kleinen privaten Forum in denen sich die 6 Schreiberlinge alle persönlcih kennen und eine sehr sehr gute Freundin ist, nach Rat (seit langem, sonst höre ich immer auf mein Gefühl und bin damit sooo gut gefahren bisher) bzgl der Essensmenge meines Sohnes, der am 12.1.10 geboren ist.
Die Aufstellung sah wie folgt aus:
Sagt mal bezüglich Milch, da komm ich mal aufs Essen, mir kommts so vor als ob E. ständig isst. Hier mal unser Plan, wie es so jetzt war, wenn nicht grad krank/Zahn oder sonstiges war- da wurde natürlich mehr gestillt.
6/7 Stillen
8.30 Uhr Frühstück (halbes Brot, also Scheibe, 1/4 Banane oder Apfel etc.), Wasser
10.00/10.30 Uhr Flasche Premilch/abgepumpte Milch (120 ml, meist weniger)
12./12.30 Uhr Mittag (150-190 Gramm, sehr unterschiedlich), Wasser
danach meist Stillen im Bett und danach schlafen, wenn viel gegessen auch nicht stillen
14 uhr Zwischenstillen (manchmal danach noch schlafen, wenn ausgeschlafen kein Stillen).
15.30 Uhr Obst/halbes kleines Obstglas meist mit Getreide, Wasser
17.00 Uhr halbe Flasche Pre oder gepumpt und nochmal schlummeln wenn mittags nur kurz geschlafen
18.30 Uhr Abendbrot (Schnitte und halbe Banane oder Obst), Wasser
baden und dann zwischen
19 und 20 Uhr Einschlafstillen
23 Uhr stillen
Meist 1 mal nachts stillen, wenn was ist dann auch mal 3-4 mal.
Das löste jetzt ordentliche Diskussionen aus und ich wurde böse beschimpft. Mein Sohn ist äußerst ausgeglichen, weint fast nie, zu fremden immer freundlich, lacht viel, ist selten knatzig. Ein Schatz sozusagen.
Es kamen die üblichen Kommentare, die man hier auch schon mal gelese hat. EIn Kind in dem Alter brauch keine Milch, es ist viel zu viel Milch, du reitest nur auf dem Stillen rum, aktzeptierst keine andere Meinung, Einschlafstillen- er lernt nie einzuschlafen (er schläft sehr wohl auch mal ohne ein!, aber wenn er es brauch, dann habe ich kein Problem zu stillen).
Nun steh ich als sozial inkompetent dar und kann meine Gefühle nicht anders bewältigen als ihn zu stillen, hätte sozial einen an der Klatsche und naja es kam noch mehr.
Ich bin immernoch sehr geschockt. Ich weiß dass sie es anders machen, nicht weinen lassen, aber eigenes Bett, früh zufüttern, kaum getragen, teilweise war stillen ekelig, stillen maximal früh zum frühstück und abendbrot, mehr brauch ein kind nicht.
Ich war so fertig dass ich meine Mama anrief. Es half ein wenig, aber auch sie meinte, jetzt ist das ja alles noch okay, aber wenn er ein jahr alt ist, dann sollte man scho langsam mal aufhören. ich meinte nur, dass es doch schön ist, wenn wir beide es wollen und solange wollt ich ihn stillen. mit 3-4 jahren sicher nicht mehr, aber ich hätte erstmal kein problem, ihn ope end wie wir es wollen zu stillen (derzeitige grenze so 2,5 jahre, vor der geburt war es 4-6 monate, also alles nicht so starr, bis dahin ist noch viel zeit).
Derzeit bin ich echt glücklich mit der lösung so wie wir sie haben. auch mit den 2 flaschen pre wenn ich sie gebe (sind ja nur halbe) komm ich klar, auch wenn ich am anfang zu knabbern hatte. seither ist auch unsere stillbeziehung ausgeglichener. wir stillen halt meist wenns ruhig ist, sowieso im liegen (fast nie anders, am anfang gings nicht und dann haben wir den absprung verpasst) und im schlafzimmer. also wie mam plan zu sehen ist, wnen schlafenszeit ist. aber er schläft dabei meist nicht ein, sondern nimmt danach noch den nuckel und schläft dann in meinem arm ein.
Ein weiterer kritikpunkt ist halt, dass er bei mir schläft und ich auch noch dabei bin wenn er einschläft. mich stört es nicht, das ist so am einfachsten, für uns beide am schönsten und am schnellsten. ausquartieren will ich ihn nicht, jetzt erst recht nicht, ich mag ja auch nicht allein schlafen. er hat sein eigenes zimmer mit bett, auch in unserer neuen wohnung. und irgendwann, wenn ich in ein paar jahren vielleicht einen neuen mann kennenlerne, dann habe ich auch kein problem ihn in sein zimmer zu schicken. eventuell wollt ich versuchen die mittagsruhe im eigenen bett (in der neuen wohnung) zu machen. dass er sich auch an sein bett gewöhnt.
hach mir gehts garnicht gut. obwohl ich ja eigentlich weiß, dass es richtig ist. die weltweiten fakten und mein bauchgefühl sowieso....
Es geht um folgendes. Ich fragte in einem kleinen privaten Forum in denen sich die 6 Schreiberlinge alle persönlcih kennen und eine sehr sehr gute Freundin ist, nach Rat (seit langem, sonst höre ich immer auf mein Gefühl und bin damit sooo gut gefahren bisher) bzgl der Essensmenge meines Sohnes, der am 12.1.10 geboren ist.
Die Aufstellung sah wie folgt aus:
Sagt mal bezüglich Milch, da komm ich mal aufs Essen, mir kommts so vor als ob E. ständig isst. Hier mal unser Plan, wie es so jetzt war, wenn nicht grad krank/Zahn oder sonstiges war- da wurde natürlich mehr gestillt.
6/7 Stillen
8.30 Uhr Frühstück (halbes Brot, also Scheibe, 1/4 Banane oder Apfel etc.), Wasser
10.00/10.30 Uhr Flasche Premilch/abgepumpte Milch (120 ml, meist weniger)
12./12.30 Uhr Mittag (150-190 Gramm, sehr unterschiedlich), Wasser
danach meist Stillen im Bett und danach schlafen, wenn viel gegessen auch nicht stillen
14 uhr Zwischenstillen (manchmal danach noch schlafen, wenn ausgeschlafen kein Stillen).
15.30 Uhr Obst/halbes kleines Obstglas meist mit Getreide, Wasser
17.00 Uhr halbe Flasche Pre oder gepumpt und nochmal schlummeln wenn mittags nur kurz geschlafen
18.30 Uhr Abendbrot (Schnitte und halbe Banane oder Obst), Wasser
baden und dann zwischen
19 und 20 Uhr Einschlafstillen
23 Uhr stillen
Meist 1 mal nachts stillen, wenn was ist dann auch mal 3-4 mal.
Das löste jetzt ordentliche Diskussionen aus und ich wurde böse beschimpft. Mein Sohn ist äußerst ausgeglichen, weint fast nie, zu fremden immer freundlich, lacht viel, ist selten knatzig. Ein Schatz sozusagen.
Es kamen die üblichen Kommentare, die man hier auch schon mal gelese hat. EIn Kind in dem Alter brauch keine Milch, es ist viel zu viel Milch, du reitest nur auf dem Stillen rum, aktzeptierst keine andere Meinung, Einschlafstillen- er lernt nie einzuschlafen (er schläft sehr wohl auch mal ohne ein!, aber wenn er es brauch, dann habe ich kein Problem zu stillen).
Nun steh ich als sozial inkompetent dar und kann meine Gefühle nicht anders bewältigen als ihn zu stillen, hätte sozial einen an der Klatsche und naja es kam noch mehr.
Ich bin immernoch sehr geschockt. Ich weiß dass sie es anders machen, nicht weinen lassen, aber eigenes Bett, früh zufüttern, kaum getragen, teilweise war stillen ekelig, stillen maximal früh zum frühstück und abendbrot, mehr brauch ein kind nicht.
Ich war so fertig dass ich meine Mama anrief. Es half ein wenig, aber auch sie meinte, jetzt ist das ja alles noch okay, aber wenn er ein jahr alt ist, dann sollte man scho langsam mal aufhören. ich meinte nur, dass es doch schön ist, wenn wir beide es wollen und solange wollt ich ihn stillen. mit 3-4 jahren sicher nicht mehr, aber ich hätte erstmal kein problem, ihn ope end wie wir es wollen zu stillen (derzeitige grenze so 2,5 jahre, vor der geburt war es 4-6 monate, also alles nicht so starr, bis dahin ist noch viel zeit).
Derzeit bin ich echt glücklich mit der lösung so wie wir sie haben. auch mit den 2 flaschen pre wenn ich sie gebe (sind ja nur halbe) komm ich klar, auch wenn ich am anfang zu knabbern hatte. seither ist auch unsere stillbeziehung ausgeglichener. wir stillen halt meist wenns ruhig ist, sowieso im liegen (fast nie anders, am anfang gings nicht und dann haben wir den absprung verpasst) und im schlafzimmer. also wie mam plan zu sehen ist, wnen schlafenszeit ist. aber er schläft dabei meist nicht ein, sondern nimmt danach noch den nuckel und schläft dann in meinem arm ein.
Ein weiterer kritikpunkt ist halt, dass er bei mir schläft und ich auch noch dabei bin wenn er einschläft. mich stört es nicht, das ist so am einfachsten, für uns beide am schönsten und am schnellsten. ausquartieren will ich ihn nicht, jetzt erst recht nicht, ich mag ja auch nicht allein schlafen. er hat sein eigenes zimmer mit bett, auch in unserer neuen wohnung. und irgendwann, wenn ich in ein paar jahren vielleicht einen neuen mann kennenlerne, dann habe ich auch kein problem ihn in sein zimmer zu schicken. eventuell wollt ich versuchen die mittagsruhe im eigenen bett (in der neuen wohnung) zu machen. dass er sich auch an sein bett gewöhnt.
hach mir gehts garnicht gut. obwohl ich ja eigentlich weiß, dass es richtig ist. die weltweiten fakten und mein bauchgefühl sowieso....